altersversetzte Corona-Regelung

Bild zu Corona
Corona-Exit nur für Jüngere? (Symbolbild)

Stoiber, Gysi, Ströbele und Baum: Polit-Urgesteine zu altersversetzten Corona-Regelungen

Vorstöße kamen bereits aus Europa und vom Grünen-Politiker Boris Palmer: Beim Exit aus dem Corona-Lockdown müsse es altersversetzte Maßnahmen geben. Während die Jungen wieder in Freiheit leben dürften, sollten die Älteren weiter zu Hause bleiben. Macht die Nachkriegsgeneration da mit? Das sagen die Politik-Urgesteine Gregor Gysi, Hans-Christian Ströbele, Edmund Stoiber und Gerhart Baum.

Mehr aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie hier

Wirtschaft vs. Gesundheit, Kontrolle vs. Freiheit, Solidarität vs. Egoismus – in der Coronakrise steckt jede Menge Zündstoff. Ebenfalls heiß debattiert: Die Trennlinie zwischen Jung und Alt.

Schwelten Diskussionen über Generationengerechtigkeit schon im Zusammenhang mit der Klimadebatte, heizte spätestens der Vorstoß des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer den Streit wieder an

Maskenpflicht wird kommen

www.ichbindafuer.com

Wollt Ihr länger leben. muss die Maskenpflicht kommen.

Corona-Live-Ticker: Von Baden-Württemberg bis Thüringen -Bundesländer kündigen Maskenpflicht an

Nach Sachsen, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern führen weitere Bundesländer eine Maskenpflicht ein. Derweil steigt laut dem RKI die Corona-Reprodutionszahl wieder an – und wegen der Pandemie will US-Präsident Donald Trump die gesamte Einwanderung stoppen. Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker.

Live-Ticker zum Coronavirus hier aktualisieren

  • 12:44 Uhr: Handball-Bundesliga abgebrochen
  • 12:17 Uhr: Baden-Württemberg: Maskenpflicht beim Einkaufen und im Nahverkehr
  • 12:04 Uhr: Maas: Keine „normale Urlaubssaison“ in diesem Sommer möglich
  • 10:16 Uhr: Reproduktionszahl steigt wieder an – Virologe warnt vor Konsequenzen
  • 09:13 Uhr: Oktoberfest wird abgesagt
  • 06:13 Uhr: Donald Trump will komplette Einwanderung in die USA stoppen

Corona -neueste Erkenntnisse

Bild zu Coronavirus, Krankenhaus, Rom, Italien
Das Coronavirus breitet sich weltweit aus. In Deutschland starben bereits mehr als 4.000 Menschen an den Folgen der Infektion.

Coronavirus: Was wissen wir – die aktuellsten Erkenntnisse

In Deutschland haben sich bereits mehr als 140.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, die meisten davin in Bayern. Dort gilt ab dem 27. April eine Maskenpflicht in allen Geschäften und im öffentlichen Personennahverkehr. Doch wie wird das Virus überhaupt übertragen? Die aktuellsten Erkenntnisse.

Mehr aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie hier

In Deutschland sind bis Montagvormittag mehr als 142.400 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Mindestens 4.420 mit dem Erreger SARS-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben.

Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die höchsten Zahlen registrierter Infektionen hat den Statistiken zufolge Bayern.

Und obwohl sich immer weniger Menschen in Deutschland mit dem Virus infizieren, zieht zumindest Bayern die Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung weiter an. So gilt ab dem 27. April in allen Geschäften und im öffentlichen Personennahverkehr eine Maskenpflicht.

Doch wie wird das Coronavirus überhaupt übertragen? Was wir über das Coronavirus wissen.

Wie wird das Coronavirus übertragen?

Das Robert-Koch-Institut (RKI) verweist auf Studien, nach denen das Coronavirus vor allem durch Tröpfcheninfektion über die Luft weitergegeben wird. Prinzipiell nicht ausschließen will das RKI, dass man sich infizieren kann, wenn man eine kontaminierte Oberfläche berührt und sich dann ins Gesicht fasst.

Wie häufig das Virus auf diesem Weg übertragen wird, ist allerdings unbekannt. Amerikanische Wissenschaftler sagen auch, dass es nicht notwendig ist, die Kleidung nach beispielsweise einem Aufenthalt im Supermarkt zu wechseln, schreibt die „New York Times“.

Auch Berichte, wonach Bartträger anfälliger sein könnten, sich zu infizieren – oder das Virus generell über die Haare übertragen werden könnte –, sind eher unzutreffend. Vorausgesetzt, die Abstandsregeln werden eingehalten.

Es ist unwahrscheinlich, dass ausreichend Viren für eine Infektion in den Haaren landen, wenn jemand niest, der ein bis zwei Meter entfernt ist, berichtet die „New York Times“ weiter. Wichtig sei es aber – wie auch Ärzte und Wissenschaftler in Deutschland betonen -, sich so oft wie möglich die Hände zu waschen, um einer Infektion vorzubeugen.

Offenbar kann das Coronavirus bis zu 72 Stunden auf Oberflächen wie Kunststoff oder Edelstahl überleben, berichtet „Quarks“ unter Berufung auf vorläufige Arbeiten von Wissenschaftlern und Gesundheitsbehörden. Demnach nehme die Anzahl der Viren und ihre Infektiösität nach rund acht Stunden aber vermutlich rapide ab.

Wer ist besonders gefährdet?

Infizieren können sich alle, die noch nicht immun sind. Gerade für ältere Menschen besteht die größte Gefahr, eine schwere Form der Lungenkrankheit COVID-19 zu entwickeln.

Genauso betroffen können allgemein gesunde Patienten mit vorgeschädigter Lunge sein, beispielsweise langjährige Raucher und Asthmatiker, aber auch Diabetiker und Menschen mit Bluthochdruck sowie einer Krebserkrankung.

Mediziner betonen, dass auch jüngere Patienten nicht vor einem schweren Krankheitsverlauf gefeit seien. In Portugal oder Belgien etwa starben bereits Kinder an den Folgen einer Coronavirus-Infektion.

Gibt es eine Immunität?

„Immun zu sein bedeutet, dass der Körper eine Abwehrreaktion gegen ein Virus entwickelt hat. Und weil diese Immunreaktion ein ‚Gedächtnis‘ hat, heißt das, dass sie auch später eine Infizierung mit demselben Virus verhindert“, erklärt der Immunologe Eric Vivier von der Uniklinik in Marseille.

Bei RNA-Viren, zu denen auch das Coronavirus zählt, dauert es laut Vivier rund drei Wochen bis zur Bildung von schützenden Antikörpern. Dieser Schutz halte mehrere Monate. In dieser Zeit kann man sich nicht erneut mit dem bereits „bekannten“ Virus anstecken.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Virus nach einiger Zeit mutieren könne und das Immunsystem erneut lernen müsse, damit umzugehen. In Südkorea etwa wurden kürzlich fast 100 offiziell als genesen geltende COVID-19-Patienten erneut positiv auf SARS-CoV-2 getestet, berichteten die lokalen Behörden.

