ABBA – Agnetha Fältskog wird 70 Jahre

ABBA-Legende Agnetha Fältskog wird 70: So eroberte die Band die Welt

Mit rund 400 Millionen verkauften Tonträgern gehören Agnetha, Björn, Benny und Anni-Frid – besser bekannt als ABBA – zu einer der erfolgreichsten Bands aller Zeiten. Agnetha Fältskog, die blonde Sängerin, feiert am 5. April ihren 70. Geburtstag.

Wie sich durch Umweltzerstörung und Urbanisierung Viren schneller ausbreiten können

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Die Regenwald-Rodung könnte Viren für Pandemien begünstigen, wie Forscher vermuten. (Symbolbild)

Zoonosen: Wie sich durch Umweltzerstörung und Urbanisierung Viren schneller ausbreiten können

Wenn der Mensch in den Lebensraum von Tieren eindringt, kann das für Tiere und Menschen schlecht sein. Eine größere Nähe von Mensch und Tier macht es Krankheitserregern leichter, vom einen auf den anderen überzugehen.

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Noch immer ist nicht hundertprozentig geklärt, welches Tier der Reservoir-Wirt des Coronavirus SARS-CoV-2 ist. Laut Experten spricht viel für Fledermäuse, weil sie zahllose Corona-Virenarten in sich tragen und eine enge Verwandtschaft eines Fledermaus-Coronavirus zu SARS-CoV-2 bei Menschen festgestellt wurde. Vermutlich gab es einen Zwischenwirt, vielleicht ein Schuppentier, mit dem es das Virus auf einem chinesischen Tiermarkt bis zum Menschen geschafft hat.

Krankheiten, die von einem Tier auf den Menschen übergehen (oder umgekehrt), nennen Fachleute „Zoonosen“. Zoonosen hat es in der Menschheitsgeschichte schon immer gegeben. Wo immer Arten aufeinander treffen, tauschen sie unter Umständen auch Krankheitserreger aus. Ob Influenza-Viren, Ebola, das SARS-Virus von 2002/2003, MERS, die Schweinegrippe oder auch BSE und Ehec – all diese Viren oder Bakterien entwickelten sich zuerst in Tieren.

Übertragungswege

Coronavirus: Mehr Pandemien als früher?

Dabei sind sowohl die Wirtstiere als auch die Übertragungsarten unterschiedlich. Bei BSE und Ehec sind die Wirtstiere Wiederkäuer wie Rinder oder Schafe, bei Ebola und dem alten SARS Fledermäuse oder Flughunde. Manche Erreger müssen direkt übertragen werden, zum Beispiel durch Bisse. Andere gelangen über Kot, Urin oder Speichel an Zwischenwirte oder direkt an den Menschen. Bei wieder anderen reicht eine Berührung, manche müssen zusammen mit dem Wirt gegessen werden.

Bekannte Epidemien und Pandemien des 20. Jahrhunderts sind die Spanische Grippe (1918-1920), die Asiatische Grippe (1957), die Hongkong-Grippe (1968), SARS (2002/2003), die Schweinegrippe (2009) und MERS (2012). Die Zeiträume zwischen einzelnen Epidemien oder Pandemien scheinen immer kürzer zu werden. „Scheinen“, weil sich das laut Experten wie dem Präsidenten des Friedrich-Loeffler-Instituts, Thomas Mettenleiter, und dem Epidemiologen Martin Pfeffer von der Universität Leipzig, nicht nachweisen lässt. „Ob es heute mehr Epidemien gibt als vor einigen Jahrzehnten oder Jahrhunderten, können wir nicht sicher sagen. Klar ist aber, dass sie heute besser entdeckt werden können“, sagte Mettenleiter im Gespräch mit unserer Redaktion.

Der Mensch drängt sich auf

Menschliches Verhalten spielt aber bei der Ausbreitung solcher Erreger durchaus eine Rolle. Nicht nur, dass es riskant sein kann, verschiedene Wildtiere mit verschiedenen Erregern auf einem Markt zu versammeln und dort frisch zu schlachten. Auch die Zerstörung von Lebensräumen von Tieren erhöht nach Meinung vieler Experten das Zoonosen-Risiko.

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Affen füttern wie hier in Sri Lanka kann Zoonosen begünstigen.

Erreger wie das West-Nil- oder das Usutu-Virus zirkulieren zum Beispiel in Vögeln und werden durch Stechmücken übertragen. Bei anderen Viren bilden kleine Säugetiere und Insekten einen solchen Kreislauf. Für den Menschen bleibt es so lange unbedenklich, bis dieser Kreis durchbrochen wird. Genau das kann aber passieren, wenn Wälder großflächig abgeholzt werden.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2017 kamen Ebola-Epidemien in Zentral- und Westafrika häufiger dort vor, wo gerade Wälder gerodet worden waren, schreibt die Wissenschaftsjournalistin Sonia Shah. Eine andere Untersuchung hat sich über vier Jahre ein kleines Regenwald-Gebiet auf der Insel Borneo angesehen, wo die Bewohner für ihre Landwirtschaft Bäume fällen. Demnach kam ein bestimmter Malaria-Erreger umso häufiger vor, je größer die Fläche war, die gerodet wurde.

Weitere Studien zu Malaysia sowie für Brasilien legen einen Zusammenhang zwischen dem Aufkommen von Zoonosen und dem Abholzen von Wäldern etwa für Plantagen nahe. Ein eindeutiger Nachweis ist schwierig, weil sich der Zusammenhang zwar beobachten lässt, die Kausalität dadurch jedoch nicht automatisch bewiesen wird.

Unmittelbarer wird das Risiko einer Zoonosen-Infektion, wenn Tiere, weil sie ihres Lebensraumes beraubt wurden, aus Wäldern auf Grundstücke von Menschen kommen – oder wenn Menschen sich zunehmend in tierischen Habitaten aufhalten. „Heutzutage gehen mehr Menschen im Wald spazieren als früher. Dadurch kommen sie häufiger mit Parasiten wie dem Fuchsbandwurm oder mit Insekten und Zecken in Kontakt, die Erreger übertragen“, sagte Martin Pfeffer zu unserer Redaktion.

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Für eine Pandemie braucht es mehr als einen Kontakt

Der Erstkontakt ist aber nur ein Aspekt einer Epidemie oder Pandemie. Ob es zu einer Ausbreitung kommt, hängt davon ab, wie ansteckend der Erreger ist und an wie viele Menschen er in der Folge weitergegeben wird. „Da kommen die Urbanisierung und die Globalisierung ins Spiel: Viele Menschen an einem Ort und viele Menschen, die viel herumkommen – das führt zur Verbreitung eines Virus“, sagt Thomas Mettenleiter. Martin Pfeffer formuliert es so: „Die Welt ist heutzutage ein Dorf. Da sind Pandemien praktisch vorprogrammiert.“

Verwendete Quellen:

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New York in der Coronakrise wie ausgestorben: Stadt erwartet die Katastrophe

Das Coronavirus hat New York zu einer Geisterstadt gemacht. Über dem Big Apple liegt eine gespenstische Stille, während die Menschen auf die Katastrophe warten, die sich bereits ihren Weg bahnt. Selten hat man die Stadt so ausgestorben gesehen.

Ostern – Oster – Deko

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Bald ist es so weit und der Osterhase versteckt wieder überall seine bunten Eier. Höchste Zeit also, sich über die Osterdeko Gedanken zu machen. Lassen Sie sich von unseren kreativen Ideen zum Kaufen und Basteln für drinnen und draußen inspirieren. … Weiterlesen

Coronakrise : nachhaltige Lebensmittelversorgung

Bild einer Gemüsekiste.

Coronavirus-Krise: Forscher zeigen neue Wege für nachhaltige Lebensmittelversorgung

Die Coronakrise macht die Schwachstellen der Lebensmittelversorgung in europäischen Städten deutlich: Durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie kann es zu Engpässen bei der Versorgung mit Obst und Gemüse kommen. Britische Forscher zeigen mit kreativem Ansatz, wie die nachhaltige Versorgung urbaner Gebiete mit Frischware langfristig gesichert werden kann.

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Hunger ist in Deutschland durch die Coronakrise nicht zu befürchten. Die Versorgung etwa mit Milchprodukten, Weizen und Schweinefleisch sei gesichert, betont das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Das gilt aber nicht für alle Lebensmittel. Insbesondere bei frischem Obst und Gemüse sind Engpässe denkbar, warnte unter anderem Bundesministerin Julia Klöckner.

Um Versorgungsprobleme durch störungsanfällige Lieferketten in der Zukunft zu vermeiden, suchen Wissenschaftler nach Wegen, um die Lebensmittelversorgung verstärkt regional oder sogar lokal zu organisieren. Ein britisches Forscherteam zeigt in einer aktuellen Studie auf, dass selbst Großstädte ein ungeahntes Potenzial für den Gartenbau bergen.

