Ken FM im Gespräch mit: Prof. Dr. Rainer Rothfuß (Uni Tübingen)

KenFM im Gespräch mit: Prof. Dr. Rainer Rothfuß (Uni Tübingen)

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„Wenn man weiß, wer der Böse ist, hat der Tag Struktur.“

Dieser Satz stammt von einem der bekanntesten politischen Kabarettisten des Landes, Volker Pispers und führt immer zu garantierten Lachern im Publikum. Dabei handelt es sich bei diesem Satz keineswegs um einen Gag, sondern um eine schlichte Bestandsaufnahme der menschlichen Psyche.

Menschen, fast alle und fast überall, haben ein Feindbild. Bei einigen wird dieses täglich sichtbar zu schau getragen und prägt das tägliche Verhalten, andere hingegen gehen davon aus, ihre hohe Bildung wäre ein Garant, um nicht selber Opfer des eigenen Feindbildes zu werden.

Dies ist ein Irrtum. Feindbilder sind oft derart tief in uns verankert und werden, kaum sind wir auf der Welt, von unserem Umfeld derart subtil vermittelt, dass sie auch für Menschen, die auf diesem Gebiet sehr sensibel sind, fast unsichtbar sind.

Feindbilder haben eine Funktion. Vor allem, wenn man Macht ausüben will. Feindbilder sorgen dafür, Massen zu lenken. Daher ist das Kreieren von Feindbildern die Voraussetzung, wenn man plant, einen Krieg zu beginnen. Vor allem, wenn man es bei der eigenen Bevölkerung mit Menschen zu tun hat, die Krieg vollständig ablehnen. Und doch ist niemand sicher davor, in Mitleidenschaft gezogen zu werden, wenn in seinem Umfeld ein frisch gezimmertes Feindbild greift.

Schon Joseph Goebbels empfahl, über den Hebel „Feindbild“ auch die Pazifisten in einem Volk mental fit für den Krieg zu machen. Alles, was man tun müsse, sei einen äußeren Feind zu erfinden, und jeden, der diesen Feind nicht bestätigen würde, als Vaterlandsverräter zu brandmarken. Diesem sozialen Druck würde jeder Pazifist früher oder später nachgeben. Ein massiv vermitteltes Feindbild hat also enorme Kraft und ist in der Lage, selbst Weltkriege der Bevölkerung schmackhaft zu machen.

Aus diesem Grund sind Feindbilder und deren Genese immer auch Forschungsgegenstand an Universitäten. Feindbilder kann man aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln untersuchen. Aus der Sicht der Psychologie natürlich, aber eben auch im Hinblick, wie Feindbilder in der Geschichte der Menschheit immer wieder variieren. Wie sie in unterschiedlichen Kulturen unterschiedlich eingesetzt werden.

Prof. Dr. Rainer Rothfuß arbeitet seit vielen Jahren an der Universität Tübingen im Forschungsbereich Geowissenschaften. In dieser Funktion organisiert er immer wieder Vortragsreihen, die sich mit Feindbildern beschäftigten.

Rothfuß untersuchte z.B. schlicht die Tatsache, dass die Intoleranz weltweit massiv zunimmt. Der „Clash of Civilizations“ in etwa kann Teil eines geopolitisch bewusst gewählten Konfrontationskurses sein, bei dem es im Kern um Bodenschätze geht. Aber auch religiös motivierte Kriege nehmen zu. Wo immer unterschiedliche Kulturräume aufeinander prallen, kommt es zu Spannungen.

Nur wie will der Mensch mit diesen Konflikten in Zukunft umgehen?
Ist die klassische Form, Krieg, noch eine Option auf einem Planeten, auf dem immer mehr Staaten über Kernwaffen verfügen?

Der Forschungsgegenstand der „Feindbildgenese“ ist hochaktuell und immens wichtig, um das Überleben der Menschheit auf diesem Planeten zu sichern.

Gerade daher erstaunte die Tatsache, dass Prof. Dr. Rainer Rothfuß im Rahmen dieser Forschung immer wieder Probleme aus dem eigenen Haus bekam.

Als er Ende 2014 im Rahmen seiner Forschung Wladimir Michailowitsch Grinin, Botschafter der Russischen Föderation, einlud, um dessen Sicht auf die Krim-Krise zu hören – sein Vortrag trug die Überschrift „Wege in eine partnerschaftliche Beziehung zwischen Ost und West: Die Perspektive Russlands“ – begann es im Lehrkörper der Uni Tübingen heftig zu brodeln.

Dieses Brodeln entwickelte sich zu einem heftigen Überkochen, als Rothfuß darauf bestand, auch den Schweizer Historiker Dr. Daniele Ganser einzuladen. Sein Vortrag, den KenFM Anfang Februar veröffentlichte, trug den Titel „Die Terroranschläge vom 11. September 2001 und der „Clash of Civilizations“: Warum die Friedensforschung medial vermittelte Feindbilder hinterfragen muss“.

Die gesamte Vortragsreihe von Rotfuß war extrem erfolgreich.

http://www.tuepps.de/events/view/date/1421622000/id/116180

Dennoch wird sich der Mann endgültig von der UNI-Tübingen verabschieden. Er kann es nicht länger hinnehmen, dass an deutschen Universitäten Forschung, wenn diese gesellschaftspolitisch brisant ist, behindert wird.

Wir trafen Prof. Dr. Rainer Rothfuß am 15.12. in Tübingen, um mit ihm nach dem Vortrag von Daniele Ganser ein Interview über die Motive seiner Arbeit zu führen.

