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Maskenpflicht in Deutschland ??

Wenn wir alle überleben wollen, sollten wir schon einmal die Maskenpflicht ernst nehmen

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Bild zu Atemschutzmaske in öffentlichen Verkehrsmitteln
Ein junger Mann trägt in einer Stadtbahn eine Atemschutzmaske der Kategorie FFP2 (gestellte Aufnahme). Eine Pflicht zum Tragen einer Maske für Mund und Nase in der Öffentlichkeit wird als eine mögliche Maßnahme diskutiert, um die zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie erlassenen Beschränkungen schrittweise zu lockern.

Maskenpflicht oder nicht in der Coronakrise? Debatte in Deutschland reißt nicht ab

In der Corona-Krise steht Deutschland nach wochenlangem Stillstand vor ersten Lockerungen. Weiter gestritten wird darüber, ob es eine Pflicht zum Mund-Nasen-Schutz geben sollte.

Mehr aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie hier

Einfache Gesichtsmasken müssten in der Corona-Pandemie nach Ansicht von Polizeigewerkschaften in Bussen, Bahnen und Geschäften deutschlandweit zur Pflicht werden. Sowohl die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) als auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sprachen sich am Samstag dafür aus. Hintergrund ist das unterschiedliche Vorgehen der Bundesländer.

Bundesregierung verständigt sich nur auf „dringende Empfehlung“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich am Mittwoch auf vorsichtige Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen verständigt und dabei Gesichtsbedeckungen beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln „dringend empfohlen“, aber keine Pflicht vereinbart. Sachsen will nun dennoch ab Montag eine Pflicht einführen, Mecklenburg-Vorpommern zieht eine Woche später nach. Anderswo ist das bisher nicht geplant. Es geht dabei nicht um medizinische, sondern um einfache, auch selbst gemachte Masken. Auch ein Tuch sei möglich, heißt es aus beiden Ländern.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) begründete den Schritt am Freitagabend in der MDR-Talkshow „Riverboat“: „Die Wahrheit ist ja, es hat sich eigentlich nichts geändert. Das Virus ist in der Welt, es gibt immer noch keinen Impfschutz. Das Einzige, was wir (tun) können, um uns zu schützen, ist Abstand halten und deswegen auch die Bedeckung von Mund und Nase.“

„Neue Normalität“: Regierung macht wenig Hoffnung auf rasches Ende der Maßnahmen

Die Bundesregierung stimmt Bürgerinnen und Bürger auch darauf ein, dass der Alltag noch länger anders sein wird als vor Corona. „Was wir jetzt brauchen, ist für lange Zeit eine neue Normalität“, sagte Finanzminister Olaf Scholz (SPD) in der ARD. Ähnlich äußerte sich Kanzleramtschef Helge Braun (CDU).

DPolG-Chef Rainer Wendt sagte dem „Handelsblatt“, wünschenswert gewesen wäre eine bundeseinheitliche Regelung und eine Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nasen-Masken. GdP-Vize Jörg Radek sprach sich ebenfalls für eine solche Pflicht aus. Ein Mund-Nasen-Schutz sei im Verhältnis zu anderen Auflagen „der geringere Eingriff zum Zwecke der Minimierung des Ansteckungsrisikos“. Radek betonte, dass die Maßnahme auch Polizistinnen und Polizisten bei ihren Einsätzen helfe.

Auch Länder sind beim Thema Maskenpflicht zerstritten

Aus den Bundesländern kamen am Samstag unterschiedliche Stimmen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) deutete an, dass er sich eine Tragepflicht vorstellen könne. „Ich bin überzeugt, dass Alltagsschutzmasken bald zu unserem öffentlichen Leben gehören und etwa im Öffentlichen Personennahverkehr auch bald zur Pflicht werden können, sobald sie ausreichend verfügbar sind“, sagte er der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (Wochenendausgabe). Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte der „Passauer Neuen Presse“: „Es gibt ein Maskengebot.“ Das sei eine klare Vorgabe und gelte für Geschäfte und den Öffentlichen Nahverkehr.

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Gerald Ullrich plädierte dafür, dass der Kauf von Gesichtsschutzmasken für den Eigenbedarf steuerlich absetzbar wird. „Auf den Kosten darf nicht derjenige allein sitzen bleiben, der sie zum Schutz seiner Mitmenschen in öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem Arbeitsweg und beim Einkaufen tragen möchte“, sagte Ullrich, der auch Mitglied im Wirtschaftsausschuss des Bundestages ist, der Deutschen Presse-Agentur.

Lesen Sie auch: Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in unserem Live-Blog

Mit Blick auf die weitere Entwicklung in der Pandemie sagte Kanzleramtschef Braun der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ und dem Bonner „General-Anzeiger“, Ziel sei es, schrittweise zu einem Leben mit weniger Beschränkungen zurückzukehren. „Aber die Epidemie ist nicht weg. Wir müssen lernen, damit zu leben – bis es einen Impfstoff gibt.“ Bayerns Ministerpräsident Söder sagte, solange es keinen Impfstoff und kein Medikament gebe, müsse man die Beschränkungen fortsetzen und für eine kontrollierte Entwicklung sorgen. Die Zahlen stabilisierten sich. „Aber es ist ein schmaler Grat, auf dem wir wandeln.“ (mgb/dpa)

Coronavirus-Podcast

Dr. Drosten: Jeder muss mitmachen, damit Masken helfen

von Christian Stüwe

Ausgangsbeschränkung bis 03.Mai 2020 verlängert

Eine Polizeistreife der Landespolizei Baden Württemberg kontrolliert den vorgeschriebenen Mindestabstand.