Die Ursachen sind bislang noch unklar. Jedoch vermuten Experten, „dass es Patienten sind, die falsch negativ diagnostiziert wurden“, sagte Lothar Wieler, Präsident des RKI. Das RKI geht von einer Immunität aus, die bis zu drei Jahre anhalten könnte.

Coronavirus

Gesammelte Fake-News rund um das Coronavirus und COVID-19

Wie sind die Krankheitsverläufe?

Die Spannbreite der Lungenkrankheit COVID-19 reicht von symptomlosen Verläufen bis zu Lungenversagen und Tod. Nach Auswertung der Fälle in der besonders betroffenen chinesischen Region Hubei verliefen dem RKI zufolge rund 80 Prozent der Erkrankungen mild bis moderat.

Bei etwa 6 Prozent wird es aber kritisch oder lebensbedrohlich. Für Regionen außerhalb Hubeis gibt es Studien, die von einem etwas niedrigeren Anteil schwerer Verläufe ausgehen.

Eher harmlose Symptome werden schnell mit einer üblichen Erkältung verwechselt. Die Unterscheidung ist nicht immer einfach, da unterschiedliche Patienten auch von unterschiedlichen Symptomen berichten. Nach Angaben des RKI treten die Symptome mit folgenden Häufigkeiten auf: Husten (55 Prozent), Fieber (39 Prozent), Schnupfen (28 Prozent). Es wird auch davon ausgegangen, dass sich viele Menschen infiziert haben, ohne jemals Symptome entwickelt zu haben.

Können Mütter ihre ungeborenen Babys anstecken?

Nach Angaben des Berufsverbandes der Frauenärzte waren bislang keine Hinweise bekannt, dass das Virus während der Schwangerschaft auf das Baby übertragen wird. Nach Angaben chinesischer Wissenschaftler von der Universität Wuhan soll es aber möglich sein.

Sie hatten unter allen rund 81.000 Infektionen, die bis Mitte März in China gemeldet wurden, vier infizierte Neugeborene ausfindig gemacht. In allen vier Fällen traten bei den Babys leichte Symptome auf, bei denen keine Intensivpflege oder künstliche Beatmung erforderlich war. Die Mütter waren ebenfalls infiziert, drei davon zeigten unmittelbar vor der Geburt Symptome von COVID-19. (msc)

Coronavirus

Hinweise auf Übertragung von Coronavirus im Mutterleib

Verwendete Quellen:

  • nytimes.com: Is the virus on my clothes? My shoes? My hair? My Newspaper?
  • quarks.de: Coronavirus: Das wissen wir – und das nicht
  • Deutsche Presse-Agentur

Drei Fakten über den Virus sind noch nicht gekVor allem die Basisreproduktionszahl R0 des Coronavirus kann man bisher nur schätzen.

Laschet: Läden und Kirchen öffnen

Guten Tag auch Herr Laschet,

wie sind Sie an diesen Job gekommen? Welche Begabung ist da Voraussetzung?

Wir werden es nicht weitersagen.

Herr Laschet Sie schicken Leute in den Tod.

Schon einmal darüber nachgedacht.

Herr Laschet Sie könnten auf jeder Großveranstaltung ohne Probleme auftreten.

Wo anders sterben die Leute und Sie wollen alles öffnen, haben Sie wirklich den richtigen Job?

Armin Laschet: „Wenn man Läden öffnet, darf man auch in Kirchen beten“

14:45 Uhr: Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, Kirchen, Synagogen und Moscheen möglichst bald wieder zu öffnen.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet.

„Wenn man Läden öffnet, darf man auch in Kirchen beten“, sagte Laschet am Sonntag im Deutschlandfunk. Dass sich Menschen nicht zu Gottesdiensten treffen dürften, sei eine massive Einschränkung der Grundrechte, die man jeden Tag aufs Neue begründen müsse. Von Montag an dürfen vielerorts kleinere Geschäfte, aber auch Auto- und Möbelhäuser wieder die Türen öffnen.

Vertreter von Religionsgemeinschaften und Kirchen wollen in den kommenden Tagen gemeinsam mit Bund und Ländern ein Konzept erarbeiten, wie Gottesdienste in Deutschland bei Einhaltung der Hygieneregeln zum Schutz vor Corona schrittweise wieder möglich werden. Sachsen will schon ab diesem Montag unter bestimmten Bedingungen wieder öffentliche Gottesdienste erlauben. Teilnehmen dürfen daran maximal 15 Gläubige.

www.champions-live.de

www.ichbindafuer.com

wer möchte dabei sein?? Einfach melden. Schauen wir einmal

php Kenntnisse neuest Version wäre von Vorteil

WordPress wäre ebenfalls gut.

Bares für Rares — Kunstwerk —

Bild zu Bares für Rares, Horst Lichter, Antiquitäten, ZDF, Trödel, TV-Show
„Das sah ganz schlimm aus, als wir es gefunden haben“, berichteten Katharina und Felix Kreutzer von ihrem Mitbringsel. „Wir haben es sauber gemacht, dann ist das zum Vorschein gekommen“, so Felix. Mit „das“ meinte er ein Gemälde. Auf dem Flohmarkt hatten die beiden nur Augen für den Rahmen, doch bei „Bares für Rares“ wurde ein Kunstschatz gehoben!

Nur wegen des Rahmens gekauft: Gemälde entpuppt sich bei „Bares für Rares“ als Kunstwerk

Kunstkenner Albert Maier ist für seine Contenance bekannt. In der Donnerstagsfolge von „Bares für Rares“ allerdings kam er aus dem Staunen nicht heraus. Anlass war ein Flohmarktfund, welchen ein junges Geschwisterpaar aus Unterhaching mit nach Köln gebracht hatte.

„Ich habe das Bild eigentlich nur wegen des Rahmens gekauft“, gab der junge Mann zu. Lichter vermutete, der berufliche Vintage-Fan wollte anstelle des darin befindlichen Gemäldes vielleicht einen Spiegel unter den Rahmen stecken. Der Verkäufer stimmte zu – und entsetzte Albert Maier. Denn der Kunstexperte wusste: Der Rahmen war nicht das Wichtige an dem Verkaufsobjekt, sondern das, was drin steckte. Nämlich ein Kunstwerk eines bekannten Malers.

Dass ein solcher Kunstschatz für kleines Geld auf dem Flohmarkt gekauft wurde, überstieg Albert Maiers Fassungsvermögen.

Ob die Händler den Wert des zufälligen Glücksgriffs erkannten, verrät unsere Bildergalerie:

Bild zu Bares für Rares, Horst Lichter, Antiquitäten, ZDF, Trödel, TV-Show
Bildergalerie starten

„Bares für Rares“: Für dieses wertvolle Gemälde zahlten die Verkäufer einen Schnäppchenpreis

„Ein wunderschönes, idyllisches Ölbild!“, schwärmte „Bares für Rares“-Experte Albert Maier. Als er erfuhr, wie wenig das Verkäuferpaar dafür bezahlt hatte, wollte er es kaum glauben …

(tsch)

Deutschland maskiert sich: Welche Masken echten Schutz bieten

Bild zu ÖPNV, Maskenschutz, Maske
Seit dem 15. April gilt die Empfehlung der Bundesregierung, in der Öffentlichkeit Masken zu tragen.

