HSV – Paderborn = 0 : 3 / Paderborn blamiert den HSV

Paderborn blamiert Hamburg

Der Hamburger SV muss sich dem Aufsteiger geschlagen geben
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Historischer Triumph für den SC Paderborn: Der Aufsteiger hat seinen ersten Bundesliga-Sieg der Klubgeschichte gefeiert und den Hamburger SV gleichzeitig den ersten herben Dämpfer der noch jungen Saison verpasst.

Die Hanseaten verloren am zweiten Spieltag nach einer enttäuschenden Vorstellung verdient mit 0:3 (0:1) gegen die Ostwestfalen von Trainer und Ex-HSVer Andre Breitenreiter.

Elias Kachunga (29.), Mario Vrancic (69.) und Moritz Stoppelkamp (87.)schossen die bissigen Paderborner zum geschichtsträchtigen Triumph, der insgesamt zu uninspirierte und harmlose HSV brachte am Ende trotz aller Bemühungen keinen Treffer zustande

Dortmund – Leverkusen = 0: 2 Dortmund verliert, Bayern wie geschmiert

Dortmund – Leverkusen = 0 : 2
24.08.2014 um 09:46
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Fehlstart: Klopp nimmt Schuld auf sich

Rekordschütze Bellarabi schockt den schlafmützigen BVB. Trainer Klopp sieht Fehler in seinem Aufgabenbereich.

Jürgen Klopp ist seit 2008 Trainer von Borussia Dortmund. ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder des 1. Spieltags
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Dortmund – Nachdem die schlafmützigen Dortmunder kalt erwischt worden waren, nahm Trainer Jürgen Klopp die Schuld für den Fehlstart in der Bundesliga auf sich.

Speziell das schnellste Tor der Liga-Geschichte von Karim Bellarabi nach nur neun Sekunden hatte den BVB getroffen. „So ein frühes Tor rüttelt einen natürlich durch“, gab Klopp unumwunden zu.

Nun läuft die Borussia gleich der Konkurrenz hinterher.

Rekordtor für Schmidt „kein Zufall“

Dagegen legte Bellarabi mit seinem Rekordtreffer den Grundstein zum gelungenen Liga-Debüt von Trainer Roger Schmidt.

„Wir haben viele Dinge super gemacht, das war eine außergewöhnliche Leistung“, erklärte Schmidt spürbar zufrieden.

Schmidt hat der Mannschaft in der Kürze der Zeit offenbar schon ein neues Selbstbewusstsein eingeimpft.

Das frühe Tor etwa sei „kein Zufall“ gewesen: „Wir hatten das vorher besprochen und wollten sofort nach vorne spielen.“

„Wir haben gezeigt, was für ein geiles Team wir sind“, jubelte Bayer-Torwart Bernd Leno, der sein 100. Bundesligaspiel bestritt.

Bellarabi löst Kirsten und Elber ab

Die letzten der 80.667 Zuschauer in der ausverkauften Arena hatten ihre Plätze noch nicht eingenommen, als der BVB das vorentscheidende 0:1 durch Bellarabi kassierte.

Bellarabi löste damit Ulf Kirsten und Giovane Elber als schnellste Torschützen der Bundesliga-Geschichte ab.

Stefan Kießling (90.+5) sorgte für den Schlusspunkt.

„Meine Mannschaft hat vieles richtig gemacht, den Gegner früh attackiert“, lobte Schmidt seine Schützlinge: „Wir haben ein Topspiel gemacht. Am Ende des Tages haben wir verdient gewonnen.“

Leverkusen zwingt Dortmund zu zahlreichen Fehlern

Die neue Bayer-Philosophie mit frühem Ballgewinn und schnellem Angriffsspiel stellte Dortmund vor große Probleme, die Gastgeber leisteten sich auch durch das offensive Pressing der Leverkusener bis zum Seitenwechsel im Spielaufbau zahlreiche Fehlpässe.