Entscheidung gefallen: Ausgangsbeschränkungen bis 3. Mai verlängert

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die weiteren Maßnahmen in der Coronakrise bekanntgegeben. Die Kontaktbeschränkungen werden bis grundsätzlich bis zum 3. Mai verlängert. Doch es gibt erste Lockerungen.

Mehr aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie hier

Im Kampf gegen das Coronavirus werden die seit Wochen geltenden Kontaktbeschränkungen für die Menschen in Deutschland grundsätzlich bis mindestens 3. Mai verlängert. Darauf verständigten sich Bund und Länder bei ihren Beratungen am Mittwoch. Zugleich vereinbarten sie vorsichtige Lockerungen der Einschränkungen des täglichen Lebens.

Bares für Rares

„Bares für Rares“: Diese opulente Lampe wurde zum „Ladenhüter“

Elco Van Leijden aus Klagenfurt hatte ein absolutes Unikat mit zu „Bares für Rares“ gebracht. Sein ausgefallenes Art-Déco-Objekt sorgte für große Begeisterung bei Experte Albert Maier und Moderator Horst Lichter – die Händler waren allerdings zurückhaltend …

Kleine Geschäfte Öffnen wieder – Schulen erst einmal nicht.

Kleine Geschäfte öffnen wieder – Schulen erstmal nicht

19:00 Uhr: Nach Fortschritten in der Bekämpfung des Coronavirus dürfen kleine Geschäfte in Deutschland ab Montag wieder öffnen. Das gilt für Läden mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern. Dies gilt unabhängig von der Verkaufsfläche auch für Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen.

Die Schulen bleiben dagegen für die meisten erst einmal dicht. Nur für einige Jahrgänge gibt es ab dem 4. Mai wieder Unterricht – beginnend mit den Abschlussklassen, den Klassen, die im kommenden Jahr Prüfungen ablegen, und den obersten Grundschulklassen.

Merkel bat um Geduld. Es gehe um kleinere Gruppen. Man brauche Konzepte für Pausen und Schulbusse. „Es wird also ein hoher logistischer Aufwand zu betreiben sein, und deshalb bedarf es einer intensiven Vorbereitung.“ Sie wisse, wie viel Verzicht das für Eltern noch bedeute, aber es sei notwendig, sagte die Kanzlerin. Die Kultusminister der Länder sollen nun bis zum 29. April ein Konzept erarbeiten.

Corona drückt mittelfristig auf die Stimmung am Bau

Erwartungen an die Geschäftslage rückläufig

Corona drückt mittelfristig auf die Stimmung am Bau

14.04.2020

Gerüst an einer Baustelle

Noch ist die Auslastung am Bau gut. Aber die Betriebe erwarten in den nächsten Monaten einen Rückgang. © EnBauSa.de

Nach der monatlichen Konjunkturumfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) zur Nachfrage- und Produktionsentwicklung sind die Auswirkungen der Coronakrise auf den Baustellenbetrieb im März deutlich spürbar. Eine stabilisierende Wirkung hatten entsprechende Erlasse des Bundes zur angestrebten Aufrechterhaltung des Baustellenbetriebes. Zudem sollen demnach Planungen fortgesetzt und weitere Bauvorhaben zur Ausschreibung geführt werden.

Erwartungsgemäß gab es deutlich mehr Meldungen zur Behinderung der Bautätigkeit. Der Anstieg ist vorrangig auf Folgewirkungen der Corona-Pandemie, wie krankheitsbedingte Ausfälle bei Arbeitnehmern und Lieferschwierigkeiten von Material, zurückzuführen. Zudem kam es zu Verzögerung des Baubeginns und Unterbrechungen und Baustellenschließungen von Bauherrenseite.

Während die Geschäftslage, vor allen Dingen im Wohnungsbau, im März – vor dem Durschlagen der Pandemie – noch gut beurteilt wurde, geben die Erwartungen für die kommenden drei Monate erkennbar nach.

Die Unternehmen erwarten Auswirkungen auf die Nachfrage in den kommenden Monaten in allen Bausparten. Wegen Umsatzrückgängen in der Industrie und besonders im Dienstleistungsbereich wird mit der Zurückstellung von Investitionen im Wirtschaftsbau gerechnet. Kommunen rechnen vielerorts mit Einbrüchen bei den Gewerbesteuereinnahmen, was ihre Investitionsneigung hemmen wird. Im Wohnungsbau werden Schwierigkeiten bei Projektfinanzierungen befürchtet.

Die Geräteauslastung im März hielt im Hochbau knapp das Vormonatsergebnis mit gut 70%. Im Tiefbau ging der Wert saisonbedingt noch etwas hoch, von 60% auf 65%. Damit wurden auch jeweils (noch) die Vorjahreswerte gehalten.

