Demütigung für Obama

Demütigung für Obama: Pleite-Staat Amerika kann keinen Krieg mehr führen

Der wahre Grund für die Absage des US-Militärschlag gegen Syrien ist der verheerende wirtschaftliche Zustand der Streitkräfte: Führende Militärs haben hinter den Kulissen Präsident Obama die Gefolgschaft verweigert. Die Soldaten sind wegen des radikalen Sparkurses aufgebracht und haben dem Präsidenten erklärt: Mit den vorhandenen Mitteln ist ein Krieg gegen Syrien nicht zu gewinnen. Obama musste die Notbremse ziehen.

US-Präsident Barack Obama und das Militär: Ein Pleite-Staat kann keine Supermacht mehr sein. (Foto: dpa)

US-Präsident Barack Obama und das Militär: Ein Pleite-Staat kann keine Supermacht mehr sein. (Foto: dpa)

Der Militärschlag gegen Syrien ist nicht am Widerstand Russlands gescheitert, sondern an der offenbar verheerenden finanziellen Lage bei den US-Streitkräften.

Nach der forschen Ankündigung von Außenminister John Kerry, man wolle in Syrien die Rolle des Weltpolizisten spielen (hier), ruderte US-Präsident Barack Obama bereits einen Tag später zurück (hier).

Von da an gab es nur noch eine Maxime: Den geordneten Rückzug mit möglichst wenig Gesichtsverlust.

Denn in der US-Armee hatte sich bisher nicht dagewesener Widerstand gegen den eigenen Oberbefehlshaber formiert. Die Ablehnung des Syrien-Krieges hatte die Ausmaße einer Meuterei angenommen (hier). Die Argumente, die Generäle und einfache Soldaten ins Treffen führten, bezogen sich zum einen auf die fehlende Strategie Obamas in Syrien.

Viel wichtiger ist jedoch die Tatsache, dass die Moral der Truppe im Keller ist. Der Grund: Das US-Militär muss wegen des aus dem Ruder gelaufenen Haushalts-Defizits sparen. Dieser Sparpläne sind nicht mehr kosmetischer Natur. Marine-Staatsskretär Ray Mabus sagte vergangene Woche in Washington: „Alles muss auf den Tisch. Es gibt keine heiligen Kühe mehr. Egal wie gut wir es machen: Es wird unglaublich harte Entscheidungen geben.“

Die Marine, für den Syrien-Einsatz die wichtigste Truppeneinheit, muss radikale Schnitte machen. Der gesamte Verteidigungs-Haushalt muss in den kommenden zehn Jahren um 500 Milliarden Dollar zusammengekürzt werden.

Die Folge: Alle Verträge mit Dienstleistern müssen überprüft werden. Es sollen weniger neue Kriegsschiffe gekauft werden. Viele immer noch im Einsatz befindliche Schiffe sind überaltert. Wartungs-Intervalle werden verkürzt, die Ausbildungs- und Trainings-Einheiten werden zurückgefahren.

Mabus warnte davor, dass die Soldaten wegen des Spar-Kurses künftig möglicherweise nicht ausreichend ausgebildet in Kampf-Einsätze geschickt werden müssen.

Mabus deutete auch an, dass die Bedenken über die Einsatzfähigkeit der US-Armee in Syrien durch die desolate Finanzlage beeinträchtigt werden könnte. Zwar sollten die Marine-Einheiten im Nahen Osten verbleiben. Doch wegen der Kürzungen könnte der Fall eintreten, dass die Truppen dem US-Präsidenten nicht mehr alle Optionen zu einem Einsatz bieten können.

Wegen der finanziellen Lage haben die Soldaten offenbar auch keine Lust mehr zu kämpfen. In einer Umfrage der Military Times sagten 75 Prozent der befragten aktiven Soldaten vergangene Woche, dass sie einen Militärschlag ablehnen. Zwei Drittel der US-Armee hatten sich also gegen Obama gestellt.