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Vier Tage vor dem Qualifikations-Rückspiel zur Champions League am Mittwoch gegen den FC Kopenhagen zeigten sich die Gäste im Vergleich zum Hinspiel in Dänemark (3:2) auch in der Abwehr verbessert. Der BVB agierte in der Offensive zumeist zu ungenau, weitere hochkarätige Chancen blieben bis zur Pause aus.

Dortmund drängt vergeblich auf den Ausgleich

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Nach dem Wechsel erspielten sich die Westfalen die klareren Situationen und agierten wesentlich druckvoller. Vor allem Marco Reus und der italienische Neuzugang Ciro Immobile konnten sich besser in Szene setzen. Mit viel Glück überstand Bayer einige prekäre Strafraumszenen ohne Gegentreffer.

Leverkusen bot Paroli und blieb mit Kontern gegen die sich gegen die drohende Heimniederlage stemmenden Borussen gefährlich. In der Schlussphase setzte Dortmund alles auf eine Karte und suchte nach der Lücke im Bayer-Abwehrbollwerk.

Nach Ballverlust von Weltmeister Erik Durm gegen Bellarabi sorgte Kießling in der Nachspielzeit in bester Torjägermanier für die Entscheidung.

„Wir waren nicht präsent. Den Schuh müssen wir uns anziehen, den Schuh muss ich mir anziehen“, sagte Klopp nach dem 0:2 (0:1) der Borussia gegen Bayer Leverkusen bei „Sky“ und fügte hinzu: „Da müssen wir wacher sein, das ist auch mein Aufgabenbereich.“

FC Bayern – VfL Wolfsburg = 2 : 1

FC Bayern – VfL Wolfsburg = 2 : 1
23.08.2014 um 10:46
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Bayern siegt im Auftaktspektakel

Der FC Bayern rettet trotz Traumtor von Olic den Sieg gegen den VfL Wolfsburg. Malanda produziert einen unfassbaren Fehlschuss.

Der FC Bayern München ist mit einem Sieg gegen den VfL Wolfsburg gestartet.

Vom Eröffnungsspiel berichten Martin Volkmar und Holger Luhmann

München – Auftakt nach Maß für den deutschen Rekordmeister:

Double-Sieger FC Bayern ist mit einem standesgemäßen, wenn auch am Ende etwas glücklichen 2:1 (1:0) über den VfL Wolfsburg in die 52. Bundesliga-Saison gestartet.

Die Tore im Eröffnungsspiel vor 71.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena erzielten Weltmeister Thomas Müller (37.) und Arjen Robben (48.) für den Titelverteidiger, Ivica Olic (52.) gelang lediglich der Anschlusstreffer (52.).

Dank Junior Malanda, der in der Schlussphase aus kürzester Distanz den Ausgleich vergab, bleiben die „Wölfe“ somit einer der Bayern-Lieblingsgegner:

Im 18. Duell in München kassierten sie die 17. Niederlage, seit April 2009 haben die Niedersachsen nicht mehr gegen den FCB gewonnen.

Und der überragende Robben sagte bei „Sky“: „Man muss so ein Spiel erst einmal gewinnen. Das Wichtigste sind heute die drei Punkte.“

Rauball verzichtet auf Eröffnung

Das Vorspiel zum seit 2002 ausgetragenen Auftaktspiel hatte mit einem kleinen Eklat begonnen. Der anwesende DFL-Präsident und BVB-Vereinsboss Reinhard Rauball hatte – offenbar als Reaktion auf die anhaltenden Bayern-Sticheleien Richtung Dortmund – auf die sonst übliche offizielle Eröffnung der neuen Spielzeit verzichtet.

Statt gellender Pfiffe gegen Rauball ertönte kurz darauf tosender Jubel im weiten Rund, als die sechs Münchner Weltmeister geehrt wurden. Danach rollte 40 Tage nach dem Finale von Rio endlich wieder der Ball.

