Blatter und Konsorten

Man sollten diesen Verein FIFA einfach auflösen und einen neuen Gründen.

Geht eigentlich ganz einfach. Eine WM — kein Land darf spielen — neu Organisieren — und neue WM ausschreiben.  Glaubt mir die Leute bekommen kein Geld mehr (im Prinzip haben diese schon genug bekommen).

 

Nun bedroht Herr Blatter —  welch eine Flatter noch die UEFA — wahrscheinlich läuft es dort genau so.

 

Ist eine solche Veranstaltung eigentlich soviel Wert?? Man sollte einmal darüber nachdenken, auch über die Spielergehälter und Ablösesummen etc. pp.

Warum wird der normale Bürger eigentlich so betrogen??

Herrlich wie Menschen sich manipulieren lassen

gelesen im Freigeistforum:

Die Werbung , die Medizin , die Magie , das Tarot , Pendeln , der neuste Schrei , die neuste Kriminalität , das Geld , die Poliktik , Fernseher , Musik , Mode , alles und noch mehr , wie darf ein Mensch sich, sich bleiben ohne gesetzeswidrig zu werden und nicht in die Klappse zu kommen und doch mit seiner außergewöhnlichen menschlichen Lebensweiße zufrieden leben zu können , von den Menschen respektiert und anerkannt werden ? Wer weiß es ? Bitte keine Utopie und keine Hirngespinste ! Freu mich auf eure Antwort

lASS DICH ÜBERRASCHEN:

Ken FM im Gespräch mit: Prof. Dr. Rainer Rothfuß (Uni Tübingen)

KenFM im Gespräch mit: Prof. Dr. Rainer Rothfuß (Uni Tübingen)

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„Wenn man weiß, wer der Böse ist, hat der Tag Struktur.“

Dieser Satz stammt von einem der bekanntesten politischen Kabarettisten des Landes, Volker Pispers und führt immer zu garantierten Lachern im Publikum. Dabei handelt es sich bei diesem Satz keineswegs um einen Gag, sondern um eine schlichte Bestandsaufnahme der menschlichen Psyche.

Menschen, fast alle und fast überall, haben ein Feindbild. Bei einigen wird dieses täglich sichtbar zu schau getragen und prägt das tägliche Verhalten, andere hingegen gehen davon aus, ihre hohe Bildung wäre ein Garant, um nicht selber Opfer des eigenen Feindbildes zu werden.

Dies ist ein Irrtum. Feindbilder sind oft derart tief in uns verankert und werden, kaum sind wir auf der Welt, von unserem Umfeld derart subtil vermittelt, dass sie auch für Menschen, die auf diesem Gebiet sehr sensibel sind, fast unsichtbar sind.

Feindbilder haben eine Funktion. Vor allem, wenn man Macht ausüben will. Feindbilder sorgen dafür, Massen zu lenken. Daher ist das Kreieren von Feindbildern die Voraussetzung, wenn man plant, einen Krieg zu beginnen. Vor allem, wenn man es bei der eigenen Bevölkerung mit Menschen zu tun hat, die Krieg vollständig ablehnen. Und doch ist niemand sicher davor, in Mitleidenschaft gezogen zu werden, wenn in seinem Umfeld ein frisch gezimmertes Feindbild greift.

Schon Joseph Goebbels empfahl, über den Hebel „Feindbild“ auch die Pazifisten in einem Volk mental fit für den Krieg zu machen. Alles, was man tun müsse, sei einen äußeren Feind zu erfinden, und jeden, der diesen Feind nicht bestätigen würde, als Vaterlandsverräter zu brandmarken. Diesem sozialen Druck würde jeder Pazifist früher oder später nachgeben. Ein massiv vermitteltes Feindbild hat also enorme Kraft und ist in der Lage, selbst Weltkriege der Bevölkerung schmackhaft zu machen.

Aus diesem Grund sind Feindbilder und deren Genese immer auch Forschungsgegenstand an Universitäten. Feindbilder kann man aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln untersuchen. Aus der Sicht der Psychologie natürlich, aber eben auch im Hinblick, wie Feindbilder in der Geschichte der Menschheit immer wieder variieren. Wie sie in unterschiedlichen Kulturen unterschiedlich eingesetzt werden.

Prof. Dr. Rainer Rothfuß arbeitet seit vielen Jahren an der Universität Tübingen im Forschungsbereich Geowissenschaften. In dieser Funktion organisiert er immer wieder Vortragsreihen, die sich mit Feindbildern beschäftigten.

Rothfuß untersuchte z.B. schlicht die Tatsache, dass die Intoleranz weltweit massiv zunimmt. Der „Clash of Civilizations“ in etwa kann Teil eines geopolitisch bewusst gewählten Konfrontationskurses sein, bei dem es im Kern um Bodenschätze geht. Aber auch religiös motivierte Kriege nehmen zu. Wo immer unterschiedliche Kulturräume aufeinander prallen, kommt es zu Spannungen.