Deutschland maskiert sich: Welche Masken echten Schutz bieten

Seit Mittwoch gilt die Empfehlung der Bundesregierung, in der Öffentlichkeit Masken zu tragen. Welche ist dabei die richtige, um sich zu schützen? Wir klären auf und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre eigene Maske basteln können.

Mehr aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie hier

Mundschutz ist momentan heiß begehrt. Im Internet wird er so hoch gehandelt wie noch nie, einige Firmen können den Bedarf längst nicht mehr decken. Nun soll auch noch jeder Deutsche eine Alltagsmaske tragen – sofern er sich in der Öffentlichkeit bewegt.

Welche Maske ist die richtige?

Nicht alle Masken bieten gleichwertigen Schutz. Was es zu beachten gilt und welche Arten von Masken existieren, sehen Sie hier im Überblick:

Der Mund-Nasen-Schutz (MNS):

Der auch als OP-Maske bekannte Schutz verhindert vor allem die Abgabe von Speichel- beziehungsweise Schleimtröpfchen an die Umwelt. Er schützt also eher das Umfeld des Trägers als umgekehrt. Allerdings bewahrt der MNS den Träger davor, sich aus Versehen selbst an die Nase oder an den Mund zu fassen und senkt somit ebenfalls das Infektionsrisiko. Effektiven Schutz vor Coronaviren bietet der MNS allerdings nicht.

Die FFP-Masken:

Wer sich selbst effektiv vor Coronaviren schützen möchte, der greift am besten zu einer FFP-Maske. FFP steht für „filtering face piece“ (filterndes Frontstück) und beschreibt damit die Funktionsweise dieser Masken. Bekannt sind die Masken vor allem aus dem Handwerk. Dort werden sie eingesetzt, um beispielsweise Staub aus der Atemluft zu filtern. Allerdings bieten nicht alle FFP-Masken denselben Schutz.

Man unterscheidet die Masken nach ihrer Filterstärke. Eine FFP1-Maske reicht nicht aus, um die mikroskopischen Coronaviren effektiv zu filtern. Erst ab Filterstufe FFP2 ist man auf einer sichereren Seite.

Das Tragen der FFP-Masken hat aber auch Nachteile. Durch das Filtern der Atemluft fällt das Atmen schwerer und die körperliche Anstrengung steigt.

Live-TickerCoronakrise

Zahl der Corona-Todesfälle in den USA überschreitet Marke von 30.000

Stoffmasken:

Einfache Baumwollmasken hingegen sind laut WHO „komplett ungeeignet“, um effektiven Schutz vor SARS-CoV-2 zu bieten. Bei schlechtem Umgang stellen sie sogar ein Risiko für Neuinfektionen dar. Erreger könnten in den Fasern hängen bleiben und dann später erneut aufgenommen werden. Erst, wenn die Stoffmasken richtig gehandhabt, getragen und entsorgt werden, bieten sie einen zusätzlichen Schutz.

Mund-Nasen-Schutz selbst herstellen: So geht’s!

Mundschutz ist dieser Tage Mangelware. Nicht jeder kann sich einen im Internet oder in der Apotheke bestellen, obwohl einige Firmen bereits ihre Produktion auf Masken umgestellt haben.

Wenn Sie dennoch das Haus verlassen möchten, dann könnte ein selbstgemachter Schutz die Lösung Ihres Problems sein. Wie Sie eine solche Maske nähen, haben wir hier für Sie zusammengefasst:

Bild zu Einen Mund-Nasen-Schutz selber nähen
Einen Mund-Nasen-Schutz selber nähen

Ausgangsbeschränkung bis 03.Mai 2020 verlängert

Eine Polizeistreife der Landespolizei Baden Württemberg kontrolliert den vorgeschriebenen Mindestabstand.

Entscheidung gefallen: Ausgangsbeschränkungen bis 3. Mai verlängert

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die weiteren Maßnahmen in der Coronakrise bekanntgegeben. Die Kontaktbeschränkungen werden bis grundsätzlich bis zum 3. Mai verlängert. Doch es gibt erste Lockerungen.

Mehr aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie hier

Im Kampf gegen das Coronavirus werden die seit Wochen geltenden Kontaktbeschränkungen für die Menschen in Deutschland grundsätzlich bis mindestens 3. Mai verlängert. Darauf verständigten sich Bund und Länder bei ihren Beratungen am Mittwoch. Zugleich vereinbarten sie vorsichtige Lockerungen der Einschränkungen des täglichen Lebens.

Bares für Rares

„Bares für Rares“: Diese opulente Lampe wurde zum „Ladenhüter“

Elco Van Leijden aus Klagenfurt hatte ein absolutes Unikat mit zu „Bares für Rares“ gebracht. Sein ausgefallenes Art-Déco-Objekt sorgte für große Begeisterung bei Experte Albert Maier und Moderator Horst Lichter – die Händler waren allerdings zurückhaltend …

Kleine Geschäfte Öffnen wieder – Schulen erst einmal nicht.

Kleine Geschäfte öffnen wieder – Schulen erstmal nicht

19:00 Uhr: Nach Fortschritten in der Bekämpfung des Coronavirus dürfen kleine Geschäfte in Deutschland ab Montag wieder öffnen. Das gilt für Läden mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern. Dies gilt unabhängig von der Verkaufsfläche auch für Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen.

Die Schulen bleiben dagegen für die meisten erst einmal dicht. Nur für einige Jahrgänge gibt es ab dem 4. Mai wieder Unterricht – beginnend mit den Abschlussklassen, den Klassen, die im kommenden Jahr Prüfungen ablegen, und den obersten Grundschulklassen.

Merkel bat um Geduld. Es gehe um kleinere Gruppen. Man brauche Konzepte für Pausen und Schulbusse. „Es wird also ein hoher logistischer Aufwand zu betreiben sein, und deshalb bedarf es einer intensiven Vorbereitung.“ Sie wisse, wie viel Verzicht das für Eltern noch bedeute, aber es sei notwendig, sagte die Kanzlerin. Die Kultusminister der Länder sollen nun bis zum 29. April ein Konzept erarbeiten.

Corona drückt mittelfristig auf die Stimmung am Bau

Erwartungen an die Geschäftslage rückläufig

Corona drückt mittelfristig auf die Stimmung am Bau

14.04.2020

Gerüst an einer Baustelle

Noch ist die Auslastung am Bau gut. Aber die Betriebe erwarten in den nächsten Monaten einen Rückgang. © EnBauSa.de

Nach der monatlichen Konjunkturumfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) zur Nachfrage- und Produktionsentwicklung sind die Auswirkungen der Coronakrise auf den Baustellenbetrieb im März deutlich spürbar. Eine stabilisierende Wirkung hatten entsprechende Erlasse des Bundes zur angestrebten Aufrechterhaltung des Baustellenbetriebes. Zudem sollen demnach Planungen fortgesetzt und weitere Bauvorhaben zur Ausschreibung geführt werden.