Badstuber-Comeback und Gaudino-Debüt

Beim Team von Pep Guardiola, der unter anderem auf die verletzten Ribery, Schweinsteiger, Martinez und den gesperrten Boateng verzichten musste, kam Holger Badstuber nach 21-monatiger Pause und zwei Kreuzbandrissen zu seinem Bundesliga-Comeback.

Zudem feierten Neuzugang Juan Bernat und der erst 17-jährige Gianluca Gaudino ihr Debüt im deutschen Oberhaus. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Am überraschend souverän im defensiven Mittelfeld aufspielenden Youngster lag es nicht, dass sich die Gastgeber lange Zeit trotz klarer Feldüberlegenheit gegen die ebenfalls ersatzgeschwächten Wolfsburger schwertaten.

Dabei konnte sich der einstige Bayern-Nachwuchskeeper Max Grün, der den angeschlagenen Diego Benaglio vertrat, mehrfach gegen Müller (11.), Robben (18.) und Robert Lewandowski (30.) auszeichnen.

Lewandowski verpasst Führung

Darüber hinaus vergab der Ex-Dortmunder leichtfertig die große Chance zur Führung, als Grün einen Schuss von Robben vor die Füße des Polen abgewehrt hatte (29.).

Die Gäste standen ihrerseits recht tief, versteckten sich aber nicht. Ihre beste Chance entstand allerdings aus einem verunglückten Abschlag von Manuel Neuer, den Vieirinha vertändelte (16.).

Zwei Fehler vor den Gegentoren

So ging die Pausenführung durch Müller vollauf in Ordnung, wobei sich allerdings Luiz Gustavo zuvor von Vorlagengeber Robben amateurhaft ausspielen ließ.

Noch gravierender war der Fehlpass von VfL-Neuling Joshua Guilavogui kurz nach Wiederanpfiff, den Robben nach schönem Zusammenspiel mit Lewandowski zum 2:0 nutzte.

Doch die Wolfsburger ließen die Köpfe nicht hängen und kamen schon fünf Minuten später durch einen herrlichen 18-Meter-Schuss des Ex-Bayern Olic in dessen 200. Bundesligaspiel zum Anschlusstreffer.

Danach verpassten die Hausherren jedoch mehrfach aus bester Position die Vorentscheidung: Kapitän Phillip Lahm (55.) und erneut Lewandowski (57.) vergaben frei vor dem aufmerksamen Grün, der auch einen Freistoß von Robben (70.) entschärfte.

Zu diesem Zeitpunkt hatte WM-Held Mario Götze nach einer eher unauffälligen Partie den Platz bereits verlassen, ihn ersetzte Xherdan Shaqiri.

Danach brachte Guardiola auch noch Neuzugang Sebastian Rode für Lewandowski, um die Defensive bei der nach der kurzen Vorbereitung deutlich abbauenden Mannschaft zu verstärken.

Unfassbarer Fehlschuss von Malanda

Trotzdem hätte kurz darauf der Ausgleich fallen müssen: Einen Schuss des eingewechselten Junior Malanda lenkte Neuer an die Latte, dann gelang dem Mittelfeldspieler das Kunststück, den Abpraller aus kürzester Distanz neben das Tor zu setzen (79.).

Danach aber kamen nur noch die Bayern zu Chancen, doch Rodes Tor (84.) wurde zu Unrecht wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung von Müller aberkannt. Robben traf kurz vor Schluss nach einem Solo nur die Latte (90.).

So blieb es am Ende beim ersten Dreier der neuen Saison für den großen Titelfavoriten.

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Borussia Dortmund holt den ersten Titel

BVB holt ersten Titel der Saison

Der BVB gewinnt den Supercup gegen den FC Bayern. Mkhitaryan und „Spiderman“ Aubameyang sind die Helden. Eine Verletzung schockt die Bayern.

