Diese Branchen suchen händeringend Mitarbeiter

Viele zusätzliche Stellen gibt es derzeit etwa in Supermärkten.

Coronakrise: Diese Branchen suchen händeringend Mitarbeiter

Während in der Coronakrise viele Bereiche des Lebens still liegen und Menschen um ihre berufliche Existenz bangen, herrscht andernorts Hochbetrieb. Händeringend werden Menschen gesucht, die aushelfen können. Online-Portale helfen dabei, schnell Arbeitskräfte zu vermitteln. Ein Überblick.

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Geschäfte und Restaurants müssen schließen, Veranstaltern brechen Aufträge weg, Fabriken fehlen Zulieferungen für ihre Produktion. Die Coronakrise legt viele Bereiche der Wirtschaft lahm. Deswegen haben 470.000 Unternehmen in Deutschland inzwischen Kurzarbeit angezeigt.

Doch es gibt auch die andere Seite: In den Branchen, in denen weitergearbeitet werden kann und muss, ist dermaßen viel zu tun, dass teils händeringend Leute gesucht werden. Ein Überblick:

Supermärkte

„Eine der größten Herausforderungen im Lebensmittelhandel besteht aktuell darin, ausreichend Personal für Logistik, Verkauf und Warenverräumung zur Verfügung zu haben“, sagt Stefan Hertel vom Handelsverband Deutschland (HDE) mit Blick auf die Coronakrise. Die Unternehmen der Branche seien deshalb dringend auf der Suche nach neuen Mitarbeitern.

Allein Aldi Süd hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Wochen bereits rund 2.200 Teilzeitkräfte eingestellt. Dabei profitierte das Unternehmen – ebenso wie Aldi Nord – auch von der Zusammenarbeit mit McDonald’s. Der Burger-Riese vermittelte dem Discounter eigene Mitarbeiter, die wegen der Ladenschließungen nicht benötigt wurden.

Konkurrent Lidl stockte seine Teams in den Filialen und Lagern ebenfalls auf. „Sowohl auf nationaler als auch auf regionaler Ebene finden Kooperationen mit Unternehmen statt, die ihre Mitarbeiter in der aktuellen Situation nicht beschäftigen können“, berichtete eine Lidl-Sprecherin.

Die Supermarktkette Rewe spricht nach eigenen Angaben zurzeit Gruppen wie Studenten an, die von der Schließung der Hochschulen betroffen sind. Zudem stehe Rewe im Kontakt mit Unternehmen, deren Mitarbeiter derzeit in Kurzarbeit seien – etwa aus den Bereichen Gastronomie, Touristik oder Textilien, berichtete ein Unternehmenssprecher. Gesucht würden zeitlich befristete Hilfskräfte. Mehrere Tausend Helfer hätten sich bereits gemeldet.

Landwirtschaft

Rund 300.000 Saisonarbeiter kommen normalerweise auf Deutschlands Felder, um Obst, Gemüse und Wein zu ernten. Nun werden es wegen der Reisebeschränkungen viel weniger sein. Immerhin sollen im April und Mai jeweils 40.000 Saisonkräfte aus Osteuropa unter Auflagen einreisen dürfen, wie am Donnerstag beschlossen wurde. Erntehelfer können auch länger sozialversicherungsfrei arbeiten – statt wie bisher 70 Tage sind jetzt 115 Tage möglich.

Mehrere Online-Plattformen helfen bei der Vermittlung, um überhaupt noch Saisonarbeiter zu finden. Der Bauernverband und der Gesamtverband der deutschen Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände (GLFA) bieten diesen Service jetzt kostenlos an. Auf einem anderen Portal der Landwirtschaftskammern meldeten sich binnen Tagen bereits rund 1.000 Interessierte.

Hier die Vermittlungsportale im Überblick:

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IT & Telekommunikation

Techniker der Telekommunikationsbetreiber arbeiten mit Hochdruck daran, die Infrastruktur am Laufen zu halten, denn Internet und Telefon sind gefragter denn je.

