Archiv der Kategorie: Dummschwätzer

Brückeneinsturz Dortmund Ems Kanal

Bild zu Dortmund-Ems-Kanal
Das mittlere Teil der einspurigen Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal fehlt, nachdem ein Schiff dieses gerammt hat.

Von Schiff gerammt: Brückeneinsturz auf dem Dortmund-Ems-Kanal

Personen kamen nicht zu Schaden, der Schaden dürfte allerdings in die Millionen gehen. Im Emsland kam es am Montagmorgen zu einem folgenschweren Crash.

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Beim Zusammenstoß eines Schiffes mit einer Brücke ist im Emsland das Bauwerk über den Dortmund-Ems-Kanal eingestürzt.

Menschen wurden bei dem Unfall in der Gemeinde Emsbüren am Montag nicht verletzt, wie ein Polizeisprecher in Lingen mitteilte. Der Schiffsverkehr auf dem Kanal wurde nach dem Vorfall in dem betroffenen Teilstück eingestellt.

Das Schiff war auf dem Weg nach Süden, als es die Brücke unweit der Ortschaft Moorlage am Morgen gegen 9.15 Uhr rammte.

„Der Schaden dürfte in die Millionen gehen“

Nach den ersten Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Meppen dürfte das unbeladene Frachtschiff mit Heimatort Moers zu wenig Ballastwasser geführt haben, so dass der Bug zu weit aus dem Kanal ragte.

„Wann und wie das im Wasser liegende Brückenelement geborgen werden kann, ist noch vollkommen unklar“, sagte Polizeisprecher Dennis Dickebohm. „Der Schaden dürfte in die Millionen gehen.“

Zunächst hatte es irrtümlich geheißen, das Schiff habe einen Pfeiler der Brücke gerammt. Die betroffene Kunkenmühler Brücke wurde 1954 gebaut und war über 60 Meter lang. (dpa/fte)

Endergebnisse Heinsberg-Studie

Professor Hendrik Streeck, Direktor des Institut für Virologie an der Uniklinik in Bonn, steht in einem Labor seines Institutes.

Endergebnisse der „Heinsberg-Studie“ veröffentlicht

Wohl kaum eine Untersuchung zum Coronavirus hat in Deutschland so viel Aufmerksamkeit bekommen wie die im Kreis Heinsberg. Der nordrhein-westfälische Landkreis war einer der bundesweiten Corona-Brennpunkte. Nun haben die Forscher ihre Ergebnisse vorgelegt.

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Es ist ein Vorbericht gewesen, der vermutlich die Weichen in der Corona-Pandemie gestellt hat. Wenn nicht für ganz Deutschland, dann zumindest für Nordrhein-Westfalen.

Die Zwischenergebnisse aus dem Corona-Brennpunkt-Landkreis Heinsberg, kurz vor Ostern vorgestellt, legten aus Sicht vieler Politiker und Unternehmen nahe, dass bei strikter Befolgung von Hygieneregeln Lockerungen der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen verantwortbar seien.

Die Fachwelt hinterfragte allerdings die vorläufigen Ergebnisse des Gutachtens um den Bonner Virologen Hendrik Streek. Hauptkritikpunkt: die noch relativ dünne Datenbasis.

Am Montag hat Streeks Forschergruppe nun die Endergebnisse der „Heinsberg-Studie“ veröffentlicht. Eine Begutachtung durch andere Wissenschaftler steht allerdings noch aus.

Dunkelziffer in Gangelt fünfmal höher

Im Rahmen der Studie hatte ein Forschungsteam um Virologe Streeck sowie den Immunologen und Pharmakologen Gunther Hartmann in der Gemeinde Gangelt an der Grenze zu den Niederlanden 919 der insgesamt 12.000 Einwohner aus 405 Haushalten befragt. Nach einer Karnevalssitzung war es dort zu einer in Deutschland frühen und massenhaften Ausbreitung von SARS-CoV-2 gekommen.

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Die Studienteilnehmer wurden zufällig ausgewählt, bei allen wurden Rachenabstriche und Blutproben genommen und analysiert.

Das sind die Ergebnisse der Untersuchungen vom 31. März bis 6. April, sechs Wochen nach dem Ausbruch der Infektion. In Gangelt …

  • … betrug die Sterblichkeitsrate der Infektion, sprich der Anteil der Todesfälle unter den Infizierten, 0,37 Prozent.
  • … sind 15 Prozent der Menschen laut der Studie nach einem Ausbruchsereignis infiziert worden.
  • … haben insgesamt 22 Prozent aller Infizierten gar keine Symptome gezeigt.
  • … liegt die Dunkelziffer rund fünfmal höher als die offiziell berichtete Zahl der positiv getesteten Personen.
  • … war die Infektionsrate bei Kindern, Erwachsenen und Älteren sehr ähnlich und hängen offenbar weder vom Alter noch vom Geschlecht ab.

Geschätzte Infizierte in Deutschland: 1,8 Millionen

Auch aufgrund des Spezialfalls Gangelt ist offen, wie repräsentativ die erhobenen Daten sind und inwiefern sie auf die gesamte Bundesrepublik übertragbar sind. Allerdings machen die Forscher auch Ausnahmen, etwa bei der Berechnung der Dunkelziffer der Infizierten.

„Legt man für eine Hochrechnung etwa die Zahl von fast 6.700 SARS-CoV-2-assoziierten Todesfällen in Deutschland zugrunde, so ergäbe sich eine geschätzte Gesamtzahl von rund 1,8 Millionen Infizierten“, heißt es in einer Pressemitteilung der Universität Bonn mit Blick auf die Untersuchungen. Damit wäre die Dunkelziffer bundesweit mehr als zehnmal höher als die Gesamtzahl der aktuell offiziell gemeldeten Corona-Fälle.

„Die Ergebnisse können dazu dienen, Modellrechnungen zum Ausbreitungsverhalten des Virus weiter zu verbessern – bislang ist hierzu die Datengrundlage vergleichsweise unsicher“, wird Co-Autor Hartmann in der Mitteilung zitiert.

Karnevalsbesucher hatten schwerere Symptome

Den Forscher sei zudem aufgefallen, dass Personen, die an der Karnevalssitzung teilgenommen haben, häufiger Symptome hatten. „Um herauszufinden, ob hier die körperliche Nähe zu anderen Sitzungsteilnehmern und eine erhöhte Tröpfchenbildung durch lautes Sprechen und Singen zu einem stärkeren Krankheitsverlauf beigetragen haben, planen wir weitere Untersuchungen in Kooperation mit Spezialisten für Hygiene“, erklärte Hartmann.

Die Wissenschaftler sehen in ihren Untersuchungen auch eine Bestätigung für die Wichtigkeit der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln in der Corona-Pandemie. „Jeder vermeintlich Gesunde, der uns begegnet, kann unwissentlich das Virus tragen. Das müssen wir uns bewusst machen und uns auch so verhalten“, sagte demnach Martin Exner, Leiter des Instituts für Hygiene und öffentliche Gesundheit der Universität Bonn und Co-Autor der Studie. Sie war im Auftrag der NRW-Landesregierung entstanden. (mf)

Heinsberg-Studie 1,8 Mio. Infizierte

Corona-News im Live-Ticker: Heinsberg-Studie: Möglicherweise 1,8 Millionen Infizierte in Deutschland

Laut einer Schätzung der Universität Bonn könnten bereits 1,8 Millionen Menschen in Deutschland mit dem Coronavirus infiziert sein. Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts ist bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs optimistisch. NRW droht mit einem Alleingang bei der Kita-Öffnung. Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker.