Erwartungsgemäß gab es deutlich mehr Meldungen zur Behinderung der Bautätigkeit. Der Anstieg ist vorrangig auf Folgewirkungen der Corona-Pandemie, wie krankheitsbedingte Ausfälle bei Arbeitnehmern und Lieferschwierigkeiten von Material, zurückzuführen. Zudem kam es zu Verzögerung des Baubeginns und Unterbrechungen und Baustellenschließungen von Bauherrenseite.

Während die Geschäftslage, vor allen Dingen im Wohnungsbau, im März – vor dem Durschlagen der Pandemie – noch gut beurteilt wurde, geben die Erwartungen für die kommenden drei Monate erkennbar nach.

Die Unternehmen erwarten Auswirkungen auf die Nachfrage in den kommenden Monaten in allen Bausparten. Wegen Umsatzrückgängen in der Industrie und besonders im Dienstleistungsbereich wird mit der Zurückstellung von Investitionen im Wirtschaftsbau gerechnet. Kommunen rechnen vielerorts mit Einbrüchen bei den Gewerbesteuereinnahmen, was ihre Investitionsneigung hemmen wird. Im Wohnungsbau werden Schwierigkeiten bei Projektfinanzierungen befürchtet.

Die Geräteauslastung im März hielt im Hochbau knapp das Vormonatsergebnis mit gut 70%. Im Tiefbau ging der Wert saisonbedingt noch etwas hoch, von 60% auf 65%. Damit wurden auch jeweils (noch) die Vorjahreswerte gehalten.

Die Auftragsbestände halten im Vormonatsvergleich bei 3,5 Monaten im Hochbau und gut 2,5 Monate im Straßenbau.

Die zurückhaltenden Erwartungen schlagen sich jedoch bereits bei der Investitionsneigung der Bauunternehmer nieder. Es wird nur noch vor Ersatzinvestitionen berichtet. Quelle: ZDB / pgl

Schulstart in Deutschland schrittweise ab 4. Mai geplant / zu früh !

Die Personen, die hierüber zu bestimmen haben, sollten sich hüten, die Schutzmaßnahmen zu früh aufzuheben. Das Echo wird kommen.

www.ichbindafuer.com

Schulstart in Deutschland schrittweise ab 4. Mai geplant

16:46 Uhr: Der Schulbetrieb in Deutschland soll am 4. Mai beginnend mit den Abschlussklassen, den Klassen, die im kommenden Jahr Prüfungen ablegen und den obersten Grundschulklassen wieder aufgenommen werden. Anstehende Prüfungen sind bereits vorher möglich. Darauf haben sich Bund und Länder am Mittwoch verständigt, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Personen die hierüber zu bestimmen haben, sollten sich hüten, alles wieder zu früh aufzuheben.

Süßstoff krebserregend?

Was alle wissen sollten, Süßstoff krebserregend?

Bild zu Süßstoffe
Künstliche Süßstoffe: Wie gesund oder ungesund ist der Zuckerersatz?

Süßstoffe: Wie gesund oder ungesund ist der Zuckerersatz?

Süßstoffe wie Saccharin, Cyclamat und Aspartam kommen in vielen Lebensmitteln vor – vor allem in sogenannten Light-Getränken. Sie ersetzen Zucker, haben dabei aber wenig bis gar keine Kalorien. Dennoch sind sie mit Vorsicht zu genießen.

Mehr Gesundheitsthemen finden Sie hier

Die Idee, Zucker durch ebenso süße, aber weniger energiereiche künstliche Zusatzstoffe zu ersetzen, ist eigentlich nicht schlecht: Wer möchte nicht ohne schlechtes Gewissen süße Speisen und Getränke zu sich nehmen können, ohne dabei zuzunehmen und ohne gesundheitliche Risiken wie Übergewicht und Diabetes im Hinterkopf zu haben?

Geschmacklich überbieten künstliche Süßstoffe den Zucker jedenfalls, denn sie sind um ein Vielfaches süßer als er: Saccharin (E 954) ist zum Beispiel 450-mal süßer, Cyclamat (E 952) 40-mal und Aspartam (E 951) 200-mal. Insgesamt sind in der Europäischen Union elf Süßstoffe zugelassen.

Neben den genannten sind das Acesulfam K (E 950), Sucralose (E 955), Thaumatin (E 957), Neohesperidin DC (E 959), Stevioglycoside (E 960), Neotam (E 961) und Aspartam-Acesulfamsalz (E 962) und Advantam (E 969).

Süßstoffe werden kaum verstoffwechselt

Wegen ihrer großen Süße brauchen Lebensmittelhersteller nur eine geringe Dosis, um den gleichen Effekt wie beim Zucker zu erzielen. Künstliche Süßstoffe finden sich zum Beispiel in Puddings, Marmeladen, eingelegtem Obst und Gemüse – und in sogenannten Light-Getränken, für die damit geworben wird, dass sie wenige bis gar keine Kalorien haben.

GalerieEssen & Trinken

Statt Zucker: Diese Süßungsmittel sind gute Alternativen

Das ist nicht einmal gelogen, denn die meisten Süßstoffe in Light-Getränken haben null Kalorien. Sie werden nicht vom Körper verstoffwechselt. Künstliche Süßstoffe haben also keinen Nutzen für den menschlichen Körper, aber: Schaden sie auch wirklich nicht? Die Antwort ist: jein.

Zunächst einmal unterliegen Süßstoffe recht strengen Regularien. Sie sind Zusatzstoffe und müssen als solche offiziell zugelassen werden. Darüber hinaus gibt es für sie zulässige Höchstwerte, die sogenannten ADI-Werte (ADI = Acceptable Daily Intake).

Sie geben an, welche Menge eines Süßstoffes man ein Leben lang täglich zu sich nehmen könnte, ohne gesundheitlichen Schaden zu nehmen. Bei Saccharin wären das zum Beispiel 5 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht (mg/kg), bei Cyclamat 7 mg/kg und bei Aspartam 40 mg/kg.

Auslöser von Diabetes?

Diese Werte sind nicht in Stein gemeißelt, ab und an werden sie korrigiert. Sie gelten derzeit aber unter den meisten Fachleuten als passend.

Es gibt aber auch Experten, die die Werte infrage stellen, weil sie durchaus gesundheitliche Risiken sehen. Dazu gehört die Medizinerin Kristina Rother. Sie ist der Überzeugung, dass Süßstoffe eine Insulinresistenz, also die Vorstufe zum Diabetes, begünstigen können.

Ihre Kollegen hatten dazu eine Studie mit Sucralose gemacht – mit einem Ergebnis, das einen solchen Zusammenhang nahelegt. Der Grund dafür ist noch unklar.

Resultate einer anderen Untersuchung deuten aber darauf hin, dass manche Süßstoffe die Darmflora so verändern, dass auch der Zuckerstoffwechsel beeinträchtigt wird. Wird Zucker von den Zellen nicht richtig angenommen und verarbeitet, bleibt er im Blut – dieses Krankheitsbild kennt man als Diabetes.