Pierre-Emerick Aubameyang (M.) spielt seit vergangener Saison für den BVB. ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder des Supercups
(Copyright: getty)

Aus Dortmund berichtet Holger Luhmann

Dortmund – Borussia Dortmund hat wie im Vorjahr den Supercup gegen den FC Bayern gewonnen und sich mit dem fünften Erfolg zum alleinigen Rekordgewinner des Wettbewerbs aufgeschwungen.

Im Prestigeduell verwies der BVB den Doublegewinner und Erzrivalen aus München mit 2:0 (1:0) in die Schranken.

Henrikh Mkhitaryan in der 23. Minute und Pierre-Emerick Aubameyang in der 62. Minute erzielten die Treffer für die Borussia und ließen die Mehrzahl der Zuschauer im mit 80.667 Zuschauern ausverkauften Signal Iduna Park jubeln.

Schmerzhaft für die Bayern ist zudem der Ausfall von Javier Martinez (DIASHOW: Die Pressestimmen zum Supercup).

Der Spanier musste in der 31. Minute mit Verdacht auf Kreuzbandriss im linken Knie ausgewechselt werden. Mit schmerzverzerrtem Gesicht und dick bandagiertem Knie wurde Martinez in die Kabine getragen. Sollten sich die Befürchtungen bestätigen, würde Martinez mindestens ein halbes Jahr ausfallen (DIASHOW: Die Bilder zum Supercup).

Kein Gradmesser für die Saison

Unterdessen können sich die Dortmunder einmal mehr über den ersten Titel der Saison freuen.

Dass der Gewinn des 53 Zentimeter hohen Wanderpokals aber kein Gradmesser für die Saison ist, hat die vergangene Spielzeit gezeigt.

Damals starteten die Bayern nach dem 2:4 in Dortmund und der ersten Pflichtspiel-Pleite von Trainer Pep Guardiola ihre imposante Siegesserie in der Bundesliga, die schließlich in der Turbo-Meisterschaft endete.

Entsprechend gelassen nahm der Kapitän die Niederlage zur Kenntnis: „Es dauert ein paar Spiele bis man wieder im Rhythmus ist. Man kann das ja nicht simulieren, man kann die Basis schaffen, aber dann braucht man immer drei, vier Spiele bis man wieder bei hundert Prozent ist“, sagte Philipp Lahm beim „ZDF“ (BERICHT: Die Stimmen zum Spiel).

Erste Chance durch Shaqiri

Beide Mannschaften begannen äußerst engagiert.

Die erste Chance hatte Xherdan Shaqiri bereits in der 3. Minute. Nach einem Stellungsfehler von Lukasz Piszczek scheiterte der Schweizer an Mitchell Langerak im Dortmunder Tor. Im Anschluss übernahm der BVB aber mehr und mehr das Kommando.

In der 10. Minute deutete der italienische Neuzugang Ciro Immobile erstmals seine Torgefahr an. Sein Distanzschuss verfehlte das Tor ganz knapp.

Auf der Gegenseite war Robert Lewandowski bei seiner Rückkehr ins einstige Wohnzimmer insbesondere bei Sokratis weitgehend abgemeldet. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel scheiterte der Pole an Langerak.

„Wir wollten gewinnen, aber Dortmund war heute besser als wir“, meinte Lewandowski im Gespräch mit dem „ZDF“. „Wir wollen jetzt das nächste Spiel im Pokal gewinnen. Ich hoffe, dass das viel, viel besser wird.“

Neuer gefordert

Nach einer knappen Viertelstunde wurde in Dortmund statt den Bayern die Borussia immer stärker.

Fußballer des Jahres Manuel Neuer musste phasenweise Schüsse im Sekundentakt entschärfen.

Gegen Oliver Kirch (17.), Pierre-Emerick Aubameyang (26.), Sebastian Kehl (41.) und Jonas Hofmann (43.) war Neuer auf der Höhe. Gegen Mkhitaryan war er allerdings machtlos.