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in unserem Live-Blog

  • 11:08 Uhr: Heinsberg-Studie: Möglicherweise 1,8 Millionen Infizierte in Deutschland
  • 09:59 Uhr: Paul-Ehrlich-Institut optimistisch bei Corona-Impfstoff-Entwicklung
  • 08:31 Uhr: Trump rechnet mit Coronavirus-Impfstoff zum Jahresende
  • 07:44 Uhr: Corona-Lockerungen zum Wochenstart
  • 05:01 Uhr: Nordrhein-Westfalen droht bei Kita-Öffnung mit Alleingang

falsche Infektionszahlen

Corona-News im Live-Ticker: Merkel und Spahn nannten falsche Infektionszahlen

Kanzlerin und Gesundheitsminister sind vor dem Bund-Länder-Gipfel am Donnerstag offenbar von deutlich zu vielen akut Infizierten in Deutschland ausgegangen. Westliche Geheimdienste bezichtigen China in der Coronakrise der Vertuschung, Unterdrückung und Zensur. Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker.

Live-Ticker zum Coronavirus hier aktualisieren

  • 16:39 Uhr: Anstieg der Todeszahlen in Italien doch nicht so stark wie gedacht
  • 14:47 Uhr: Diskussion um falsche Zahlenangaben von Merkel und Spahn
  • 13:18 Uhr: Polen lockert Grenzregeln
  • 11:51 Uhr: Geheimdienste machen China schwere Vorwürfe
  • 10:39 Uhr: Verzweifelter Hilferuf an Thunberg aus Manaus
  • 08:00 Uhr: Boris Johnson spricht nach Corona-Genesung über Pläne für Todesfall
  • 02:00 Uhr: Maas gegen Schnellschüsse bei Aufhebung von Reisewarnungen

Mann erschlägt Frau

Bild zu Polizei
Nahe einer Raststätte an der A7 wurde der Mann festgenommen. (Symbolbild)

Er soll zuvor seine Ehefrau erschlagen haben: Mann nach Flucht über A7 festgenommen

Ein Streit in Osthessen ist in einem Tötungsdelikt geendet, bei dem eine 36-Jährige ihr Leben verlor. Ihr Ehemann wurde festgenommen.

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Ein Mann soll in Osthessen seine Ehefrau erschlagen haben. Der 35-jährige syrische Staatsangehörige sei in der Nacht auf Sonntag festgenommen worden, teilten die Staatsanwaltschaft Gießen und die Polizei in Fulda mit.

Dem Tötungsdelikt an der 36-jährigen Syrerin vorausgegangen sei ein Familienstreit in der gemeinsamen Wohnung der Familie in Alsfeld (Vogelsbergkreis).

Nach Tötungsdelikt in Alsfeld: Mann flüchtet mit drei Kindern über Autobahn

Der Mann sei mit den drei gemeinsamen Kindern im Auto geflohen, aber im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung mit Unterstützung der unterfränkischen Polizei im Bereich der Tank- und Rastanlage Riedener Wald an der Autobahn 7 in Bayern festgenommen worden. Widerstand habe er nicht geleistet, die Kinder seien wohlbehalten gewesen.

Die genauen Hintergründe der Tat seien unklar, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft. Der 35-Jährige solle am Montag dem Haftrichter vorgeführt werden. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen habe er dem Opfer mit einem Schlagwerkzeug tödliche Verletzungen zugefügt. Die Tat geschah den Angaben zufolge am späten Samstagabend gegen 22:45 Uhr. Andere Bewohner des Mehrfamilienhauses hätten die Polizei alarmiert, hieß es. © dpaFrau

Timo Werner sagt FC Bayern ab

Bild zu Timo Werner
Timo Werner wird RB Leipzig im Sommer wohl den Rücken kehren.

Timo Werner sagt FC Bayern ab – er weiß wohl schon, wohin seine Reise geht

Timo Werner will lieber im Ausland Fußball spielen als in München. Die ungewöhnliche Absage des Nationalspielers an den deutschen Branchenprimus legt den Rückschluss nahe, dass die Zukunft des Stürmers schon geklärt ist. In Leipzig hofft man aber noch.

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Mit dieser freundlichen, aber dennoch eindeutigen Absage an den FC Bayern München hat Timo Werner die Spekulationen um seine sportliche Zukunft neu angefacht.

Ungeachtet der Werbeversuche von Ralf Rangnick für einen erneuten Verbleib des Stürmers auch über diesen Sommer hinaus bei RB Leipzig deuten viele Zeichen auf einen baldigen Abschied ins Ausland hin. Beim FC Liverpool wird Trainer Jürgen Klopp die Aussagen des von ihm umworbenen 24-Jährigen jedenfalls erfreut zur Kenntnis genommen haben.

„Bayern ist ein toller Verein, da brauchen wir nicht drüber zu reden. Und Hansi Flick hat diese Saison bewiesen, dass er ein richtig guter Cheftrainer ist. Aber falls ein Wechsel irgendwann einmal ein Thema werden sollte, würde mich eher der Schritt ins Ausland reizen als ein Wechsel zu Bayern„, sagte Werner der „Bild“-Zeitung.

Nach Werners Absage rückt Sané-Transfer näher

So eine für die Bundesliga-Branche ungewöhnlich klare Positionierung gegen den deutschen Rekordmeister klingt nicht mehr nach knallhartem Sommer-Poker, sondern nach Gewissheit, wohin die Reise geht

Gerade in den schwierigen Corona-Zeiten, in denen auch bei den ganz großen Clubs die Ausgaben gut kalkuliert werden. „Es ist einfach so, dass mich die Herausforderung in einer anderen Liga noch etwas mehr reizen würde als ein Wechsel innerhalb der Bundesliga“, erklärte Werner.

Diese Positionierung beeinflusst auch die Münchner Planungen. Im vergangenen Jahr wäre der Leipziger für fixe 25 Millionen Euro zu haben gewesen. Der Transfer kam aber genauso wenig zustande wie der stattdessen präferierte Coup mit Leroy Sané. Nach dessen ausgeheiltem Kreuzbandriss dürfte der Angreifer von Manchester City auch durch die Werner-Aussage nun wieder verstärkt im Blickfeld der Bayern stehen.

Werner-Wechsel zum FC Liverpool schon sicher?

Die für ihn unglückliche bayerische Wechsel-Saga 2019 hat Werner offenbar nicht vergessen. „Und natürlich spielt es dann auch eine Rolle, dass die gegenseitige Wertschätzung maximal da sein müsste“, betonte er. „Was damals die Beweggründe des FC Bayern waren, kann ich nicht beantworten“, ergänzte Nationalstürmer Werner.

Seit Wochen wird er mit Liverpool in Verbindung gebracht, wo ihn Klopp mit seinem Tempofußball bestens als Puzzleteil für den Dreiersturm der Reds einsetzen könnte. Die Konkurrenz beim englischen Liga-Spitzenreiter ist in dem Top-Trio Mohamed Salah, Sadio Mané und Roberto Firmino allerdings groß.

Zuletzt wurde auch ein Interesse des FC Chelsea kolportiert. Werner selbst hatte zwischenzeitlich neben England auch von Spanien als Option gesprochen.

Rangnick rät Werner zu Verbleib in Leipzig

Sein Vertrag bei den Leipzigern ist bis zum 30. Juni 2023 gültig. Gegen eine Ablösesumme, die angeblich bei 60 Millionen Euro liegen soll, könnte er den Club aber schon in diesem Sommer verlassen. Das will man bei RB natürlich verhindern.