Nur wie will der Mensch mit diesen Konflikten in Zukunft umgehen?
Ist die klassische Form, Krieg, noch eine Option auf einem Planeten, auf dem immer mehr Staaten über Kernwaffen verfügen?

Der Forschungsgegenstand der „Feindbildgenese“ ist hochaktuell und immens wichtig, um das Überleben der Menschheit auf diesem Planeten zu sichern.

Gerade daher erstaunte die Tatsache, dass Prof. Dr. Rainer Rothfuß im Rahmen dieser Forschung immer wieder Probleme aus dem eigenen Haus bekam.

Als er Ende 2014 im Rahmen seiner Forschung Wladimir Michailowitsch Grinin, Botschafter der Russischen Föderation, einlud, um dessen Sicht auf die Krim-Krise zu hören – sein Vortrag trug die Überschrift „Wege in eine partnerschaftliche Beziehung zwischen Ost und West: Die Perspektive Russlands“ – begann es im Lehrkörper der Uni Tübingen heftig zu brodeln.

Dieses Brodeln entwickelte sich zu einem heftigen Überkochen, als Rothfuß darauf bestand, auch den Schweizer Historiker Dr. Daniele Ganser einzuladen. Sein Vortrag, den KenFM Anfang Februar veröffentlichte, trug den Titel „Die Terroranschläge vom 11. September 2001 und der „Clash of Civilizations“: Warum die Friedensforschung medial vermittelte Feindbilder hinterfragen muss“.

Die gesamte Vortragsreihe von Rotfuß war extrem erfolgreich.

http://www.tuepps.de/events/view/date/1421622000/id/116180

Dennoch wird sich der Mann endgültig von der UNI-Tübingen verabschieden. Er kann es nicht länger hinnehmen, dass an deutschen Universitäten Forschung, wenn diese gesellschaftspolitisch brisant ist, behindert wird.

Wir trafen Prof. Dr. Rainer Rothfuß am 15.12. in Tübingen, um mit ihm nach dem Vortrag von Daniele Ganser ein Interview über die Motive seiner Arbeit zu führen.

Obwohl das Gespräch nachts um zwei Uhr geführt wurde, erlebten wir einen extrem wachen Geist, der vor die Entscheidung gestellt, moralisch einzuknicken und Karriere machen oder Rückgrat bewahren und einen Knick der Karriereleiter hinzunehmen, nie auf die Idee kommen würde, die eigenen Ideale die der Geisteswissenschaften zu verraten.

„Putin – der Krieg“: Letzter Bericht von Boris Nemzow veröffentlicht

„Putin – der Krieg“: Letzter Bericht von Boris Nemzow veröffentlicht

15. Mai 2015 Jekaterina Sinelschtschikowa, RBTH
Parteifreunde des ermordeten Oppositionspolitikers Boris Nemzow veröffentlichten seinen letzten Bericht. In „Putin – der Krieg“ soll eine Verwicklung Russlands im Ukraine-Krieg bewiesen werden. Experten glauben nicht, dass der Bericht große öffentliche Aufmerksamkeit erregen wird – er komme zu spät.
„Putin – der Krieg“: Letzter Bericht von Boris Nemzow veröffentlicht
Parteikollege vom ermordeten Boris Nemzow Ilja Jaschin präsentiert den Bericht „Putin – Der Krieg“. Foto: AP

Am Dienstag stellten Parteifreunde den letzten Bericht des im Februar in Moskau ermordeten russischen Oppositionspolitikers Boris Nemzow der Öffentlichkeit vor. „Putin – der Krieg“, so lautet der Titel, berichtet von einer angeblichen Beteiligung Russlands an den Ereignissen im Südosten der Ukraine. Recherchen zu dem behandelten Thema könnten ein mögliches Mordmotiv gewesen sein, hieß es aus Ermittlerkreisen. Nemzows Parteifreunde und Vertraute stellten den Bericht in seinem Namen fertig.

Wer große Überraschungen erwartet habe, werde wohl enttäuscht, meint Michail Kasjanow, Vorsitzender der oppositionellen außerparlamentarischen Partei RPR-Parnas: „Ein Bericht mit sensationellen Enthüllungen ist das nicht“. Doch er könne zu einem besseren Verständnis der Ereignisse beitragen, meint er. Der Bericht ist eine Zusammenstellung früher veröffentlichter Informationen aus frei zugänglichen Quellen, vor allem aus den Medien. Berichtet wird, wie reguläre Einheiten der russischen Armee die Aufständischen im Südosten der Ukraine unterstützt hätten. So soll russischen Soldaten angeboten worden sein, den Dienst zu quittieren, um anschließend als „Freiwillige“ auf Seiten der Aufständischen zu kämpfen. Die anschließende Verlegung in den Donbass sollen Aktivisten kremlnaher Nichtregierungsorganisationen organisiert haben.