Obwohl das Gespräch nachts um zwei Uhr geführt wurde, erlebten wir einen extrem wachen Geist, der vor die Entscheidung gestellt, moralisch einzuknicken und Karriere machen oder Rückgrat bewahren und einen Knick der Karriereleiter hinzunehmen, nie auf die Idee kommen würde, die eigenen Ideale die der Geisteswissenschaften zu verraten.

Weltweiter Marsch am 25. Mai gegen Monsantos giftige und minderwertige NWO-Lebensmittel

Weltweiter Marsch am 25. Mai gegen Monsantos giftige und minderwertige NWO-Lebensmittel

www.ichbindafuer.com

 

Ein weltweiter Marsch gegen Monsanto ist für den  25. Mai 2013 geplant.
Sie können die Veranstaltungen in Ihrem Land hier finden.

Hier können Sie eine Petition unterzeichnen: “An die Regierungen Deutschlands, Frankreichs und der Niederlande sowie alle Vertragsstaaten des Europäischen Patentübereinkommens: Als besorgte Bürger bitten wir Sie, die Führung zu übernehmen, um durch den Aufruf an den Verwaltungsrat der Europäischen Patentorganisation,  die Lücken des europäischen Patentrechts, die Konzernen ermöglichen, Pflanzensorten und konventionelle Züchtungsmethoden patentieren zu lassen, zu schliessen. Klare und wirksame Schutzmaßnahmen und Verbote sind  nötig, um Verbraucher, Landwirte und Züchter vor der Firmenübernahme unserer Nahrungskette zu schützen.”

Durch das jüngste Lobbying bei der Bundesregierung war Monsanto in der Lage, ihre GVO-Industrie zu schützen und den Kongress und Präsident Obama dazu zu drängen, eine Bestimmung, die sie von GVO- Haftung befreit, zu verabschieden. Dieses Gesetz wurde am 26. März unterzeichnet und ermöglicht Biotech-Unternehmen wie Monsanto, Bundeszustimmungs-Tests zu umgehen und ihre GVO-Kulturen trotz bekannten Gesundheitsrisiken zu pflanzen.

Activist Post 13 May 2013: Am Montag unterstützte Der Oberste Gerichtshof  einstimmig Patente über “sich selbst reproduzierende Technologie” wie Monsantos Roundup-bereite Sojabohnen, und zusammen damit  unterstützt das Unternehmen eine umstrittene Lizenzvereinbarung, die verhindert, Bauern aus Saatkorn mehr als einmal säen.

Dies kommt nicht einmal zwei Monate nach Verabschiedung des Kongresses des so genannten “Monsanto Protection Acts”, der später mit Obamas Unterschrift Gesetz wurde.
Prison Planet 16 may 2013: Gerade als man dachte, die neueste Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zugunsten Monsantos anti-Landwirt Patent-Politik genug Beweis für die tiefe Beziehung Monsantos zur US-Regierung wäre, zeigen hunderte von neuen Kurzmeldungen aus dem Aussenministerium sowie Botschaften auf der ganzen Welt, Ihre Steuergelder  werden eingesetzt, um Monsantos gentechnisch verändertes Saatgut zu fördern.

Selbst Massenmedien-Websites wie Reuters berichten nun über die Details der Meldungen, wie es mehr als kristallklar wird, dass die Regierung der Vereinigten Staaten sich buchstäblich bei der Förderung ihrer gesundheits- gentechnisch verändertem  Saatgut den Konzern  über das Gesetz setzt. Das gleiche Unternehmen, das sklaven-ähnliche Kreise steuerte, verlangte von ‘Mitarbeitern’, sie sollen bis zu 14 Stunden täglich  die GVO-Maisfelder bestellen oder ihre Löhne nicht ausgezahlt werden.

Rechts: Monsanto Mais-gefütterte tumoröse Mäuse.

Wie es sich herausstellt, werden Steuerzahler-Dollar in die Taschen internationaler Lobbyisten –  nicht in die einmal der Regierung – die spezifische Abkommen, die  Monsanto begünstigen — erlangt haben, geschleust. Dies hat sogar den Biotechwettbewerb in vielen Ländern,  wo Monsanto dominieren wollte, zerschmettert. Alles durch das U.S. Auswärtige Amt durchgesetzt.

Ein Fall aus dem Jahr 2009 in Bezug auf Spanien ist besonders aussagekräftig, da die Mitteilungen uns besagen, dass die Botschaft anspruchsvolle “US-Regierungs-Intervention” auf “hohem Niveau” auf den “dringenden Wunsch” Monsantos forderte, um Biotech-Konkurrenten im Land zu zermalmen, damit Monsanto den Markt für sich selbst ergattern könnte. Die Organisation Food & Water Watch hat einen detaillierten Bericht über die Mitteilungen freigegeben.

Im Jahr 2012 hatte “Moms across America” Monsantos GVO Mais analysiert und mit Nicht-GVO-Mais verglichen. Das Ergebnis war erschreckend

GVO-Lebensmittel sind nicht nur gefährlich wegen giftiger genetischer Veränderungen – sondern auch minderwertiger als nicht-GMO-Lebensmittel.

Moms-across-america-monsanto

Kürzlich schrieb ich, wie die EU-Kommission versuchte, durch ein ahnungsloses EU Parlament ein Gesetz zu verabschieden, das der Monsanto für ihre giftigen und krebserregenden Lebensmittel in der EU freie Hand geben würde. Ich habe keine weiteren Informationen über diese Sitzung gefunden. Haben meine Leser? Die EU diskutiert weiterhin, GVO-Lebensmittel zu ermöglichen. Dies ist aber  nicht mehr so wichtig, da sowohl  Syngenta als auch Monsanto bereits Lizenzen haben, um vielerlei GVO-Maissorten in der EU zu erzeugen. Aber natürlich, sagt uns niemand etwas davon!

http://euro-med.dk/?p=30060