Etwa 80 Prozent der Soldaten sagten, dass sie nicht erkennen könnten, dass der Militär-Schlag gegen Syrien im nationalen Interesse der vereinigten Staaten sei.

Damit war der Widerstand gegen einen Syrien-Einsatz unten den Soldaten größer als in der amerikanischen Zivilbevölkerung: 64 Prozent der Amerikaner waren gegen einen Militärschlag gewesen.

Die Military Times zitiert Soldaten, die vor allem das wirtschaftliche Argument gegen einen Militärschlag ins Treffen führten. Ein Offizier sagte: „Wir haben kein Geld für alles andere – aber wir haben einige hundert Millionen Dollar, um ein paar Tomahawk-Missiles auf Syrien abzufeuern und sollen eine teure Militär-Aktion starten?“

Die Zustände bei den amerikanischen Streitkräften zeigen: Die Supermacht ist keine Weltpolizei mehr, sondern ein ganz gewöhnlicher Pleite-Staat. Weiteres Schuldenmachen ist nicht mehr möglich, langfristige behutsame Korrekturen kämen zu spät. Im öffentlichen Dienst muss gespart werden – und das trifft auch die Armee. Während die gravierenden Einsparungen bei Schulen oder Krankenhäusern eher schleichend sichtbar werden, wird das Desaster bei der Armee sofort sichtbar: Die Amerikaner können sich keine Prestige- und Propaganda-Aktionen mehr leisten.

Amerika kann unter diesen Umständen keinen Krieg mehr führen, wenn er einen umfassenden Einsatz der Streitkräfte erfordert.

Bedingt einsatzbereit – das ist der Befund.

Und dieser Befund hat dazu geführt, dass Obama das Risiko eines Syrien-Krieges nicht eingehen konnte.

Das ist eine verheerende Niederlage – für die Wirtschaftspolitik der der Obama-Administration.

Um sie zu kaschieren, haben die Amerikaner es schließlich vorgezogen, den Russen einen Punkt-Sieg zuzugestehen. Die Einigung von Genf, die den Krieg vorerst abgewendet hat, ist für Obama zwar eine außenpolitische Niederlage.

Es wäre jedoch noch viel peinlicher für den angeschlagenen Präsidenten, wenn der wahre Grund nun öffentlich diskutiert würde.

Die Amerikaner können keinen Krieg mehr führen.

Sie können es sich einfach nicht leisten.

Die Schuldenkrise zerstört die hegemonialen Ambitionen.

Das ist auch eine gute Nachricht.

Volleyballerinnen Silber

Russland zerstört deutschen EM-Traum

Die deutschen Volleyballerinnen verpassen das erhoffte EM-Gold. Lange liefern sich Deutschland und Russland einen Krimi.
Lupe

Die deutschen Volleyballerinnen müssen sich wie 2011 mit Platz zwei begnügen

Berlin – Bitteres Ende der „Mission Gold“: Die deutschen Volleyballerinnen haben beim Heimspiel den ersehnten Titelgewinn verpasst und mussten sich wie schon bei der EM vor zwei Jahren mit Silber zufrieden geben.

Das grandios kämpfende Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti unterlag in einem dramatischen Endspiel in Berlin 1:3 (23:25, 25:23, 23:25, 14:25) gegen den nur zeitweise übermächtigen Weltmeister Russland.

Der erste EM-Triumph einer deutschen Mannschaft nach der Wiedervereinigung bleibt damit vorerst weiter ein Traum.

„Super geiles Turnier“

„Es war ein super schweres Match, wir haben alles probiert“, sagte Guidetti, der seine Mannschaft trotz der Niederlage lobte: „Wir haben gekämpft. Deshalb sind wir absolut zufrieden. Wir sind zwar traurig, können aber sehr stolz sein.“

Auch bei Margareta Kozuch waren die ersten Tränen der Enttäuschung schnell getrocknet. „Klar sind wir sind ein bisschen enttäuscht. Aber es war ein super geiles Turnier und wir hoffen, dass die Zuschauer gesehen haben, dass wir alles gegeben haben“, sagte die deutsche Spielführerin bei SPORT1.