Der Branchenverband Bitkom rechnet trotz der hohen Nachfrage nach den Dienstleistungen mit einer konjunkturellen Eintrübung der IT- und Telekommunikationsbranche. Das liegt auch am Fachkräftemangel. Ende 2019 seien bereits 124.000 IT-Stellen unbesetzt gewesen, erklärte ein Bitkom-Sprecher. Diese Zahl habe sich in den vergangenen beiden Jahren mehr als verdoppelt. Mit einer Trendwende durch die Coronakrise wird nicht gerechnet. Bei der Deutschen Telekom seien aktuell keine neuen Einstellungen geplant, sagte ein Sprecher.

Gesundheitssektor

Auch in deutschen Krankenhäusern verschärft die Coronakrise eher ein altes Problem: Schon vorher hätten sie Stellen von etwa 17.000 Pflegekräften und 3.500 Ärzten nicht besetzen können, sagt ein Sprecher der Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG).

Die gute Nachricht: Weil die Kliniken wegen der großen Belastung durch die Pandemie planbare und nicht lebensnotwendige Behandlungen verschoben haben, ist Personal frei geworden. Vor allem um Ärzte und Pflegerinnen, die die Branche verlassen haben, werben die Kliniken jetzt. Sie gehörten zur wichtigsten Zielgruppe der Job-Kampagnen. „Es werden zudem vermehrt Mitarbeiter rekrutiert, die sich derzeit in Altersteilzeit oder Elternzeit befinden beziehungsweise schon in Rente sind.“

Dramatisch ist das Bild, das die DKG zeichnet, allerdings nicht: Noch stiegen die Patientenzahlen nicht übermäßig, auch seien noch nicht allzu viele Mitarbeiter selbst infiziert und fielen daher aus.

Auch der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat noch keinen großen Ansturm an Corona-Patienten verzeichnet – „vor allem von solchen mit Bedarf an Intensivtherapie“. Deutlich problematischer sei die Situation in der stationären Altenpflege. „Hier gab es bereits vor der Krise einen gravierenden Fachpersonalmangel, der sich jetzt durch Krankheitsausfälle, Quarantänen noch verstärkt“, sagte Verbandssprecherin Johanna Knüppel. „Zudem müssen Betreuungsaufgaben vermehrt geleistet werden, die sonst oft auch Angehörige erbringen.“

Pharma & Medizintechnik

Pharmaunternehmen fahren derzeit Sonderschichten und arbeiten „unter vollem Einsatz ihrer Möglichkeiten“, berichtet der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller. Man tue alles, um in Zeiten hoher Nachfrage die Medikamentenproduktion zu sichern. „Arzneimittel werden immer benötigt – unabhängig von der Coronakrise“, betont auch der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Die Arzneifirmen erhöhten in Zeiten großer Nachfrage die Produktionskapazitäten, was auch beim Bedarf an Beschäftigten zeitverzögert spürbar werden könne.

Der Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa) geht von stabilen Beschäftigtenzahlen in der Branche aus, sagt Präsident Han Steutel. „Die forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland haben gerade alle Hände voll zu tun, Impfstoffe gegen Corona zu entwickeln und Medikamente, die dagegen wirken könnten, zu liefern.“ (af/dpa)

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Dortmund – Leverkusen = 0: 2 Dortmund verliert, Bayern wie geschmiert

Dortmund – Leverkusen = 0 : 2
24.08.2014 um 09:46
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Fehlstart: Klopp nimmt Schuld auf sich

Rekordschütze Bellarabi schockt den schlafmützigen BVB. Trainer Klopp sieht Fehler in seinem Aufgabenbereich.

Jürgen Klopp ist seit 2008 Trainer von Borussia Dortmund. ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder des 1. Spieltags
(Copyright: getty)

Dortmund – Nachdem die schlafmützigen Dortmunder kalt erwischt worden waren, nahm Trainer Jürgen Klopp die Schuld für den Fehlstart in der Bundesliga auf sich.