Die Auftragsbestände halten im Vormonatsvergleich bei 3,5 Monaten im Hochbau und gut 2,5 Monate im Straßenbau.

Die zurückhaltenden Erwartungen schlagen sich jedoch bereits bei der Investitionsneigung der Bauunternehmer nieder. Es wird nur noch vor Ersatzinvestitionen berichtet. Quelle: ZDB / pgl

New York City fügt 3.700 Corona-Tote zu Statistik hinzu

Drastische Erhöhung der Zahlen: New York City fügt 3.700 Corona-Tote zu Statistik hinzu

New York korrigiert die Zahlen der an COVID-19 gestorbenen Patienten nach oben. Der Bund will ermöglichen, dass Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis 800 Quadratmeter wieder öffnen und spricht sich für eine Verlängerung der Kontaktbeschränkungen aus. Das RKI gibt 127.584 Infizierte in Deutschland bekannt, Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern kürzt sich selbst einen Teil ihres Gehalts. Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker.

Live-Ticker zum Coronavirus hier aktualisieren

  • 16:02 Uhr: Kreise: Bund und Länder wollen Masken in Handel und ÖPNV empfehlen
  • 15:33 Uhr: New York City fügt 3.700 Corona-Tote zu Statistik hinzu
  • 13:00 Uhr: Bund will Öffnung von Geschäften bis 800 Quadratmeter ermöglichen
  • 11:11 Uhr: Deutschland verlängert Grenzkontrollen
  • 10:19 Uhr: Bund spricht sich für Verlängerung der Kontaktbeschränkungen aus
  • 08:30 Uhr:RKI gibt neue Fallzahlen bekannt: 127.584 Infizierte in Deutschland
  • 04:59 Uhr: US-Präsident Trump dreht WHO den Geldhahn zu

Schulstart in Deutschland schrittweise ab 4. Mai geplant / zu früh !

Die Personen, die hierüber zu bestimmen haben, sollten sich hüten, die Schutzmaßnahmen zu früh aufzuheben. Das Echo wird kommen.

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Schulstart in Deutschland schrittweise ab 4. Mai geplant

16:46 Uhr: Der Schulbetrieb in Deutschland soll am 4. Mai beginnend mit den Abschlussklassen, den Klassen, die im kommenden Jahr Prüfungen ablegen und den obersten Grundschulklassen wieder aufgenommen werden. Anstehende Prüfungen sind bereits vorher möglich. Darauf haben sich Bund und Länder am Mittwoch verständigt, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Personen die hierüber zu bestimmen haben, sollten sich hüten, alles wieder zu früh aufzuheben.

Bund will Öffnung von Geschäften bis 800 Quadratmeter ermöglichen

Bund will Öffnung von Geschäften bis 800 Quadratmeter ermöglichen

Der Bund will ermöglichen, dass Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis 800 Quadratmeter wieder öffnen und spricht sich für eine Verlängerung der Kontaktbeschränkungen aus. Das RKI gibt 127.584 Infizierte in Deutschland bekannt, Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern kürzt sich selbst einen Teil ihres Gehalts. Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker.

Live-Ticker zum Coronavirus hier aktualisieren

  • 13:00 Uhr: Bund will Öffnung von Geschäften bis 800 Quadratmeter ermöglichen
  • 12:22 Uhr: Deutschland hat bisher 80 Millionen medizinische Masken erhalten
  • 11:11 Uhr: Deutschland verlängert Grenzkontrollen
  • 10:19 Uhr: Bund spricht sich für Verlängerung der Kontaktbeschränkungen aus
  • 08:30 Uhr:RKI gibt neue Fallzahlen bekannt: 127.584 Infizierte in Deutschland
  • 07:15 Uhr: Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern verzichtet auf einen Teil ihres Gehalts
  • 04:59 Uhr: US-Präsident Trump dreht WHO den Geldhahn zu

Coronavirus aus dem Labor?

Entstand das Coronavirus SARS-CoV-2 in einem Labor? Experten widersprechen.

Faktencheck: Coronavirus aus dem Labor? Warum das nicht plausibel ist

Immer wieder behaupten Verschwörungstheoretiker, die Coronavirus-Pandemie sei bewusst ausgelöst, das Virus selbst im Labor gezüchtet worden. Ist da etwas dran?

Mehr Faktenchecks zum Coronavirus finden Sie hier

Die Hypothese kam fast zeitgleich mit dem Erreger auf: Seit Monaten kursiert die Behauptung, das Coronavirus SARS-CoV-2 sei gar nicht natürlichen Ursprungs, sondern menschengemacht – als eine Art Biowaffe.

Behauptung: Das Coronavirus sei ein Produkt aus dem Labor, glaubt einer Umfrage zufolge fast jeder dritte US-Amerikaner. Ein Großteil von ihnen meint sogar, der Erreger sei absichtlich gezüchtet worden.

Bewertung: Wissenschaftler halten das für nicht plausibel.

Fakten: Zwar fehlen noch immer abschließende Erkenntnisse, wie sich der Mensch genau mit SARS-CoV-2 angesteckt hat, nach seinem Auftauchen war aber schnell klar: Der Erreger ist ein Typ aus der seit Jahrzehnten bekannten Gruppe der Coronaviren. Schon lange wissen Experten, dass diese hochvariablen Viren zwischen Tieren und vom Tier auf den Menschen überspringen können.