„Ich kenne seine Familie und die seiner Freundin sowie seinen Berater sehr gut. Er hat sich nochmal weiterentwickelt, gerade was seine Trefferquote anbetrifft und könnte unter Julian Nagelsmann und mit seinen Kollegen nochmal einen Sprung machen. Ich würde mich freuen, wenn er bliebe“, sagte Ralf Rangnick der „Mitteldeutschen Zeitung“. Mit 21 Treffern ist Werner zweitbester Saison-Torschütze in der Bundesliga hinter Bayern-Torjäger Robert Lewandowski (25 Tore).

Auf die Frage, ob er denn über diesen Sommer hinaus in Leipzig bleibe, wich Werner aus und lobte erstmal das dort gemeinsam Erreichte. „Ich weiß extrem zu schätzen, was ich an RB Leipzig habe und würde deswegen niemals sagen: „Ich muss hier unbedingt weg!‘“ (hub/dpa)imo Werner nicht zum FC Bayern

Star Wars: Logik-Fehler um R2-D2

Star Wars: Logik-Fehler um R2-D2 stellt selbst Mark Hamill vor Rätsel

Wenn irgendeinem Fan ein vermeintlicher Fehler im „Star Wars“-Kosmos auffällt, hat in der Regel Mark Hamill eine Antwort darauf. Doch bei einem großen Logik-Problem rund um R2-D2 weiß selbst der Darsteller von Luke Skywalker nicht mehr weiter…

R2-D2 C-3PO Star Wars

Foto: Verleih

Findige Fans haben ein Fehlerchen rund um die Erinnerung von C-3PO und R2-D2 entdeckt.

Am Ende von „Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“ schlug George Lucas den großen Bogen: Seine Prequel-Trilogie sollte nahtlos in die Originalfilme übergehen. Um das zu gewährleisten, baute er eine Szene ein, in der C-3PO seine Erinnerungen gelöscht wurden. Somit ist es kein Problem mehr, wenn er in der Original-Trilogie keine Erinnerungen an Obi-Wan Kenobi oder die Skywalker-Familie hat, deren Geschichte im Dezember 2019 in „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ ihr Finale genommen hat ­– und dabei nicht jeden Fan versöhnt zurückließ.

Was George Lucas damals im Jahr 2005 aber vergaß, ist die quälende Frage, was aus R2-D2 geworden ist. Auch der Droide war in allen drei Prequel-Filmen dabei und ist fester Bestandteil der Originalfilme. Bei allem, was R2 weiß, müsste er sogar wissen, dass es sich bei Darth Vader um den Vater von Luke Skywalker handelt. Warum also hat er es weder Luke noch C-3PO je mitgeteilt? Ein Fan hat diese Frage an Luke Skywalker alias Mark Hamill persönlich auf Twitter gestellt. Doch die Antwort ist ernüchternd.

Selbst „Star Wars“-Star Mark Hamill ist ratlos

Der Twitter-User John Roderick schreibt, seine Tochter habe ihn gefragt, warum R2-D2 nie mit Luke über das Vaterschaftsproblem gesprochen hat. „Ich saß bloß da, bis sie mit den Schultern zuckte und weg ging„, schreibt der Vater. In solchen Momenten liegt die Hoffnung der Fans gewöhnlich bei „Star Wars“-Ikone Mark Hamill, der auf jedes noch so kleine Problem eine Antwort weiß. Stattdessen postet er ebenfalls: „Ich las diesen Tweet, dachte lang und hart nach … dann zuckte ich mit den Schultern und ging weg.

Mark Hamill

@HamillHimself

I read this tweet, thought long and hard… then just shrugged and walked away. https://twitter.com/johnroderick/status/1253850623491010563 

Eingebettetes Video

john roderick

@johnroderick

My daughter just asked, “R2-D2 was there for the whole story and never had his memory wiped so why didn’t he just tell Luke that Vader was his father at some point?” I just sat there dumbfounded until she shrugged and walked away.

2.704 Nutzer sprechen darüber

Eine mögliche Antwort wäre, dass George Lucas anders als er oft behauptet, während der Dreharbeiten zum ersten „Star Wars“-Film noch gar nicht wusste, dass sich Darth Vader als Lukes Vater herausstellen wird. Bei der Erstellung der Prequel-Trilogie ist ihm dieses Detail dann offensichtlich durchgerutscht.

Alle „Star Wars“-Filme können bei Disney+ gestreamt werden. Der aktuelle Film „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ erscheint am 4. Mai auf Disney+. Den Trailer seht ihr hier:

Corona Live Ticker Laschet Lockerungskurs Kritik

Corona-Live-Ticker: Laschet verteidigt Lockerungskurs – Kritik folgt prompt: „Unverantwortlich“

Der NRW-Ministerpräsident hält an seinem Kurs fest, Kritiker werfen ihm teilweise Unverantwortlichkeit und fehlendes Zahlenverständnis vor. US-Präsident Trump nimmt an, dass das Coronavirus aus einem Labor in China stammt und empfiehlt der WHO, sich zu schämen. Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker.

Live-Ticker zum Coronavirus hier aktualisieren

  • 13:18 Uhr: NRW-Ministerpräsident Laschet verteidigt seinen Lockerungskurs
  • 13:02 Uhr: Die Deutsche Bahn gerät in gewaltige finanzielle Schieflage
  • 12:28 Uhr: DGB-Boss wirft Union Blockade bei Kurzarbeitergeld vor
  • 11:37 Uhr: Linken-Chef Bartsch erwartet Klassenkampf aufgrund der wirtschaftlichen Verwerfungen
  • 09:59 Uhr: Erste Ergebnisse zu Remdesivir geben Anlass zur Hoffnung
  • 05:38 Uhr: Trump: Hinweise auf Coronavirus-Ursprung in Labor in China
  • 03:30 Uhr: US-Experte Fauci: Impfstoff gegen Coronavirus im Idealfall im Januar

Erste Studienergebnisse Corona-Wirkstoff Remdesivir

Deutsche Presse-Agentur (dpa)

Eine Ampulle des Medikamentes Remdesivir.© Ulrich Perrey/dpa-POOL/dpa Eine Ampulle des Medikamentes Remdesivir.Remdesivir gilt als Hoffnungsträger bei der Suche nach Mitteln zur Behandlung von Covid-19, schon früh starteten Studien zur Wirksamkeit der Substanz. Nun liegen erste Ergebnisse vor.Über den Corona-Impfstoff Remdesivir wurde bereits viel berichtet. Jetzt zeigte sich in einer neuen US-Studie, dass der Wirkstoff die Behandlungsdauer von Covid-19-Patienten verkürzen kann.

Das Problem: Der Impfstoff ist in keinem Land der Welt bisher zugelassen.

Verschiedene Studien, verschiedene Meinungen

Die Ergebnisse der Untersuchung seien sehr positiv zu bewerten, sagte der Immunologe und Chef des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten (NIAID) der USA, Anthony Fauci am Mittwoch (Ortszeit).

Eine im Fachmagazin ‚The Lancet‘ vorgestellte chinesische Studie kommt hingegen zu dem Schluss, dass sich der Zustand der Patienten mit Remdesivir nicht wesentlich verbessert. Aus Patientenmangel wurde diese Studie allerdings frühzeitig abgebrochen.

Laut Fauci, ein Berater von US-Präsident Donald Trump, hat Remdesivir eine „signifikante positive Wirkung bei der Verringerung der Zeit bis zur Genesung“ gezeigt.

Die klinische Studie mit mehr als 1000 Teilnehmern sei mit Kontrollgruppen durchgeführt worden, die Datenerhebung hätten unabhängige Experten begleitet.

Die Resultate müssten aber noch unabhängig geprüft und veröffentlicht werden. Die Hinweise auf eine deutlich kürzere Krankheitsdauer seien jedenfalls vielversprechend.

Früher Therapiebeginn mit Remdesivir erhöht Heilungschance

Patienten mit der Lungenkrankheit Covid-19, die in Krankenhäusern Remdesivir bekamen, waren laut Fauci nach durchschnittlich elf Tagen wieder genesen, die Patienten der Kontrollgruppe erst nach 15 Tagen.

Damit seien jedoch nicht alle Probleme gelöst, sagte Fauci während eines Treffens im Büro von Präsident Trump weiter. Zwar sei auch die Sterblichkeitsrate etwas geringer gewesen, dieses Ergebnis sei aber bislang nicht statistisch signifikant.

In die chinesische Studie wurden 237 Patienten aus zehn Krankenhäusern in Wuhan eingeschlossen, dem Ursprungsort der Pandemie. 158 bekamen Remdesivir, 79 ein wirkungsloses Scheinmedikament.

Die Forscher stellten keinen statistisch bedeutsamen Einfluss auf die Krankheitsdauer oder die Sterberate fest. Neben dem vorzeitigen Abbruch der Studie weisen sie allerdings auf eine weitere Schwächen der Studie hin: Die meisten ihrer Patienten waren erst recht spät im Krankheitsverlauf mit Remdesivir behandelt worden.

Ein früherer Therapiebeginn verbessere die Behandlungsergebnisse womöglich.

Einschätzung europäischer Experten

Man dürfe nicht auf hochwertige Forschung zu Wirkstoffen verzichten, die in ersten Behandlungsversuchen erfolgversprechend waren, betont der britische Medizinstatistiker John Norrie von der University of Edinburg in einem begleitenden Kommentar zu der Studie.

„Das ist eine besondere Herausforderung inmitten einer Pandemie, die Versuchung ist groß, die Schwelle für überzeugende Beweise zu senken.“

Man müsse es vermeiden, unwirksame und möglicherweise gefährliche Maßnahmen einzusetzen, weil dies mehr schade als nutze und klinische Studien zu wirklich wirksamen Mitteln erschwere.

Deutschland begrüßt den Einsatz des Impfstoffs

Nach Ansicht deutscher Experten sind die Ergebnisse der US-Studie ausreichend belastbar. Es seien genügend Patienten untersucht worden; unter Therapie mit Remdesivir seien sie früher aus dem Krankenhaus entlassen worden, sagt etwa Clemens Wendtner von der München Klinik Schwabing.

„Somit sind wesentliche Endpunkte der Studie erreicht worden, so dass an einer raschen Zulassung der Substanz aus meiner Sicht wenig Zweifel bestehen dürfte.“

Auch Gerd Fätkenheuer von der Uniklinik Köln, Leiter einer klinischen Prüfung von Remdesivir (GS-5734) bei Patienten in Deutschland, rechnet aufgrund der positiven Ergebnisse mit einer baldigen Zulassung.

Was ist Remdesivir genau?

Remdesivir wurde ursprünglich gegen das Ebolavirus entwickelt und zeigte in Laborversuchen einige Wirksamkeit gegen Sars-CoV-2. In Zellversuchen stoppte es die Vermehrung des Virus, in Tierversuchen wirkte es gegen andere Coronavirus-Infektionen wie Sars und Mers. Remdesivir ist bislang in keinem Land der Welt zugelassen.

Die Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) sei derzeit in Gesprächen mit dem Arzneimittelhersteller Gilead, um Remdesivir rasch für Patienten in Krankenhäusern verfügbar zu machen, sagte Fauci.

Eine formelle Zulassung des Medikaments dauere jedoch noch wesentlich länger und erfordere weitere Studien.

Trump sagte am Mittwochabend (Ortszeit) auf die Frage, ob er sich von der Behörde einen beschleunigten Zulassungsprozess für das Mittel wünsche, er wolle, dass man so schnell wie möglich vorangehe. „Wir wünschen uns sehr schnelle Genehmigungen.“

Das Biotech-Unternehmen Gilead erklärte in einer Pressemitteilung, man sei sich der „positiven Daten“ aus der klinischen Studie bewusst, die Kommunikation liege aber beim NIAID.

Boxer Felix Sturm zu drei Jahren Haft verurteilt

Bild zu Felix Sturm vor Gericht - Urteil
Felix Sturm, ehemaliger Box-Weltmeister im Mittelgewicht, kommt neben seinen Anwälten Nils Kröber (r) und Andreas von Dahlen zum Landgericht. Hier wird das Urteil im Prozess um Steuerhinterziehung, Doping und Körperverletzung gegen den Box-Profi verkündet.

Boxer Felix Sturm zu drei Jahren Haft verurteilt

Box-Profi Felix Sturm ist wegen Steuerhinterziehung und versuchter Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Das hat am Donnerstag das Landgericht Köln entschieden.

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Sturm wurde schuldig gesprochen, dem Fiskus in den Jahren 2008 bis 2010 sowie 2013 insgesamt rund eine Million Euro vorenthalten zu haben. Freispruch erging hingegen bezüglich der Steuerhinterziehungsvorwürfen für die Jahre 2011 und 2012. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Ursprünglich angeklagt war der 41-Jährige wegen Steuerhinterziehung von rund 5,8 Millionen Euro in den Jahren 2008 bis 2015. Im Verfahren waren aber die Vorwürfe bezüglich der Jahre 2014 und 2015 eingestellt worden.

Sturm wegen Verstoß gegen Anti-Dopinggesetz verurteilt

Sturm wurde ferner wegen Verstoßes gegen das Anti-Dopinggesetz verurteilt. Demnach war Sturm im Weltmeisterschaftskampf gegen den Russen Fjodor Tschudinow im Februar 2016 mit dem Mittel Stanozolol gedopt. Da der Kampf somit regelwidrig geführt wurde, wurde Sturm auch wegen vorsätzlicher Körperverletzung verurteilt.

Sturm hatte in dem Verfahren rund acht Monate in Untersuchungshaft gesessen, nachdem er im April 2019 auf der Fitnessmesse „Fibo“ festgenommen worden war. Vor Heiligabend vergangenen Jahres kam Sturm gegen eine Kaution von 300.000 Euro unter Auflagen auf freien Fuß. (jwo/dpa) © dpa

Jeder dritte von Kurzarbeit bedroht

Fast jeder dritte Beschäftigte in Deutschland von Kurzarbeit bedroht

A general view of the Brandenburg gate, as the spread of the coronavirus disease (COVID-19) continues in Berlin, Germany, April 16, 2020. Picture taken April 16, 2020. REUTERS/Christian Mang – UP1EG4H0OQQ0Q

Nürnberg (Reuters) – Die Bundesagentur für Arbeit (BA) erwartet in Deutschland wegen der Corona-Krise keine Massenentlassungen, dafür aber eine nie dagewesene Rekordzahl von Kurzarbeit.

Die Arbeitslosenzahl stieg im April zwar deutlich um 308.000 auf knapp 2,65 Millionen, wie die BA am Donnerstag mitteilte. Doch anstelle von Kündigungen überbrücken Firmen die Krise mit Kurzarbeit: Gut 10,1 Millionen Beschäftigte und damit fast jeder dritte Arbeitnehmer ist davon bedroht. “Das Kurzarbeitergeld scheint zu wirken”, sagte BA-Chef Detlef Scheele in Nürnberg. “Entlassungen finden nicht in großem Umfang statt. Die Betriebe halten Mitarbeiter.” Die Krise frisst sich aber durch die Finanzen: Die BA geht laut Scheele davon aus, dass ihr 26-Milliarden-Euro-Polster aufgezehrt wird und die Behörde Milliardenhilfen des Bundes benötigen könnte.

Üblich ist im April aufgrund der Jahreszeit eigentlich ein Rückgang der Arbeitslosenzahl, weil mit der Beschäftigung in den Außenberufen wie Bau, Gastronomie und Landwirtschaft eine Frühjahrsbelebung einsetzt. Durch den Virus-Shutdown brach dies nun weg. Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen stieg die Arbeitslosenzahl im Monatsvergleich um einen saisonbereinigten Rekordwert von 373.000. “Das Gute daran ist, es sind nicht vorrangig Entlassungen”, sagte Scheele. Zum Anstieg der Arbeitslosenzahl hätten nur in geringem Umfang Kündigungen geführt. Ausschlaggebend sei gewesen, dass weniger Menschen in Weiterbildungsmaßnahmen seien und dass der Stellenmarkt eingebrochen sei. Die Stellenzugänge seien im April um rund 50 Prozent eingebrochen.

Spucken verboten: Strenge Regeln für Premier-League-Profis

Spucken verboten: Strenge Regeln für Premier-League-Profis

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Kyle Walker muss sich künftig umgewöhnen.

(Foto: imago images/Colorsport)

Die Spieler müssen Masken oder Schals tragen, Bälle und Eckfahnen werden ständig desinfiziert: Die Premier League in England hat ihren Klubs für die Rückkehr ins Training mit Gruppen strenge Auflagen gemacht. Liga-Direktor Richard Garlick soll laut Medienberichten allen Klubs ein siebenseitiges Dokument zugesandt haben.

Zu den weiteren Vorschriften gehört, dass die Profis ihre Autos mindestens drei Plätze voneinander entfernt parken müssen, Massagen sind nur nach Genehmigung des Klubs möglich, Getränke erhalten die Profis ausschließlich an gewissen Abholpunkten. Die penible Einhaltung der Vorschriften soll Voraussetzung dafür sein, dass die Liga wie geplant am 8. Juni den Spielbetrieb wieder aufnehmen kann.

Quelle: ntv.de

Friseure öffnen teurer

Endlich öffnen die Friseursalons wieder – mit neuen Auflagen und wohl höheren Preisen.

Friseurbesuch: Corona-Auflagen wirken sich auf Ablauf, Leistungen und Preise aus

Friseursalons öffnen wieder, aber der Besuch dort wird nicht mehr so sein, wie wir ihn kennen. Was sich durch die Corona-Auflagen verändert, welche Dienstleistungen es gibt und warum der Haarschnitt wohl teurer wird – die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

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Ab dem 4. Mai dürfen Friseursalons nach mehrwöchiger Zwangspause in der Coronakrise wieder öffnen. Damit sich möglichst niemand mit dem Virus dort ansteckt, gelten aber einige Vorgaben.

Einen Kaffee trinken und nebenher eine Zeitschrift lesen, während man die Haare trocknen lässt? Das gehört erst einmal der Vergangenheit an. Der Friseurbesuch wird nicht mehr so sein wie gewohnt.

Muss ich einen Mundschutz im Friseursalon tragen?

Ja. Beim Bedienen müssen sowohl Friseure als auch Kunden einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Man kann einen eigenen mitbringen, die Salons werden aber wohl auch einen bereitstellen.

Probleme beim Schneiden sollte es da nicht geben, sagt Jörg Müller, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks. Gegebenenfalls nimmt man die Schlaufen kurzzeitig vom Ohr. Damit der Mundschutz dann nicht abfällt, könnte ihn der Kunde in dieser Zeit festhalten. Wenn, dann allerdings nur an den Seiten, denn einmal aufgesetzt, soll man die Maske nicht mehr berühren.

Wie wirken sich die neuen Vorgaben auf die Preise aus?

Kunden müssen bei einem Friseurbesuch in Zukunft wohl mehr bezahlen. Der Grund dafür ist zum einen der zeitliche Mehraufwand durch den neuen Schutzstandard. Zum anderen müssen Friseursalons mehr Geld für Schutzausrüstung wie etwa Einmalhandschuhe, Masken und Desinfektionsmittel ausgeben. All das führt nach Angaben des Zentralverbands zu einem moderaten Anstieg der Preise.

Wie teurer ein Haarschnitt künftig wird, lässt sich allerdings nicht genau beziffern – das legt jeder Salon selbst fest. Der Verband Deutscher Friseurunternehmen rechnet mit einem durchschnittlichen Preisanstieg von ein bis zwei Euro.

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Werden weiterhin alle Dienstleistungen angeboten?

Nein. Kunden werden sich auf einige Abstriche einstellen müssen. „Gesichtsnahe Dienstleistungen wie Augenbrauen- und Wimpernfärben, Rasieren und Bartpflege dürfen derzeit nicht ausgeführt werden“, heißt es dazu in dem Schutzstandard. Das trifft etwa die auf Bärte spezialisierten Barber besonders. Sie können in Zukunft nur Herrenhaarschnitte anbieten.

Männer werden zudem um einen Nasshaarschnitt nicht umhinkommen. Haare waschen wird mit dem Standard nämlich für alle Kunden Pflicht. So sollen mögliche Viren in den Haaren abgetötet werden. Dazu reicht es auch nicht, sich vor dem Friseurbesuch die Haare selbst zu waschen. Auf dem Weg zum Salon könnte man nämlich erneut mit dem Virus in Kontakt kommen.

Was ist mit dem Cappuccino und einer Zeitschrift?

Ein Glas Wasser oder eine Tasse Kaffee wird es beim Friseur vorübergehend nicht geben. Eine Zeitschrift beim Haare schneiden oder Föhnen zu lesen, ist ebenfalls verboten. Beides soll das Infektionsrisiko in den Salons verringern.

Kann man jetzt nur noch mit einem Termin zum Friseur?

Theoretisch sind sogenannte Walk-in-Friseure, also solche ohne Terminvergabe, weiterhin erlaubt. Der Zentralverband empfiehlt dennoch, Termine auszumachen. Wegen der erwartbar hohen Nachfrage nach der Wiedereröffnung dürfte es schwer werden, ohne Ankündigung einen Haarschnitt zu bekommen. Der Schutzstandard verbietet zudem Wartebereiche in den Salons. Im Zweifel müssten Kunden also vor dem Salon auf einen freien Platz warten.

Was ist, wenn ein Kunde oder Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet wird?

Alle Kunden sollen ihre Kontaktdaten im Friseursalon hinterlassen. Dazu zählt nicht nur die Adresse, sondern etwa auch die Handynummer oder E-Mail-Adresse. So sollen Infektionsketten nachvollzogen und unterbrochen werden können.

Will man seine Daten nicht bereitstellen, gibt es übrigens auch keine Bedienung. „Kunden können nur bedient werden, wenn sie mit der Dokumentation einverstanden sind“, steht in dem Arbeitsschutzstandard. (af/dpa) © dpa

Mundschutz-FAQ

Kann ich beim Tragen einer Maske den Abstand zu anderen verringern?

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Betätigungsverbot für Hisbollah in Deutschland

Betätigungsverbot für Hisbollah in Deutschland

Schlag gegen die schiitische Islamisten-Vereinigung Hisbollah: Bundesinnenminister Horst Seehofer hat ein Betätigungsverbot gegen die Organisation in Deutschland ausgesprochen.

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Die Anhänger der libanesischen Hisbollah müssen ihre Aktivitäten in Deutschland einstellen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) verhängte am Donnerstag ein Betätigungsverbot gegen die schiitische Islamisten-Vereinigung, wie zuerst die „Bild“-Zeitung berichtete und ein Sprecher des Innenministeriums auf Anfrage mitteilte. (mgb/dpa)

Reisewarnung Weltweit bis zum 14.Juni 2020

Coronakrise: Bundesregierung verlängert die weltweite Reisewarnung bis zum 14. Juni

Strandurlaub auf Gran Canaria oder Wandern in Österreich: In diesem Sommer werden die Deutschen darauf wahrscheinlich verzichten müssen. Die Bundesregierung verlängert die weltweite Reisewarnung bis Mitte Juni – erstmals.

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Die Bundesregierung hat die weltweite Reisewarnung wegen der Coronavirus-Pandemie bis mindestens 14. Juni verlängert. Darüber informierte Bundesaußenminister Heiko Maas.

Den entsprechenden Beschlussvorschlag hatte das Auswärtige Amt kurz vor der heutigen Kabinettssitzung mit den anderen Ministerien abgestimmt, berichtete zuvor das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Demnach heißt es darin, die bisher gültige Reisewarnung gelte „bis auf Weiteres“, mindestens aber bis zum 14. Juni.

Vor diesem Datum solle die Lage noch einmal neu bewertet werden, dazu wolle man sich vor allem mit den EU-Nachbarn eng abstimmen.

Kurz danach beginnen in den ersten Bundesländern die Sommerferien:

  • am 22. Juni in Mecklenburg-Vorpommern,
  • am 25. Juni in Berlin, in Brandenburg und in Hamburg,
  • am 29. Juni in Nordrhein-Westfalen und in Schleswig-Holstein.

Seit Mitte März gilt die Reisewarnung für Bundesbürger

Seit Mitte März gilt in Deutschland zunächst bis zum 3. Mai eine weltweite Reisewarnung für Touristen. Fast jeder zweite Deutsche lehnt nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur eine Öffnung der Grenzen für den Sommerurlaub im europäischen Ausland ab.

Ratgeber

So lernen Sie spielend eine neue Sprache

von Michael Eichhammer

Dem „Spiegel“-Bericht zufolge lässt das Papier aus dem Auswärtigen Amt offen, ob Urlaubsreisen während der Sommerferien möglich sein werden.

Wer allerdings über Pfingsten Ende Mai eine Auslandsreise gebucht habe, könne diese jetzt stornieren und sich auf die Reisewarnung berufen.

Die Reisewarnung werde damit begründet, dass in den nächsten Wochen keine normalen Reisen ins Ausland möglich seien, hieß es.

Dem Ministerium zufolge sei weiterhin mit drastischen Einschränkungen im internationalen Luftverkehr und weltweiten Einreisesperren oder Quarantäneregelungen zu rechnen. Mit der Reisewarnung wolle man zudem die weitere Ausbreitung des Virus minimieren und vermeiden, dass deutsche Urlauber erneut massenhaft im Ausland stranden.

Nach einer YouGov-Umfrage, die die dpa beauftragt hatte, sind:

  • 48 Prozent dafür, die wegen der Corona-Pandemie erlassene Ausreisesperre für Touristen auch im Sommer aufrecht zu erhalten,
  • 20 Prozent für eine Öffnung der Grenzen zu einzelnen Ländern,
  • 13 Prozent dafür, schon im Sommer den Reiseverkehr innerhalb der Europäischen Union wieder vollständig zu erlauben.
Tourismus

Sommerurlaub für Deutsche in Österreich? Das sagen Tourismusverbände

Ausnahmen in Coronakrise für Berufspendler

Die Grenzen zu den Nachbarländern dürfen derzeit abgesehen vom Warenverkehr nur noch von Berufspendlern oder Menschen mit einem anderen dringenden Grund passiert werden.

Maas hatte zuletzt bereits mehrfach verdeutlicht, dass sich bisher keine Änderung dieser Situation abzeichnet: „Eine normale Urlaubssaison mit vollen Strandbars und vollen Berghütten wird es diesen Sommer nicht geben können.“ Auch im Inland sind derzeit noch keine Urlaubsreisen möglich, die Hotels sind geschlossen.

Fast ein Drittel der Deutschen (31 Prozent) haben ihre Urlaubspläne für den Sommer laut Umfrage bereits über den Haufen geworfen.

  • 22 Prozent haben von einer Auslandsreise Abstand genommen,
  • 9 Prozent wollen auf einen ursprünglich geplanten Urlaub im Inland verzichten,
  • 18 Prozent sind bei ihren Reiseplänen geblieben,
  • 45 Prozent sagen, sie hätten vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland noch gar keine Reisepläne gehabt,
  • 42 Prozent der Befragten wollen nach jetzigem Stand angesichts der Coronakrise gar keinen Urlaub mehr machen,
  • 16 Prozent sind trotz der derzeitigen Reisebeschränkungen entschlossen, ins Ausland zu reisen,
  • 13 Prozent planen einen Urlaub in Deutschland,
  • 23 Prozent haben sich noch nicht entschieden,
  • 6 Prozent machten keine Angaben.

In normalen Zeiten machen die Deutschen viel lieber Urlaub im Ausland als zu Hause in Deutschland.

2019 gingen nach einer Analyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen von den 70,8 Millionen Urlaubsreisen der Deutschen 74 Prozent ins Ausland.

Die Bundesregierung strebt bei den Grenzöffnungen eine enge europäische Abstimmung an. Die österreichische Regierung hat aber auch Vereinbarungen zwischen einzelnen Ländern ins Gespräch gebracht, um etwa den Reiseverkehr zwischen Deutschland und Österreich zu ermöglichen.

In Österreich sollen die Hotels bereits Ende Mai wieder öffnen. Das Alpenland zählt neben Spanien, Italien, der Türkei und Griechenland zu den fünf beliebtesten Reisezielen der Deutschen. (dpa/hau)

Was Urlauber im Hinblick auf das Coronavirus wissen müssen

Das Coronavirus verunsichert auch Urlauber. Kann ich eine Reise, die ich gebucht habe, stornieren? Was passiert, wenn der Veranstalter die Reise absagt? Individualreisende haben es schwer.
Teaserbild: © picture alliance / imageBROKER

Kinder wieder zur Schule?

Ja, Ja

wenn man nicht weiß was man machen soll, schicken wir die Kinder wieder zur Schule !

Obwohl man gerade erfahren hat, das sich Covid 19 auch auf das Gehirn stürzt, oder auf das Herz.

d.h. im Klartext. schon heute werden, (Dummis gezüchtet), damit man später leichteres Spiel hat?

Hallo Politiker, denkt einfach einmal darüber nach…..eheheh Sars gibt es schon lange……….SPANISCHE GRIPPE::::::::::::::::

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Maskenpflicht ab 27.04.2020

Bild zu Coronavirus - München
Eine Frau mit Nase-Mund-Schutzmaske geht an einem Geschäft vorbei, an dem ein Schild mit der Aufschrift „Nur ein Kunde“ angebracht ist. In ganz Deutschland beginnt am Montag die Zeit der Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr.

Maskenpflicht und mehr Schüler: Das ändert sich am Montag

Viele Schüler kehren am heutigen Montag in die Schulen zurück. Doch wie es genau weitergeht, ist noch immer unklar. Was jedoch feststeht: Ab heute gilt beim Einkaufen und im Personennahverkehr die Maskenpflicht.

Mehr aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie hier

In der Coronavirus-Krise geht es in Deutschland mit den Lockerungen weiter: Bereits vergangene Woche kehrten Tausende Jugendliche in vielen Bundesländern für Prüfungen oder Prüfungsvorbereitungen an die Schulen zurück – jetzt kommt der nächste Schwung. Das weitere Vorgehen aber ist noch offen, soll nun aber auch festgezurrt werden. Gleichzeitig sind Millionen Deutsche in der ganzen Bundesrepublik ab heute vielerorts zum Tragen von Schutzmasken verpflichtet.

So geht es ab heute mit den Schulen weiter

In der vergangenen Woche sind in rund der Hälfte der Länder die ersten Schüler in die Schulen zurückgekehrt, allerdings nur Abschlussklassen für Prüfungen oder Prüfungsvorbereitungen. Dem schließen sich ab diesem Montag weitere Abiturienten, Berufsschüler und Schüler an, die vor dem mittleren Schulabschluss stehen – in so gut wie allen anderen Bundesländern.

Die Kultusmisterkonferenz schaltet sich am Nachmittag zusammen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Etwa ab dem 4. Mai geht es in den meisten Ländern auch für die ältesten Grundschüler wieder los und für Schüler, die im nächsten Schuljahr ihren Abschluss machen.

Lesen Sie auch: Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in unserem Live-BlogDie Kultusminister stimmen sich nun abschließend über ein gemeinsames Konzept ab. Nach dpa-Informationen wollen sie sich am „Hygieneplan Corona für die Schulen in Rheinland-Pfalz“ orientieren. Spannend ist, ob die Minister einen Plan vorlegen, wie es für diejenigen Klassenstufen weitergeht, für die es bisher noch keine Rückkehrperspektive an die Schulen gibt.

In den Schulen gelten dann besondere Hygienepläne. Darin enthalten sind etwa geteilte Klassen, gestaffelte Pausen, zeitversetzter Unterricht, größere Abstände zwischen den Tischen oder verschärfte Putzvorgaben. Das Tragen von Masken oder eines einfachen Mund-Nase-Schutzes wird auf den Fluren und in den Pausen empfohlen, ist aber im Unterricht nicht Pflicht.

Maskenpflicht beim Einkaufen und im Personennahverkehr

An vielen anderen Orten des öffentlichen Lebens wird das Maskentragen ab dieser Woche in ganz Deutschland zur Pflicht. In einigen Ländern gilt sie auch schon, Vorreiter war Sachsen. Die meisten ziehen am Montag nach, als letztes Land folgt am Mittwoch Schleswig-Holstein.

Coronavirus

Diese Fehler sollten Sie beim Tragen von selbstgenähten Masken vermeiden

von Nina Bürger

In den allermeisten Ländern gilt dann: Im öffentlichen Personennahverkehr sowie beim Einkaufen müssen die Bürger einen Mund-Nase-Schutz tragen. In Nordrhein-Westfalen etwa kommen Wochenmärkte, Haltestellen, Bahnhöfe, Taxis, Arztpraxen, Post, Bank und Tankstellen hinzu – in Berlin hingegen gilt die Pflicht nur in Bussen und Bahnen.

Akzeptiert werden auch Schals oder Tücher. Meist gilt die Pflicht ab einem Alter von sechs Jahren, und nicht für kranke Menschen oder oft auch nicht für Kassiererinnen.

Hier drohen Bußgelder

Die meisten Länder gehen die Sache zurückhaltend an. Sie würden aber gegebenenfalls mit Bußgeldern nachlegen. Aus der Hauptstadt sowie aus Sachsen-Anhalt etwa heißt es, Strafen drohten keine, die Einhaltung der Maskenpflicht werde nicht kontrolliert. NRW überlässt die Höhe der Strafe den Ordnungsämtern der Kommunen.

Bayern hingegen ist streng – bei fehlendem Mund-Nase-Schutz in Bussen, Bahnen und Geschäften werden 150 Euro fällig. Für Ladenbesitzer, die nicht sicherstellen, dass ihr Personal Maske trägt, sind sogar 5.000 Euro Bußgeld vorgesehen.

Notbetreuung in den Kindergärten

Mancherorts wird auch die Notbetreuung ausgeweitet. In Baden-Württemberg zum Beispiel sollen ab 27. April grundsätzlich Kinder Anspruch auf Notbetreuung haben, „bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz wahrnehmen und von ihrem Arbeitgeber als unabkömmlich gelten“, heißt es aus dem Kultusministerium.

Künftig sollen zudem auch Kinder bis zur siebten Klasse betreut werden. Bislang gilt die Notbetreuung für Kinder bis zur sechsten Klasse, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten. In Mecklenburg-Vorpommern wird die Notbetreuung in Krippen, Kitas, Horten und bei Pflegeeltern auf weitere Berufsgruppen ausgedehnt.

Sicherheitsabstand bei Gottesdiensten

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) haben Empfehlungen für die Gemeinden in Sachen Gottesdiensten veröffentlicht. Am Montag will das Corona-Kabinett darüber beraten. Bei den Gottesdiensten soll die Teilnehmerzahl begrenzt werden, und die Gläubigen müssen einen Sicherheitsabstand einhalten.

Einige Bundesländer haben bereits angekündigt, ab Anfang Mai wieder Gottesdienste zu erlauben. Auch beim Gespräch von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten am Donnerstag soll noch einmal über das Thema gesprochen werden. (dpa/dh)

Tipps für den Umgang mit Masken zum Schutz vor dem Coronavirus

Ab Montag, den 27. April, gilt die deutschlandweite Maskenpflicht. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum Tragen von Masken zum Schutz vor dem Coronavirus.

Aus virologischer Sicht keine Grundlage zur Lockerung

Man kann den BH wohl lockern, aber nicht Corona Richtlienen.

www.ichbindafuer.com

Expertin: Aus virologischer Sicht keine Grundlage für Lockerungen

Mit den Lockerungen habe die Regierung ein falsches Signal gesendet, sagte die Virologin Melanie Brinkmann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig dem „Spiegel“: „Jetzt sehen die Menschen, dass einige Maßnahmen gelockert werden, und das vermittelt ihnen den Eindruck, dass der Lockdown jetzt nach und nach aufgehoben wird und sie schon bald zum Alltag zurückkehren können.“

Dabei gebe es aus virologischer Sicht keine Grundlage für Lockerungen. „Ein intelligentes Anpassen ja, aber in Summe können wir uns kein Wiederaufflammen der Infektionszahlen leisten.“

Für den Sozialpsychologen Andreas Glöckner von der Universität Köln sind Ermüdungserscheinungen nach wochenlanger Quarantäne ein Stück weit normal: „So eine Belastung ist für eine lange Zeit schwer auszuhalten“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die Menschen sehnten sich nach „einem Punkt am Horizont, ab dem sich etwas ändert“.

Insofern sei die Entscheidung der Politik richtig, den Lockdown nicht zum Dauerzustand zu machen. Denn ohne gute Erklärungen könne so eine Maßnahme zu Aggression und Frust führen.

Empirische Daten – verfügbar bisher aus der Zeit vor dem Beschluss der Lockerungen – zeigten, dass die Akzeptanz der Maßnahmen und das Vertrauen in die Wissenschaft relativ hoch seien, betont Glöckner. „Wir sehen bisher nicht, dass die Risikowahrnehmung zu lax wäre.“ Das hänge auch damit zusammen, dass die Menschen sehr gut informiert seien.

Lesen Sie auch: Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in unserem Live-Blog

Corona-Masen-Mundschutz

Bild zu Masken DIY
Paul und Laura tragen selbstgemachte bunte Mundschutzmasken in Berlin Kreuzberg.

Falscher Stoff und fehlender Sitz: Fehler bei DIY-Masken vermeiden

In allen Bundesländern kommt die Maskenpflicht. Da ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz zurzeit vielfach vergriffen ist, verwenden viele ein selbstgenähtes Do-it-yourself (DIY)-Produkt. Allerdings kann bei der Herstellung sowie beim Tragen solcher Community-Masken aus Stoff einiges falsch gemacht werden. Diese sieben Fehler sollten Sie vermeiden.

Mehr Ratgeberthemen finden Sie hier

Wer mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert ist, gibt mit seinem Atem und seiner Spucke feinste hochinfektiöse Tröpfchen ab. Diese schweben dann in der Luft und können andere anstecken. Ein Mundschutz kann dies verhindern.

Damit er etwas bewirken kann, ist jedoch die richtige Herstellung und Anwendung entscheidend. Wichtig zu wissen ist zudem, dass der Träger selbst durch seinen Gesichtsschutz vor einer Ansteckung durch andere nicht ausreichend geschützt ist.

Fehler eins: DIY-Maske aus zu dünnem Stoff

Wer einen Mundschutz nach einer Anleitung aus dem Internet näht, sollte darauf achten, dass der verarbeitete Stoff dicht genug ist. Sonst können infektiöse Tröpfchen durch die Maske dringen. Zudem wird empfohlen, mehrere Lagen einzunähen.

Fehler zwei: Mund-Nasen-Schutz sitzt nicht richtig

Damit die Gesichtsmaske andere schützen kann, muss sie dicht am Gesicht anliegen. Dabei sollte sie Mund, Nase und Wangen möglichst gut bedecken. Zudem sollte sie sich an den Rändern anschmiegen, sodass von den Seiten keine Luft eindringt.

Medizinische Produkte enthalten an der Nase einen Klemmbügel um, einen guten Sitz zu gewährleisten.

Fehler drei: Kontaminierter Gesichtsschutz

Beim Anlegen der Gesichtsmaske ist es wichtig, dies mit sauberen, gewaschenen oder desinfizierten Händen zu tun. Zudem sollte das Berühren der Innenseite vermieden werden.

Am besten fassen Sie den Mundschutz nur an den Bändern rechts und links an. Sonst kann der Träger sich und andere über eine Schmierinfektion mit dem Coronavirus anstecken.

Fehler vier: Durchfeuchteten Mundschutz nicht wechseln

Ist der Mundschutz von Spucke durchfeuchtet, sollte er umgehend durch einen frischen ausgetauscht werden. Sonst ist der Stoff nicht mehr dicht und die Schutzwirkung dahin.

Die getragene, ausgewechselte Maske sollte möglichst in einem luftdichten Plastikbeutel aufbewahrt und unmittelbar zu Hause gewaschen werden, wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) empfiehlt.

Von einer längeren Aufbewahrung wird abgeraten, da sich dann Schimmel bilden kann.

Fehler fünf: DIY-Maske mehrfach tragen

Natürlich ist die selbstgenähte Maske zur Wiederverwendung gedacht. Aber: Sie muss nach jedem Tragen gewaschen oder entsprechend desinfiziert werden. Den gleichen Mundschutz für den Einkauf stets in der Jackentasche zu lassen, ist folglich keine gute Idee.

An ihm können die ansteckenden Coronaviren bis zu drei Tage haften. Entsprechen sinnvoll ist es, gleich mehrere Masken anzuschaffen um im Wechsel stets eine frische zur Hand zu haben.

Fehler sechs: Benutzten Mundschutz großflächig anfassen

Der getragene Mundschutz kann von innen wie außen mit Sars-CoV-2 kontaminiert sein. Wichtig ist es deshalb, beim Ausziehen bis zum Desinfizieren die Maske weder von innen noch von außen zu berühren.

Am besten fassen Sie sie auch jetzt nur an den Bändern rechts und links an oder verwenden Handschuhe.

Fehler sieben: Community-Maske falsch desinfizieren

Nach dem einmaligen Tragen ist es wichtig, den Mundschutz von Krankheitserregern zu befreien. Dabei sind Desinfektionsmittel jedoch fehl am Platz. Sie können nach Angaben des Robert-Koch-Institutes die Funktionalität des Mund-Nasen-Schutzes beeinträchtigen.

Wirksam hingegen ist das Waschen bei idealerweise 95, mindestens aber 60 Grad Celsius mit einem herkömmlichen Vollwaschmittel, rät das BfArM.

Doch auch eine Desinfektion im Backofen ist möglich, wie Christian Drosten, Virologe an der Charité in Berlin, im NDR-Podcast „Das Corona-Update“ erläutert. Dazu sollte die DIY-Maske mindestens 30 Minuten bei 70 Grad im vorgeheizten Backofen erwärmt werden.

Vorsicht hingegen ist bei der Desinfektion in der Mikrowelle geboten. Masken mit Nasenclip enthalten Metall, welches nicht mikrowellengeeignet ist. Auch kann nicht jeder Stoff entsprechend erhitzt werden, im schlimmsten Fall kann er dort Feuer fangen.

Auch beim Bügeln stirbt das Coronavirus ab, erklärt Drosten auf Twitter. Das Bügeleisen wird dafür entsprechend erhitzt und auf die Behelfsmaske gestellt. Wichtig ist es, auch die Ränder und Nähte ausreichend zu bearbeiten.

Community-Masken können, wenn viele sie im öffentlichen Raum tragen, vor einer Tröpfchen-Infektion mit Sars-CoV-2 in einem gewissen Maß schützen. Sehr wichtig ist es allerdings, trotz Gesichtsschutz auch die anderen Hygienemaßnahmen weiterhin zu befolgen.

Dazu zählt regelmäßiges Händewaschen von mindestens 30 Sekunden mit Seife. Handschuhe können die Schutzmaßnahmen ergänzen, wenn auf die richtige Anwendung geachtet wird. So nutzt die Handbedeckung wenig, wenn man sich damit ins Gesicht fasst.

Ergänzend kann zudem eine Brille wirksam sein, wie der Bundesverband der Verbraucherzentralen informiert. Sie verhindert, dass man sich die Augen reibt oder hinein fasst. Doch vor allem bleibt das Abstandhalten von mindestens 1,5 Metern wichtig – Maske hin oder her.

Verwendete Quellen:

  • Verbraucherzentrale.de: Corona. Welchen Schutz gibt es für Mund, Nase und Augen?
  • Stiftung Warentest: Corona. Ausbreitung. Gesundheit, Schutzmaßnahmen. Was Sie jetzt wissen sollten
  • Robert-Koch-Institut: Mögliche Maßnahmen zum Ressourcen-schonenden Einsatz von Mund-Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken in Einrichtungen des Gesundheitswesens bei Lieferengpässen im Zusammenhang mit der neuartigen Coronavirus-Erkrankung COVID-19
  • NDR-Podcast „Coronavirus-Update“ mit Prof. Dr. Christian Drosten. Folge 19 (23.03.2020)
  • Twitter-Profil von Christian Drosten