Einige von Rothers Kollegen betrachten die Ergebnisse mit Vorsicht und sehen darin (noch) keinen Beweis für einen Zusammenhang zwischen Süßstoffen und Insulinresistenz. Einige Ernährungswissenschaftler empfehlen bis zu einem gewissen Grad sogar, Süßstoffe zu verwenden, weil sie helfen können, Gewicht zu reduzieren.

„Grundsätzlich können Süßstoffe tatsächlich dabei helfen, abzunehmen – zumindest am Anfang“, sagt die Oecotrophologin Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) im Gespräch mit unserer Redaktion.

Kein Ersatz für eine Ernährungsumstellung

Es ist ja eigentlich auch logisch: Wer abnehmen, aber auf Süßes nicht verzichten will, kann durch Süßstoffe den gleichen, befriedigenden Effekt eines süßen Nahrungsmittels oder Getränks haben – aber eben ohne Kalorien.

Wer allein den Zucker im Kaffee oder Tee ein Jahr lang durch Süßstoff ersetzt, kann laut DGE rein rechnerisch bis zu drei Kilogramm an Fettgewebe verlieren. Eine andere Studie hat Gewichtsverluste von rund drei Prozent des Körpergewichts binnen zwölf Wochen dokumentiert. Bei 75 Kilogramm wären das immerhin mehr als zwei Kilo weniger.

Das funktioniert allerdings nur, wenn der Konsum von Süßstoff nicht als Freibrief genommen wird, mehr zu essen. Mitunter wird aber ein Effekt beobachtet, der die Kalorieneinsparung durch die Süßstoffe wieder zunichtemacht: die sogenannte Energiekompensation.

„Manchmal denken Menschen: Heute habe ich ja nur ein Light-Getränk getrunken – da kann ich doch jetzt ein dickes Stück Sahnetorte essen. So funktioniert Abnehmen aber nicht“, sagt Restemeyer.

Untersuchungen haben ergeben, dass der Kompensationsgrad zwischen einem und 100 Prozent liegt – dass also die Probanden das, was sie durch Süßstoffe an Kalorien eingespart haben, manchmal sogar komplett durch andere Nahrungsmittel wieder auffüllen. Das passiert manchmal bewusst („Jetzt ein Stück Sahnetorte!“), manchmal aber auch unbewusst, weil der- oder diejenige danach einfach trotzdem noch Hunger hat.

Süßstoffe machen weder Heißhungerattacken noch Krebs

Das heißt nicht, dass Süßstoffe per se dick machen, wie Studien ergaben. Auch dass sie mehr Hunger machen als andere Lebensmittel oder Heißhungerattacken fördern, gilt inzwischen als widerlegt. Genauso wie die Hypothese, dass Süßstoffe das Risiko erhöhen, an Krebs zu erkranken.

Ein maßvoller Umgang mit Süßstoffen ist aber in jedem Fall angezeigt – vor allem, wenn es darum geht, Gewicht zu reduzieren. „Auf Dauer sind Süßstoffe keine Lösung, denn sie fördern die Gewöhnung an süßen Geschmack, die sogenannte Süßpräferenz. Und die sollte man auf jeden Fall versuchen, loszuwerden, wenn man langfristig abnehmen und das Gewicht halten möchte“, sagt Ernährungswissenschaftlerin Restemeyer.

Verwendete Quellen:

  • Interview mit Silke Restemeyer, Oecotrophologin (Ernährungswissenschaftlerin) bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V.(DGE)
  • Webseite der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE): Süßstoffe in der Ernährung
  • Studie: Anne de la Hunty u.a.: A review of the effectiveness of aspartame in helping with weight control
  • Studie: Barbara Jean Rolls (Pennsylvania State University, USA) u.a.: Effect of intense sweeteners on hunger, food intake, and body weight: A review
  • Studie: Marta Yanina Pepino (Washington University in St. Louis, USA) u.a.: Sucralose affects glycemic and hormonal responses to an oral glucose load
  • Studie: Jotham Suez (Weizmann Institute of Science, Israel) u.a.: Artificial sweeteners induce glucose intolerance by altering the gut microbiota

Bund will Öffnung von Geschäften bis 800 Quadratmeter ermöglichen

Bund will Öffnung von Geschäften bis 800 Quadratmeter ermöglichen

Der Bund will ermöglichen, dass Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis 800 Quadratmeter wieder öffnen und spricht sich für eine Verlängerung der Kontaktbeschränkungen aus. Das RKI gibt 127.584 Infizierte in Deutschland bekannt, Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern kürzt sich selbst einen Teil ihres Gehalts. Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker.

Live-Ticker zum Coronavirus hier aktualisieren

  • 13:00 Uhr: Bund will Öffnung von Geschäften bis 800 Quadratmeter ermöglichen
  • 12:22 Uhr: Deutschland hat bisher 80 Millionen medizinische Masken erhalten
  • 11:11 Uhr: Deutschland verlängert Grenzkontrollen
  • 10:19 Uhr: Bund spricht sich für Verlängerung der Kontaktbeschränkungen aus
  • 08:30 Uhr:RKI gibt neue Fallzahlen bekannt: 127.584 Infizierte in Deutschland
  • 07:15 Uhr: Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern verzichtet auf einen Teil ihres Gehalts
  • 04:59 Uhr: US-Präsident Trump dreht WHO den Geldhahn zu

Coronavirus aus dem Labor?

Entstand das Coronavirus SARS-CoV-2 in einem Labor? Experten widersprechen.

Faktencheck: Coronavirus aus dem Labor? Warum das nicht plausibel ist

Immer wieder behaupten Verschwörungstheoretiker, die Coronavirus-Pandemie sei bewusst ausgelöst, das Virus selbst im Labor gezüchtet worden. Ist da etwas dran?

Mehr Faktenchecks zum Coronavirus finden Sie hier

Die Hypothese kam fast zeitgleich mit dem Erreger auf: Seit Monaten kursiert die Behauptung, das Coronavirus SARS-CoV-2 sei gar nicht natürlichen Ursprungs, sondern menschengemacht – als eine Art Biowaffe.

Behauptung: Das Coronavirus sei ein Produkt aus dem Labor, glaubt einer Umfrage zufolge fast jeder dritte US-Amerikaner. Ein Großteil von ihnen meint sogar, der Erreger sei absichtlich gezüchtet worden.

Bewertung: Wissenschaftler halten das für nicht plausibel.

Fakten: Zwar fehlen noch immer abschließende Erkenntnisse, wie sich der Mensch genau mit SARS-CoV-2 angesteckt hat, nach seinem Auftauchen war aber schnell klar: Der Erreger ist ein Typ aus der seit Jahrzehnten bekannten Gruppe der Coronaviren. Schon lange wissen Experten, dass diese hochvariablen Viren zwischen Tieren und vom Tier auf den Menschen überspringen können.

Experten untersuchten gezielt, ob das Virus im Labor entstanden sein könnte

Mittlerweile gibt es wissenschaftliche Fortschritte: Mitte März veröffentlichten Forscher um den schwedischen Mikrobiologie-Professor Kristian Andersen ihre Analyse der Coronavirus-Familie. Darin ging das Team gezielt der Frage nach, ob das Virus künstlich hergestellt worden sein könnte.