Coronakrise zeigt: Versorgungswege von Obst und Gemüse nicht sicher

Die Versorgung mit frischen pflanzlichen Erzeugnissen ist in der aktuellen Situation besonders empfindlich. Die Produzenten in Deutschland sind auf Saisonarbeiter aus dem Ausland angewiesen. Aufgrund der geltenden Einreisebeschränkungen fehlen diese aktuell.

Mit einem Maßnahmenpaket will die Bundesregierung drohenden Ernteausfällen entgegenwirken. Dieses sieht unter anderem Sondergenehmigungen für die Einreise von Saisonkräften und arbeitsrechtliche Erleichterungen vor.

Diese Maßnahmen versuchen, die Auswirkungen der Coronakrise auf die einheimische Lebensmittelproduktion zu lindern. Bei Obst und Gemüse liegt der Selbstversorgungsgrad aber unter 40 Prozent. Der weitaus größere Anteil wird aus dem Ausland importiert. So stammt Obst größtenteils aus Spanien, das meiste Gemüse wird aus den Niederlanden importiert.

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Lange Lieferketten haben viele Schwachstellen

Die Einfuhr von Lebensmitteln kann durch die aktuelle Krise an mehreren Stellen eingeschränkt sein. Eine verringerte Produktion in den Ursprungsländern, fehlende LKW-Fahrer bei den Speditionen und lange Wartezeiten an den Grenzen durch stärkere Kontrollen hemmen den üblichen Warenfluss in die deutschen Supermärkte.

Lange Lieferketten haben auch außerhalb von Krisensituationen Nachteile. Sie sind anfällig für Störungen und sie schaden außerdem der Umwelt – insbesondere durch Schadstoffemissionen beim Transport.

Kreativer Ansatz für nachhaltige Versorgung

Jede Krise birgt Chancen zum Umdenken und für Verbesserungen. Einen Denkanstoß für eine möglicherweise nachhaltigere Lebensmittelversorgung wollen britische Forscher mit einer aktuellen Studie geben. Darin versuchen sie, den vermeintlichen Widerspruch zwischen Urbanisierung und dem lokalen Bezug von Obst und Gemüse aufzulösen.

Der in der Fachzeitschrift „Nature Food“ veröffentlichten Untersuchung zufolge haben selbst Großstädte ein bedeutendes Potenzial für den Anbau von Obst und Gemüse. Die Wissenschaftler nutzten Geoinformationssysteme, um am Beispiel der englischen Stadt Sheffield zu ermitteln, wie viel Fläche für den Nutzpflanzenanbau geeignet ist.

Und ihre Ergebnisse lassen aufhorchen: Auch wenn nur ein kleiner Teil der potenziell geeigneten urbanen Flächen im Vereinigten Königreich für den Gartenbau genutzt würde, würde sich die heimische Obst- und Gemüseproduktion vervierfachen.

100 Quadratmeter Gemüsegarten pro Einwohner

Aktuell werden 1,3 Prozent der Grünflächen Sheffields als Gemüsegärten genutzt. Die Wissenschaftler identifizierten ein großes zusätzliches Potenzial. Würden alle Möglichkeiten ausgenutzt, stünden pro Einwohner ganze 100 Quadratmeter für den Obst- und Gemüseanbau zur Verfügung.

Die Forscher unter der Leitung von Jill Edmondson identifizierten nicht nur Landflächen als potenzielle Gärten. Viele Flachdächer von Gebäuden seien ebenfalls für den Zweck geeignet. Für manche Pflanzenarten wie etwa Tomaten seien die Bedingungen auf Gebäudedächern besonders gut geeignet.

„Mit einer sorgfältigen Verwaltung der Grünflächen und der Nutzung von Technologie, um Vertriebswege zu schaffen, könnten ’smarte Food-Städte‘ entstehen, in denen lokale Gärtner ihre Gemeinden mit frischen, nachhaltigen Lebensmitteln versorgen können“, sagt Duncan Cameron, Co-Autor der Studie, laut einer Mitteilung der Universität von Sheffield.

Verwendete Quellen:

Lieferdienst für Bedürftige

Wenn die Menschen nicht zur Berliner Tafel kommen können, dann kommt eben die Tafel zu den Menschen.

Coronakrise: Die Rückkehr zur Natur — weniger Umweltbelastung

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Tief durchatmen: Wie die Corona-Krise Luft und Klima beeinflusst.

Coronavirus: Die Rückkehr der Natur

Natürlich ist das Coronavirus keine schöne Sache. Von den zahlreichen Erkrankten und Toten einmal abgesehen, ist die Epidemie für viele Menschen wie auch für die Wirtschaft ein schwerer Schlag. Nichtsdestotrotz gibt es auch positive Aspekte von COVID-19 – insbesondere für unsere Umwelt.

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Zugebenermaßen: Es klingt ein wenig paradox, sich in einer solchen Krise auf die Umwelt zu besinnen. Doch weltweit geschehen gerade Dinge, die auch ein wenig Hoffnung machen. So zeigen Satellitenbilder der NASA, dass die Luftverschmutzung in China seit Beginn der Quarantänemaßnahmen deutlich zurückgegangen ist.

Die Daten des ESA-Satelliten Sentinel-5P belegen, dass sich die Konzentrationen von Stickstoffdioxid (NOx) – einem schädlichen Gas, das von Kraftfahrzeugen, Kraftwerken und Industrieanlagen ausgestoßen wird – in der Atmosphäre über China deutlich reduziert hat.

Coronavirus: Deutlicher Rückgang der Luftverschmutzung in China

Nach Angaben von NASA-Wissenschaftlern war die Verringerung der NOx-Verschmutzung zunächst in der Nähe von Wuhan zu erkennen, sie breitete sich jedoch schließlich im ganzen Land aus.

„Dies ist das erste Mal, dass ich für ein bestimmtes Ereignis einen so dramatischen Rückgang über ein so weites Gebiet sehe“, sagte Fei Liu, ein Luftqualitätsforscher am Goddard Space Flight Center der NASA. Das letzte Mal habe es einen solchen Rückgang während der Weltwirtschaftskrise gegeben, die im Jahr 2008 begann. Die Effekte traten allerdings deutlich langsamer ein.

Auch dem Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS) zufolge gibt es 20 bis 30 Prozent weniger Feinstaub über China. Seit im Land jedoch die Zahl der Neuerkrankungen zurückgeht und China nach und nach die Beschränkungen für das öffentliche Leben aufhebt, lassen diese Effekte bereits nach. Das bedeutet, dass seit Anfang März auch wieder die NOx-Konzentrationen ansteigen.

Auch in New York und Italien sinken die Emissionen

Doch nicht nur in China sind die Emissionen spürbar zurückgegangen. Auch in anderen Ländern ist ein Rückgang der Luftverschmutzung erkennbar. So treten dort, wo die Corona-Epidemie gerade auf ihren Höhepunkt zusteuert, ebenfalls positive Effekte für die Umwelt auf.

Gegenüber der BBC sagten Wissenschaftler aus New York, dass sich das Kohlenmonoxid, das hauptsächlich aus Autos stammt, im Vergleich zum letzten Jahr um fast 50 Prozent reduziert hat. Ebenfalls stark zurückgegangen seien die Emissionen des Treibhausgases CO2.

Einen Zusammenhang zwischen Umweltverschmutzung und den Isolationsmaßnahmen durch COVID-19 lässt sich auch in Italien erkennen. Vor allem in Norditalien zeigen die Bilder des Copernicus Sentinel-5P Satelliten der ESA im Zeitraum zwischen Januar und März 2020 einen deutlichen Rückgang von Stickstoffemissionen.

Dazu Claus Zehner, ESA Mission Manager für Sentinel-5P: „Wir sehen in den von Sentinel-5P gemessenen Zeitreihen der Stickstoffdioxid-Emissionen, dass sich die Luftqualität in Norditalien aufgrund der reduzierten Verkehrsaktivität und der verringerten industriellen Aktivitäten verbessert hat.“

Die Natur erobert sich ihren Lebensraum zurück

Und noch etwas Bemerkenswertes passiert dort, wo das Coronavirus das Leben zum Stillstand gebracht hat. Das einst trübe Wasser in Venedigs Kanälen ist auf einmal wieder klar, seit die vielen Touristen ausbleiben. Erstmals seit Jahrzehnten kann man an einigen Stellen sogar wieder bis auf den Grund sehen. Auch kleine Fische sind plötzlich wieder sichtbar, ebenso wie Schwäne, die in den Kanälen von Venedig schwimmen.

Laut Venedigs Stadtverwaltung liegt dies jedoch nicht an einer verbesserten Wasserqualität. „Das Wasser sieht jetzt klarer aus, weil es weniger Verkehr auf den Kanälen gibt, so dass die Sedimente auf dem Grund liegen bleiben und nicht aufgewirbelt werden“, stellte ein Sprecher des Bürgermeisters gegenüber CNN klar.