Experten untersuchten gezielt, ob das Virus im Labor entstanden sein könnte

Mittlerweile gibt es wissenschaftliche Fortschritte: Mitte März veröffentlichten Forscher um den schwedischen Mikrobiologie-Professor Kristian Andersen ihre Analyse der Coronavirus-Familie. Darin ging das Team gezielt der Frage nach, ob das Virus künstlich hergestellt worden sein könnte.

Dazu untersuchten sie die Spike-Proteine, die aus der Virus-Oberfläche herausragen. Diese Stacheln nutzt der Erreger, um an eine Wirtszelle in Lunge oder Rachen anzudocken und in sie einzudringen.

Die Untersuchung zeigte zwei wichtige Unterschiede zwischen SARS-CoV-2 und seinen Verwandten: Vereinfacht gesprochen hat das Protein einen abweichenden Aufbau und eine andere Zusammensetzung seiner Aminosäuren.

Die Forscher betonen, anhand der untersuchten Merkmale könne das neue Virus zwar besonders leicht menschliche Zellen befallen. Allerdings sei das Ganze nicht so optimal gestaltet, wie man es von einer künstlich hergestellten Biowaffe erwarten würde. „Dies ist ein starker Beweis dafür, dass SARS-CoV-2 nicht das Produkt einer gezielten Manipulation ist“, heißt es in der Analyse.

Zudem sei es überhaupt nicht nachvollziehbar, warum man SARS-CoV-2 aus einem bislang für Menschen harmlosen Virus entwickelt haben sollte und nicht aus lange bekannten gefährlichen Corona-Verwandten wie MERS oder SARS. Die Wissenschaftler halten ein Labor-Szenario daher für nicht plausibel.

An den Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Civey kann jeder teilnehmen. In das Ergebnis fließen jedoch nur die Antworten registrierter und verifizierter Nutzer ein. Diese müssen persönliche Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angeben. Civey nutzt diese Angaben, um eine Stimme gemäß dem Vorkommen der sozioökonomischen Faktoren in der Gesamtbevölkerung zu gewichten. Umfragen des Unternehmens sind deshalb repräsentativ. Mehr Informationen zur Methode finden Sie hier, mehr zum Datenschutz hier.

Für Forscher kommt nur natürliche Übertragung infrage

Für sie kommt nur eine natürliche Übertragung auf den Menschen infrage: Entweder könnte das Virus direkt von Fledermäusen übergesprungen sein oder einen tierischen Zwischenwirt genutzt haben.

Noch unklar ist aber, ob SARS-CoV-2 schon davor so mutierte, dass es leichter an menschliche Zellen andockt – oder erst später, als es womöglich bereits unerkannt unter den Menschen zirkulierte.

Nicht nur die Forscher aus Schweden, auch der Berliner Virologe Christian Drosten und mehr als zwei Dutzend weitere Forscher und Wissenschaftlerinnen lehnen in einem Artikel von Anfang März die Theorie des Labor-Ursprungs strikt ab.

Chinas Behörden sehen es als wahrscheinlich an, dass die Virenverbreitung von dem Verkauf der Wildtiere auf dem Huannan-Markt in der als erstes betroffenen Millionen-Metropole Wuhan ausgegangen ist. Viele der ersten Fälle der Infektionen wurden auf diesen Markt zurückgeführt.

Eine weitere Studie chinesischer Wissenschaftler hält es allerdings für möglich, dass der Markt nicht die originäre Quelle war, sondern das Virus von anderswo dorthin geschleppt worden ist. (dpa/ank)

Lesen Sie auch: Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in unserem Live-Blog

RKI-Präsident Lothar H. Wieler zu Lockerung der Corona-Regeln: „Werden vieles ausprobieren müssen“

Das Robert-Koch-Institut schätzt die Infektionslage mit dem Coronavirus nach den Osterfeiertagen vorsichtig optimistisch ein. Dessen Präsident Lothar H. Wieler gibt hinsichtlich der Schulöffnungen eine Empfehlung in Richtung der politischen Entscheidungsträger ab.

Ausbreitung Covid-19

Arbeiter mit Disinfektionsmasken vor einem Krankenhaus in Miami.

Deshalb konnte sich COVID-19 weltweit ausbreiten

Während das Coronavirus binnen weniger Wochen weite Teile der Welt lahmgelegt hat, konnte der bisher größte Ausbruch von Ebola in den Jahren 2014 und 2015 in Westafrika eingedämmt werden. Warum konnte COVID-19 zur Pandemie werden?

Mehr aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie hier

2014/2015 kam es in Westafrika zur bis dato größten Ebolafieber-Welle seit der Entdeckung im Jahr 1976. In den Ländern Sierra Leone, Guinea und Liberia war die Ansteckungsrate besonders hoch. Insgesamt erkrankten rund 28.000 Menschen, 11.000 starben. Anders als das Coronavirus konnte das Ebolafieber sich nicht weltweit ausbreiten. Einen offiziell zugelassenen Impfstoff gab es damals nicht, ebenso keinen bekannten virenhemmenden Stoff. Behandelt wurde symptomatisch – so auch bei COVID-19.

