Ärzte wollen protestieren und Praxen schließen

Im Honorarstreit mit den Krankenkassen wollen morgen bundesweit bis zu 30.000 niedergelassene Ärzte und medizinische Fachangestellte protestieren. Etliche Praxen sollten ganz oder teilweise geschlossen bleiben, sagte ein Sprecher der Allianz der Ärzteverbände der Deutschen Presse-Agentur. Die Proteste an verschiedenen Orten sollen unabhängig vom Ausgang der Honorarverhandlungen am heutigen Nachmittag stattfinden.

Der Sprecher riet, die Patienten sollten bei ihrer Praxis nachfragen, ob sie geöffnet habe oder mit reduziertem Personal arbeite.

In einer Urabstimmung hatte sich vor einigen Wochen eine Mehrheit der Ärzte für Praxisschließungen und Protestmaßnahmen ausgesprochen. Wegen der neuen Verhandlungen war der Beginn der Aktionen jedoch vertagt worden.

Verhandlungen gehen in entscheidenden Phase

Die Gespräche zwischen Kassen- und Ärztevertretern über mehr Geld für die rund 150 000 Kassenärzte gehen am Nachmittag in die möglicherweise entscheidende Schlichtungsrunde. Die Ärzte halten das bisherige Angebot der Kassen von 900 Millionen Euro mehr für völlig unzureichend. Sie verlangen mit 3,5 Milliarden Euro fast das Vierfache. Ärztevertreter kündigten bereits an, einen gegen die Interessen der Ärzteschaft gerichteten Schlichterspruch nicht akzeptieren zu wollen.

Das Monats-Nettoeinkommen der Kassenärzte beträgt im Schnitt 5442 Euro. Die Unterschiede sind allerdings groß. Für Ärztehonorare stiegen die Kassenausgaben 2011 um gut zehn Prozent auf 33,7 Milliarden Euro.

 

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