Nichtsdestotrotz gibt es weitere positive Aspekte: Nachdem der Schiffverkehr stillgelegt wurde, sind in den italienischen Städten Triest und Cagliari wieder Delfine im Hafen zu sehen. Das letzte Mal wurden die Meeresbewohner hier vor 60 Jahren gesichtet.

Auch in Spanien passiert zurzeit außergewöhnliches. So wurden kürzlich in Barcelona Wildschweine im Zentrum der Stadt gesichtet. Normalerweise leben die Tiere in den Hügeln der Serra, also in eher ländlichen Gebieten.

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Verwendete Quellen:

  • Earthobservatory.nasa.gov: Airborne Nitrogen Dioxide Plummets Over China
  • BBC.com: Coronavirus: Air pollution and CO2 fall rapidly as virus spreads
  • Mdr.de: China: Weniger Luftverschmutzungen wegen Corona
  • CNN travel: Venice’s canal water looks clearer as coronavirus keeps visitors away
  • N-tv.de: Delfine kehren in Italiens Häfen zurück
  • N-tv.de: Wildschweine tummeln sich in Barcelona
  • Claus Zehner, ESA Mission Manager für Sentinel-5P
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Die Welt im Griff des Coronavirus

Länder in der ganzen Welt verhängen teils drastische Maßnahmen, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Diese Bilder zeigen, wie das Virus die Menschen im Alltag beeinflusst.

Wettlauf um die Schutzmasken

Mehrere Schutzmasken liegen auf einem Tisch in der Isolierstation für Coronavirus-Behandlungen einer Klinik.

Wettlauf um die Masken: Viele Länder klagen über entwendete Lieferungen aus China

Immer mehr Länder erheben Vorwürfe, dass für sie bestimmte Schutzausrüstungen von anderen Ländern entwendet oder einbehalten wurden. Es scheint, als sei ein internationaler Kampf um die in der Coronakrise so wichtigen Schutzmasken entbrannt.

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Die USA sollen für Frankreich bestimmte Schutzmasken aus China weggekauft haben, ähnliche Vorwürfe gibt es aus der Slowakei gegen Deutschland: In der Corona-Krise beklagen viele Länder unfaires Vorgehen, wie vier Beispiele zeigen:

Die USA gegen Frankreich:

Das Dementi aus Washington kam schnell: „Die US-Regierung hat keine einzige Maske gekauft, die von China an Frankreich geliefert werden sollte“, sagte ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AFP.

Drei französische Regionen – darunter die der Pariser Hauptstadt und die Region Grand Est an der Grenze zu Deutschland – werfen den USA vor, ihnen dringend benötigte Schutzmasken aus China vor der Nase weggekauft zu haben.

Frankreichs Premierminister Edouard Philippe sprach von ausbleibenden Lieferungen und einer „beträchtlichen Nachfrage der Vereinigten Staaten in China“.

Aus Kanada gibt es ähnliche Vorwürfe gegen die USA. Regierungschef Justin Trudeau nannte sie „besorgniserregend“ und kündigte eine Überprüfung an.

USA gegen Deutschland

Die USA sollen zudem eine Lieferung Schutzausrüstung für das Land Berlin aus China umgeleitet haben. Das berichtet der „Tagesspiegel“ unter Berufung auf Berliner Sicherheitskreise.

Demnach habe das Bundesland bei einem in China produzierenden US-Hersteller Atemschutzmasken bestellt. Diese sollten an Einsatzkräfte und Pflegepersonal verteilt werden. „Die Ware soll dann auf dem Weg vom Hersteller nach Deutschland von den Amerikanern abgefangen und in die USA gebracht worden sein“, schreibt der „Tagesspiegel“.

Bereis am Donnerstag hatten die Präsidenten von drei französischen Regionen den USA vorgeworfen, für sie gedachte Lieferungen aus China aufgekauft zu haben. Die US-Regierung wies die Vorwürfe aus Frankreich zurück.

„Die US-Regierung hat keine einzige Maske gekauft, die von China an Frankreich geliefert werden sollte“, sagte ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AFP. Anderslautende Angaben seien „komplett falsch“.

Deutschland gegen die Slowakei:

Der slowakische Politiker Peter Pellegrini, bis vor zwei Wochen Ministerpräsident seines Landes, erhob schwere Vorwürfe gegen einen unbekannten deutschen Händler.

Pellegrini sagte Mitte März dem Fernsehsender TA3, die Slowakei habe unter seiner Führung „Millionen von Masken in der Ukraine reserviert“. Dafür sei ein Aktenkoffer voller Bargeld in Höhe von 1,2 Millionen Euro vorbereitet worden.

Mit einem Regierungsflieger sollten die Schutzmasken abgeholt werden. „Aber ein deutscher Zwischenhändler ist uns zuvorgekommen, hat uns überboten und gekauft“, sagte Pellegrini.

Tschechien gegen Italien:

Tschechien beschlagnahmte im März 680.000 Atemschutzmasken und Beatmungsgeräte in einem Lagerhaus nördlich von Prag. Darunter war auch eine Spende aus China, die für das besonders betroffene Italien bestimmt war.

Die Aktion sorgte in Italien für Empörung. Als Entschädigung schickte Tschechien nach eigenen Angaben 110.000 Masken nach Italien – rund 10.000 mehr, als eigentlich von China vorgesehen gewesen seien, wie Außenminister Tomas Petricek der Nachrichtenagentur AFP sagte.

Frankreich gegen Spanien und Italien

Nach Recherchen der Pariser Zeitschrift „L’Express“ hat auch Frankreich Masken beschlagnahmt: Am 5. März wurden demnach Schutzmasken der schwedischen Firma Mölnlycke sichergestellt, die eigentlich für Spanien und Italien bestimmt waren.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte zuvor die Beschlagnahme aller Masken-Bestände angekündigt.

Was zeigen solche Fälle?

In erster Linie den erbarmungslosen Wettlauf um Schutzausrüstung. Nach Angaben von Christopher Yukins, Experte für öffentliches Beschaffungswesen an der Universität Washington, „brechen die Beschaffungsmärkte durch Covid-19 gerade zusammen“.

Die normalen Regeln des transparenten Wettbewerbs seien ausgesetzt. Der Forscher Jean-Sylvestre Mongrenier vom Pariser Institut Thomas More betont, auch verbündete Länder befänden sich jetzt in einer Situation der „Rivalität“.

Ob immer staatliche Akteure hinter Aufkäufen stehen oder private ist dabei ungewiss, wie andere Experten betonen. (afp/mf)

Frankreich: 588 Tote innerhalb von 24 STD

Frankreich: 588 Tote innerhalb von 24 Stunden

21:40 Uhr: In Frankreich ist die Zahl der Covid-19-Opfer weiter drastisch angestiegen. Innerhalb von 24 Stunden seien 588 neue Todesfälle gemeldet worden, sagte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon am Freitagabend in Paris. Seit dem 1. März seien mindestens 6.507 infizierte Menschen gestorben, davon 5.091 im Krankenhaus, 1.416 in Altenheimen und anderen sozialen Einrichtungen. Auch die Zahl der Patienten, die auf Intensivstationen behandelt werden müssen, ist von knapp 6.400 auf 6.662 angestiegen, 35 Prozent seien unter 60 Jahren, wie er erklärte.

immer mehr Ärzte haben Corona-Virus / Pflegepersonal

Man sollte die, die sich um uns kümmern besser schützen.

www.ichbindafuer.com

Offenbar immer mehr Ärzte und Pflegekräfte in Deutschland mit Coronavirus infiziert

Immer öfter infizieren sich auch Ärzte und Pflegekräfte mit dem Coronavirus. Das Robert-Koch-Institut geht demnach von Tausenden aus – doch die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen.

Lesch Corona Virus – woher er kommt

Corona: Was weiß die Wissenschaft?

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 versetzt unsere Welt in einen Ausnahmezustand. Doch woher kommt das Virus überhaupt? Was macht es im Vergleich zu den jährlichen Grippeviren so speziell? Und was erwartet uns in Zukunft?

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Video verfügbar bis 17.03.2025, in Deutschland

Weltweit suchen Wissenschaftler nach den besonderen Eigenschaften des neuartigen Feindes. Was unterscheidet SARS-CoV-2 von den bisher bekannten Grippeviren? Was von anderen Coronaviren? Um das Virus adäquat bekämpfen  zu können, müssen die Forscher den Weg des Erregers im menschlichen Körper nachvollziehen und verstehen, wie es die Zellen angreift. Die Hoffnung ist, aufgrund dieser Kenntnis ein spezifisch wirksames Medikament zu finden.
Professor Harald Lesch zeigt, was Forscher aktuell zu SARS-CoV-2 wissen. Und holt sich noch Experten ins Studio mit Frau Professor Ulrike Protzer, Virologin an der Technischen Universität München und im Helmholtz Zentrum München und Herrn Professor Jan Felix Drexler, Virologe der Charité Berlin.

  • Pangolin läuft durch BangkokStartpunkt der Coronapandemie war die chinesische Millionenstadt Wuhan. Als mögliche Virusquelle haben einige Forscher das Pangolin im Verdacht: das einzige Säugetier der Welt, das mit Schuppen bedeckt ist. Dass Schuppentiere Coronaviren in sich tragen können, war schon vorher bekannt. Möglich also, dass der Übertragungsweg vom Pangolin auf den Menschen führte. In Wuhan gibt es, wie in vielen anderen Orten Asiens, Wildtiermärkte, auf denen Tiere lebendig verkauft werden. Allein schon durch den engen Kontakt können Viren von Tieren auf den Menschen überspringen.
    In einigen Studien haben Forscher Pangoline aus verschiedenen Regionen untersucht. Und tatsächlich findet sich in den Schuppentieren ein Coronavirus, das dem menschlichen SARS-CoV-2 ähnelt. Durch Mutationen verändert ein Virus sein Erbgut ständig. Diese Unterschiede in der Gensequenz nutzen Forscher, um Stammbäume der Viren aufzustellen. So können sie den Ursprung von neu entdeckten Viren zurückverfolgen. Um zu klären, ob das Pangolin der direkte Überträger des Virus ist, haben Forscher das vollständige Erbgut des Coronavirus im Pangolin mit dem menschlichen Coronavirus verglichen. Bisherige Studien kommen zu einer rund 90-prozentigen Übereinstimmung. Das klingt nach viel, ist aber zu wenig, um das Pangolin als direkten Überträger auf den Menschen eindeutig zu identifizieren. Das Pangolin bleibt zwar im engsten Kreis der Verdächtigen. Aber vieles ist noch unklar. Pangoline, die mit Coronaviren infiziert sind, zeigen selbst Krankheitssymptome. Ein Hinweis, dass sie nicht das natürliche Reservoir der Viren sind. Es muss noch eine andere Quelle, einen anderen Ursprung für das Virus geben.

    Bildquelle: Reuters

Mundschutz Maskentypen Robert Koch Institut

Ein Ansteckungsrisiko könnte durch Masken verringert werden.

Robert-Koch-Institut ändert Einschätzung zu Mundschutz

Knappes Gut, hilfreiches Accessoire oder Pflichtkleidungsstück – über Masken wird in der Corona-Krise immer wieder diskutiert. Aber was nutzen die einzelnen Maskentypen?

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Das Robert-Koch-Institut hat in der Coronakrise seine Einschätzung für das Tragen von Mundschutz geändert: Wenn Menschen – auch ohne Symptome – vorsorglich eine Maske tragen, könnte das das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere mindern, hieß es auf der Internetseite der Bundesbehörde.

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Wissenschaftlich belegt sei das aber nicht. Zuvor hatte das RKI den Mundschutz nur Menschen mit akuten Atemwegserkrankungen empfohlen.

Ansteckungsrisiko könnte durch Masken verringert werden

Nicht jeder, der mit Sars-CoV-2 infiziert ist, bemerke das auch, hieß es. Manche Infizierte erkrankten gar nicht, könnten den Erreger aber trotzdem weitergeben.

Regeln zum Husten- und Niesen, zur Händehygiene und zum Mindestabstand sollten auch mit Masken weiterhin eingehalten werden. Außerdem gebe es keine hinreichenden Belege dafür, dass ein Mund-Nasen-Schutz oder eine selbstgenähte Maske einen selbst vor einer Ansteckung schützt.

Das RKI bezieht sich in seiner neuen Einschätzung auf sogenannten Mund-Nasen-Schutz und auf Behelfsmasken aus Stoff.

Verschiedenen Schutzmasken im Überblick

Selbstgemachte Masken: Im Netz kursieren zahlreiche Schnittmuster und Faltanleitungen für einen selbstgemachten Mundschutz – oder auch „Community Mask“ genannt. Das ist besonders vor dem Hintergrund der Knappheit medizinischer Masken eine kluge Idee, sagte der Virologe Christian Drosten dem NDR.

Die Schutzeigenschaften hängen aber stark von Material und Nutzung ab: Fest gewebte sind besser geeignet als leicht gewebte Stoffe. Eine wissenschaftlich nachgewiesene Schutzwirkung haben die Masken aber nicht.

Es wird aber vermutet, dass sie das Risiko einer Ansteckung verringern, weil sie den Tröpfchenauswurf reduzieren und das Bewusstsein für achtsamen Umgang mit sich und anderen unterstützen können. Hygienevorschriften und Abstandsregeln sollten trotzdem eingehalten werden.

Mund-Nasen-Schutz: Auch diese Masken dienen vor allem dem Schutz von Mitmenschen. In medizinischen Einrichtungen sind sie derzeit häufig knapp.

Der sogenannte Mund-Nasen-Schutz fängt ebenfalls Flüssigkeitsspritzer und Tröpfchen in der Ausatemluft der tragenden Person ab. So kann das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, verringert werden.Den Träger können sie auch vor größeren Tröpfchen aus der Umgebung schützen.

Einen ausreichenden Schutz vor Viren und Bakterien bieten auch sie nicht, weil die Masken nicht abschließend auf dem Gesicht sitzen. So können etwa kleine Tröpfchen in der Luft eingeatmet werden. Auch mit diesen Masken gelten also weiter die Regeln für Händehygiene und Sicherheitsabstand.

FFP-Masken: Die Abkürzung FFP steht für Filtering Face Piece – also etwa filternder Gesichtsschutz. Sie werden in drei Klassen unterschieden: 1, 2 und 3.

Sie schützen in unterschiedlichen Graden vor festen und flüssigen Partikeln, wobei 3 die höchste Schutzklasse darstellt. Um sich vor Corona-Viren zu schützen, empfehlen Experten Masken der Klasse 2 und 3. Weil der Filter einer FFP-3-Maske sehr dicht ist, fällt das Atmen damit schwer. Die Maske kann daher nur für kurze Zeiträume getragen werden.

Medizinische Masken nur für Klinikpersonal

Die medizinischen Masken – inklusive der OP-Masken – sind derzeit häufig knapp. Viele Experten plädieren aus diesem Grund dafür, diese Schutzmasken primär Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeheimen vorzubehalten.

Umfrage: Mehrheit für Maskenpflicht

Die Mehrheit der Bundesbürger hält die Einführung einer Schutzmaskenpflicht einer Umfrage zufolge für richtig. 57 Prozent der Befragten sind dafür, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der nächsten Zeit beim Einkaufen oder im Nahverkehr verpflichtend zu machen, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Forsa-Erhebung hervorgeht, die RTL und ntv in Auftrag gegeben hatten. Besonders hoch war die Zustimmung demnach unter Frauen und älteren Menschen.

Nur gut ein Viertel der Befragten glaubt hingegen, dass man selbst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt ist, wenn man eine selbstgenähte Maske trägt oder sich ein Tuch oder einen Schal vors Gesicht bindet. (lag/ash/dpa)

Coronakrise in Österreich: Nur mit Mundschutz in den Supermarkt

Aufgrund der Coronakrise muss nun in den meisten Lebensmittelgeschäften ein Mundschutz getragen werden. Verteilt wird der Schutz vor den Filialen.

Krise verpennt? Bundesregierung wurde bereits 2012 vor Pandemie gewarnt!!

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn trägt Mit-Verantwortung für Versorgungsengpässe bei Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln in Deutschland im Zuge der Corona-Pandemie. Ein entsprechendes Risiko-Papier präsentierte die Bundesregierung bereits 2013.

Krise verpennt? Bundesregierung wurde bereits 2012 vor Pandemie gewarnt

Das Robert-Koch-Institut skizzierte auf Grundlage der Erfahrungen mit den Coronaviren SARS und MERS bereits 2012 ein Pandemie-Szenario. Es ist nun praktisch genau so eingetreten. Deutschland hätte genügend Zeit gehabt, sich darauf vorzubereiten.

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Vielen Bundesbürgern fällt angesichts der Coronakrise vor allen Dingen auf, dass es Deutschland als einem der reichsten Länder weltweit plötzlich an so elementaren Dingen wie Atemschutzmasken und Desinfektionsmitteln mangelt.

Es scheint, als sei die derzeitige Pandemie aus dem Nichts über das Land hergefallen. Die Warnung vor dem momentanen Ausnahmezustand aber ist bereits acht Jahre alt.

Bericht im ZDF über Risikoanalyse rüttelt viele Bürger wach

Das ZDF-Polit-Magazin „Frontal21“ berichtete am 24. März 2020 von einer wissenschaftlichen Analyse, die inzwischen auch in den sozialen Netzwerken die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Aus dem „Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012“ geht hervor, dass die Bundesregierung seitdem von den Gefahren einer Pandemie wusste.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) und weitere Behörden spielten das Szenario einer Pandemie durch. Es ging um eine theoretische Analyse, ausgehend von früheren Seuchengeschehen.

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Erfahrungen mit den Coronaviren SARS und MERS

In den Jahren 2002 und 2003 waren in 30 Ländern weltweit mehr als 8.000 Menschen an der Atemwegserkrankung SARS erkrankt. Knapp 800 Patienten starben.

2012 ging von der arabischen Halbinsel das Coronavirus MERS aus. Ende Februar 2020 waren der Weltgesundheitsorganisation WHO 2.519 Erkrankte und 866 Tote aufgrund einer Ansteckung mit dem MERS-Virus bekannt.

Am 3. Januar 2013 veröffentlichte der Bundestag das erwähnte Ergebnis zweier Risikoanalysen. Diese geben einen Überblick, welche Ereignisse mit welcher Wahrscheinlichkeit eintreten – und wie groß der zu erwartende Schaden ist.

„Außergewöhnliches Seuchengeschehen“ wurde vorhergesehen

Eine der Analysen bezieht sich auf eine Pandemie durch den Erreger „Modi-SARS“. Das Szenario beschreibe ein „außergewöhnliches Seuchengeschehen“, so der Bericht. In dessen Zuge käme es auch zu Versorgungsnot im medizinischen Bereich. „Die Industrie“ könne, so heißt es in dem Bericht von 2012, „die Nachfrage nicht mehr vollständig bedienen.“ Es entstünden „Engpässe“.

Thomas Rauch, Geschäftsführer des Verbands Hygiene und Oberflächenschutz, will erst im Gespräch mit dem „Frontal21“-Autoren Andreas Halbach von der Existenz des Papiers von 2012 erfahren haben. „Ich kannte es nicht. Davon bin ich überrollt worden.“ Den ersten Kontakt mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn habe es erst Mitte März 2020 gegeben.

Chinesen kauften Schutzausrüstung aus Deutschland zurück

Auch die Warnung Achim Theilers verhallte bei Spahn. Der Geschäftsführer der Franz Mensch Gmbh, eines des führenden Produzenten von Hygiene- und Schutzartikeln, schrieb am 5. Februar 2020 den Minister per E-Mail an. Darin wies er unter anderem darauf hin, dass 97 Prozent der Weltmarktproduktion von Hygiene- und Schutzartikeln aus China stamme. Von dort, wo das Coronavirus im Dezember 2019 ausbrach. Nun würden diese Artikel dort dringend benötigt und deshalb in Deutschland wieder aufgekauft.

Theiler forderte von der Bundesregierung, bezüglich der Ausstattung des medizinischen und des Pflegepersonals „vorzeitig“ zu planen. „Der Brand lief schon. Und man hat sich weiterhin mit dem Erklären des Brandes beschäftigt, anstatt darüber nachzudenken, wie man löscht.“

Das im Szenario von 2012 beschriebene „Modi-SARS“ ist hypothetisch, hat jedoch realistische Eigenschaften. Es handelt sich, wie beim nun aufgetretenen Sars-CoV-2, um ein Coronavirus.

Die Begründung für diese Annahme: „Die Wahl eines SARS-ähnlichen Virus erfolgte unter anderem vor dem Hintergrund, dass die natürliche Variante 2003 sehr unterschiedliche Gesundheitssysteme schnell an ihre Grenzen gebracht hat.“

Spahn und Wieler haben sich getäuscht

Genau das erlebt im Frühjahr 2020 auch Deutschland. Dies hängt auch mit Fehleinschätzungen aus berufenem Mund zusammen. So sagte Prof. Lothar H. Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts, am 21. Januar 2020: „Insgesamt gehen wir davon aus, dass sich das Virus nicht sehr stark auf der Welt ausbreitet.“

Eine Woche später stand Wieler an der Seite des Ministers Spahn, als dieser im Rahmen einer Pressekonferenz noch immer beruhigte: „Die Gefahr für die Gesundheit der Menschen in Deutschland durch diese neue Atemwegserkrankung aus China bleibt nach unserer Einschätzung weiterhin gering.“

Dabei hatte drei Tage zuvor die Weltgesundheitsorganisation die Gefahr einer weltweiten Verbreitung des SARS-CoV-2 bereits als hoch eingestuft.

Im Bericht von 2012 heißt es, es sei „in der Praxis nicht vorhersehbar, welche neuen Infektionskrankheiten auftreten, wo sie vorkommen werden und wann dies geschehen wird.“

Trotzdem sagte Prof. Dr. Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, im Bericht bei „Frontal21“, er sei „erstaunt. Ich hätte es mir gar nicht vorstellen können, dass wir tatsächlich so unvorbereitet sind.“ (hau/dpa)

In einer früheren Version dieses Artikels wurde der Halbsatz, „dass die Bundesregierung seitdem von der aktuellen Corona-Pandemie wusste“, geändert.

Weißes Haus befürchtet laut Prognose bis zu 240.000 Tote

Immer wieder hat der Präsident erklärt, das Coronavirus sei in den USA unter Kontrolle. Davon spricht er selber längst nicht mehr. Umgestimmt hätten ihn Prognosen mit Todeszahlen wie „in Weltkriegen“. Nun bereitet Trump die Amerikaner auf harte Zeiten vor. Das Weiße Haus geht in einer Prognose von bis zu 240.000 Toten aus. (Teaserbild: imago images/UPI Photo)

Corona Trump — schon angekommen

Donald Trump bei einer Ansprache über den Coronavirus.

Trump in der Coronakrise: „Er muss jetzt Führungsqualitäten zeigen“

Der US-Präsident verbreitet am liebsten positive Nachrichten über sich und sein Land. Die Corona-Pandemie passt ihm da schlecht ins Konzept. Christoph Haas, Politikwissenschaftler an der Universität Freiburg, erklärt im Interview mit unserer Redaktion, warum die Einschränkung des öffentlichen Lebens Trump so schwerfällt und wie die Amerikaner das Krisenmanagement ihres Präsidenten bewerten.

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Erst tat er das Coronavirus als Erfindung der Demokraten ab, dann erklärte er ihm den Krieg. Erst wollte er die massiven Beschränkungen der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens so schnell wie möglich wieder aufheben, jetzt hat er sie doch verlängert: US-Präsident Donald Trump fährt in der Corona-Krise bisher einen Schlingerkurs.

Herr Haas, erkennen Sie bei Donald Trump inzwischen eine Linie im Umgang mit dem Coronavirus?

Christoph Haas: Offenbar ist er jetzt in der Realität angekommen. Neueste Zahlen zeigen, dass das Virus in den USA desaströse Spuren hinterlässt – das scheint er begriffen zu haben. Die Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus hat er bis zum 30. April verlängert.

Warum tut sich Trump so schwer mit einer entschiedenen Bekämpfung des Virus?

Das hat wahrscheinlich mehrere Gründe. Die USA sind für ihn zunächst die größte Nation von allen – und das liegt in seiner Wahrnehmung auch an ihm selbst. Das Coronavirus ist da ein Störfaktor. Außerdem wirft die Präsidentschaftswahl im Herbst ihre Schatten voraus.

Trump will den Wählern ein gutes Gefühl geben – mit dem Virus und seinen wirtschaftlichen Folgen fällt das schwer. Er hat meiner Einschätzung nach nicht begriffen, dass ein Präsident nicht dazu da ist, immer nur gute Nachrichten zu verbreiten. Er muss auch in Krisensituationen gut reagieren.

Glauben Sie, dass ihm das gelingt?

Es kommt jetzt viel darauf an, wie er mit dieser Krise weiter umgeht. Beim Hurricane Katrina 2005 hat der damalige Präsident George W. Bush zu spät reagiert – was ihn stark an Ansehen und Zustimmung kostete. Andererseits kann eine Krise auch für Trump eine Chance sein, um Führungsqualitäten zu zeigen.

Live-TickerCoronavirus

Söder fordert europäischen Marshallplan für Zeit nach Coronakrise

Trump scheint jedenfalls mit sich im Reinen zu sein. Er hat sich in einem Tweet dafür gefeiert, dass seine Pressekonferenzen derzeit von mehreren Millionen Amerikanern verfolgt werden. Wie beurteilt die Bevölkerung seine Arbeit?

Seine Zustimmungswerte sind insgesamt gestiegen. Das ist allerdings in Krisensituationen ein typisches Phänomen. In Umfragen wird deutlich, dass viele Amerikaner die Lage ähnlich sehen wie Trump: Sie wissen nicht so recht, wie sie damit umgehen sollen.

Einen gewissen Schlingerkurs können viele Menschen daher nachvollziehen. Allerdings sagt in einer Umfrage auch eine Mehrheit von 58 Prozent, dass Trump zu spät auf das Virus reagiert hat.

Seine Anhänger haben bisher immer zu Trump gehalten – egal was er gemacht hat. Gilt das auch jetzt noch?

Im Moment sind die Zustimmungswerte unter den Republikanern noch sehr hoch. Aber natürlich könnte sich das ändern. Wenn eine Katastrophensituation den eigenen Landkreis oder die eigene Stadt trifft, werden sich auch republikanische Wähler überlegen, ob Trumps Antworten noch zur Realität passen.

Einige republikanische Gouverneure wie Mike DeWine in Ohio und insbesondere Larry Hogan in Maryland haben schon klar gesagt: So geht das nicht, wir brauchen ein einheitliches Krisenmanagement und der Präsident muss die Richtung weisen.

Wie haben die USA insgesamt auf das Virus reagiert?

Manche Landkreise und Einzelstaaten haben schon im Januar Maßnahmen ergriffen. Da haben sich die Behörden auf die Pandemie vorbereitet, indem sie alte Krisenpläne aus der Schublade geholt und zum Beispiel Schutzmasken geordert haben.

Manche dieser Behörden sagen jetzt: Die Bundesebene in Washington hätte mehr vorangehen müssen. Mit dem Hilfspaket hat sie inzwischen reagiert. Da muss man abwarten, wie die Mittel eingesetzt werden – ob sie da ankommen, wo sie gebraucht werden.

Warum ist diese Pandemie für ein so mächtiges und reiches Land so gefährlich?

Die Amerikaner sind zunächst sehr mobil, deshalb hat so ein Virus in den USA eine große Chance, sich auszubreiten. Wie in anderen liberalen Demokratien kann man zudem nur schwer Maßnahmen wie zum Beispiel in China umsetzen.

Dass Soldaten vor dem Haus stehen und Bürger daran hindern, rauszugehen, ist hier schwer vorstellbar. Man kann Spielplätze und Schulen schließen, aber die persönliche Freiheit massiv einzuschränken, ist in Demokratien nicht so einfach.

Und welche Rolle spielt das Gesundheitssystem?

Was die medizinische Versorgung angeht, sind die Amerikaner eigentlich die Nummer eins der Welt – schon allein, weil sie eine exzellente medizinische Forschung haben.

Auf der anderen Seite sind Dutzende Millionen Menschen ohne Krankenversicherung. Und das könnten noch erheblich mehr werden, wenn die wirtschaftliche Rezession infolge der Covid19-Krise in steigender Arbeitslosigkeit mündet, zumal die Krankenversicherung in vielen Fällen von den Arbeitgebern finanziert wird.

Die fortschrittliche Medizin steht häufig nur denen zur Verfügung, die sie auch bezahlen können. Zudem sieht man in Italien, dass dieses Virus auch ein Gesundheitssystem in einem G7-Staat überfordern kann. Es wird eine spannende Frage, ob sich die Krise in der Gesundheitspolitik niederschlagen wird. Im Wahlkampf wird das sicher eine Rolle spielen.

Könnten die oppositionellen Demokraten von dieser Krise profitieren?

Das Schwierige für die Demokraten ist: Joe Biden ist immer noch nicht als Präsidentschaftskandidat offiziell bestätigt. Weil das Coronavirus grassiert, sind die Vorwahlen in vielen Staaten verschoben. Das spielt Trump in die Karten.

Hinzu kommt, dass Biden aktuell kein politisches Amt hat. Er kann sich zum Beispiel nicht wie ein Gouverneur als Macher und Helfer profilieren. Er kann nur öffentlich sagen, er hätte dieses und jenes anders gemacht.

Dr. Christoph Haas hat an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Politikwissenschaft, Geschichte und Englisch studiert. Er arbeitet am Lehrstuhl für Vergleichende Regierungslehre und beschäftigt sich unter anderem mit dem politischen Denken in den USA.

Sanders hofft auf Umdenken in der Gesellschaft

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders hat das Gesundheitssystem der Vereinigten Staaten kritisiert.

KUG – Kurzarbeit

Man sollte mit mind. 2.ooo.ooo (Millionen) Kurzarbeiter rechnen

Die meisten Firmen können das nicht verkraften,können die Löhne nicht aufstocken, viele werden schließen müssen. Haltet zusammen, und nehmt die angeordneten Schutzmaßnahmen ernst, auch die Ausgangssperre!

Immer wieder sieht man, dass sich mehr als 2 Personen treffen……….werdet Ihr erst wach, wenn es Euch selbst oder Eure Familie trifft?

Haltet Euch gesund.

Gangelt Kreis Heinsberg wird Studienzentrum

Kreis Heinsberg wird zum „Forschungslabor“WDR aktuell 31.03.2020 Verfügbar bis 07.04.2020 WDRVon Silvia Andler

Corona-Forschung in Gangelt startet

  • Gemeinde als Blaupause für ganz Deutschland
  • Wissenschaftler hoffen auf wichtige Erkenntnisse
  • Forscher sprechen von großer Chance

In Gangelt im Kreis Heinsberg starten heute Forschungsarbeiten der Uni Bonn zum Coronavirus. Dazu wird ein Studienzentrum aufgebaut. In der Gemeinde waren die ersten Corona-Fälle in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen worden.

Landrat Pusch bei einer Pressekonferenz

Die Wissenschaftler wollen unter anderem erforschen, wie viele Menschen sich in Gangelt mit dem Coronavirus infiziert haben. Auf diese Weise lässt sich zum Beispiel relativ genau bestimmen, wie hoch die Dunkelziffer ist und wie sich die Infektion ausgebreitet hat. Für die Untersuchung wurden 1.000 Bürger in der Gemeinde repräsentativ ausgewählt. Sie sollen nun Fragen beantworten und Speichel- und Blutproben abgeben.

Kreis Heinsberg ist anderen Regionen voraus

Es sollen Lösungen für ganz Deutschland gefunden werden, sagt der Bonner Virologe Hendrik Streeck. Der Kreis Heinsberg sei bei der Corona-Krise den anderen Regionen in Deutschland um fast drei Wochen voraus. Das sei eine große Chance für die Forschung, denn hier könne man sehen, wie es im Rest des Landes möglicherweise in einigen Wochen aussehen wird. Ein Ziel sei auch, herauszufinden, was Infektionen begünstigt bzw. bremst und wann die Schutzmaßnahmen gelockert werden können.

Kreis Heinsberg wird zum “Forschungslabor”WDR aktuell 31.03.2020 Verfügbar bis 07.04.2020 WDRVon Stefan Wittke

Kritik und Lob

Streeck übte aber auch Kritik: Es wäre besser gewesen, wenn die Studie früher gestartet wäre. Man habe wichtige Zeit verloren. Zugleich lobte er die Kooperationsbereitschaft der Menschen in Gangelt. Erste Ergebnisse der Studie sollen Ende nächster Woche vorliegen. In vier Wochen soll die Studie abgeschlossen sein.

Spanien 800 Corona Tote an einem Tag

Bild zu Coronavirus - Spanien
Eine Frau mit Atemschutzmaske geht an einer leeren Baustelle in Malaga vorbei. Spanien will mit einer ebenso drastischen wie umstrittenen Verschärfung der bereits seit zwei Wochen geltenden Ausgangssperre die Corona-Pandemie noch stärker bekämpfen. Gemäß der Anordnung, müssen alle Arbeitnehmer, die in nicht wesentlichen Sektoren tätig sind, bis zum 9. April zu Hause bleiben. Betroffen sind vor allem der Bausektor und weite Teile der Industrie.

Umstrittener Anti-Virus-„Winterschlaf“ in Spanien gestartet

In Spanien starben zuletzt sogar mehr Corona-Kranke als im aktuellen Brennpunkt Italien. Über 800 pro Tag. Madrid geht deshalb im Kampf gegen das Virus aufs Ganze und legt das Land lahm. Viele sind aber dagegen. Regierungschef Pedro Sánchez gerät enorm unter Druck.

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Spanien hatte in den vergangenen Tagen knapp alle zwei Minuten einen Corona-Toten zu beklagen. Ähnlich dramatische Zahlen gab es zuletzt nur in Italien. Den Intensivstationen droht der Kollaps. Um die Eindämmung der Krise zu beschleunigen, beschloss die linke Regierung eine drastische Verschärfung des Ausgangsverbots, die am Dienstag voll in Kraft trat. Zum Ärger vieler Unternehmer und Politiker, die deshalb den bisher trotz einiger Fehler geschonten Ministerpräsidenten Pedro Sánchez nun gnadenlos attackieren. Adiós politische Waffenruhe. Das Blatt „El Mundo“ schrieb, der „Winterschlaf“, wie Madrid die Aktion nennt, werde für die viertgrößte EU-Volkswirtschaft „tödlich“ sein.

Coronavirus: „Winderschlaf“ legt Spaniens Wirtschaft lahm

Bisher durften in Spanien alle Bürger, die nicht im Homeoffice arbeiten konnten, trotz der seit dem 15. März und noch bis zum 11. April geltenden Ausgangssperre zum Arbeitsplatz fahren. Das ist nun vor allem in weiten Teilen der Industrie und im Bausektor für die nächsten knapp zwei Wochen vorbei. Die betroffenen Arbeitnehmer sollen ihr Gehalt zwar weiterhin beziehen, die nicht geleisteten Stunden aber später nachholen. Nur die Menschen, die in „wesentlichen Sektoren“ tätig sind, dürfen weiterhin das Haus verlassen, um ihren Jobs nachzugehen.

Experten warnen die Regierung, durch den „Winterschlaf“ könnten bis zu vier Millionen Jobs vernichtet werden. „So geht das nicht! Die Regierung hat uns nicht einmal um Rat gefragt“, klagte Antonio Garamendi, der Präsident des Unternehmerverbandes CEOE, am Montag im Interview des Radiosenders „RNE“. Durch das Lahmlegen der Wirtschaft drohe „nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine soziale Krise“. „Man treibt uns in den Bankrott“, schimpfte neben unzähligen Arbeitgebern und Arbeitnehmern auch der Präsident des spanischen Selbstständigenverbandes ATA, Lorenzo Amor.

Opposition entzieht Sánchez die Unterstützung

Der konservative Oppositionsführer Pablo Casado hatte das Krisenmanagement von Sánchez bisher nur am Rande kritisiert, dem Regierungschef aber stets seine volle Unterstützung bei allen Maßnahmen zugesichert. Die entzog der Chef der Volkspartei (PP) dem Ministerpräsidenten aber nun. „Loyalität ist kein Blankoscheck“, erklärte Casado. „Die Kosten (der Krisenbewältigung) dürfen nicht den Unternehmen aufgebürdet werden, sie müssen vom Staat getragen werden“, forderte der 39-Jährige. Wenn es keine Korrekturen gebe, würden unzählige kleine und mittlere Firmen nie wieder aus dem „Winterschlaf“ erwachen.

Weiter als Casado ging Santiago Abascal, der Chef der rechtspopulistischen Partei Vox, der drittstärksten Kraft im Madrider Parlament. Man werde Sánchez in Zukunft „strafrechtlich verfolgen lassen“, sagte er. Protest kam außerdem auch von Regionalpräsidenten verschiedener politischer Couleur. Die konservative Zeitung „ABC“ schrieb derweil: „Die Zukunft ist nicht mehr nur ungewiss, sie ist inzwischen enorm besorgniserregend.“

Maßnahme sorgt für riesige Einbußen, aber auch für Chancen

Allein die Baubranche, die nach eigenen Angaben 1,27 Millionen Menschen beschäftigt und einen Anteil von zehn Prozent am spanischen Bruttoinlandsprodukt hat, dürfte in den nächsten zwei Wochen vier Milliarden Euro einbüßen. Die Zeitung „La Razón“ schätzte den Gesamtverlust auf 60 Milliarden.

Durch das Stilllegen weiter Wirtschaftssektoren bleiben aber zusätzlich viele Millionen Menschen zu Hause – die Chancen des Virus auf Ausbreitung werden drastisch reduziert. Wenige Zahlen machen das deutlich. Schon am Montag ging der Nahverkehr in Madrid im Vergleich zum selben Tag der Vorwoche um 40 Prozent zurück. Auf den kurzfristig mitgeteilten Aufschub des „Winterschlafes“ um 24 Stunden konnten viele Unternehmen wohl nicht mehr reagieren. Der Energiekonsum lag derweil 25 Prozent unter Normalniveau.

Druck auf Sánchez wächst, neue Fehler wären fatal

Bisher hatte der Ministerpräsident in den Augen vieler Spanier sicher nicht alles richtig gemacht. Nach einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Instituts NC Report meinten mehr als 80 Prozent, Sánchez habe zu spät auf die Krise reagiert.

Viele Spanier verstehen etwa nicht, wieso die Regierung am 8. März in Madrid die Riesenkundgebung anlässlich des Weltfrauentages zuließ, als die Weltgesundheitsorganisation bereits vor Massenevents gewarnt hatte. Zehntausende nahmen damals teil. Darunter drei Angehörige des Regierungs-Kabinetts und Sánchez‘ Ehefrau Begoña – die alle anschließend positiv getestet wurden.

Ist vielleicht auch deshalb Madrid mit knapp 3400 Toten (fast der Hälfte aller Todesfälle Spaniens) das Epizentrum der Krise?, fragt man sich in der Hauptstadt. Für Unmut sorgte unter anderem auch, dass die Regierung Zehntausende mangelhafte Testkits kaufte. Mehr Fehler darf sich Madrid nicht leisten, warnte „El Mundo“: Die Verschärfung des Ausgangsverbots sei Sánchez‘ „letzte Kugel“. (mgb/dpa/Emilio Rappol)

Lesen Sie auch: Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in unserem Live-Blog

Bild zu Abstand
US-Forscher: Mindestabstand von 1,5 Metern ist zu wenig

Deutschland ist mit Kontaktbeschränkungen belegt. Nicht-Angehörige sollen – sofern dies möglich ist – einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einhalten, um sich nicht mit dem Coronavirus zu infizieren. Nun behaupten aber US-Forscher, der Abstand müsse viel größer sein.

Corona Virus

Corona – Virus  ichbindafuer.com  dass sich alle Mitbürgen an die Vorgaben der Regierung halten, damit wir, so schnell wie möglich, wieder in das normale (für uns normale Leben) zurückkehren können. Wenn man schaut wie es sich in Italien oder Spanien entwickel hat, macht Urlaub z.B. Mallorca wohl keinen Spaß mehr. Denkt einfach einmal darüber nach…………….und nicht, nach Ostern geht die Schule wieder los! Oder es werden Abiturarbeiten geschrieben. Sicherlich gibt es viele die sagen hoffentlich wird es verschoben.die hätten es eeeeeh nicht geschafft. Verbaut den jungen Menschen nicht Ihre Zukunft.die Älteren haben eeeeh  schon viel zerstört. wir bitten um rege Teilnahme………sagt einmal etwas……Eure Meinung……………..

Corona – Sofortmaßnahmen für Kriegsregionen

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) kündigt Sofortmaßnahmen für Kriegsregionen und Entwicklungsländer an. „Die Corona-Krise trifft jetzt mit aller Härte die ärmsten Menschen in den Flüchtlings- und Krisenregionen“, sagte Müller den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Man erarbeite ein „umfassendes Programm für die notwendigen Sofortmaßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie und der wirtschaftlichen Folgen in Entwicklungsländern, insbesondere in Flüchtlingsregionen wie dem Krisenbogen um Syrien“.  Dazu werde der Etat seines Ministeriums deutlich umgeschichtet, kündigte er an, ohne Details zu nennen.

Es darf in der Corona-Krise nicht zu einer Benachteiligung der Armen gegenüber den Reichen kommen

Ein Mitglied des syrischen Zivilschutzes versprüht Desinfektionsmittel. Foto: Anas Alkharboutli/dpa
Ein Mitglied des syrischen Zivilschutzes versprüht Desinfektionsmittel. Foto: Anas Alkharboutli/dpa  
Live · Desk

Zuschüsse Kleinunternehmer – www.ichbindafuer.com

Sehr geehrte Damen und Herren,

um den Schaden für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen in Folge der Corona-Krise abzufedern, hat der Bund ein Soforthilfeprogramm Corona aufgelegt. Die Landesregierung hat beschlossen, das Angebot des Bundes 1:1 an die Zielgruppen weiterzureichen und dabei zusätzlich den Kreis der angesprochenen Unternehmen noch um die Gruppe der Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten zu erweitern.

Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses. Sie ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt:

  • bei Unternehmen mit bis zu 5 Mitarbeitern bis zu 9.000 €
  • bei Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern bis zu 15.000 €
  • bei Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern bis zu 25.000 €

Um eine solche Soforthilfe erhalten zu können, muss eine dieser Voraussetzungen auf Ihre aktuelle, wirtschaftliche Lage zutreffen:

  • Sie haben verglichen zum durchschnittlichen, monatlichen Umsatz der letzten drei Monate zum Vorjahr einen Umsatzrückgang von mindestens 50%. (Bedeutet: Januar bis März 2019 verglichen zu Januar bis März 2020).

oder

  • Ihr Betrieb wurde auf behördliche Anordnung aufgrund der Corona-Krise geschlossen.

oder

  • Ihre vorhandenen Mittel reichen nicht aus, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens zu zahlen (bspw.: Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten). Hier spricht man von einem Finanzierungsengpass.

Sobald ein genannter Punkt zutrifft, können Sie unter www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020 das passende Antragsformular bearbeiten. Falls keiner dieser Punkte zutreffen sollte, besteht auch kein Anspruch auf eine Soforthilfe.

Als zweites Instrument zur finanziellen Unterstützung besteht die Möglichkeit des zinslosen Stundens von Steuern. Ein Antrag auf zinslose Steuerstundung kann bei jedem zuständigen Finanzamt eingereicht werden. Beim Ausfüllen eines solchen Antrages wird Ihr Steuerberater Sie gerne unterstützen. Diese Vorauszahlungen können beim Finanzamt gestundet werden

  • Einkommenssteuer
  • Körperschaftssteuer
  • Gewerbesteuer

Zur Genehmigung eines solchen Antrages müssen Sie unbedingt die Nachweispflicht beachten! Hierzu zählen beispielsweise die verringerten Einkünfte durch die Stornierung von Aufträgen oder jegliche Lieferengpässe.

Bei der Umsatzsteuer kann eine Dauerfristverlängerung beantragt werden. Das heißt, dass die Umsatzsteuervorauszahlung zu einem späteren Zeitpunkt fällig wird. Diese Regelung gilt derzeit jedoch nur für folgende Bundesländer (Stand 26.03.2020):

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Brandenburg
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Sachsen

Weitere Bundesländer könnten noch folgen.

Achtung! Stundung bedeutet eine reine Verschiebung der Steuerzahlung. Die Steuern müssen zu einem späteren Zeitpunkt in voller Höhe oder in Raten zurückgezahlt werden. Sie müssen als Betrieb selbst aktiv werden. Das Finanzamt wird nicht von sich aus auf Sie zukommen.

Wir hoffen, dass wir Ihnen auf diesem Wege weiterhelfen können. Bei Fragen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise, können Sie sich gerne jederzeit an corona-info@bauenundleben.com wenden.

In solchen Zeiten ist es wichtig, zusammenzustehen und sich gegenseitig den Rücken zu stärken. Bleiben Sie, Ihre Familie sowie Mitarbeiter gesund und scheuen Sie sich nicht, bei Fragen auf uns zuzukommen. Lassen Sie uns gemeinsam diese Herausforderung meistern. Wir sind und bleiben für Sie da!

Berechnung der Grundsteuer unzulässig.

Berechnung der Grundsteuer ist unzulässig

Normalerweise finden wir die Grundsteuer sollten gesenkt werden.

Früher konnten die Eigentümer die Grundsteuer etc. sowie die gesamten Grund und Gebäudekosten begleichen.

Auf Grund der letzten Währungsreform (wir wollen es einmal so ausführen), den Zugewinn der neuen Bundesländer sowie, was noch wichtiger ist, die Einführung des sogenannten EURO`s.

Hier fand eine Entwertung der Deutsche DM statt, die staatlichen Leistungen für den einzelnen Bürger wurden reduziert. nehmen wir nur die normalen Lohneinkünfte sowie die Renten, hierüber müsste einmal richtig und ehrlich diskutiert werden.

Es sieht also so aus, dass in Zukunft kein normaler Arbeiter, auch wenn die Immobilie bezahlt ist, diese nicht mehr unterhalten, geschweige denn behalten kann. hierfür werden die Politiker schon sorgen.

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zwingt die Regierung zu einer Reform. Grundbesitz dürfte dann für viele deutlich teurer werden.Die Berechnung der Grundsteuer in Deutschland ist unzulässig. Das entschied das Bundesverfassungsgericht am Dienstag. Der Bundesfinanzhof hatte die Vorschriften zur Bemessung des Einheitswerts für verfassungswidrig gehalten und deshalb das Bundesverfassungsgericht angerufen. Auch andere Kläger haben es durch die Instanzen bis Karlsruhe geschafft. Die Kläger und Beschwerdeführer sehen unter anderem den Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz verletzt.

Die Immobilienwerte, auf denen die Höhe der Grundsteuer beruht, sind völlig veraltet. Grundbesitzer, Mieter, Hauseigentümer, alle zahlen eine Steuer, die mit den tatsächlichen Werten der Grundstücke und Immobilien oft nicht mehr viel zu tun hat. In Westdeutschland stammen die Kriterien für die Bewertung des zu versteuernden Grundvermögens von 1964, in Ostdeutschland sogar von 1935. Diese Einheitswerte gelten immer noch, egal ob ein Gebäude verfallen ist oder der Wert im Zuge des Immobilienbooms erheblich gestiegen ist. Die wichtigsten Hintergründe zum Urteil im Überblick.

Diese Bedeutung hat die Grundsteuer:

Knapp 13 Milliarden Euro nehmen die Kommunen jährlich mit der Abgabe ein. Das Geld kommt von den Eigentümern von Grundstücken und Immobilien. Im Jahr 2015 betrug sie für ein Grundstück mit einem Einfamilienhaus in Großstädten mit mehr als 100 000 Einwohnern durchschnittlich 577 Euro pro Jahr. Für eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus lag sie bei durchschnittlich 229 Euro. Das hat das Institut der Deutschen Wirtschaft errechnet. Die Grundsteuer A ist für land- und forstwirtschaftliche Flächen fällig. Typ B gilt für übrige Grundstücke, bebaut wie unbebaut, wobei Eigentümer für bebaute Grundstücke mehr zahlen müssen. Vermieter dürfen die Grundsteuer als Nebenkosten auf die Mieter umlegen. Die Abgabe gehört neben der Gewerbesteuer zur wichtigsten Einnahmequelle der Städte und Gemeinden. Das Geld fließt immer in die Haushaltskassen, auch wenn die Wirtschaft einmal nicht so gut läuft.

So läuft die Berechnung bislang:

35 Millionen Grundstücke gibt es in Deutschland. Für jedes erlassen die Finanzämter einen eigenen individuellen Bescheid. Dafür bestimmen sie den Wert des Objekts, den Einheitswert anhand Lage, Nutzung und Bebauung des Grundstücks. Daraus wird ein Grundsteuermessbetrag ermittelt, der mit dem jeweiligen Hebesatz der Kommune von mehreren hundert Prozent multipliziert wird. Gerade Städte in Geldnot haben in den vergangenen Jahren die Hebesätze kräftig erhöht. Nach einer Erhebung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags gibt es dabei große Unterschiede: In Witten in Nordrhein-Westfalen liegen die Hebesätze bei mehr als 900 Prozent, in Ingelheim in Rheinland-Pfalz bei unter 100 Prozent.

So könnte die Reform die der Grundsteuer aussehen:

Nach dem Urteil wird wohl eine Reform notwendig. Die Mehrheit der Bundesländer hat bereits ein „Kostenwertmodell“ vorgeschlagen. Das sieht vor, die 35 Millionen Grundstücke und Immobilien neu zu bewerten. Dies könnte für viele Eigentümer teuer werden. Blieben dann die Steuermesszahlen und Hebesätze unverändert, würde dies im Durchschnitt zu einer „Verzehnfachung der Grundsteuer“ führen, kritisiert der Immobilienverband IZA. Der Eigentümerverband Haus und Grund warnt gar davor, dass sich die Belastung für einzelne Eigentümer gar vervierzigfachen könne. Auch dürfte es viele Jahre dauern, die neuen Einheitswerte zu ermitteln.

Alternativ gibt es das sogenannte Südländer-Modell. Angelehnt an einen Vorschlag der Länder Bayern, Hessen und Baden-Württemberg sieht es vor, die Grundsteuer nach der Größe des Grundstücks und der Nutzfläche zu bemessen – nicht jedoch nach dem Wert. Das wird von der Immobilienwirtschaft favorisiert, weil damit „kein automatischer Erhöhungsmechanismus“ verbunden und dies viel leichter umzusetzen wäre. Union und SPD wollen laut Koalitionsvertrag eine Grundsteuer C. Damit sollen Kommunen nicht genutzte Grundstücke höher besteuern können, um Spekulationen mit unbebauten Grundstücken zu bekämpfen und mehr Bauland zu mobilisieren.

Dieses ist schlicht und ergreifend ein falsche Aussage.

So beugt man keiner Spekulation vor, einer Spekulation beugt man vor, im dem man diesen Leuten die Grundstücke nicht verkauft.

Doch hier kommt wieder die GIER zum Vorschein.

Bitcoin, die Osterkörbchen werden weiterhin geleert

Bald haben wir wieder Ostern, vergleicht einmal unsere Vorhersagen zum Thema Bitcoin.

Es kann nur einen geben.

Wie wir feststellen konnten, haben wir mit unserer Vorhersage, (Entnahme von Bargeld in die eigene Tasche) recht gehabt — gemeint ist hier, wie diese Leute so schön sagen das..MINING…….., vielleicht wissen die ja was das heißt?

Nun gehen die Erfinder, oder Halbgescheiten von Bitcoin, Ripple,Lithcoin, Ethereum, Bitcoin Cash (hier sagt der Name schon alles) hin, und plündern weiter die Vereinskasse.

Wir lassen uns überraschen, wie lange noch Leute diese Coins kaufen.

Betrachtet man nun unsere letzte Meldung im Vergleich mit unserer Heutigen….so wird man feststellen, dass es sich hier um eine degressiv fallende Kurve handelt =  gegen NULL laufend………

Alles nur geklaut………………ohne Bestrafung……………warum?? Denken Sie in der nächsten Halbzeitpause einmal darüber nach!!

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