Und das, obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erst nach langem Zögern im August 2014 den globalen Gesundheitsnotstand ausgerufen hatte. Dieser ermöglichte international koordinierte Maßnahmen gegen die Ausbreitung der oft tödlich verlaufenden Viruserkrankung.

In den USA wurden lediglich vier Erkrankungen und ein Todesfall gemeldet, in Italien zählte man eine Infektion, ebenso im Vereinigten Königreich und in Spanien.

Auch in Afrika trat das Ebolafieber laut Robert-Koch-Institut bis heute ausschließlich in Ländern südlich der Sahara auf. Im März 2016 wurde die „Gesund­heit­li­che Notlage von internationaler Tragweite“ von der WHO für beendet erklärt.

Ebolavirus – Sterblichkeit und Übertragung

Die Sterblichkeitsrate bei Ebola liegt je nach Virusvariante mit 30 bis 90 Prozent und damit weit über der Letalität (Tod nach einer Erkrankung) von SARS-CoV-2, bei dem die Sterblichkeitsrate je nach Land stark variiert.

Übertragen werden Ebolaviren …

  • … über den direkten Körperkontakt zum Erkrankten oder Verstorbenen, hauptsächlich über Körperflüssigkeiten
  • … über einen gewissen Zeitraum über kontaminierte Gegenstände oder Flächen
  • … über infiziertes Fleisch oder der Kontakt mit infizierten Tieren, insbesondere über den Verzehr von Wildtieren, sogenanntem Buschfleisch
  • Außerdem können nach der Genesung eines Erkrankten Ebolaviren über Monate hinweg im Sperma überleben und ansteckend sein

Anders als COVID-19, ist das Ebolafieber von Mensch zu Mensch erst ansteckend, sobald Krankheitssymptome auftreten. Zwar verläuft das Ebolafieber oft tödlicher als das Coronavirus, dafür ist es weniger ansteckend. Eine Übertragung durch die Luft ist nicht bekannt. Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass COVID-19 nicht nur durch die Tröpfcheninfektion beim Niesen oder Husten, sondern bereits über die Atemluft übertragen werden kann.

Dafür, dass die Ebolafieber-Epidemie 2014 sich nicht weltweit ausbreitete, gibt es weitere Gründe. Die schwache Vernetzung der armen westafrikanischen Länder mit anderen Teilen der Welt zum Beispiel. Das Virus breitete sich über den Landweg von Guinea aus in die angrenzenden afrikanischen Länder. Weiter konnte die für den Ausbruch verantwortliche Virusspezie Zaire-Ebolavirus nicht kommen.

Auch, weil zahlreiche Länder den westafrikanischen Staaten im Kampf gegen das Virus beiseite standen. Deutschland etwa leistete direkte Zahlungen an die WHO und unterstützte Hilfsorganisationen vor Ort. Zudem wurden medizinische Experten des Robert Koch-Instituts und des Bernhard-Nocht-Instituts in die Krisenregionen entsandt und Forschungsprojekte zur Entwicklung eines Impfstoffes gefördert. Das neue Coronavirus hatte idealere Voraussetzungen für die Ausbreitung als das Ebolavirus.

Coronavirus – von Wuhan in die Welt

Im Dezember 2019 wurde der erste COVID-19-Fall in der chinesischen Millionenmetropole Wuhan bekannt. Das weit ausgebaute Transportsystem über Land, Wasser und Luft macht die fünftgrößte Stadt Chinas zu einem Knotenpunkt für den nationalen und internationalen Reiseverkehr. Internationale Unternehmen produzieren in der Region. Durch den regen Reiseverkehr konnte sich das Coronavirus schnell weltweit verbreiten.

Die Warnungen vor einer SARS-ähnlichen Viruserkrankung durch den chinesischen Arzt Dr. Li Wenliang im Dezember 2019 wurden offenbar durch die lokale Regierung unterbunden, wie unter anderem BBC berichtet. Damals wusste der mittlerweile selbst an den Folgen einer Corona-Infektion verstorbene Mediziner nicht, dass es sich um ein neues Coronavirus handelte, vor dem er seine Kollegen warnen wollte.

Auch in den USA konnte sich das Virus rasant ausbreiten. Auch, weil Schutzmaßnahmen erst schleppend eingeleitet wurden. Am 2. Februar 2020 verkündete Präsident Donald Trump: „Wir haben das, was aus China kommt, so ziemlich ausgeschaltet.“ Ende März hieß es dann: „Wenn wir zwischen einhundert- und zweihunderttausend Tote haben, dann haben wir alle zusammen gute Arbeit geleistet.“ Am 7. April zählt die John Hopkins University 368.449 bestätigte COVID-19-Infektionen in den USA.

Medikamente gegen Ebola und Malaria zur Behandlung von COVID-19?

Als Heilmethode setzt Trump auf ein Medikament, das ursprünglich zur Behandlung von Malaria entwickelt wurde – trotz fehlender klinischer Studien. Doch auch während der Ebolafieber-Welle im Jahr 2014 wurden Medikamente experimentell verabreicht, oft mit Erfolg und abgesegnet durch die Ethiker der WHO. Mittlerweile wurde der bereits zum Ende der Ebolafieber-Epidemie verabreichte Impfstoff rVSV-ZEBOV auch in der EU zugelassen.