Speziell das schnellste Tor der Liga-Geschichte von Karim Bellarabi nach nur neun Sekunden hatte den BVB getroffen. „So ein frühes Tor rüttelt einen natürlich durch“, gab Klopp unumwunden zu.

Nun läuft die Borussia gleich der Konkurrenz hinterher.

Rekordtor für Schmidt „kein Zufall“

Dagegen legte Bellarabi mit seinem Rekordtreffer den Grundstein zum gelungenen Liga-Debüt von Trainer Roger Schmidt.

„Wir haben viele Dinge super gemacht, das war eine außergewöhnliche Leistung“, erklärte Schmidt spürbar zufrieden.

Schmidt hat der Mannschaft in der Kürze der Zeit offenbar schon ein neues Selbstbewusstsein eingeimpft.

Das frühe Tor etwa sei „kein Zufall“ gewesen: „Wir hatten das vorher besprochen und wollten sofort nach vorne spielen.“

„Wir haben gezeigt, was für ein geiles Team wir sind“, jubelte Bayer-Torwart Bernd Leno, der sein 100. Bundesligaspiel bestritt.

Bellarabi löst Kirsten und Elber ab

Die letzten der 80.667 Zuschauer in der ausverkauften Arena hatten ihre Plätze noch nicht eingenommen, als der BVB das vorentscheidende 0:1 durch Bellarabi kassierte.

Bellarabi löste damit Ulf Kirsten und Giovane Elber als schnellste Torschützen der Bundesliga-Geschichte ab.

Stefan Kießling (90.+5) sorgte für den Schlusspunkt.

„Meine Mannschaft hat vieles richtig gemacht, den Gegner früh attackiert“, lobte Schmidt seine Schützlinge: „Wir haben ein Topspiel gemacht. Am Ende des Tages haben wir verdient gewonnen.“

Leverkusen zwingt Dortmund zu zahlreichen Fehlern

Die neue Bayer-Philosophie mit frühem Ballgewinn und schnellem Angriffsspiel stellte Dortmund vor große Probleme, die Gastgeber leisteten sich auch durch das offensive Pressing der Leverkusener bis zum Seitenwechsel im Spielaufbau zahlreiche Fehlpässe.

www.ichbindafuer.com

Vier Tage vor dem Qualifikations-Rückspiel zur Champions League am Mittwoch gegen den FC Kopenhagen zeigten sich die Gäste im Vergleich zum Hinspiel in Dänemark (3:2) auch in der Abwehr verbessert. Der BVB agierte in der Offensive zumeist zu ungenau, weitere hochkarätige Chancen blieben bis zur Pause aus.

Dortmund drängt vergeblich auf den Ausgleich

www.champions-live.de

Nach dem Wechsel erspielten sich die Westfalen die klareren Situationen und agierten wesentlich druckvoller. Vor allem Marco Reus und der italienische Neuzugang Ciro Immobile konnten sich besser in Szene setzen. Mit viel Glück überstand Bayer einige prekäre Strafraumszenen ohne Gegentreffer.

Leverkusen bot Paroli und blieb mit Kontern gegen die sich gegen die drohende Heimniederlage stemmenden Borussen gefährlich. In der Schlussphase setzte Dortmund alles auf eine Karte und suchte nach der Lücke im Bayer-Abwehrbollwerk.

Nach Ballverlust von Weltmeister Erik Durm gegen Bellarabi sorgte Kießling in der Nachspielzeit in bester Torjägermanier für die Entscheidung.

„Wir waren nicht präsent. Den Schuh müssen wir uns anziehen, den Schuh muss ich mir anziehen“, sagte Klopp nach dem 0:2 (0:1) der Borussia gegen Bayer Leverkusen bei „Sky“ und fügte hinzu: „Da müssen wir wacher sein, das ist auch mein Aufgabenbereich.“

Borussia Dortmund holt den ersten Titel

BVB holt ersten Titel der Saison

Der BVB gewinnt den Supercup gegen den FC Bayern. Mkhitaryan und „Spiderman“ Aubameyang sind die Helden. Eine Verletzung schockt die Bayern.