Dazu untersuchten sie die Spike-Proteine, die aus der Virus-Oberfläche herausragen. Diese Stacheln nutzt der Erreger, um an eine Wirtszelle in Lunge oder Rachen anzudocken und in sie einzudringen.

Die Untersuchung zeigte zwei wichtige Unterschiede zwischen SARS-CoV-2 und seinen Verwandten: Vereinfacht gesprochen hat das Protein einen abweichenden Aufbau und eine andere Zusammensetzung seiner Aminosäuren.

Die Forscher betonen, anhand der untersuchten Merkmale könne das neue Virus zwar besonders leicht menschliche Zellen befallen. Allerdings sei das Ganze nicht so optimal gestaltet, wie man es von einer künstlich hergestellten Biowaffe erwarten würde. „Dies ist ein starker Beweis dafür, dass SARS-CoV-2 nicht das Produkt einer gezielten Manipulation ist“, heißt es in der Analyse.

Zudem sei es überhaupt nicht nachvollziehbar, warum man SARS-CoV-2 aus einem bislang für Menschen harmlosen Virus entwickelt haben sollte und nicht aus lange bekannten gefährlichen Corona-Verwandten wie MERS oder SARS. Die Wissenschaftler halten ein Labor-Szenario daher für nicht plausibel.

An den Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Civey kann jeder teilnehmen. In das Ergebnis fließen jedoch nur die Antworten registrierter und verifizierter Nutzer ein. Diese müssen persönliche Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angeben. Civey nutzt diese Angaben, um eine Stimme gemäß dem Vorkommen der sozioökonomischen Faktoren in der Gesamtbevölkerung zu gewichten. Umfragen des Unternehmens sind deshalb repräsentativ. Mehr Informationen zur Methode finden Sie hier, mehr zum Datenschutz hier.

Für Forscher kommt nur natürliche Übertragung infrage

Für sie kommt nur eine natürliche Übertragung auf den Menschen infrage: Entweder könnte das Virus direkt von Fledermäusen übergesprungen sein oder einen tierischen Zwischenwirt genutzt haben.

Noch unklar ist aber, ob SARS-CoV-2 schon davor so mutierte, dass es leichter an menschliche Zellen andockt – oder erst später, als es womöglich bereits unerkannt unter den Menschen zirkulierte.

Nicht nur die Forscher aus Schweden, auch der Berliner Virologe Christian Drosten und mehr als zwei Dutzend weitere Forscher und Wissenschaftlerinnen lehnen in einem Artikel von Anfang März die Theorie des Labor-Ursprungs strikt ab.

Chinas Behörden sehen es als wahrscheinlich an, dass die Virenverbreitung von dem Verkauf der Wildtiere auf dem Huannan-Markt in der als erstes betroffenen Millionen-Metropole Wuhan ausgegangen ist. Viele der ersten Fälle der Infektionen wurden auf diesen Markt zurückgeführt.

Eine weitere Studie chinesischer Wissenschaftler hält es allerdings für möglich, dass der Markt nicht die originäre Quelle war, sondern das Virus von anderswo dorthin geschleppt worden ist. (dpa/ank)

Lesen Sie auch: Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in unserem Live-Blog

RKI-Präsident Lothar H. Wieler zu Lockerung der Corona-Regeln: „Werden vieles ausprobieren müssen“

Das Robert-Koch-Institut schätzt die Infektionslage mit dem Coronavirus nach den Osterfeiertagen vorsichtig optimistisch ein. Dessen Präsident Lothar H. Wieler gibt hinsichtlich der Schulöffnungen eine Empfehlung in Richtung der politischen Entscheidungsträger ab.

Deutschland bei Corona-Bekämpfung führend

Lothar Wieler, Präsident des RKI, steht sinnbildlich für das gelungene Krisenmanagement in Deutschland.

Studie von Deep Knowledge: Deutschland bei Corona-Bekämpfung führend

Deutschland könnte aus der Coronakrise sogar wirtschaftliche Vorteile ziehen: Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Denkfabrik Deep Knowledge. Weltweit schneidet in der Analyse nur ein Land besser ab.

Mehr aktuelle News zur Coronakrise finden Sie hier

Datenanalysten sehen Deutschland als Vorbild, wenn es um den Kampf gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 und die von ihm ausgelöste Lungenkrankheit COVID-19 geht. Einer Studie der Agentur Deep Knowledge (DKG) zufolge wird die Bevölkerung sehr gut vor dem Virus geschützt.

Weltweit landet Deutschland hinter Israel auf dem zweiten Platz, wenn es um die Sicherheit der Bevölkerung im Umgang mit der Coronakrise geht. Dahinter folgen Südkorea, Australien, China, Neuseeland und Taiwan.

USA, Großbritannien und Italien fallen durch

Für die Analyse nutzt das Unternehmen nach eigenen Angaben zahlreiche unterschiedliche Daten, etwa den Zeitpunkt der Einführung von Ausgangsbeschränkungen, die Zahl der Verstöße gegen Anti-Corona-Maßnahmen, das Ausmaß von Reisebeschränkungen und die Testkapazitäten sowie die Ausstattung von Krankenhäusern.

Als Datenquellen werden etwa die Weltgesundheitsorganisation WHO, die Johns-Hopkins-Universität, Worldometers und die US-Behörde CDC herangezogen. Die Daten würden durch Experteneinschätzungen ergänzt und mithilfe eines Algorithmus gewichtet.

An den Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Civey kann jeder teilnehmen. In das Ergebnis fließen jedoch nur die Antworten registrierter und verifizierter Nutzer ein. Diese müssen persönliche Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angeben. Civey nutzt diese Angaben, um eine Stimme gemäß dem Vorkommen der sozioökonomischen Faktoren in der Gesamtbevölkerung zu gewichten. Umfragen des Unternehmens sind deshalb repräsentativ. Mehr Informationen zur Methode finden Sie hier, mehr zum Datenschutz hier.

In den Top-40 der Länder weltweit sind die USA ebenso wenig vertreten wie Italien, Spanien oder Großbritannien. Malaysia, die Türkei und der Oman sind hingegen darunter. Auch in einem gesonderten Ranking für Europa belegen das Vereinigte Königreich, Italien und Spanien zusammen mit San Marino die hinteren Plätze. Afrika und Südamerika blieben bei der Studie unberücksichtigt.

Bei stationärer Behandlung und Krisenmanagement top

Besonders gut schneidet Deutschland im Vergleich beim Krisenmanagement der Regierung ab. Hierbei kommt es etwa darauf an, wie gut Krisenstäbe funktionieren und wie schnell Hilfen zur Verfügung gestellt werden.

Die Schweiz und Österreich – weltweit auf den Rängen elf und zwölf – liegen auf europäischer Ebene direkt hinter Deutschland auf den Plätzen zwei und drei.

„Deutschland war angesichts seiner anfangs hohen Infektionszahlen äußerst effizient und hat eine weitere Ausbreitung der Krankheit erfolgreich gestoppt, ohne das Niveau anderer Staaten zu erreichen“, sagte DKG-Gründer Dimitry Kaminsky dem „Spiegel“, dem die Studie vorab exklusiv vorlag.

Aufgrund dieser Effizienz werde Deutschland „nach der Pandemie erhebliche wirtschaftliche Vorteile haben“, prognostiziert Kaminsky. Unternehmen suchten in diesen Zeiten nach einem Hort der Sicherheit.

Lesen Sie auch: Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in unserem Live-Blog

Die in London und Hongkong ansässige Denkfabrik ist nach eigenen Angaben ein Konsortium aus Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen. Sie ist an die Risikokapitalgesellschaft Deep Knowledge Ventures angeschlossen, die vorrangig in Gesundheits-, Daten- und Finanztech-Firmen investiert. (ank)

Verwendete Quellen:

  • Dkv.global: Deep Knowledge Group COVID-19 Countries Ranking Methodology
  • Spiegel.de: Im Ländervergleich liegt Deutschland sehr weit vorn

Ausbreitung Covid-19

Arbeiter mit Disinfektionsmasken vor einem Krankenhaus in Miami.

Deshalb konnte sich COVID-19 weltweit ausbreiten

Während das Coronavirus binnen weniger Wochen weite Teile der Welt lahmgelegt hat, konnte der bisher größte Ausbruch von Ebola in den Jahren 2014 und 2015 in Westafrika eingedämmt werden. Warum konnte COVID-19 zur Pandemie werden?

Mehr aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie hier

2014/2015 kam es in Westafrika zur bis dato größten Ebolafieber-Welle seit der Entdeckung im Jahr 1976. In den Ländern Sierra Leone, Guinea und Liberia war die Ansteckungsrate besonders hoch. Insgesamt erkrankten rund 28.000 Menschen, 11.000 starben. Anders als das Coronavirus konnte das Ebolafieber sich nicht weltweit ausbreiten. Einen offiziell zugelassenen Impfstoff gab es damals nicht, ebenso keinen bekannten virenhemmenden Stoff. Behandelt wurde symptomatisch – so auch bei COVID-19.

Und das, obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erst nach langem Zögern im August 2014 den globalen Gesundheitsnotstand ausgerufen hatte. Dieser ermöglichte international koordinierte Maßnahmen gegen die Ausbreitung der oft tödlich verlaufenden Viruserkrankung.

In den USA wurden lediglich vier Erkrankungen und ein Todesfall gemeldet, in Italien zählte man eine Infektion, ebenso im Vereinigten Königreich und in Spanien.

Auch in Afrika trat das Ebolafieber laut Robert-Koch-Institut bis heute ausschließlich in Ländern südlich der Sahara auf. Im März 2016 wurde die „Gesund­heit­li­che Notlage von internationaler Tragweite“ von der WHO für beendet erklärt.

Ebolavirus – Sterblichkeit und Übertragung

Die Sterblichkeitsrate bei Ebola liegt je nach Virusvariante mit 30 bis 90 Prozent und damit weit über der Letalität (Tod nach einer Erkrankung) von SARS-CoV-2, bei dem die Sterblichkeitsrate je nach Land stark variiert.

Übertragen werden Ebolaviren …

  • … über den direkten Körperkontakt zum Erkrankten oder Verstorbenen, hauptsächlich über Körperflüssigkeiten
  • … über einen gewissen Zeitraum über kontaminierte Gegenstände oder Flächen
  • … über infiziertes Fleisch oder der Kontakt mit infizierten Tieren, insbesondere über den Verzehr von Wildtieren, sogenanntem Buschfleisch
  • Außerdem können nach der Genesung eines Erkrankten Ebolaviren über Monate hinweg im Sperma überleben und ansteckend sein

Anders als COVID-19, ist das Ebolafieber von Mensch zu Mensch erst ansteckend, sobald Krankheitssymptome auftreten. Zwar verläuft das Ebolafieber oft tödlicher als das Coronavirus, dafür ist es weniger ansteckend. Eine Übertragung durch die Luft ist nicht bekannt. Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass COVID-19 nicht nur durch die Tröpfcheninfektion beim Niesen oder Husten, sondern bereits über die Atemluft übertragen werden kann.

Dafür, dass die Ebolafieber-Epidemie 2014 sich nicht weltweit ausbreitete, gibt es weitere Gründe. Die schwache Vernetzung der armen westafrikanischen Länder mit anderen Teilen der Welt zum Beispiel. Das Virus breitete sich über den Landweg von Guinea aus in die angrenzenden afrikanischen Länder. Weiter konnte die für den Ausbruch verantwortliche Virusspezie Zaire-Ebolavirus nicht kommen.

Auch, weil zahlreiche Länder den westafrikanischen Staaten im Kampf gegen das Virus beiseite standen. Deutschland etwa leistete direkte Zahlungen an die WHO und unterstützte Hilfsorganisationen vor Ort. Zudem wurden medizinische Experten des Robert Koch-Instituts und des Bernhard-Nocht-Instituts in die Krisenregionen entsandt und Forschungsprojekte zur Entwicklung eines Impfstoffes gefördert. Das neue Coronavirus hatte idealere Voraussetzungen für die Ausbreitung als das Ebolavirus.

Coronavirus – von Wuhan in die Welt

Im Dezember 2019 wurde der erste COVID-19-Fall in der chinesischen Millionenmetropole Wuhan bekannt. Das weit ausgebaute Transportsystem über Land, Wasser und Luft macht die fünftgrößte Stadt Chinas zu einem Knotenpunkt für den nationalen und internationalen Reiseverkehr. Internationale Unternehmen produzieren in der Region. Durch den regen Reiseverkehr konnte sich das Coronavirus schnell weltweit verbreiten.

Die Warnungen vor einer SARS-ähnlichen Viruserkrankung durch den chinesischen Arzt Dr. Li Wenliang im Dezember 2019 wurden offenbar durch die lokale Regierung unterbunden, wie unter anderem BBC berichtet. Damals wusste der mittlerweile selbst an den Folgen einer Corona-Infektion verstorbene Mediziner nicht, dass es sich um ein neues Coronavirus handelte, vor dem er seine Kollegen warnen wollte.

Auch in den USA konnte sich das Virus rasant ausbreiten. Auch, weil Schutzmaßnahmen erst schleppend eingeleitet wurden. Am 2. Februar 2020 verkündete Präsident Donald Trump: „Wir haben das, was aus China kommt, so ziemlich ausgeschaltet.“ Ende März hieß es dann: „Wenn wir zwischen einhundert- und zweihunderttausend Tote haben, dann haben wir alle zusammen gute Arbeit geleistet.“ Am 7. April zählt die John Hopkins University 368.449 bestätigte COVID-19-Infektionen in den USA.

Medikamente gegen Ebola und Malaria zur Behandlung von COVID-19?

Als Heilmethode setzt Trump auf ein Medikament, das ursprünglich zur Behandlung von Malaria entwickelt wurde – trotz fehlender klinischer Studien. Doch auch während der Ebolafieber-Welle im Jahr 2014 wurden Medikamente experimentell verabreicht, oft mit Erfolg und abgesegnet durch die Ethiker der WHO. Mittlerweile wurde der bereits zum Ende der Ebolafieber-Epidemie verabreichte Impfstoff rVSV-ZEBOV auch in der EU zugelassen.

Könnten Medikamente zur Behandlung von Ebola auch bei COVID-19-Patienten zum Einsatz kommen? In Deutschland darf in Einzelfällen das noch nicht zur Behandlung von SARS-CoV-2 zugelassene Ebola-Medikament Remdesivir verabreicht werden. Handfeste klinische Belege für die Wirksamkeit von Remdesivir gibt es laut der europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) noch nicht. Zudem sei die Wirkung des Medikaments auf die Leberfunktion unklar. Bedenklich sei die Verabreichung auch bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion.

Klarheit soll jetzt eine klinische Studie in Deutschland verschaffen. Denn: Trotz der Nebenwirkungen konnten bereits gute therapeutische Ergebnisse erzielt werden. Dr. Gerd Fätkenheuer, Leiter der Infektiologie der Uniklinik Köln, nannte das Ebola-Medikament im Gespräch mit dem Radiosender Deutschlandfunk als eins der „vielversprechendsten Medikamente“ zur Behandlung von COVID-19. Aktuell werden europaweit vier Medikamente in klinischen Tests erprobt. Erste Ergebnisse könnten bereits im April vorliegen.

Quellen:

RKI veröffentlicht App: Soll Aufschluss über Verbreitung des Virus geben

Das Robert-Koch-Institutes (RKI) stellt die „Corona-Datenspende“-App kostenlos zum Download zur Verfügung. Mithilfe der App soll die Verbreitung von bestimmten Symptomen erfasst werden. Diese übermittelt zwar Vitaldaten, aber keinerlei persönliche Daten, wie Name oder Adresse des Nutzers.

Bayern will wieder öffnen

Diejenigen, die meinen jetzt schon alles wieder dem Normalzustand überlassen zu können, gehen davon aus, dass es sie nicht erwischt………Viel Glück

Bayerns Regierung ist vorsichtig optimistisch

15:44 Uhr: Bayerns Regierung sieht im Kampf gegen das Coronavirus zunehmend Grund zur Hoffnung. Man dürfe zwar noch keine Entwarnung geben, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Montag der dpa. „Aber wir haben Grund zu vorsichtigem Optimismus.“

Die Ministerin verwies auf einen deutlich langsameren Anstieg der Zahl der Infizierten. Bis Ostermontag wurden der Regierung zufolge in Bayern 33.329 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Das waren 547 Fälle (+ 1,7 Prozent) mehr als am Vortag. 834 Menschen starben, nachdem sie sich infiziert hatten. Früher gingen die Zahlen deutlich schneller in die Höhe.

Huml sagte dazu: „Die Maßnahmen, die Schulschließungen und die Ausgangsbeschränkungen, greifen.“ Weil wegen der Ostertage Testergebnisse aus einigen Labors fehlten, seien die Zahlen allerdings „etwas mit Vorsicht zu betrachten“.

Spahn nennt Unternehmen Bedingungen für Lockerungen

Corona-Live-Blog: Spahn nennt Unternehmen Bedingungen für Lockerungen

Der britische Premierminister Boris Johnson ist am Sonntag aus dem Krankenhaus entlassen worden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärt, wie Firmen in den Alltag zurückkehren können und in Deutschland hat die Zahl der vom Coronavirus Genesenen erstmals die Zahl der aktiv Infizierten überholt. Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker.

Live-Ticker zum Coronavirus hier aktualisieren

  • 15:48 Uhr: Virologe Streeck weist Vorwürfe zurück: Zwischenergebnis üblich
  • 14:34 Uhr: Premierminister Boris Johnson darf das Krankenhaus verlassen
  • 12:39 Uhr: Spahn nennt Wirtschaft Bedingungen für Corona-Exit
  • 12:27 Uhr: Wirtschaftsweise sprechen sich gegen starre Branchen-Schließungen aus
  • 11:48 Uhr: Athen: Türkei akzeptiert wegen Corona keine Migrantenrückführungen
  • 11:12 Uhr: RKI: Erstmals mehr Genesene als aktiv Infiziert in DeutschlandJen

Colby Cave stirbt — Hirnblutung

Colby Cave stirbt — Hirnblutung

Bild zu Colby Cave
Colby Cave von den Edmonton Oilers während eines NHL-Spiels gegen die Toronto Maple Leafs Ende Februar.© AFP/Claus Andersen/Getty Images 

Leon Draisaitl trauert um Teamkollege Colby Cave: „Er war ein super Junge“

Aktualisiert am 12. April 2020, 09:55 Uhr

Colby Cave, Stürmer bei den Edmonton Oilers, ist am Samstag an den Folgen einer Gehirnblutung im Alter von nur 25 Jahren verstorben. Sein Teamkollege Leon Draisaitl und die gesamte NHL trauern um eine „warmherzige und großzügige Person“.

Mehr Sportthemen finden Sie hier

Der deutsche Eishockey-Star Leon Draisaitl hat tief betroffen auf den Tod seines Teamkollegen Colby Cave von den Edmonton Oilers reagiert.

„Wir alle sind mit Colby und seiner Familie in dieser schweren Zeit. Er war ein super Junge, der jeden Tag mit einem Lachen in die Halle gekommen ist. Wir alle werden ihn sehr vermissen“, sagte Draisaitl dem SID.

Cave, kaum älter als Draisaitl (24), war am Samstag mit nur 25 Jahren an den Folgen einer Gehirnblutung verstorben. Dies teilten seine Familie und die Oilers am Samstag mit. Caves Tod sorgte nicht nur bei Draisaitl für Bestürzung.

Ja, ich möchte Inhalte von Twitter angezeigt bekommen.

Jetzt einblenden

Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

„Er war ein wunderbarer Hockeyspieler mit einer großen Zukunft, aber er war ein noch besserer Mensch“, twitterte Edmontons Legende Wayne Gretzky.

Colby Cave: Hirnblutungen nach Notoperation

Liga-Boss Gary Bettmann sagte: „Colby Cave ist eine warmherzige und großzügige Person gewesen, den jeder mochte, der glücklich genug war, ihn zu kennen.“

Stürmer Cave hatte in der Nacht auf Dienstag über Kopfschmerzen geklagt und war ins Sunnybrook Hospital in Toronto geflogen worden.

Nach einer Notoperation zur Entfernung einer Kolloidzyste, die Druck auf sein Gehirn ausübte, war Cave aufgrund von Hirnblutungen in ein künstliches Koma versetzt worden.

Cave, geboren in North Battleford/Kanada, erzielte in dieser Saison in elf Spielen einen Treffer für die Oilers. Insgesamt kam er in seiner Karriere auf vier Tore und fünf Assists in 67 NHL-Partien mit den Boston Bruins und den Oilers. (afp/fte)

Bild zu Weinberg

Bildergalerie starten

Fotos aus aller Welt: Erstaunliche Augenblicke

Hier sehen Sie – ständig aktualisiert – außergewöhnliche Fotos aus aller Welt.Passende Suchen

  • Gary Bettmann
  • Edmonton
  • Sunnybrook
  • Toronto
  • Kanada