Wohlstand preisgeben.

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Ja, ja Herr Steinmeier, diese Aussage ist wohl nicht ganz richtig, Sie oder auch die, die mehr als Ausreichend besitzen, werden im Verhältnis zum normalen Arbeitnehmer relativ (wie Einstein sagte) wenig einbüßen.

Der Normale Bürger wird hingegen sehr, sehr viel verlieren. vielleicht ist es ja so gewollt?

Bild zu Coronavirus - Videobotschaft des Bundespräsidenten
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht im Schloss Bellevue bei der Aufzeichnung einer Videobotschaft.

Steinmeier: Können uns aus wirtschaftlichem Tal wieder herausarbeiten

In seiner Ansprache prognostiziert Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schwere Zeiten für Deutschland. Er betont aber auch optimistisch zu bleiben.

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Bürger auf wirtschaftlich schwierige Zeiten angesichts der Corona-Krise vorbereitet, sich aber mit Blick auf einen Aufschwung im Anschluss optimistisch gezeigt. In seiner neuen Videobotschaft rief er zu Solidarität auch in der Wirtschaft auf und warnte zugleich davor, die Risiken der Krise zu unterschätzen.

Steinmeiers Prognose: „Wohlstand preisgeben“

„Die Zeit wird nicht spurlos an uns vorbeigehen. Wir werden einiges von dem gemeinsam erarbeiteten Wohlstand preisgeben“, sagte Steinmeier. „Aber wir sind und wir bleiben eine starke Volkswirtschaft – mit Millionen Menschen, die weiter anpacken oder wieder loslegen wollen. So wie wir das Virus gemeinsam besiegen werden, so werden wir uns mit Fleiß und Klugheit auch aus dem wirtschaftlichen Tal gemeinsam wieder herausarbeiten.“

Nicht alle Menschen und nicht alle Branchen in der Wirtschaft treffe die Krise gleich, sagte der Bundespräsident. „Homeoffice ist vielleicht nicht das, was sich die meisten wünschen – aber es ist ganz gewiss etwas anderes, als mit 60 Prozent seines Gehalts in Kurzarbeit zu gehen oder gar ohne Arbeit dazustehen.“ Und in der Wirtschaft wüssten insbesondere viele Kleinunternehmer, Gastwirte, Hoteliers, Freiberufler und Kulturschaffende oft nicht, wie lange sie noch durchhalten könnten.

Steinmeier lobte, dass es in der Wirtschaft viele Beispiele von Hilfsbereitschaft für diejenigen gebe, die in Schwierigkeiten gerieten. „Ich wünsche mir, dass diejenigen von uns, die glimpflich durch diese Krise kommen, auch weiterhin bereit sind, jene zu unterstützen, die wegen Corona wirtschaftlich in schwerem Fahrwasser sind.“

„Risiken nicht ignorieren und Schwierigkeiten nicht kleinreden“

Steinmeier betonte, die Krise treffe unsere Gesellschaft hart, sie werde noch eine ganze Weile dauern. „Wir dürfen Risiken nicht ignorieren und zu erwartende Schwierigkeiten nicht kleinreden. Jetzt ist nicht die Zeit, um die Lage schönzureden. Aber es ist auch nicht die Zeit für schwärzeste Katastrophenszenarien.“

Deutschland erlebe jetzt, wie „kraftvoll“ der Staat handeln könne, sagte Steinmeier. Er habe ein starkes Netz gespannt, um möglichst viele aufzufangen, denen der wirtschaftliche Absturz drohe. Dies sei eine Solidarität, „die es in der Geschichte der Bundesrepublik in diesem Umfang noch nicht gegeben hat“, sagte der Bundespräsident. „Klar, manchmal hakte es am Anfang noch. Aber mancher in Not geratene Unternehmer konnte in den vergangenen Wochen kaum glauben, wie schnell und unbürokratisch unser Staat Hilfe leisten kann.“ © dpa

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