Könnten Medikamente zur Behandlung von Ebola auch bei COVID-19-Patienten zum Einsatz kommen? In Deutschland darf in Einzelfällen das noch nicht zur Behandlung von SARS-CoV-2 zugelassene Ebola-Medikament Remdesivir verabreicht werden. Handfeste klinische Belege für die Wirksamkeit von Remdesivir gibt es laut der europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) noch nicht. Zudem sei die Wirkung des Medikaments auf die Leberfunktion unklar. Bedenklich sei die Verabreichung auch bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion.

Klarheit soll jetzt eine klinische Studie in Deutschland verschaffen. Denn: Trotz der Nebenwirkungen konnten bereits gute therapeutische Ergebnisse erzielt werden. Dr. Gerd Fätkenheuer, Leiter der Infektiologie der Uniklinik Köln, nannte das Ebola-Medikament im Gespräch mit dem Radiosender Deutschlandfunk als eins der „vielversprechendsten Medikamente“ zur Behandlung von COVID-19. Aktuell werden europaweit vier Medikamente in klinischen Tests erprobt. Erste Ergebnisse könnten bereits im April vorliegen.

Quellen:

RKI veröffentlicht App: Soll Aufschluss über Verbreitung des Virus geben

Das Robert-Koch-Institutes (RKI) stellt die „Corona-Datenspende“-App kostenlos zum Download zur Verfügung. Mithilfe der App soll die Verbreitung von bestimmten Symptomen erfasst werden. Diese übermittelt zwar Vitaldaten, aber keinerlei persönliche Daten, wie Name oder Adresse des Nutzers.

Bayern will wieder öffnen

Diejenigen, die meinen jetzt schon alles wieder dem Normalzustand überlassen zu können, gehen davon aus, dass es sie nicht erwischt………Viel Glück

Bayerns Regierung ist vorsichtig optimistisch

15:44 Uhr: Bayerns Regierung sieht im Kampf gegen das Coronavirus zunehmend Grund zur Hoffnung. Man dürfe zwar noch keine Entwarnung geben, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Montag der dpa. „Aber wir haben Grund zu vorsichtigem Optimismus.“

Die Ministerin verwies auf einen deutlich langsameren Anstieg der Zahl der Infizierten. Bis Ostermontag wurden der Regierung zufolge in Bayern 33.329 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Das waren 547 Fälle (+ 1,7 Prozent) mehr als am Vortag. 834 Menschen starben, nachdem sie sich infiziert hatten. Früher gingen die Zahlen deutlich schneller in die Höhe.

Huml sagte dazu: „Die Maßnahmen, die Schulschließungen und die Ausgangsbeschränkungen, greifen.“ Weil wegen der Ostertage Testergebnisse aus einigen Labors fehlten, seien die Zahlen allerdings „etwas mit Vorsicht zu betrachten“.

Schulen so bald wie möglich wieder öffnen

Leopoldina: Schulen so bald wie möglich wieder öffnen

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt, unter bestimmten Voraussetzungen sobald wie möglich zuerst Grundschulen und die Sekundarstufe I schrittweise wieder zu öffnen.

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In der am Montag veröffentlichten Stellungnahme der Wissenschaftler heißt es unter anderem zu den Voraussetzungen, die Infektionen müssten auf niedrigem Niveau stabilisiert und die bekannten Hygieneregeln eingehalten werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte die Studie der Leopoldina als „sehr wichtig“ für das weitere Vorgehen bezeichnet.

Mehr Informationen in Kürze!

Lesen Sie auch: Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in unserem Live-Blog © dpa

Teaserbild: © 1&1 Mail & Media GmbH

Spahn nennt Unternehmen Bedingungen für Lockerungen

Corona-Live-Blog: Spahn nennt Unternehmen Bedingungen für Lockerungen

Der britische Premierminister Boris Johnson ist am Sonntag aus dem Krankenhaus entlassen worden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärt, wie Firmen in den Alltag zurückkehren können und in Deutschland hat die Zahl der vom Coronavirus Genesenen erstmals die Zahl der aktiv Infizierten überholt. Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker.

Live-Ticker zum Coronavirus hier aktualisieren

  • 15:48 Uhr: Virologe Streeck weist Vorwürfe zurück: Zwischenergebnis üblich
  • 14:34 Uhr: Premierminister Boris Johnson darf das Krankenhaus verlassen
  • 12:39 Uhr: Spahn nennt Wirtschaft Bedingungen für Corona-Exit
  • 12:27 Uhr: Wirtschaftsweise sprechen sich gegen starre Branchen-Schließungen aus
  • 11:48 Uhr: Athen: Türkei akzeptiert wegen Corona keine Migrantenrückführungen
  • 11:12 Uhr: RKI: Erstmals mehr Genesene als aktiv Infiziert in DeutschlandJen

Colby Cave stirbt — Hirnblutung

Colby Cave stirbt — Hirnblutung

Bild zu Colby Cave
Colby Cave von den Edmonton Oilers während eines NHL-Spiels gegen die Toronto Maple Leafs Ende Februar.© AFP/Claus Andersen/Getty Images 

Leon Draisaitl trauert um Teamkollege Colby Cave: „Er war ein super Junge“

Aktualisiert am 12. April 2020, 09:55 Uhr

Colby Cave, Stürmer bei den Edmonton Oilers, ist am Samstag an den Folgen einer Gehirnblutung im Alter von nur 25 Jahren verstorben. Sein Teamkollege Leon Draisaitl und die gesamte NHL trauern um eine „warmherzige und großzügige Person“.