Nach fulminantem Antritt und gutem Zusammenspiel mit Aubameyang drosch der Armenier den Ball aus zwölf Metern ins Netz.

Bayern mit Problemen

Die Bayern hatten vor allem erhebliche Probleme, das Spiel zu kontrollieren – eingentlich eine ihrer Stärken (DIASHOW: Dortmund gegen Bayern in der Einzelkritik).

Vom häufig nahezu perfekten Tiki-Taka der vergangenen Saison war nichts zu sehen. Der technisch versierte Youngster Gianluca Gaudino wirkte ndoch sehr unerfahren.

Möglicherweise könnten auf die Bayern im Mittelfeld durch den Weggang von Toni Kroos zu Real Madrid und dem noch längeren Ausfall von Thiago erhebliche Probleme zukommen.

Aubameyang jubelt als Spiderman

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der BVB die bessere Mannschaft. Aubameyang sorgte mit seinem Kopfball für die Entscheidung.

Im Anschluss zeigte der pfeilschnelle Gabuner einen originellen Torjubel, indem er sich eine Spiderman-Kapuze überzog. Der Supercup stand allerdings auch noch unter den Nachwirkungen der WM in Brasilien.

Einige der insgesamt 14 WM-Teilnehmer auf beiden Seiten waren erst vor wenigen Tagen ins Training eingestiegen.

Von den Dortmunder Weltmeistern stand lediglich Neuzugang Matthias Ginter in der Startelf. Der neue Kapitän Mats Hummels fehlte ebenso im Kader wie Torhüter Roman Weidenfeller.

Weltmeister-Trio von Anfang an

Guardiola brachte mit Neuer, Jerome Boateng und Thomas Müller immerhin ein Weltmeister-Trio von Beginn an. Dagegen fehlten die angeschlagenen Bastian Schweinsteiger, Franck Ribery und Rafinha.

In der Abwehr vertraute Guardiola wie schon im Testspiel auf der USA-Reise einer Dreierkette.

Das Defensivtrio bildeten zunächst Boateng, Martinez und David Alaba. Dante ersetzte den verletzten Martinez.

Watzke legt nach

Vor der Begegnung hatte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im Streit mit den Bayern-Verantwortlichen nachgelegt.

„Es war lange Zeit professionell und sachlich. Mittlerweile glaube ich, dass wir kein Verhältnis mehr haben“, zitierte die „Sport-Bild“ Watzke.

Daran könne sich auch nichts ändern, wenn die Bayern einen Schritt auf den BVB zukommen. „Ich lege auf Pseudo-Schritte keinen Wert bei jemandem, der sich so verhält“, meinte Watzke und begründete seinen Unmut: „Es kann nicht sein, dass man sich über vermeintliche Vertragsinhalte von Angestellten eines konkurrierenden Unternehmens in der Öffentlichkeit äußert.“

Klopp lobt Abwehrarbeit

Der Streit war einmal mehr ausgebrochen, nachdem Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge die vermeintlich festgeschriebene Ablösesumme von Marco Reus öffentlich ausgeplaudert hatte.

Im Vorjahr hatte Reus zwei Tore beim 4:2-Sieg erzielt. Diesmal fehlte er wegen seiner Verletzung, die er sich vor der WM zugezogen hatte. Doch der BVB konnte auch ohne ihn seinen Vorjahreserfolg wiederholen.

Ganz zur Freude des Trainers. „Wir haben da einfach schlecht verteidigt und das haben wir heute dramatisch besser gemacht“, sagte Klopp mit Blick auf die jüngste Testspielniederlage gegen den FC Liverpool.

„Von den Torchancen der Bayern waren vielleicht zwei, drei herausgespielte mit dabei. Viele waren es nicht. Wir haben das als Mannschaft heute ganz, ganz toll verteidigt“, meinte der 47-Jährige weiter. „Aber es ging heute um den Supercup. Den haben wir gewonnen und das finde ich cool.“

Jürgen Klopp jubelt nach dem Spiel: