Neue Art der Schweinegrippe in China entdeckt – Sorge bei den Forschern

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Die Bedingungen in den Schweinemastbetrieben sind für das Virus ideal, um sich schnell zu verbreiten.© imago images/Martin Wagner 

Neue Art der Schweinegrippe in China entdeckt – Sorge bei den Forschern

Aktualisiert am 30. Juni 2020, 16:41 Uhr

Nachrichten über mögliche neue Pandemien kommen in der Coronakrise noch ungelegener als sonst. Wie groß die Gefahr für Menschen wirklich ist, lässt sich noch nicht abschätzen. Tatsache ist aber: Chinesische Forscher haben in Schweinemast-Betrieben ein neues Influenzavirus ausfindig gemacht, das hochgradig vermehrungsfreudig ist.

In China haben Wissenschaftler eine neue Art der Schweinegrippe entdeckt, die eine Pandemie auslösen könnte. Das Virus mit dem Namen G4 besitze „alle wesentlichen Eigenschaften, um Menschen infizieren zu können“, schrieben die Forscher mehrerer chinesischer Universitäten und des chinesischen Zentrums für Krankheitsbekämpfung und -prävention in einem am Montag veröffentlichten Artikel in der US-Fachzeitschrift PNAS.

G4 stamme vom H1N1-Virus ab, das 2009 eine Pandemie auslöste.

Schweinegrippe-Virus G4 bei Frettchen hochinfektiös

Für die Studie nahmen Forscher zwischen 2011 bis 2018 30.000 Nasenabstriche von Schweinen in Schlachthöfen in zehn chinesischen Provinzen. Dabei konnten 179 verschiedene Schweinegrippe-Viren isoliert werden konnten. Die meisten davon waren von einer neuen Art, die seit 2016 vermehrt bei Schweinen auftritt.

Anschließend führten die Forscher unter anderem Experimente an Frettchen durch, auf die in Grippestudien zurückgegriffen wird, weil sie ähnliche Symptome wie Menschen aufweisen.

Dabei wurde beobachtet, dass G4 hochinfektiös ist, sich in menschlichen Zellen vermehrt und bei den Frettchen schwerwiegendere Symptome verursacht als andere Viren.

Keine Immunität durch die saisonale Grippe

Tests zeigten auch, dass jegliche Immunität, die Menschen durch die saisonale Grippe gewinnen, keinen Schutz vor G4 bietet.

Den Wissenschaftlern zufolge waren bereits 10,4 Prozent der Schweinehalter infiziert. Auch 4,4 Prozent der Bevölkerung seien dem Virus ausgesetzt gewesen, wie die Forscher durch Antikörpertests herausfanden.

Virus passt sich an Menschen an – erhöhte Pandemiegefahr

Die Hauptsorge der Wissenschaftler ist, dass das Virus von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Es sei besorgniserregend, dass sich das Virus an den Menschen anpasse und sich damit das Risiko einer Pandemie beim Menschen erhöht, schrieben die Forscher.

Die Studie sei „eine Erinnerung daran, dass wir ständig dem Risiko des erneuten Auftretens zoonotischer Krankheitserreger ausgesetzt sind und dass Nutztiere, mit denen der Mensch mehr Kontakt hat als mit Wildtieren, als Quelle für wichtige Pandemieviren dienen können“, sagte James Wood, Leiter der Abteilung für Veterinärmedizin an der Universität Cambridge in Großbritannien.

Eine zoonotische Infektion wird durch einen Erreger verursacht, der von einem Tier auf einen Menschen übergesprungen ist. (hub/afp)

Das zum Jahreswechsel aufgetretene Coronavirus breitet sich rapide aus. Es ist nicht die erste Seuche im 21. Jahrhundert, die sich zu einer örtlich unbegrenzten Pandemie ausbreitet.

Lasst sie in Urlaub fahren, nur nicht zurück holen, genau wie Tönnies, der soll die Kosten übernehmen, aber nicht nur die Test´s., sondern komplett.  Er soll mal den Schritt nach vorne machen und 2 Milliarden stiften, bevor man ihm alles ab nimmt.

Entweder man ist …d….. oder nicht.

Bild zu Volle Strände an der Ostsee
Besucher bevölkern den Strand der Ostsee. Die Strände sind bei sommerlichem Wetter sehr gut gefüllt.

Urlauber strömen an die Küsten – Abschottung gegen Corona-Hotspots

Deutschland ist in Urlaubslaune, die deutschen Küsten spüren den sommerlichen Besucheransturm. Gebannt ist die Corona-Gefahr aber noch nicht, mahnt die Bundeskanzlerin. Das zeigt sich am Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies.

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Urlaub in Corona-Zeiten: Mit dem Beginn der Sommerferien in gleich sechs Bundesländern sind an Deutschlands Küsten deutlich mehr Besucher unterwegs. Der ein oder andere Badeort stieß bereits an seine Kapazitätsgrenzen. In anderen Region war der Andrang hingegen moderater. Und auch auf den Straßen blieben die ganz großen Staus bislang aus.

An der Ostsee – in den holsteinischen Urlaubsorten Scharbeutz und Haffkrug – waren am Samstagmittag die Grenzen für Parkplätze und für den Strand erreicht. Das niedersächsische Nordseebad Dangast war zum Auftakt der Feriensaison ebenfalls gut ausgelastet. „Nicht zu 100 Prozent, aber die touristischen Zahlen sind gut“, sagte Kurdirektor Johann Taddigs der dpa. Auch die Einhaltung der Corona-Regeln funktioniere. An den Stränden seien etwa die Strandkörbe auf drei Meter auseinandergerückt, damit der Radius von 1,50 Meter eingehalten werden könne.

Sonderregeln für Bürger aus Corona-Hotspots

In aller Regel können die Deutschen unkompliziert im Inland Urlaub machen – wenn sie nicht gerade aus den nordrhein-westfälischen Kreisen Gütersloh oder Warendorf kommen. Nach dem Corona-Ausbruch in der Fleischfabrik in Rheda-Wiedenbrück haben Bund und Länder sich am Freitagabend auf Einschränkungen für Reisende aus Corona-Hotspots geeinigt. Demnach dürfen diese nur dann in Hotels und Ferienwohnungen untergebracht werden oder ohne Quarantänemaßnahme in ein Bundesland einreisen, wenn sie mit einem Attest nachweisen, dass sie keine Infektion haben.

Thüringen schert dabei aber aus: „Wir werden kein Einreise- und kein Beherbergungsverbot erlassen“, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Samstag auf Anfrage in Erfurt. Thüringen habe dazu bei der Bund-Länder-Vereinbarung zum Reiseverkehr am Freitag eine entsprechende Protokollerklärung abgegeben.

Ausnahmeort Gütersloh

Im Kreis Gütersloh liegt die wichtige Kennziffer der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage trotz einer Abwärtstendenz weiter deutlich über der entscheidenden Marke von 50. Das geht aus den am Samstag veröffentlichten Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Mit 164,2 ist Gütersloh der einzige Kreis in Deutschland oberhalb dieser Marke. Am Dienstag betrug der Sieben-Tage-Wert laut NRW-Gesundheitsministerium noch 270,2. Im benachbarten Kreis Warendorf ist die wichtige Kennziffer auf nur noch 19,8 Fälle gesunken.

Allerdings gab es im Kreis Gütersloh nach bisher vorliegenden Ergebnissen bei rund 4100 Tests in der Allgemeinbevölkerung nur 9 Nachweise einer Infektion, wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) mitteilte.

Corona-tests zwei Mal pro Woche

Nach den Vorfällen in der Tönnies-Schlachterei muss die Fleischindustrie in NRW künftig Beschäftigte auf ihre Kosten mindestens zwei Mal pro Woche auf das Coronavirus testen lassen. Die neue Vorgabe gelte ab 1. Juli für Schlachthöfe, Zerlegebetriebe und vorrangig fleischverarbeitende Betriebe mit mehr als 100 Beschäftigten und unabhängig davon, ob es sich um eigene Beschäftigte oder Werkvertragsnehmer handele, teilte das Landesministerium für Arbeit und Gesundheit in Düsseldorf mit.

„Die Vorfälle in Coesfeld und Gütersloh zeigen: Offenbar kann sich das Virus unter den Bedingungen eines Schlachthofs beziehungsweise eines fleischverarbeitenden Betriebes besonders gut verbreiten“, erklärte Minister Laumann laut Mitteilung.

„Mit mangelnder Entschlossenheit“

Mit Blick auf den Corona-Ausbruch in NRW prangern die Grünen im Bundestag in einem Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mangelnde Entschlossenheit auf Lokal- und Länderebene an und fordern mehr länderübergreifende Koordinierung. „In Nordrhein-Westfalen wurden trotz hoher Infektionszahlen Konsequenzen erst mit großer zeitlicher Verzögerung und mangelnder Entschlossenheit getroffen“, heißt es zur Begründung in einem Schreiben an den Minister, das unter anderem von Bundestagsfraktionschefin Katrin Göring-Eckardt unterschrieben wurde.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) warnte die Bürger angesichts der weiter bestehenden Gefahren durch das Coronavirus vor leichtsinnigem Verhalten. „Die von dem Virus ausgehende Gefahr ist weiterhin ernst“, sagte sie am Samstag in ihrer wöchentlichen Videobotschaft. Merkel wiederholte explizit ihren Appell vom Anfang der Krise Mitte März: „Nehmen Sie es ernst, denn es ist ernst.“ (best/dpa)

601 Neuinfektionen Coronavirus

601 registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland

Corona-Ausbrüche wie beim Schlachtereiunternehmen Tönnies lassen die Fallzahlen in Deutschland gerade merklich steigen. So hat das RKI 601 Neuinfektionen gemeldet, der Reproduktionswert springt auf 1,79. Bisher sieht das Robert Koch-Institut aber weiterhin keinen Grund zu Besorgnis.

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Innerhalb von 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 601 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Bereits am Vortag hatte die Zahl mit 770 Fällen merklich höher gelegen als an den Vortagen. Die Zunahme der Fallzahlen sei insbesondere auf größere Ausbrüche in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Berlin zurückzuführen, hieß es vom RKI.

Wegen eines Ausbruchs in einem Fleischereibetrieb überschreitet der ostwestfälische Kreis Gütersloh den von Bund und Ländern vereinbarten Grenzwert von 50 Corona-Neuinfektionen binnen einer Woche je 100.000 Einwohner derzeit klar. Bis Samstag stieg die Zahl erfasster Neuinfektionen auf deutlich über 1000. Für viele Mitarbeiter des Schlachtunternehmens Tönnies standen noch Tests aus. Alle rund 6.500 Tönnies-Mitarbeiter am Standort Rheda-Wiedenbrück mussten mitsamt allen Haushaltsangehörigen in Quarantäne. „Wir haben keinen signifikanten Eintrag von Corona-Fällen in die allgemeine Bevölkerung“, sagte der Landrat des Kreises Gütersloh, Sven-Georg Adenauer.

Verlosungen für Vereine legal www.kuhschiss.com

Sehr geehrte Vorstandsmitglieder und Entscheidungsträger,

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir nutzen diesen unkonventionellen Weg der 
Kontaktaufnahme zu Ihnen.

Wir bitten zu prüfen, ob Sie sich hier anmelden können und u.a. den 
Mitgliedern die Möglichkeit der Aufbesserung der Vereinskasse darstellen 
können.

Einfach auch bei google einmal Kuhschiss eingeben, das Interesse ist groß.

Viele Vereine (Sport- oder auch soziale Einrichtungen) haben Probleme mit der Finanzierung einzelner Abteilungen. 

Wenn wir die Tagespresse verfolgen dreht sich das Karussell sehr schnell.

Dennoch hat man immer das Wohl der Mitbürger im Auge.

Sicherlich haben auch Sie schon einmal vom Kuh – Lotto, gehört oder aber auch schon mitgemacht.

Hier kann man nun das Kuh – Lotto ganz normal tippen.

Mit www.kuhschiss.com haben wir eine Möglichkeit geschaffen, wie sich 
alle Vereine über eine Verlosung (alles legal), eine zusätzliche 
Einnahmequelle schaffen können.

Man sollte hier einfach die eigenen treuen Fans / Mitglieder / Bekannte über eine www.kuhschiss.com Verlosung informieren, evtl. bitten, am wohl des Vereins mit zu arbeiten. Die Fans / Mitglieder / Bekannten müssen sich lediglich kostenlos anmelden und Lose kaufen (natürlich auch bezahlen).

Wenn Sie sich einmal einen Verlosungsvorschlag anschauen würden auf der 
Seite www.kuhschiss.com so könnten Sie es leicht nachvollziehen, dass 
hier ein erhebliches Interesse bestehen würde, da z.B. bei 
1.000 Los-Nummern und 40 Gewinnen ein Verhältnis von 1 : 25 bestehen 
würde ( im Vergleich mit Lotto?? oder auch Toto). Das 40-zigste Los gewinnt also noch 100,00 Euro, d.h. Im Klartext wenn jemand 10 Lose kauft = 100 Euro

Was für eine Gewinn – Chance?!?!?!

Selbst auf der Kirmes an der Losbude ist es nicht so günstig.

Gedanken: Wenn ein Fan z.B. für 100 Euro Lose kauft(= 10 Stck) bei einer 
Losezahl von 1.000 Stck. und der 40 zigste Preis noch 100 Euro ist. 
Verhältnis 1 : 25

Über 50% des Loseeinsatzes würde also der Vereinskasse zu Gute kommen.

Wie die Verlosung aussehen soll, legt jeder Verein selbst fest, jeder Verein oder Organisation kann seinen eigenen Ziehungsleiter stellen.

Etwas Werbung auf der Homepage oder auch im Fanforum etc. würde hier 
wahrscheinlich mehr als nur Früchte tragen.

Diese Art der Verlosung ist erlaubt, und wurde von uns mit dem FA 
bereits durchgesprochen.

Sollten Sie sich angesprochen fühlen, so bitten wir um Rückmeldung.

Sollten Sie sich belästigt fühlen, lassen Sie es uns wissen.

Auf Grund der C o r o n a - Krise sind die Vereinseinnahmen noch weiter 
eingebrochen und viele Vereine stehen vor dem Ruin.

Weil die Vereine keine Veranstaltungen durchführen können oder dürfen.

Schauen Sie es sich an, urteilen Sie selbst..............seien Sie nicht 
der Letzte.

Mit freundlichen Grüßen

Josef Schön Nachf. Krumme

Bauunternehmung

Krumme
www.schoenbau.de 

Köln – Mainz = 2 : 2

Bild zu 1. FC Köln, 1. FSV Mainz 05
Pierre Kunde Malong (r.) sorgte mit einem sehenswerten Solo für den Endstand.

1. FC Köln verschenkt Sieg gegen Mainz 05 – Traum-Solo von Kunde

Der „Effzeh“ startet furios aus der Corona-Pause. Doch Mainz schlägt zurück und wird dank einer sensationellen Einzelleistung mit einem Punkt belohnt.

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Trotz virtueller Unterstützung von Geißbock Hennes IX. und über 1000 Glücksbringern hat der 1. FC Köln einen Sieg gegen Ex-Trainer Achim Beierlorzer verschenkt. Die Rheinländer verspielten beim 2:2 (1:0) im ersten Geister-Heimspiel der Vereinsgeschichte gegen den FSV Mainz 05 einen 2:0-Vorsprung und verpassten die Chance, auf Tuchfühlung zu den Europacup-Plätzen zu gehen.

Der Klassenerhalt sollte bei zehn Punkten Vorsprung auf Relegationsrang 16 aber fix sein, vom begehrten sechsten Rang trennen den FC sechs Zähler. Die Mainzer haben derweil weiter vier Punkte Abstand zu Platz 16.

Kundes starkes Solo lähmt den 1. FC Köln

Der gebürtige Kölner Mark Uth brachte den FC per Foulelfmeter früh in Führung (6.). Damit war die Schalker Leihgabe, die die Kölner gerne fest verpflichten würden, in jedem seiner acht Spiele an mindestens einem Tor beteiligt. Florian Kainz legte nach (53.), Mainz schlug durch das erste Saisontor der Liverpool-Leihgabe Taiwo Awoniyi (61.) und ein starkes Solo von Pierre Kunde Malong (72.) zurück.

Verzichten mussten die Kölner außer auf die Fans auch auf Geißbock Hennes IX., der aber über einen zum Spielfeld gerichteten Bildschirm via Videoschalte aus dem Kölner Zoo zugeschaltet war. Auf der Osttribüne hatte der Verein 1300 Glücksbringer von Dauerkarten-Besitzern drapiert,von zahlreichen Trikots über Schals bis zu Teddybären.

Der Hauptsponsor hatte einen virtuellen Chor veranstaltet, und auch im Stadion sollte das, was beeinflussbar war, so normal wie möglich sein. Stadionsprecher Michael Trippel war im Einsatz, Vereins- und Tor-Hymnen wurden eingespielt.

Mainz 05 gibt nicht auf und wird belohnt

Sportlich war schon vor dem Anpfiff vieles anders. Kölns Trainer Markus Gisdol hatte gegenüber dem letzten Spiel vor der Corona-Pause drei Änderungen vorgenommen.

Beierlorzer, der beim 3:1 der Mainzer im Hinspiel noch auf der Kölner Bank saß und nach dem 11. Spieltag entlassen wurde, sogar deren sieben.

Der im Sommer aus Augsburg verletzte und danach lange verletzte Stürmer Dong-Won Ji gab für 55 Minuten ein unglückliches Debüt für die Rheinhessen, Florian Müller kam als Ersatz des verletzten Stammtorhüters Robin Zentner zum ersten Einsatz seit dem 3. Spieltag – und musste schon nach fünf Minuten hinter sich greifen. Moussa Niakhaté hat Uth im Strafraum umgestoßen, der 28-Jährige verwandelte sicher.

Mainz war nicht geschockt. In der 13. Minuten jubelten die über die Tribüne hinter der Bank verteilten Ersatzspieler der Gäste bereits, der Schuss von Jean-Paul Boëtius flog, geblockt von Toni Leistner, aber knapp vorbei.

Karim Onisiwo scheiterte am starken Timo Horn (29.). Auch nach dem Kopfball-Treffer von Kainz nach Flanke von Dominick Drexler ergaben sich die Gäste nicht und wurden noch mit einem Punkt belohnt. (dpa/fte)

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Die spektakulärsten Derbys zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04

Treffen die Vereine aus Dortmund und Gelsenkirchen aufeinander, geht es um die Vorherrschaft im Ruhrgebiet. Die Duelle zwischen dem BVB und Schalke 04 haben in der Vergangenheit ganz besondere Momente hervorgebracht: eine unangenehme Begegnung mit einem Hund, ein Spiel im Nebel und das „Jahrhundert-Derby“.

Brückeneinsturz Dortmund Ems Kanal

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Das mittlere Teil der einspurigen Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal fehlt, nachdem ein Schiff dieses gerammt hat.

Von Schiff gerammt: Brückeneinsturz auf dem Dortmund-Ems-Kanal

Personen kamen nicht zu Schaden, der Schaden dürfte allerdings in die Millionen gehen. Im Emsland kam es am Montagmorgen zu einem folgenschweren Crash.

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Beim Zusammenstoß eines Schiffes mit einer Brücke ist im Emsland das Bauwerk über den Dortmund-Ems-Kanal eingestürzt.

Menschen wurden bei dem Unfall in der Gemeinde Emsbüren am Montag nicht verletzt, wie ein Polizeisprecher in Lingen mitteilte. Der Schiffsverkehr auf dem Kanal wurde nach dem Vorfall in dem betroffenen Teilstück eingestellt.

Das Schiff war auf dem Weg nach Süden, als es die Brücke unweit der Ortschaft Moorlage am Morgen gegen 9.15 Uhr rammte.

„Der Schaden dürfte in die Millionen gehen“

Nach den ersten Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Meppen dürfte das unbeladene Frachtschiff mit Heimatort Moers zu wenig Ballastwasser geführt haben, so dass der Bug zu weit aus dem Kanal ragte.

„Wann und wie das im Wasser liegende Brückenelement geborgen werden kann, ist noch vollkommen unklar“, sagte Polizeisprecher Dennis Dickebohm. „Der Schaden dürfte in die Millionen gehen.“

Zunächst hatte es irrtümlich geheißen, das Schiff habe einen Pfeiler der Brücke gerammt. Die betroffene Kunkenmühler Brücke wurde 1954 gebaut und war über 60 Meter lang. (dpa/fte)

Endergebnisse Heinsberg-Studie

Professor Hendrik Streeck, Direktor des Institut für Virologie an der Uniklinik in Bonn, steht in einem Labor seines Institutes.

Endergebnisse der „Heinsberg-Studie“ veröffentlicht

Wohl kaum eine Untersuchung zum Coronavirus hat in Deutschland so viel Aufmerksamkeit bekommen wie die im Kreis Heinsberg. Der nordrhein-westfälische Landkreis war einer der bundesweiten Corona-Brennpunkte. Nun haben die Forscher ihre Ergebnisse vorgelegt.

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Es ist ein Vorbericht gewesen, der vermutlich die Weichen in der Corona-Pandemie gestellt hat. Wenn nicht für ganz Deutschland, dann zumindest für Nordrhein-Westfalen.

Die Zwischenergebnisse aus dem Corona-Brennpunkt-Landkreis Heinsberg, kurz vor Ostern vorgestellt, legten aus Sicht vieler Politiker und Unternehmen nahe, dass bei strikter Befolgung von Hygieneregeln Lockerungen der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen verantwortbar seien.

Die Fachwelt hinterfragte allerdings die vorläufigen Ergebnisse des Gutachtens um den Bonner Virologen Hendrik Streek. Hauptkritikpunkt: die noch relativ dünne Datenbasis.

Am Montag hat Streeks Forschergruppe nun die Endergebnisse der „Heinsberg-Studie“ veröffentlicht. Eine Begutachtung durch andere Wissenschaftler steht allerdings noch aus.

Dunkelziffer in Gangelt fünfmal höher

Im Rahmen der Studie hatte ein Forschungsteam um Virologe Streeck sowie den Immunologen und Pharmakologen Gunther Hartmann in der Gemeinde Gangelt an der Grenze zu den Niederlanden 919 der insgesamt 12.000 Einwohner aus 405 Haushalten befragt. Nach einer Karnevalssitzung war es dort zu einer in Deutschland frühen und massenhaften Ausbreitung von SARS-CoV-2 gekommen.

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Die Studienteilnehmer wurden zufällig ausgewählt, bei allen wurden Rachenabstriche und Blutproben genommen und analysiert.

Das sind die Ergebnisse der Untersuchungen vom 31. März bis 6. April, sechs Wochen nach dem Ausbruch der Infektion. In Gangelt …

  • … betrug die Sterblichkeitsrate der Infektion, sprich der Anteil der Todesfälle unter den Infizierten, 0,37 Prozent.
  • … sind 15 Prozent der Menschen laut der Studie nach einem Ausbruchsereignis infiziert worden.
  • … haben insgesamt 22 Prozent aller Infizierten gar keine Symptome gezeigt.
  • … liegt die Dunkelziffer rund fünfmal höher als die offiziell berichtete Zahl der positiv getesteten Personen.
  • … war die Infektionsrate bei Kindern, Erwachsenen und Älteren sehr ähnlich und hängen offenbar weder vom Alter noch vom Geschlecht ab.

Geschätzte Infizierte in Deutschland: 1,8 Millionen

Auch aufgrund des Spezialfalls Gangelt ist offen, wie repräsentativ die erhobenen Daten sind und inwiefern sie auf die gesamte Bundesrepublik übertragbar sind. Allerdings machen die Forscher auch Ausnahmen, etwa bei der Berechnung der Dunkelziffer der Infizierten.

„Legt man für eine Hochrechnung etwa die Zahl von fast 6.700 SARS-CoV-2-assoziierten Todesfällen in Deutschland zugrunde, so ergäbe sich eine geschätzte Gesamtzahl von rund 1,8 Millionen Infizierten“, heißt es in einer Pressemitteilung der Universität Bonn mit Blick auf die Untersuchungen. Damit wäre die Dunkelziffer bundesweit mehr als zehnmal höher als die Gesamtzahl der aktuell offiziell gemeldeten Corona-Fälle.

„Die Ergebnisse können dazu dienen, Modellrechnungen zum Ausbreitungsverhalten des Virus weiter zu verbessern – bislang ist hierzu die Datengrundlage vergleichsweise unsicher“, wird Co-Autor Hartmann in der Mitteilung zitiert.

Karnevalsbesucher hatten schwerere Symptome

Den Forscher sei zudem aufgefallen, dass Personen, die an der Karnevalssitzung teilgenommen haben, häufiger Symptome hatten. „Um herauszufinden, ob hier die körperliche Nähe zu anderen Sitzungsteilnehmern und eine erhöhte Tröpfchenbildung durch lautes Sprechen und Singen zu einem stärkeren Krankheitsverlauf beigetragen haben, planen wir weitere Untersuchungen in Kooperation mit Spezialisten für Hygiene“, erklärte Hartmann.

Die Wissenschaftler sehen in ihren Untersuchungen auch eine Bestätigung für die Wichtigkeit der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln in der Corona-Pandemie. „Jeder vermeintlich Gesunde, der uns begegnet, kann unwissentlich das Virus tragen. Das müssen wir uns bewusst machen und uns auch so verhalten“, sagte demnach Martin Exner, Leiter des Instituts für Hygiene und öffentliche Gesundheit der Universität Bonn und Co-Autor der Studie. Sie war im Auftrag der NRW-Landesregierung entstanden. (mf)

Heinsberg-Studie 1,8 Mio. Infizierte

Corona-News im Live-Ticker: Heinsberg-Studie: Möglicherweise 1,8 Millionen Infizierte in Deutschland

Laut einer Schätzung der Universität Bonn könnten bereits 1,8 Millionen Menschen in Deutschland mit dem Coronavirus infiziert sein. Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts ist bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs optimistisch. NRW droht mit einem Alleingang bei der Kita-Öffnung. Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker.

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in unserem Live-Blog

  • 11:08 Uhr: Heinsberg-Studie: Möglicherweise 1,8 Millionen Infizierte in Deutschland
  • 09:59 Uhr: Paul-Ehrlich-Institut optimistisch bei Corona-Impfstoff-Entwicklung
  • 08:31 Uhr: Trump rechnet mit Coronavirus-Impfstoff zum Jahresende
  • 07:44 Uhr: Corona-Lockerungen zum Wochenstart
  • 05:01 Uhr: Nordrhein-Westfalen droht bei Kita-Öffnung mit Alleingang

falsche Infektionszahlen

Corona-News im Live-Ticker: Merkel und Spahn nannten falsche Infektionszahlen

Kanzlerin und Gesundheitsminister sind vor dem Bund-Länder-Gipfel am Donnerstag offenbar von deutlich zu vielen akut Infizierten in Deutschland ausgegangen. Westliche Geheimdienste bezichtigen China in der Coronakrise der Vertuschung, Unterdrückung und Zensur. Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker.

Live-Ticker zum Coronavirus hier aktualisieren

  • 16:39 Uhr: Anstieg der Todeszahlen in Italien doch nicht so stark wie gedacht
  • 14:47 Uhr: Diskussion um falsche Zahlenangaben von Merkel und Spahn
  • 13:18 Uhr: Polen lockert Grenzregeln
  • 11:51 Uhr: Geheimdienste machen China schwere Vorwürfe
  • 10:39 Uhr: Verzweifelter Hilferuf an Thunberg aus Manaus
  • 08:00 Uhr: Boris Johnson spricht nach Corona-Genesung über Pläne für Todesfall
  • 02:00 Uhr: Maas gegen Schnellschüsse bei Aufhebung von Reisewarnungen

Mann erschlägt Frau

Bild zu Polizei
Nahe einer Raststätte an der A7 wurde der Mann festgenommen. (Symbolbild)

Er soll zuvor seine Ehefrau erschlagen haben: Mann nach Flucht über A7 festgenommen

Ein Streit in Osthessen ist in einem Tötungsdelikt geendet, bei dem eine 36-Jährige ihr Leben verlor. Ihr Ehemann wurde festgenommen.

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Ein Mann soll in Osthessen seine Ehefrau erschlagen haben. Der 35-jährige syrische Staatsangehörige sei in der Nacht auf Sonntag festgenommen worden, teilten die Staatsanwaltschaft Gießen und die Polizei in Fulda mit.

Dem Tötungsdelikt an der 36-jährigen Syrerin vorausgegangen sei ein Familienstreit in der gemeinsamen Wohnung der Familie in Alsfeld (Vogelsbergkreis).

Nach Tötungsdelikt in Alsfeld: Mann flüchtet mit drei Kindern über Autobahn

Der Mann sei mit den drei gemeinsamen Kindern im Auto geflohen, aber im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung mit Unterstützung der unterfränkischen Polizei im Bereich der Tank- und Rastanlage Riedener Wald an der Autobahn 7 in Bayern festgenommen worden. Widerstand habe er nicht geleistet, die Kinder seien wohlbehalten gewesen.

Die genauen Hintergründe der Tat seien unklar, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft. Der 35-Jährige solle am Montag dem Haftrichter vorgeführt werden. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen habe er dem Opfer mit einem Schlagwerkzeug tödliche Verletzungen zugefügt. Die Tat geschah den Angaben zufolge am späten Samstagabend gegen 22:45 Uhr. Andere Bewohner des Mehrfamilienhauses hätten die Polizei alarmiert, hieß es. © dpaFrau

Timo Werner sagt FC Bayern ab

Bild zu Timo Werner
Timo Werner wird RB Leipzig im Sommer wohl den Rücken kehren.

Timo Werner sagt FC Bayern ab – er weiß wohl schon, wohin seine Reise geht

Timo Werner will lieber im Ausland Fußball spielen als in München. Die ungewöhnliche Absage des Nationalspielers an den deutschen Branchenprimus legt den Rückschluss nahe, dass die Zukunft des Stürmers schon geklärt ist. In Leipzig hofft man aber noch.

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Mit dieser freundlichen, aber dennoch eindeutigen Absage an den FC Bayern München hat Timo Werner die Spekulationen um seine sportliche Zukunft neu angefacht.

Ungeachtet der Werbeversuche von Ralf Rangnick für einen erneuten Verbleib des Stürmers auch über diesen Sommer hinaus bei RB Leipzig deuten viele Zeichen auf einen baldigen Abschied ins Ausland hin. Beim FC Liverpool wird Trainer Jürgen Klopp die Aussagen des von ihm umworbenen 24-Jährigen jedenfalls erfreut zur Kenntnis genommen haben.

„Bayern ist ein toller Verein, da brauchen wir nicht drüber zu reden. Und Hansi Flick hat diese Saison bewiesen, dass er ein richtig guter Cheftrainer ist. Aber falls ein Wechsel irgendwann einmal ein Thema werden sollte, würde mich eher der Schritt ins Ausland reizen als ein Wechsel zu Bayern„, sagte Werner der „Bild“-Zeitung.

Nach Werners Absage rückt Sané-Transfer näher

So eine für die Bundesliga-Branche ungewöhnlich klare Positionierung gegen den deutschen Rekordmeister klingt nicht mehr nach knallhartem Sommer-Poker, sondern nach Gewissheit, wohin die Reise geht

Gerade in den schwierigen Corona-Zeiten, in denen auch bei den ganz großen Clubs die Ausgaben gut kalkuliert werden. „Es ist einfach so, dass mich die Herausforderung in einer anderen Liga noch etwas mehr reizen würde als ein Wechsel innerhalb der Bundesliga“, erklärte Werner.

Diese Positionierung beeinflusst auch die Münchner Planungen. Im vergangenen Jahr wäre der Leipziger für fixe 25 Millionen Euro zu haben gewesen. Der Transfer kam aber genauso wenig zustande wie der stattdessen präferierte Coup mit Leroy Sané. Nach dessen ausgeheiltem Kreuzbandriss dürfte der Angreifer von Manchester City auch durch die Werner-Aussage nun wieder verstärkt im Blickfeld der Bayern stehen.

Werner-Wechsel zum FC Liverpool schon sicher?

Die für ihn unglückliche bayerische Wechsel-Saga 2019 hat Werner offenbar nicht vergessen. „Und natürlich spielt es dann auch eine Rolle, dass die gegenseitige Wertschätzung maximal da sein müsste“, betonte er. „Was damals die Beweggründe des FC Bayern waren, kann ich nicht beantworten“, ergänzte Nationalstürmer Werner.

Seit Wochen wird er mit Liverpool in Verbindung gebracht, wo ihn Klopp mit seinem Tempofußball bestens als Puzzleteil für den Dreiersturm der Reds einsetzen könnte. Die Konkurrenz beim englischen Liga-Spitzenreiter ist in dem Top-Trio Mohamed Salah, Sadio Mané und Roberto Firmino allerdings groß.

Zuletzt wurde auch ein Interesse des FC Chelsea kolportiert. Werner selbst hatte zwischenzeitlich neben England auch von Spanien als Option gesprochen.

Rangnick rät Werner zu Verbleib in Leipzig

Sein Vertrag bei den Leipzigern ist bis zum 30. Juni 2023 gültig. Gegen eine Ablösesumme, die angeblich bei 60 Millionen Euro liegen soll, könnte er den Club aber schon in diesem Sommer verlassen. Das will man bei RB natürlich verhindern.

„Ich kenne seine Familie und die seiner Freundin sowie seinen Berater sehr gut. Er hat sich nochmal weiterentwickelt, gerade was seine Trefferquote anbetrifft und könnte unter Julian Nagelsmann und mit seinen Kollegen nochmal einen Sprung machen. Ich würde mich freuen, wenn er bliebe“, sagte Ralf Rangnick der „Mitteldeutschen Zeitung“. Mit 21 Treffern ist Werner zweitbester Saison-Torschütze in der Bundesliga hinter Bayern-Torjäger Robert Lewandowski (25 Tore).

Auf die Frage, ob er denn über diesen Sommer hinaus in Leipzig bleibe, wich Werner aus und lobte erstmal das dort gemeinsam Erreichte. „Ich weiß extrem zu schätzen, was ich an RB Leipzig habe und würde deswegen niemals sagen: „Ich muss hier unbedingt weg!‘“ (hub/dpa)imo Werner nicht zum FC Bayern

Star Wars: Logik-Fehler um R2-D2

Star Wars: Logik-Fehler um R2-D2 stellt selbst Mark Hamill vor Rätsel

Wenn irgendeinem Fan ein vermeintlicher Fehler im „Star Wars“-Kosmos auffällt, hat in der Regel Mark Hamill eine Antwort darauf. Doch bei einem großen Logik-Problem rund um R2-D2 weiß selbst der Darsteller von Luke Skywalker nicht mehr weiter…

R2-D2 C-3PO Star Wars

Foto: Verleih

Findige Fans haben ein Fehlerchen rund um die Erinnerung von C-3PO und R2-D2 entdeckt.

Am Ende von „Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“ schlug George Lucas den großen Bogen: Seine Prequel-Trilogie sollte nahtlos in die Originalfilme übergehen. Um das zu gewährleisten, baute er eine Szene ein, in der C-3PO seine Erinnerungen gelöscht wurden. Somit ist es kein Problem mehr, wenn er in der Original-Trilogie keine Erinnerungen an Obi-Wan Kenobi oder die Skywalker-Familie hat, deren Geschichte im Dezember 2019 in „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ ihr Finale genommen hat ­– und dabei nicht jeden Fan versöhnt zurückließ.

Was George Lucas damals im Jahr 2005 aber vergaß, ist die quälende Frage, was aus R2-D2 geworden ist. Auch der Droide war in allen drei Prequel-Filmen dabei und ist fester Bestandteil der Originalfilme. Bei allem, was R2 weiß, müsste er sogar wissen, dass es sich bei Darth Vader um den Vater von Luke Skywalker handelt. Warum also hat er es weder Luke noch C-3PO je mitgeteilt? Ein Fan hat diese Frage an Luke Skywalker alias Mark Hamill persönlich auf Twitter gestellt. Doch die Antwort ist ernüchternd.

Selbst „Star Wars“-Star Mark Hamill ist ratlos

Der Twitter-User John Roderick schreibt, seine Tochter habe ihn gefragt, warum R2-D2 nie mit Luke über das Vaterschaftsproblem gesprochen hat. „Ich saß bloß da, bis sie mit den Schultern zuckte und weg ging„, schreibt der Vater. In solchen Momenten liegt die Hoffnung der Fans gewöhnlich bei „Star Wars“-Ikone Mark Hamill, der auf jedes noch so kleine Problem eine Antwort weiß. Stattdessen postet er ebenfalls: „Ich las diesen Tweet, dachte lang und hart nach … dann zuckte ich mit den Schultern und ging weg.

Mark Hamill

@HamillHimself

I read this tweet, thought long and hard… then just shrugged and walked away. https://twitter.com/johnroderick/status/1253850623491010563 

Eingebettetes Video

john roderick

@johnroderick

My daughter just asked, “R2-D2 was there for the whole story and never had his memory wiped so why didn’t he just tell Luke that Vader was his father at some point?” I just sat there dumbfounded until she shrugged and walked away.

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Eine mögliche Antwort wäre, dass George Lucas anders als er oft behauptet, während der Dreharbeiten zum ersten „Star Wars“-Film noch gar nicht wusste, dass sich Darth Vader als Lukes Vater herausstellen wird. Bei der Erstellung der Prequel-Trilogie ist ihm dieses Detail dann offensichtlich durchgerutscht.

Alle „Star Wars“-Filme können bei Disney+ gestreamt werden. Der aktuelle Film „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ erscheint am 4. Mai auf Disney+. Den Trailer seht ihr hier:

Corona Live Ticker Laschet Lockerungskurs Kritik

Corona-Live-Ticker: Laschet verteidigt Lockerungskurs – Kritik folgt prompt: „Unverantwortlich“

Der NRW-Ministerpräsident hält an seinem Kurs fest, Kritiker werfen ihm teilweise Unverantwortlichkeit und fehlendes Zahlenverständnis vor. US-Präsident Trump nimmt an, dass das Coronavirus aus einem Labor in China stammt und empfiehlt der WHO, sich zu schämen. Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker.

Live-Ticker zum Coronavirus hier aktualisieren

  • 13:18 Uhr: NRW-Ministerpräsident Laschet verteidigt seinen Lockerungskurs
  • 13:02 Uhr: Die Deutsche Bahn gerät in gewaltige finanzielle Schieflage
  • 12:28 Uhr: DGB-Boss wirft Union Blockade bei Kurzarbeitergeld vor
  • 11:37 Uhr: Linken-Chef Bartsch erwartet Klassenkampf aufgrund der wirtschaftlichen Verwerfungen
  • 09:59 Uhr: Erste Ergebnisse zu Remdesivir geben Anlass zur Hoffnung
  • 05:38 Uhr: Trump: Hinweise auf Coronavirus-Ursprung in Labor in China
  • 03:30 Uhr: US-Experte Fauci: Impfstoff gegen Coronavirus im Idealfall im Januar

Erste Studienergebnisse Corona-Wirkstoff Remdesivir

Deutsche Presse-Agentur (dpa)

Eine Ampulle des Medikamentes Remdesivir.© Ulrich Perrey/dpa-POOL/dpa Eine Ampulle des Medikamentes Remdesivir.Remdesivir gilt als Hoffnungsträger bei der Suche nach Mitteln zur Behandlung von Covid-19, schon früh starteten Studien zur Wirksamkeit der Substanz. Nun liegen erste Ergebnisse vor.Über den Corona-Impfstoff Remdesivir wurde bereits viel berichtet. Jetzt zeigte sich in einer neuen US-Studie, dass der Wirkstoff die Behandlungsdauer von Covid-19-Patienten verkürzen kann.

Das Problem: Der Impfstoff ist in keinem Land der Welt bisher zugelassen.

Verschiedene Studien, verschiedene Meinungen

Die Ergebnisse der Untersuchung seien sehr positiv zu bewerten, sagte der Immunologe und Chef des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten (NIAID) der USA, Anthony Fauci am Mittwoch (Ortszeit).

Eine im Fachmagazin ‚The Lancet‘ vorgestellte chinesische Studie kommt hingegen zu dem Schluss, dass sich der Zustand der Patienten mit Remdesivir nicht wesentlich verbessert. Aus Patientenmangel wurde diese Studie allerdings frühzeitig abgebrochen.

Laut Fauci, ein Berater von US-Präsident Donald Trump, hat Remdesivir eine „signifikante positive Wirkung bei der Verringerung der Zeit bis zur Genesung“ gezeigt.

Die klinische Studie mit mehr als 1000 Teilnehmern sei mit Kontrollgruppen durchgeführt worden, die Datenerhebung hätten unabhängige Experten begleitet.

Die Resultate müssten aber noch unabhängig geprüft und veröffentlicht werden. Die Hinweise auf eine deutlich kürzere Krankheitsdauer seien jedenfalls vielversprechend.

Früher Therapiebeginn mit Remdesivir erhöht Heilungschance

Patienten mit der Lungenkrankheit Covid-19, die in Krankenhäusern Remdesivir bekamen, waren laut Fauci nach durchschnittlich elf Tagen wieder genesen, die Patienten der Kontrollgruppe erst nach 15 Tagen.

Damit seien jedoch nicht alle Probleme gelöst, sagte Fauci während eines Treffens im Büro von Präsident Trump weiter. Zwar sei auch die Sterblichkeitsrate etwas geringer gewesen, dieses Ergebnis sei aber bislang nicht statistisch signifikant.

In die chinesische Studie wurden 237 Patienten aus zehn Krankenhäusern in Wuhan eingeschlossen, dem Ursprungsort der Pandemie. 158 bekamen Remdesivir, 79 ein wirkungsloses Scheinmedikament.

Die Forscher stellten keinen statistisch bedeutsamen Einfluss auf die Krankheitsdauer oder die Sterberate fest. Neben dem vorzeitigen Abbruch der Studie weisen sie allerdings auf eine weitere Schwächen der Studie hin: Die meisten ihrer Patienten waren erst recht spät im Krankheitsverlauf mit Remdesivir behandelt worden.

Ein früherer Therapiebeginn verbessere die Behandlungsergebnisse womöglich.

Einschätzung europäischer Experten

Man dürfe nicht auf hochwertige Forschung zu Wirkstoffen verzichten, die in ersten Behandlungsversuchen erfolgversprechend waren, betont der britische Medizinstatistiker John Norrie von der University of Edinburg in einem begleitenden Kommentar zu der Studie.

„Das ist eine besondere Herausforderung inmitten einer Pandemie, die Versuchung ist groß, die Schwelle für überzeugende Beweise zu senken.“

Man müsse es vermeiden, unwirksame und möglicherweise gefährliche Maßnahmen einzusetzen, weil dies mehr schade als nutze und klinische Studien zu wirklich wirksamen Mitteln erschwere.

Deutschland begrüßt den Einsatz des Impfstoffs

Nach Ansicht deutscher Experten sind die Ergebnisse der US-Studie ausreichend belastbar. Es seien genügend Patienten untersucht worden; unter Therapie mit Remdesivir seien sie früher aus dem Krankenhaus entlassen worden, sagt etwa Clemens Wendtner von der München Klinik Schwabing.

„Somit sind wesentliche Endpunkte der Studie erreicht worden, so dass an einer raschen Zulassung der Substanz aus meiner Sicht wenig Zweifel bestehen dürfte.“

Auch Gerd Fätkenheuer von der Uniklinik Köln, Leiter einer klinischen Prüfung von Remdesivir (GS-5734) bei Patienten in Deutschland, rechnet aufgrund der positiven Ergebnisse mit einer baldigen Zulassung.

Was ist Remdesivir genau?

Remdesivir wurde ursprünglich gegen das Ebolavirus entwickelt und zeigte in Laborversuchen einige Wirksamkeit gegen Sars-CoV-2. In Zellversuchen stoppte es die Vermehrung des Virus, in Tierversuchen wirkte es gegen andere Coronavirus-Infektionen wie Sars und Mers. Remdesivir ist bislang in keinem Land der Welt zugelassen.

Die Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) sei derzeit in Gesprächen mit dem Arzneimittelhersteller Gilead, um Remdesivir rasch für Patienten in Krankenhäusern verfügbar zu machen, sagte Fauci.

Eine formelle Zulassung des Medikaments dauere jedoch noch wesentlich länger und erfordere weitere Studien.

Trump sagte am Mittwochabend (Ortszeit) auf die Frage, ob er sich von der Behörde einen beschleunigten Zulassungsprozess für das Mittel wünsche, er wolle, dass man so schnell wie möglich vorangehe. „Wir wünschen uns sehr schnelle Genehmigungen.“

Das Biotech-Unternehmen Gilead erklärte in einer Pressemitteilung, man sei sich der „positiven Daten“ aus der klinischen Studie bewusst, die Kommunikation liege aber beim NIAID.

Boxer Felix Sturm zu drei Jahren Haft verurteilt

Bild zu Felix Sturm vor Gericht - Urteil
Felix Sturm, ehemaliger Box-Weltmeister im Mittelgewicht, kommt neben seinen Anwälten Nils Kröber (r) und Andreas von Dahlen zum Landgericht. Hier wird das Urteil im Prozess um Steuerhinterziehung, Doping und Körperverletzung gegen den Box-Profi verkündet.

Boxer Felix Sturm zu drei Jahren Haft verurteilt

Box-Profi Felix Sturm ist wegen Steuerhinterziehung und versuchter Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Das hat am Donnerstag das Landgericht Köln entschieden.

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Sturm wurde schuldig gesprochen, dem Fiskus in den Jahren 2008 bis 2010 sowie 2013 insgesamt rund eine Million Euro vorenthalten zu haben. Freispruch erging hingegen bezüglich der Steuerhinterziehungsvorwürfen für die Jahre 2011 und 2012. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Ursprünglich angeklagt war der 41-Jährige wegen Steuerhinterziehung von rund 5,8 Millionen Euro in den Jahren 2008 bis 2015. Im Verfahren waren aber die Vorwürfe bezüglich der Jahre 2014 und 2015 eingestellt worden.

Sturm wegen Verstoß gegen Anti-Dopinggesetz verurteilt

Sturm wurde ferner wegen Verstoßes gegen das Anti-Dopinggesetz verurteilt. Demnach war Sturm im Weltmeisterschaftskampf gegen den Russen Fjodor Tschudinow im Februar 2016 mit dem Mittel Stanozolol gedopt. Da der Kampf somit regelwidrig geführt wurde, wurde Sturm auch wegen vorsätzlicher Körperverletzung verurteilt.

Sturm hatte in dem Verfahren rund acht Monate in Untersuchungshaft gesessen, nachdem er im April 2019 auf der Fitnessmesse „Fibo“ festgenommen worden war. Vor Heiligabend vergangenen Jahres kam Sturm gegen eine Kaution von 300.000 Euro unter Auflagen auf freien Fuß. (jwo/dpa) © dpa

Jeder dritte von Kurzarbeit bedroht

Fast jeder dritte Beschäftigte in Deutschland von Kurzarbeit bedroht

A general view of the Brandenburg gate, as the spread of the coronavirus disease (COVID-19) continues in Berlin, Germany, April 16, 2020. Picture taken April 16, 2020. REUTERS/Christian Mang – UP1EG4H0OQQ0Q

Nürnberg (Reuters) – Die Bundesagentur für Arbeit (BA) erwartet in Deutschland wegen der Corona-Krise keine Massenentlassungen, dafür aber eine nie dagewesene Rekordzahl von Kurzarbeit.

Die Arbeitslosenzahl stieg im April zwar deutlich um 308.000 auf knapp 2,65 Millionen, wie die BA am Donnerstag mitteilte. Doch anstelle von Kündigungen überbrücken Firmen die Krise mit Kurzarbeit: Gut 10,1 Millionen Beschäftigte und damit fast jeder dritte Arbeitnehmer ist davon bedroht. “Das Kurzarbeitergeld scheint zu wirken”, sagte BA-Chef Detlef Scheele in Nürnberg. “Entlassungen finden nicht in großem Umfang statt. Die Betriebe halten Mitarbeiter.” Die Krise frisst sich aber durch die Finanzen: Die BA geht laut Scheele davon aus, dass ihr 26-Milliarden-Euro-Polster aufgezehrt wird und die Behörde Milliardenhilfen des Bundes benötigen könnte.

Üblich ist im April aufgrund der Jahreszeit eigentlich ein Rückgang der Arbeitslosenzahl, weil mit der Beschäftigung in den Außenberufen wie Bau, Gastronomie und Landwirtschaft eine Frühjahrsbelebung einsetzt. Durch den Virus-Shutdown brach dies nun weg. Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen stieg die Arbeitslosenzahl im Monatsvergleich um einen saisonbereinigten Rekordwert von 373.000. “Das Gute daran ist, es sind nicht vorrangig Entlassungen”, sagte Scheele. Zum Anstieg der Arbeitslosenzahl hätten nur in geringem Umfang Kündigungen geführt. Ausschlaggebend sei gewesen, dass weniger Menschen in Weiterbildungsmaßnahmen seien und dass der Stellenmarkt eingebrochen sei. Die Stellenzugänge seien im April um rund 50 Prozent eingebrochen.

Spucken verboten: Strenge Regeln für Premier-League-Profis

Spucken verboten: Strenge Regeln für Premier-League-Profis

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Kyle Walker muss sich künftig umgewöhnen.

(Foto: imago images/Colorsport)

Die Spieler müssen Masken oder Schals tragen, Bälle und Eckfahnen werden ständig desinfiziert: Die Premier League in England hat ihren Klubs für die Rückkehr ins Training mit Gruppen strenge Auflagen gemacht. Liga-Direktor Richard Garlick soll laut Medienberichten allen Klubs ein siebenseitiges Dokument zugesandt haben.

Zu den weiteren Vorschriften gehört, dass die Profis ihre Autos mindestens drei Plätze voneinander entfernt parken müssen, Massagen sind nur nach Genehmigung des Klubs möglich, Getränke erhalten die Profis ausschließlich an gewissen Abholpunkten. Die penible Einhaltung der Vorschriften soll Voraussetzung dafür sein, dass die Liga wie geplant am 8. Juni den Spielbetrieb wieder aufnehmen kann.

Quelle: ntv.de

Friseure öffnen teurer

Endlich öffnen die Friseursalons wieder – mit neuen Auflagen und wohl höheren Preisen.

Friseurbesuch: Corona-Auflagen wirken sich auf Ablauf, Leistungen und Preise aus

Friseursalons öffnen wieder, aber der Besuch dort wird nicht mehr so sein, wie wir ihn kennen. Was sich durch die Corona-Auflagen verändert, welche Dienstleistungen es gibt und warum der Haarschnitt wohl teurer wird – die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

Mehr aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie hier

Ab dem 4. Mai dürfen Friseursalons nach mehrwöchiger Zwangspause in der Coronakrise wieder öffnen. Damit sich möglichst niemand mit dem Virus dort ansteckt, gelten aber einige Vorgaben.

Einen Kaffee trinken und nebenher eine Zeitschrift lesen, während man die Haare trocknen lässt? Das gehört erst einmal der Vergangenheit an. Der Friseurbesuch wird nicht mehr so sein wie gewohnt.

Muss ich einen Mundschutz im Friseursalon tragen?

Ja. Beim Bedienen müssen sowohl Friseure als auch Kunden einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Man kann einen eigenen mitbringen, die Salons werden aber wohl auch einen bereitstellen.

Probleme beim Schneiden sollte es da nicht geben, sagt Jörg Müller, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks. Gegebenenfalls nimmt man die Schlaufen kurzzeitig vom Ohr. Damit der Mundschutz dann nicht abfällt, könnte ihn der Kunde in dieser Zeit festhalten. Wenn, dann allerdings nur an den Seiten, denn einmal aufgesetzt, soll man die Maske nicht mehr berühren.

Wie wirken sich die neuen Vorgaben auf die Preise aus?

Kunden müssen bei einem Friseurbesuch in Zukunft wohl mehr bezahlen. Der Grund dafür ist zum einen der zeitliche Mehraufwand durch den neuen Schutzstandard. Zum anderen müssen Friseursalons mehr Geld für Schutzausrüstung wie etwa Einmalhandschuhe, Masken und Desinfektionsmittel ausgeben. All das führt nach Angaben des Zentralverbands zu einem moderaten Anstieg der Preise.

Wie teurer ein Haarschnitt künftig wird, lässt sich allerdings nicht genau beziffern – das legt jeder Salon selbst fest. Der Verband Deutscher Friseurunternehmen rechnet mit einem durchschnittlichen Preisanstieg von ein bis zwei Euro.

Lesen Sie auch: Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in unserem Live-Blog

Werden weiterhin alle Dienstleistungen angeboten?

Nein. Kunden werden sich auf einige Abstriche einstellen müssen. „Gesichtsnahe Dienstleistungen wie Augenbrauen- und Wimpernfärben, Rasieren und Bartpflege dürfen derzeit nicht ausgeführt werden“, heißt es dazu in dem Schutzstandard. Das trifft etwa die auf Bärte spezialisierten Barber besonders. Sie können in Zukunft nur Herrenhaarschnitte anbieten.

Männer werden zudem um einen Nasshaarschnitt nicht umhinkommen. Haare waschen wird mit dem Standard nämlich für alle Kunden Pflicht. So sollen mögliche Viren in den Haaren abgetötet werden. Dazu reicht es auch nicht, sich vor dem Friseurbesuch die Haare selbst zu waschen. Auf dem Weg zum Salon könnte man nämlich erneut mit dem Virus in Kontakt kommen.

Was ist mit dem Cappuccino und einer Zeitschrift?

Ein Glas Wasser oder eine Tasse Kaffee wird es beim Friseur vorübergehend nicht geben. Eine Zeitschrift beim Haare schneiden oder Föhnen zu lesen, ist ebenfalls verboten. Beides soll das Infektionsrisiko in den Salons verringern.

Kann man jetzt nur noch mit einem Termin zum Friseur?

Theoretisch sind sogenannte Walk-in-Friseure, also solche ohne Terminvergabe, weiterhin erlaubt. Der Zentralverband empfiehlt dennoch, Termine auszumachen. Wegen der erwartbar hohen Nachfrage nach der Wiedereröffnung dürfte es schwer werden, ohne Ankündigung einen Haarschnitt zu bekommen. Der Schutzstandard verbietet zudem Wartebereiche in den Salons. Im Zweifel müssten Kunden also vor dem Salon auf einen freien Platz warten.

Was ist, wenn ein Kunde oder Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet wird?

Alle Kunden sollen ihre Kontaktdaten im Friseursalon hinterlassen. Dazu zählt nicht nur die Adresse, sondern etwa auch die Handynummer oder E-Mail-Adresse. So sollen Infektionsketten nachvollzogen und unterbrochen werden können.

Will man seine Daten nicht bereitstellen, gibt es übrigens auch keine Bedienung. „Kunden können nur bedient werden, wenn sie mit der Dokumentation einverstanden sind“, steht in dem Arbeitsschutzstandard. (af/dpa) © dpa

Mundschutz-FAQ

Kann ich beim Tragen einer Maske den Abstand zu anderen verringern?

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Betätigungsverbot für Hisbollah in Deutschland

Betätigungsverbot für Hisbollah in Deutschland

Schlag gegen die schiitische Islamisten-Vereinigung Hisbollah: Bundesinnenminister Horst Seehofer hat ein Betätigungsverbot gegen die Organisation in Deutschland ausgesprochen.

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Die Anhänger der libanesischen Hisbollah müssen ihre Aktivitäten in Deutschland einstellen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) verhängte am Donnerstag ein Betätigungsverbot gegen die schiitische Islamisten-Vereinigung, wie zuerst die „Bild“-Zeitung berichtete und ein Sprecher des Innenministeriums auf Anfrage mitteilte. (mgb/dpa)