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Der deutsche Eishockey-Star Leon Draisaitl hat tief betroffen auf den Tod seines Teamkollegen Colby Cave von den Edmonton Oilers reagiert.

„Wir alle sind mit Colby und seiner Familie in dieser schweren Zeit. Er war ein super Junge, der jeden Tag mit einem Lachen in die Halle gekommen ist. Wir alle werden ihn sehr vermissen“, sagte Draisaitl dem SID.

Cave, kaum älter als Draisaitl (24), war am Samstag mit nur 25 Jahren an den Folgen einer Gehirnblutung verstorben. Dies teilten seine Familie und die Oilers am Samstag mit. Caves Tod sorgte nicht nur bei Draisaitl für Bestürzung.

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„Er war ein wunderbarer Hockeyspieler mit einer großen Zukunft, aber er war ein noch besserer Mensch“, twitterte Edmontons Legende Wayne Gretzky.

Colby Cave: Hirnblutungen nach Notoperation

Liga-Boss Gary Bettmann sagte: „Colby Cave ist eine warmherzige und großzügige Person gewesen, den jeder mochte, der glücklich genug war, ihn zu kennen.“

Stürmer Cave hatte in der Nacht auf Dienstag über Kopfschmerzen geklagt und war ins Sunnybrook Hospital in Toronto geflogen worden.

Nach einer Notoperation zur Entfernung einer Kolloidzyste, die Druck auf sein Gehirn ausübte, war Cave aufgrund von Hirnblutungen in ein künstliches Koma versetzt worden.

Cave, geboren in North Battleford/Kanada, erzielte in dieser Saison in elf Spielen einen Treffer für die Oilers. Insgesamt kam er in seiner Karriere auf vier Tore und fünf Assists in 67 NHL-Partien mit den Boston Bruins und den Oilers. (afp/fte)

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Die nächste Pandemie unterwegs??

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Sind die vielen toten Blaumeisen Opfer einer neuen, bislang unbekannten Vogelkrankheit?

Unbekannte Vogelkrankheit: tote Blaumeisen melden

Der Naturschutzbund Deutschland prüft, ob sich eine bislang unbekannte Vogelkrankheit in Deutschland breit macht und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Betroffen sind vor allem Blaumeisen, Experten sind besorgt ob der ungewöhnlich hohen Todeszahlen.

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Naturschützer registrieren derzeit ungewöhnlich viele tote Blaumeisen. Um herauszufinden, ob sich eine neue Vogelkrankheit in Deutschland ausbreitet, bittet der Naturschutzbund Deutschland (Nabu), tote und krank wirkende Vögel zu melden. Vereinzelt erkrankten auch Kohlmeisen oder andere kleine Singvögel, hieß es.

„Erste Fälle wurden uns bereits Mitte März aus Rheinhessen in Rheinland-Pfalz gemeldet“, sagte Nabu-Vogelschutzexperte Marius Adrion. Inzwischen sei die Zahl auf über 150 gestiegen. „Betroffen ist bisher vor allem der Streifen vom Westerwald in Rheinland-Pfalz über Mittelhessen bis ins westliche Thüringen.“

Apathisches Verhalten und verklebtes Federkleid

Erkennen könne man die kranken Tiere unter anderem daran, dass sie „apathisch und aufgeplustert auf dem Boden sitzen und nicht vor Menschen fliehen“. Häufig seien Augen, Schnabel und Teile des Federkleids verklebt. Dieses Bild passe zu keiner bekannten Vogelkrankheit.

Da die meisten der Tiere in der Nähe von Vogelfütterungen gefunden worden seien, rät der Nabu dazu, kein Futter und Wasser mehr anzubieten, wenn mehr als ein kranker Vogel an einer solchen Stelle beobachtet werde.

Wer tote oder kranke Meisen findet, kann dies unter www.NABU.de/meisensterben melden und auch Fotos senden. Gerade erst gestorbene Vögel sollten die Finder unter Einhaltung nötiger Hygienemaßnahmen und ohne den Vogel zu berühren luftdicht verpacken und im Eisfach aufbewahren.

Nach Ostern sollten die Tiere an das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg oder nach vorheriger Rücksprache an das zuständige Kreisveterinäramt geschickt werden. (hub/dpa)

Massengräber für die Ärmsten von New York

Massengräber für die Ärmsten von New York

Trauriges Drohenvideo aus New York: Auf dem Armenfriedhof auf Hart Island werden Opfer von COVID-19 in diesen Tagen in riesigen Massengräbern bestattet. © KameraOne

 

Corona mehr als 108.000 Corona Nachweise

Corona-Live-Blog: Mehr als 108.000 Corona-Nachweise in Deutschland – mehr als 2.000 Tote

Auch am Mittwoch ist die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland gestiegen, doch auch die Zahl der Genesenen nimmt deutlich zu – und auch von Boris Johnson gibt es gute Nachrichten. Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker.

Live-Ticker zum Coronavirus hier aktualisierenrona 108.000 Corona Nachweise in Deutschland

Bitcoin was soll man davon halten?

Entscheiden Sie selbst, wie heißt der Typ wirklich?
In den USA hat er noch einen anderen Namen,
Ein Betrüger? Wer seinem Geld böse ist, der hört auf seinen Rat
Solche Leute sollte man einmal mehr durchleuchten
Hallo Sveni genannt Sergio oder sollen wir Deinen Namen in Amerika hier auch noch rein schreiben??
Hier ist wohl auch die Staatsanwaltschaft gefragt??? oder nicht???

Und das ist Sven Hegel

Das Genie hinter dem Bitcoin Code

Hi – ich bin ein ehemaliger Software-Entwickler bei einem großen Unternehmen, welches ich lieber nicht nennen würde.

Ich habe eine Bitcoin-Trading-Software entwickelt die über 18,484,931.77 an Profiten in den letzten 6 Monaten eingebracht hat.

Die Software macht Leute schneller zu Millionären als die ersten Investoren bei Uber, Facebook oder AirBnB.

Wenn du selbst eine Million mit Bitcoin machen willst, guck dir das Video hier oben an um herauszufinden wie.

Dein Freund,
Sven Hegel

Sergio Marlon - creador Bitcoin Code

 

Kleinstunternehmen Zuschuss durch den Staat

Sehr geehrte Damen und Herren,

um den Schaden für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen in Folge der Corona-Krise abzufedern, hat der Bund ein Soforthilfeprogramm Corona aufgelegt. Die Landesregierung hat beschlossen, das Angebot des Bundes 1:1 an die Zielgruppen weiterzureichen und dabei zusätzlich den Kreis der angesprochenen Unternehmen noch um die Gruppe der Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten zu erweitern.

Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses. Sie ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt:

  • bei Unternehmen mit bis zu 5 Mitarbeitern bis zu 9.000 €
  • bei Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern bis zu 15.000 €
  • bei Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern bis zu 25.000 €

Um eine solche Soforthilfe erhalten zu können, muss eine dieser Voraussetzungen auf Ihre aktuelle, wirtschaftliche Lage zutreffen:

  • Sie haben verglichen zum durchschnittlichen, monatlichen Umsatz der letzten drei Monate zum Vorjahr einen Umsatzrückgang von mindestens 50%. (Bedeutet: Januar bis März 2019 verglichen zu Januar bis März 2020).

oder

  • Ihr Betrieb wurde auf behördliche Anordnung aufgrund der Corona-Krise geschlossen.

oder

  • Ihre vorhandenen Mittel reichen nicht aus, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens zu zahlen (bspw.: Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten). Hier spricht man von einem Finanzierungsengpass.

Sobald ein genannter Punkt zutrifft, können Sie unter www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020 das passende Antragsformular bearbeiten. Falls keiner dieser Punkte zutreffen sollte, besteht auch kein Anspruch auf eine Soforthilfe.

Als zweites Instrument zur finanziellen Unterstützung besteht die Möglichkeit des zinslosen Stundens von Steuern. Ein Antrag auf zinslose Steuerstundung kann bei jedem zuständigen Finanzamt eingereicht werden. Beim Ausfüllen eines solchen Antrages wird Ihr Steuerberater Sie gerne unterstützen. Diese Vorauszahlungen können beim Finanzamt gestundet werden

  • Einkommenssteuer
  • Körperschaftssteuer
  • Gewerbesteuer

Zur Genehmigung eines solchen Antrages müssen Sie unbedingt die Nachweispflicht beachten! Hierzu zählen beispielsweise die verringerten Einkünfte durch die Stornierung von Aufträgen oder jegliche Lieferengpässe.

Bei der Umsatzsteuer kann eine Dauerfristverlängerung beantragt werden. Das heißt, dass die Umsatzsteuervorauszahlung zu einem späteren Zeitpunkt fällig wird. Diese Regelung gilt derzeit jedoch nur für folgende Bundesländer (Stand 26.03.2020):

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Brandenburg
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Sachsen

Weitere Bundesländer könnten noch folgen.

Achtung! Stundung bedeutet eine reine Verschiebung der Steuerzahlung. Die Steuern müssen zu einem späteren Zeitpunkt in voller Höhe oder in Raten zurückgezahlt werden. Sie müssen als Betrieb selbst aktiv werden. Das Finanzamt wird nicht von sich aus auf Sie zukommen.

Wir hoffen, dass wir Ihnen auf diesem Wege weiterhelfen können. Bei Fragen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise, können Sie sich gerne jederzeit an corona-info@schoenbau.de wenden.

In solchen Zeiten ist es wichtig, zusammenzustehen und sich gegenseitig den Rücken zu stärken. Bleiben Sie, Ihre Familie sowie Mitarbeiter gesund und scheuen Sie sich nicht, bei Fragen auf uns zuzukommen. Lassen Sie uns gemeinsam diese Herausforderung meistern. Wir sind und bleiben für Sie da!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr SCHOENBAU-Team