 

Millionenausgaben für freiwillige russische Kämpfer im Donbass

Diese Organisationen hätten auch andere Freiwillige finanziert. Dabei soll es sich um ehemalige Soldaten oder auch ehemalige Angehörige tschetschenischer Sicherheitsstrukturen gehandelt haben. Ihr monatlicher Durchschnittslohn soll laut Nemzows Bericht umgerechnet etwas über 1 000 Euro betragen haben. Ein lukratives Angebot: Das landesweite Durchschnittseinkommen in Russland liegt nach Angaben des russischen Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung für Januar 2015 bei rund 550 Euro. Sergej Alexaschenko, ehemaliger stellvertretender Vorstandsvorsitzender der russischen Zentralbank, Direktor des Departements für makroökonomische Studien der Higher School of Economics und Co-Autor des Berichts, spricht von insgesamt rund 80 Millionen Euro, die während zehn Kriegsmonaten unmittelbar für „Freiwillige“ ausgegeben worden seien.

Beweise für eine russische Beteiligung sollen auch die von den Aufständischen eingesetzten Waffensysteme sein. Der Raketenwerfer Tornado-S, der zu den Waffen gehört, die nach den Vereinbarungen von Minsk von der Berührungslinie abgezogen werden sollten, sei ein in Russland entwickeltes System, das nie exportiert wurde, wie Ilja Jaschin, der die Moskauer Gruppe in Nemzows Partei leitet, erklärt. Jaschin betonte

gegenüber RBTH: „Alles, was wir veröffentlicht haben, entspricht den Tatsachen und wurde anhand ganz unterschiedlicher Quellen geprüft.“

Nach dem Bericht war die Eingliederung der Krim in die Russische Föderation von den russischen Machthabern bereits im Sommer 2013 vorbereitet worden, als die Umfragewerte des russischen Präsidenten rückläufig waren. Es sei zudem entschieden worden, die ukrainische Wirtschaft zu schwächen, heißt es im Bericht, und zwar unter anderem durch regelmäßige „Gas-Kriege“, unvorhersehbare Lebensmittel-Embargos und günstige, weit unter Marktwert angebotene Kredite russischer Banken für die Wirtschaft auf der Krim. „Die Revolution in Kiew und die Flucht des ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch außer Landes schuf ideale Voraussetzungen für den Kreml, um bei der Abtrennung der Krim entschieden vorzugehen“, resümieren die Autoren.

Den Donbass an Russland anzugliedern, habe Putin allerdings nie geplant, meint Jaschin. Seiner Ansicht nach habe der Donbass als ein Hebel gedient, um Druck auf Kiew und den Westen auszuüben. Im Zusammenhang mit der Waffenruhe könne Putin die Anerkennung der Krim als russisches Territorium und die Abschaffung der Sanktionen bewirken, so Jaschin.

 

Die Russen sind des Ukraine-Themas überdrüssig

Der Bericht hat eine Auflage von 2 000 Exemplaren und kann über das Internet bezogen werden. Die Autoren haben bereits damit begonnen, Mittel für weitere Exemplare einzuwerben und hoffen, ein größtmögliches Publikum innerhalb Russlands erreichen zu können.

Konstantin Kalatschew, Leiter der unabhängigen „Politischen Expertengruppe“, glaubt jedoch nicht, dass der Bericht ein Bestseller

werden wird. In der russischen Öffentlichkeit werde „Putin – der Krieg“ nahezu unbemerkt bleiben, glaubt er. Ursache dafür sei die späte Veröffentlichung. Seiner Einschätzung nach habe die russische Öffentlichkeit mittlerweile genug vom Thema Ukraine. Wenn überhaupt, dann werde dem Bericht nur im Ausland größere Aufmerksamkeit zuteil, so Kalatschew. „Es wäre naiv zu glauben, Menschen würden den Bericht lesen und daraufhin ihre Position ändern“, meint auch der kremltreue Professor Leonid Poljakow, Politikwissenschaftler an der Higher School of Economics. Seiner Ansicht nach wirke der Bericht einiger weniger Oppositioneller vor dem Hintergrund einer Flut an gegenläufigen Informationen wenig überzeugend. Auch die Regierung werde seiner Einschätzung nach darauf nicht eingehen: „Die Position ist bekannt und bleibt unverändert. Es gibt keine russischen Soldaten in der Ukraine. Man kann nicht jedes Mal auf derartige Anschuldigungen reagieren“, so Poljakow.