Wie im Jahr 2011

Schon 2011 hatten die „Schmetterlinge“ in Italien sensationell das Endspiel erreicht, dort aber gegen Serbien verloren. Bislang konnte nur die DDR jeweils 1983 und 1987 Triumphe bei einer Europameisterschaft feiern.

Das WM-Ticket haben die DVV-Frauen trotzdem in der Tasche. Bereits der Einzug ins Finale hatte gereicht, um sich im kommenden Jahr in Italien wieder mit den besten Teams der Welt messen zu können.

Männer-Hilfe reicht nicht

Auch mit der Unterstützung der deutschen Männer-Nationalmannschaft auf der Tribüne und insgesamt 8513 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle tat sich die Auswahl des Deutschen Volleyball Verbandes (DVV) zu Beginn bei Gänsehaut-Atmosphäre schwer.

Individuelle Fehler und die starke russische Blockarbeit führten zum schnellen 0:5-Rückstand. Trotz zwischenzeitlich guter Gegenwehr und der ersten deutschen Führung (13:12) ging der Auftaktsatz knapp verloren.

Schweres Halbfinale

Die deutschen Spielerinnen hatten bereits ein hartes Spiel in den Knochen. Keine 24 Stunden vor dem Traumfinale gegen den Rekord-Europameister hatten sich Guidettis Schützlinge in einem hochdramatischen Halbfinale nach 0:2-Satzrückstand noch mit 3:2 gegen Belgien durchgesetzt.

Zu nervös hatten Spielführerin Margareta Kozuch und Co. begonnen und ihre Konzentration erst spät wiedergefunden – ein Kraftakt war nötig, um im Turnier zu bleiben.

Alle Volleyball-Europameister

2011

Serbien (Herren) Serbien (Damen)

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Deutschland am Drücker

Trotzdem mobilisierte die erfahrene Mannschaft beim Griff nach Gold die letzten Reserven und bäumte sich weiter auf. Eine 12:6-Führung im zweiten Satz verlieh dem Vize-Europameister neues Selbstvertrauen – und Russland machte plötzlich ungewohnte Fehler.

Vor dem Endspiel hatten die Russinnen in fünf Spielen erst zwei Sätze verloren. Trotzdem schaffte Deutschland den Ausgleich zum 1:1.

Duell auf Augenhöhe

Im dritten Satz machten beide Teams weiter beste Werbung für Frauen-Volleyball und schenkten sich nichts. Erst beim Stand von 17:14 konnte sich Russland absetzen und nutzte gleich den ersten Satzball zur erneuten Führung.

In Durchgang vier stemmten sich die Gastgeberinnen unter der unermüdlichen Anfeuerung der begeisterten Fans gegen die drohende Niederlage, fanden gegen die starken Russinnen aber zu selten das geeignete Mittel.

Bronze an Belgien

Während sich Co-Gastgeber Deutschland über Silber zunächst nicht wirklich freuen konnten, hatte sich Belgien zuvor im ersten Spiel des Tages überraschend Bronze gesichert.

Der European-League-Finalist bezwang Titelverteidiger Serbien im kleinen Finale mit 3:2 (23:25, 25:21, 28:26, 21:25, 15:11) und konnte die Halbfinalpleite vom Vortag so etwas besser verkraften.

Russland fordert

 

Syriens Außenminister kooperativ

Russland fordert Abgabe chemischer Waffen von Syrien

Russlands Außenminister Sergej Lavrov will Syrien dazu überreden, seine chemischen Waffen abzugeben.

Russlands Außenminister Sergej Lavrov will Syrien dazu überreden, seine chemischen Waffen abzugeben.

Moskau will Syrien dazu überreden, seine chemischen Waffen abzugeben. Wenn dieser Schritt eine militärische Intervention der USA verhindert, werde Russland sofort Überzeugungsarbeit leisten, sagte der russische Außenminister.

Assad soll abgeschafft werden

 

Syrien: Obama plant weitaus größeren Militärschlag als bisher bekannt

 

 

Der Militärschlag gegen Syrien dürfte deutlich massiver ausfallen als von US-Präsident Obama bisher öffentlich geplant. Er soll dem Assad-Regime in 48 Stunden mehr Schaden zufügen als die Rebellen in zwei Jahren Bürgerkrieg. Es soll auch zu einem Flächen-Bombardement kommen

 

Die USS New Jersey während des Bombardements des Libanon im Jahr 1983. Auch damals hatten die Amerikaner einen begrenzten Militärschlag geführt. Es folgten zahlreiche Selbstmord-Attentate gegen US-Einrichtungen. (Foto: US Government Photo)

Die USS New Jersey während des Bombardements des Libanon im Jahr 1983. Auch damals hatten die Amerikaner einen begrenzten Militärschlag geführt. Es folgten zahlreiche Selbstmord-Attentate gegen US-Einrichtungen. (Foto: US Government Photo)

 

Das Sicherheitsteam von US-Präsident Barack Obama bereitet einen deutlich massiveren Militärschlag gegen Syrien vor als dies bisher in der Öffentlichkeit bekannt war.

 

Der Sender ABC berichtet, dass der Angriff „mindestens zwei Tage“ dauern wird. Die US-Regierung will sich dabei nicht auf das Abschießen von Raketen beschränken. Der Angriff soll auch „ein Flächen-Bombardement“ umfassen, welches über B2- und B 52-Bomber ausgeführt werden soll. Die Langstrecken-Bomber sollen die Einsätze von den USA aus fliegen.

 

ABC hat diese Informationen aus dem Nationalen Sicherheitsteam erhalten. Von den vier im Mittelmeer stationierten Kriegsschiffen sollen Cruise Missiles vom Typ Tomhawk abgefeuert werden. Die Schiffe sind mit 200 Raketen bestückt, die zum Einsatz kommen sollen. Ein Sicherheitsberater des Präsidenten sagte dem Sender, der Angriff „könnte den Truppen von Assad in 48 Stunden mehr Schaden zufügen als die Rebellen in den vergangenen zwei Jahren des Bürgerkriegs“.

 

Die Amerikaner wollen etwa 50 Ziele in Syrien bombardieren. Es soll sich dabei vornehmlich um die Kommando-Zentralen handeln, von denen die syrische Armee die chemischen Waffen steuert. Außerdem wollen die Amerikaner Raketen-Abschussrampen bombardieren.

 

Die Amerikaner wollen versuchen, die Bomben so abzuwerfen, dass die chemischen Waffen nicht direkt getroffen werden, um zu verhindern, dass chemische Gase in die Atmosphäre aufsteigen.

 

Generalstabschef Martin Dempsey, der noch vor wenigen Tagen gesagt hatte, dass ein US-Angriff nur sinnvoll sei, wenn es einen Plan gäbe, wie der Krieg weitergeführt werden könne, hatte beim Hearing des Senats-Ausschusses (hier) bereits angekündigt, dass es niemanden überraschen solle, „dass es nicht nur um ein einziges Ziel geht, sondern dass wir uns auch auf Ziele vorbereiten“, deren Bombardement im Zuge weiterer Kampfhandlungen nötig werden könnte.

 

Außerdem wollen die USA die Ausbildung von syrischen Rebellen auf dem Staatsgebiet von Jordanien verstärken. Diese Rebellen werden bereits seit einiger Zeit von der US-Armee in Jordanien geschult.

 

Die amerikanische Militärführung ist bemüht, den gegen ihren ursprünglichen Rat nun doch immer wahrscheinlicher werdenden Krieg gegen Syrien so zu führen, dass Vergeltungsschläge der Syrer zu keiner unkalkulierbaren Bedrohung für die US-Soldaten werden.

 

Die ehemalige Spitzendiplomatin Ann Wright, die 29 Jahre lang in der Armee und 16 Jahre im diplomatischen Dienst tätig gewesen ist, bevor sie aus Protest gegen den Irak-Krieg aus dem Staatsdienst ausgeschieden ist, erinnert in einem Blog-Beitrag an die Folgen des „Militärschlags“ gegen den Libanon im Jahr 1983: Damals hatten die Amerikaner den Libanon von ihren Kriegsschiffen aus unter schweren Beschuss genommen. Damals war es nach dem Bombardement des Libanon zu mehreren Selbstmord-Attentaten gekommen, die insgesamt knapp 250 Amerikaner töteten.

 

Der Widerstand gegen den Militär-Schlag ist vor allem bei ehemaligen Generälen ungewöhnlich groß: So forderten einige von ihnen Dempsey in einem Brief zum Rücktritt auf. Es sein besser, zurückzutreten, als Kommandant in einem Krieg zu sein, an dessen Erfolgsaussichten Dempsey so deutliche Zweifel geäußert hatte.

 

Kommentare:

  • argus germanicus sagt:

    “Es soll auch zu einem Flächen-Bombardement kommen.”
    Dahingehend können unsere “wichtigsten Verbündeten” und ihre europäischen Sprachverwandten ja auf jahrzehntealte “Erfahrungen” zurückgreifen…

    Diese Idioten werden das Fass schon noch zum Überlaufen bringen, und an Westerwelle und alle weiteren korrupten US-Handlanger im Bundestag:
    NEIN, meine Söhne geb´ ich nicht!
    http://www.youtube.com/watch?v=F3_9yDqQ2UE

  • wolf sagt:

    Eine Administration, die konträr zu der Meinung des eigenen Volkes handelt und dieses wie auch seine Verbündete unverantwortlichen Folgerisiken aussetzt, nenne ich diktatorisch. Eine Administration, die sich halbgarer Beweise und schlecht konstruierter Propagada bedient, um einen Militärschlag entgegen internationalen Rechts eigenmächtig durchzuziehen ist darüberhinaus als vebrecherisch und kriminell zu bewerten.

    Für mich ein ganz klarer Fall für den internationalen Strafgerichtshof. Und das schreibe ich hier ohne Wenn und Aber und füge noch hinzu, dass sämtliche Lakaien auf europäischer Seite gleich mitangeklagt gehören. Die kommende Wahlentscheidung am 22.09. dürfte also nicht schwer ausfallen.

    Wir werden unseren Kindern die Wahrheit erzählen, da kann noch so viel Propagandamist gesendet werden. Unter einer solchen aggressiven imperialistisch-militaristischen Führung taumeln die USA schnurstracks in den moralischen und politischen Untergang. Wir erzürnten Bürger können leider nicht viel tun; doch wir können unseren Mund aufmachen (jederzeit und ohne Angst!) und wir können US-Produkte rigoros boykottieren um so den Druck auf dieses Land zu erhöhen und die Bürger dort zu einem Aufstand zu bewegen.

  • Peterle sagt:

    Diesmal ist also keine Präzision geplant, wie man sie uns z.B. noch bei der Vorbereitung der Operation Desert Storm 1990 vorgegaukelt hat.

    Die USA möchten also direkt zu Flächenbombardements übergehen. Ob uns denn dann die “embedded” Journalisten auch die toten Kinder zeigen, die im Jogginganzug direkt neben ihrer toten Mutter liegen? Wahrscheinlich nicht, denn hierfür wäre ja Obama verantwortlich.

    Und dass die Assad feindlichen “Rebellen”, unter denen sich auch Al-Kaida-Anhänger befinden sollen, von den USA ausgebildet werden ist eine weitere Verkommenheit. 911 ist scheinbar vergessen. Oder mit Al-Kaida und 911 verhält sich alles vollkommen anders.

    Wie gut aber, dass Obama auch die Bundesrepublik Deutschland auf seiner Seite weiß. Auf Frau Merkel ist halt Verlass, ebenso wie auf Hamid Karzai.

 

G 20 beschließt — Enteignung aller Bürger — weltweiter Zugriff

 

Schulden, Zins und Zinseszins

G 20-Gipfel beschließt weltweiten Zugriff auf die Vermögen der Bürger

Die Staats- und Regierungschefs sind beim g 20-Gipfel nicht zusammengetroffen, um über Syrien zu beraten: Es ging um einen weiteren Meilenstein zur Enteignung der Bürger im Zuge der außer Kontrolle geratenen, globalen Schuldenkrise. (Foto: G20)

Die Staats- und Regierungschefs sind beim g 20-Gipfel nicht zusammengetroffen, um über Syrien zu beraten: Es ging um einen weiteren Meilenstein zur Enteignung der Bürger im Zuge der außer Kontrolle geratenen, globalen Schuldenkrise. (Foto: G20)

Im Schatten des Kriegsgetöses hat der G 20-Gipfel eine weitreichende Entscheidung getroffen: In Zukunft werden die Steuer-Daten jedes einzelnen Bürgers weltweit verfügbar gemacht. Vordergründig geht es um Steuerflucht. Tatsächlich geht es darum, dass die Staaten-Gemeinschaft die lückenlose Kontrolle über die finanziellen Verhältnisse jedes einzelnen Bürgers übernehmen wird. Der Gipfel markiert einen Meilenstein auf dem Weg zur umfassenden Enteignung der Bürger. So sieht die Lösung der Schuldenkrise aus, wie sie sich jene Politiker ausgedacht haben, die die Schulden zu verantworten haben.

RW Oberhausen gewinnt gegen RW Essen 2 : 0

RWO gewinnt das Revierderby gegen RWE mit 2:0

01.09.2013 | 13:45 Uhr

RWO gewinnt das Revierderby gegen RWE mit 2:0
Patrick Bauder traf zum 1:0 für RWO.

 

Oberhausen.  Rot-Weiß Oberhausen gewinnt das Derby gegen RWE mit 2:0: Die Heim-Mannschaft ging früh nach einem Elfmeter-Tor von Patrick Bauder in Führung. Essens Alexander Langlitz musste den Platz verlassen . In der zweiten Hälfte erhöhte David Jansen auf 2:0.

 

Am 6. Spieltag kam es in der Regionalliga-West zum Revierderby zwischen Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiss Essen – und auch nach diesem Derby bleiben die Oberhausener ungeschlagen. Damit hat das Team von Trainer Kunkel nach  sechs Spielen 14 Punkte und klettert auf Rang zwei in der Tabelle.

Bereits in der achten Spielminute bekam RWO einen Elfmeter zugesprochen, den Patrick Bauder verwandelete. Alexander Langlitz von RWE musste nach einer Roten Karte den Platz verlassen, sodass die Essener fortan nur noch zu zehnt spielten. In der zweiten Halbzeit markierte David Jansen dann in der 64. Minute den 2:0-Endsta

Stuttgart klar vorn gegen Hoffenheim

Stuttgart ballert sich gegen Hoffenheim den Frust von der Seele

01.09.2013, 17:14 Uhr | FUSSBALL.DE

Antonio Rüdiger, Stuttgarts Torschütze zum 1:0. (Quelle: dpa)

Antonio Rüdiger, Stuttgarts Torschütze zum 1:0. (Quelle: dpa)

Der VfB Stuttgart hat sich für das peinliche Aus in der Europa League-Qualifikation eindrucksvoll rehabilitiert. Die Schwaben überrollten am vierten Bundesliga-Spieltag die TSG 899 Hoffenheim und siegten auch in dieser Höhe verdient mit 6:2 (3:1). Damit bescherten sie Labbadia-Nachfolger Thomas Schneider einen Liga-Einstand nach Maß. Während sich die Schwaben mit drei Punkten auf Rang 14 verbesserten, rutschen die KRaichgauer mit fünf Zählern auf Platz elf. Den Spieltag beschließen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund (ab 17.15 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de)

Vedad Ibisevic hieß der Mann des Tages. Der VfB-Angreifer erzielte drei Treffer und schraubte sein Tor-Konto auf insgesamt fünf Treffer hoch. Damit hat der die Führung in der Torjägerliste übernommen. Ebenfalls auf sich aufmerksam machte Alexandru Maxim. Der 23-Jährige Rumäne traf doppelt.

Schalke siegt mit Boateng

Bereits am Samstag bezwang der FC Schalke 04 beim starken Debüt des Last-Minute-Neuzugangs Kevin-Prince Boateng Bayer Leverkusen mit 2:0 (1:0) und fuhr im vierten Versuch ihren ersten Sieg ein. Marco Höger erzielte in der 30. Minute mit einem Kopfball die Führung für die Königsblauen. Jefferson Farfan, der schon das 1:0 vorbereitet hatte, setzte mit einem an ihm selbst verursachten Foulelfmeter den Schlusspunkt (83.). Für Bayer war es nach drei Siegen zum Saisonstart die erste Auswärtsniederlage.

Schalkes Plan Kevin-Prince Boateng

Schalkes Plan geht voll auf

01.09.2013, 07:18 Uhr | dpa, sid, FUSSBALL.DE

Zum Debüt in der Startelf und drei Punkte: Kevin-Prince Boateng feiert einen rundum gelungenen Einstand bei Schalke 04. (Quelle: dpa)

Zum Debüt in der Startelf und drei Punkte: Kevin-Prince Boateng feiert einen rundum gelungenen Einstand bei Schalke 04. (Quelle: dpa)

Beim FC Schalke 04 herrschte nach dem 2:0 gegen Bayer Leverkusen Zufriedenheit. Die Knappen hatten den ersten Dreier in der Saison eingefahren und sich dabei gegen den bis dato ungeschlagenen Werksklub durchgesetzt. Die wichtigste Erkenntnis aber war, dass nach der spektakulären Verpflichtung von Kevin-Prince Boateng der Glaube an die eigene Stärke zurückgekehrt ist. Der Boateng-Effekt hat sein Wirkung voll entfaltet.

Obwohl der Mittelfeldstar bei seinem ersten Auftritt spielerisch nicht geglänzt hat, gab er der Mannschaft einen enormen Schub, der letztendlich den Sieg ausmachte. Das sah auch S04-Manager Horst Held so. „Er ist einfach ein Leader“, sagte er bei „Sky“. „Er zieht die Mannschaft mit und ist sehr wichtig für uns.“

Euphorie auf Schalke

Zum Bundesliga-Start hatten die Schalker enttäuscht. Auch am Dienstag zeigte das Team in der Champions-League-Qualifikation bei PAOK Saloniki lediglich eine mäßig Leistung. Nur drei Tage später fädelten die Schalker den Sensationsdeal ein und lockten mit Boateng eine weitere schillernde Figur in die Bundesliga. Mit der Verpflichtung des 26-Jährigen wurde die Euphorie in Gelsenkirchen wieder entfacht.

Obwohl Boateng nur einmal mit der Mannschaft trainieren konnte, beorderte ihn Trainer Jens Keller in die Startelf. Und das zahlte sich aus. Mit Boateng wirkte Schalke nach der sportlichen Achterbahnfahrt der letzten Wochen plötzlich aggressiver und mutiger – und in der Abwehr stabiler. „Schalke hat heute sehr gut gespielt und hat es uns schwer gemacht. Sie haben schnell und aggressiv gespielt“, attestierte auch Bayer-Trainer Sami Hyypiä den Knappen eine starke Leistung.

Boateng gibt sich bescheiden

Der Bundesliga-Rückkehrer selbst gab sich bescheiden. „Ich bin superglücklich, dass wir die drei Punkte hierbehalten konnten. Die Mannschaftsleistung war überragend“, sagte Boateng. Auch mit sich war er zufrieden. Wenn auch „nach einem Training noch nicht alles geschmeidig“ sei. „Aber das kommt noch“, versprach er.

Nun ist erst einmal Länderspielpause in der Bundesliga. Mitte September beginnt die Gruppenphase der Champions League und mehrere englische Wochen warten auf die Schalker. Spätestens dann wird die Mannschaft einen Boateng in Topform nötig haben.