Pierre-Emerick Aubameyang (M.) spielt seit vergangener Saison für den BVB. ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder des Supercups
(Copyright: getty)

Aus Dortmund berichtet Holger Luhmann

Dortmund – Borussia Dortmund hat wie im Vorjahr den Supercup gegen den FC Bayern gewonnen und sich mit dem fünften Erfolg zum alleinigen Rekordgewinner des Wettbewerbs aufgeschwungen.

Im Prestigeduell verwies der BVB den Doublegewinner und Erzrivalen aus München mit 2:0 (1:0) in die Schranken.

Henrikh Mkhitaryan in der 23. Minute und Pierre-Emerick Aubameyang in der 62. Minute erzielten die Treffer für die Borussia und ließen die Mehrzahl der Zuschauer im mit 80.667 Zuschauern ausverkauften Signal Iduna Park jubeln.

Schmerzhaft für die Bayern ist zudem der Ausfall von Javier Martinez (DIASHOW: Die Pressestimmen zum Supercup).

Der Spanier musste in der 31. Minute mit Verdacht auf Kreuzbandriss im linken Knie ausgewechselt werden. Mit schmerzverzerrtem Gesicht und dick bandagiertem Knie wurde Martinez in die Kabine getragen. Sollten sich die Befürchtungen bestätigen, würde Martinez mindestens ein halbes Jahr ausfallen (DIASHOW: Die Bilder zum Supercup).

Kein Gradmesser für die Saison

Unterdessen können sich die Dortmunder einmal mehr über den ersten Titel der Saison freuen.

Dass der Gewinn des 53 Zentimeter hohen Wanderpokals aber kein Gradmesser für die Saison ist, hat die vergangene Spielzeit gezeigt.

Damals starteten die Bayern nach dem 2:4 in Dortmund und der ersten Pflichtspiel-Pleite von Trainer Pep Guardiola ihre imposante Siegesserie in der Bundesliga, die schließlich in der Turbo-Meisterschaft endete.

Entsprechend gelassen nahm der Kapitän die Niederlage zur Kenntnis: „Es dauert ein paar Spiele bis man wieder im Rhythmus ist. Man kann das ja nicht simulieren, man kann die Basis schaffen, aber dann braucht man immer drei, vier Spiele bis man wieder bei hundert Prozent ist“, sagte Philipp Lahm beim „ZDF“ (BERICHT: Die Stimmen zum Spiel).

Erste Chance durch Shaqiri

Beide Mannschaften begannen äußerst engagiert.

Die erste Chance hatte Xherdan Shaqiri bereits in der 3. Minute. Nach einem Stellungsfehler von Lukasz Piszczek scheiterte der Schweizer an Mitchell Langerak im Dortmunder Tor. Im Anschluss übernahm der BVB aber mehr und mehr das Kommando.

In der 10. Minute deutete der italienische Neuzugang Ciro Immobile erstmals seine Torgefahr an. Sein Distanzschuss verfehlte das Tor ganz knapp.

Auf der Gegenseite war Robert Lewandowski bei seiner Rückkehr ins einstige Wohnzimmer insbesondere bei Sokratis weitgehend abgemeldet. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel scheiterte der Pole an Langerak.

„Wir wollten gewinnen, aber Dortmund war heute besser als wir“, meinte Lewandowski im Gespräch mit dem „ZDF“. „Wir wollen jetzt das nächste Spiel im Pokal gewinnen. Ich hoffe, dass das viel, viel besser wird.“

Neuer gefordert

Nach einer knappen Viertelstunde wurde in Dortmund statt den Bayern die Borussia immer stärker.

Fußballer des Jahres Manuel Neuer musste phasenweise Schüsse im Sekundentakt entschärfen.

Gegen Oliver Kirch (17.), Pierre-Emerick Aubameyang (26.), Sebastian Kehl (41.) und Jonas Hofmann (43.) war Neuer auf der Höhe. Gegen Mkhitaryan war er allerdings machtlos.

Nach fulminantem Antritt und gutem Zusammenspiel mit Aubameyang drosch der Armenier den Ball aus zwölf Metern ins Netz.

Bayern mit Problemen

Die Bayern hatten vor allem erhebliche Probleme, das Spiel zu kontrollieren – eingentlich eine ihrer Stärken (DIASHOW: Dortmund gegen Bayern in der Einzelkritik).

Vom häufig nahezu perfekten Tiki-Taka der vergangenen Saison war nichts zu sehen. Der technisch versierte Youngster Gianluca Gaudino wirkte ndoch sehr unerfahren.

Möglicherweise könnten auf die Bayern im Mittelfeld durch den Weggang von Toni Kroos zu Real Madrid und dem noch längeren Ausfall von Thiago erhebliche Probleme zukommen.

Aubameyang jubelt als Spiderman

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der BVB die bessere Mannschaft. Aubameyang sorgte mit seinem Kopfball für die Entscheidung.

Im Anschluss zeigte der pfeilschnelle Gabuner einen originellen Torjubel, indem er sich eine Spiderman-Kapuze überzog. Der Supercup stand allerdings auch noch unter den Nachwirkungen der WM in Brasilien.

Einige der insgesamt 14 WM-Teilnehmer auf beiden Seiten waren erst vor wenigen Tagen ins Training eingestiegen.

Von den Dortmunder Weltmeistern stand lediglich Neuzugang Matthias Ginter in der Startelf. Der neue Kapitän Mats Hummels fehlte ebenso im Kader wie Torhüter Roman Weidenfeller.

Weltmeister-Trio von Anfang an

Guardiola brachte mit Neuer, Jerome Boateng und Thomas Müller immerhin ein Weltmeister-Trio von Beginn an. Dagegen fehlten die angeschlagenen Bastian Schweinsteiger, Franck Ribery und Rafinha.

In der Abwehr vertraute Guardiola wie schon im Testspiel auf der USA-Reise einer Dreierkette.

Das Defensivtrio bildeten zunächst Boateng, Martinez und David Alaba. Dante ersetzte den verletzten Martinez.

Watzke legt nach

Vor der Begegnung hatte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im Streit mit den Bayern-Verantwortlichen nachgelegt.

„Es war lange Zeit professionell und sachlich. Mittlerweile glaube ich, dass wir kein Verhältnis mehr haben“, zitierte die „Sport-Bild“ Watzke.

Daran könne sich auch nichts ändern, wenn die Bayern einen Schritt auf den BVB zukommen. „Ich lege auf Pseudo-Schritte keinen Wert bei jemandem, der sich so verhält“, meinte Watzke und begründete seinen Unmut: „Es kann nicht sein, dass man sich über vermeintliche Vertragsinhalte von Angestellten eines konkurrierenden Unternehmens in der Öffentlichkeit äußert.“

Klopp lobt Abwehrarbeit

Der Streit war einmal mehr ausgebrochen, nachdem Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge die vermeintlich festgeschriebene Ablösesumme von Marco Reus öffentlich ausgeplaudert hatte.

Im Vorjahr hatte Reus zwei Tore beim 4:2-Sieg erzielt. Diesmal fehlte er wegen seiner Verletzung, die er sich vor der WM zugezogen hatte. Doch der BVB konnte auch ohne ihn seinen Vorjahreserfolg wiederholen.

Ganz zur Freude des Trainers. „Wir haben da einfach schlecht verteidigt und das haben wir heute dramatisch besser gemacht“, sagte Klopp mit Blick auf die jüngste Testspielniederlage gegen den FC Liverpool.

„Von den Torchancen der Bayern waren vielleicht zwei, drei herausgespielte mit dabei. Viele waren es nicht. Wir haben das als Mannschaft heute ganz, ganz toll verteidigt“, meinte der 47-Jährige weiter. „Aber es ging heute um den Supercup. Den haben wir gewonnen und das finde ich cool.“

Jürgen Klopp jubelt nach dem Spiel:

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Noch ist alles drin, erst 2 Spieltage vorbei.

Viel Glück