Bayern München – Schalke 04

Es war kein super starkes Spiel von Bayern, sondern Schale war enorm schwach.

Schalke ist nun mal kein Maßstab.

Kein Trainer mit dem man als Verein etwas anfangen kann, und der Elf fehlt die nötige Einstellung.

Schalke sollte sich etwas runderneuern, vom Vorstand angefangen über den Trainer (aber man hat ja noch einige zu bezahlen) bis hin zu den Spielern (überbezahlt)

Was will man von den Spielern verlangen? Erst weg und dann 1. Wahl, ist nicht gerade weitsichtig gedacht. Charakter?? Was ist das??

Die Spieler schauen nur auf ihre eigenen Einnahmen und Interessen.

www.champions-live.de

 

Köln – Mainz = 2 : 2

Bild zu 1. FC Köln, 1. FSV Mainz 05
Pierre Kunde Malong (r.) sorgte mit einem sehenswerten Solo für den Endstand.

1. FC Köln verschenkt Sieg gegen Mainz 05 – Traum-Solo von Kunde

Der „Effzeh“ startet furios aus der Corona-Pause. Doch Mainz schlägt zurück und wird dank einer sensationellen Einzelleistung mit einem Punkt belohnt.

Mehr aktuelle News zur Bundesliga finden Sie hier

Trotz virtueller Unterstützung von Geißbock Hennes IX. und über 1000 Glücksbringern hat der 1. FC Köln einen Sieg gegen Ex-Trainer Achim Beierlorzer verschenkt. Die Rheinländer verspielten beim 2:2 (1:0) im ersten Geister-Heimspiel der Vereinsgeschichte gegen den FSV Mainz 05 einen 2:0-Vorsprung und verpassten die Chance, auf Tuchfühlung zu den Europacup-Plätzen zu gehen.

Der Klassenerhalt sollte bei zehn Punkten Vorsprung auf Relegationsrang 16 aber fix sein, vom begehrten sechsten Rang trennen den FC sechs Zähler. Die Mainzer haben derweil weiter vier Punkte Abstand zu Platz 16.

Kundes starkes Solo lähmt den 1. FC Köln

Der gebürtige Kölner Mark Uth brachte den FC per Foulelfmeter früh in Führung (6.). Damit war die Schalker Leihgabe, die die Kölner gerne fest verpflichten würden, in jedem seiner acht Spiele an mindestens einem Tor beteiligt. Florian Kainz legte nach (53.), Mainz schlug durch das erste Saisontor der Liverpool-Leihgabe Taiwo Awoniyi (61.) und ein starkes Solo von Pierre Kunde Malong (72.) zurück.

Verzichten mussten die Kölner außer auf die Fans auch auf Geißbock Hennes IX., der aber über einen zum Spielfeld gerichteten Bildschirm via Videoschalte aus dem Kölner Zoo zugeschaltet war. Auf der Osttribüne hatte der Verein 1300 Glücksbringer von Dauerkarten-Besitzern drapiert,von zahlreichen Trikots über Schals bis zu Teddybären.

Der Hauptsponsor hatte einen virtuellen Chor veranstaltet, und auch im Stadion sollte das, was beeinflussbar war, so normal wie möglich sein. Stadionsprecher Michael Trippel war im Einsatz, Vereins- und Tor-Hymnen wurden eingespielt.

Mainz 05 gibt nicht auf und wird belohnt

Sportlich war schon vor dem Anpfiff vieles anders. Kölns Trainer Markus Gisdol hatte gegenüber dem letzten Spiel vor der Corona-Pause drei Änderungen vorgenommen.

Beierlorzer, der beim 3:1 der Mainzer im Hinspiel noch auf der Kölner Bank saß und nach dem 11. Spieltag entlassen wurde, sogar deren sieben.

Der im Sommer aus Augsburg verletzte und danach lange verletzte Stürmer Dong-Won Ji gab für 55 Minuten ein unglückliches Debüt für die Rheinhessen, Florian Müller kam als Ersatz des verletzten Stammtorhüters Robin Zentner zum ersten Einsatz seit dem 3. Spieltag – und musste schon nach fünf Minuten hinter sich greifen. Moussa Niakhaté hat Uth im Strafraum umgestoßen, der 28-Jährige verwandelte sicher.

Mainz war nicht geschockt. In der 13. Minuten jubelten die über die Tribüne hinter der Bank verteilten Ersatzspieler der Gäste bereits, der Schuss von Jean-Paul Boëtius flog, geblockt von Toni Leistner, aber knapp vorbei.

Karim Onisiwo scheiterte am starken Timo Horn (29.). Auch nach dem Kopfball-Treffer von Kainz nach Flanke von Dominick Drexler ergaben sich die Gäste nicht und wurden noch mit einem Punkt belohnt. (dpa/fte)

Bild zu Fußball, Bundesliga, Borussia Dortmund, BVB, FC Schalke 04, S04, Derby, Historie, 2008
Bildergalerie starten

Die spektakulärsten Derbys zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04

Treffen die Vereine aus Dortmund und Gelsenkirchen aufeinander, geht es um die Vorherrschaft im Ruhrgebiet. Die Duelle zwischen dem BVB und Schalke 04 haben in der Vergangenheit ganz besondere Momente hervorgebracht: eine unangenehme Begegnung mit einem Hund, ein Spiel im Nebel und das „Jahrhundert-Derby“.

Heinsberg-Studie 1,8 Mio. Infizierte

Corona-News im Live-Ticker: Heinsberg-Studie: Möglicherweise 1,8 Millionen Infizierte in Deutschland

Laut einer Schätzung der Universität Bonn könnten bereits 1,8 Millionen Menschen in Deutschland mit dem Coronavirus infiziert sein. Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts ist bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs optimistisch. NRW droht mit einem Alleingang bei der Kita-Öffnung. Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker.

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in unserem Live-Blog

  • 11:08 Uhr: Heinsberg-Studie: Möglicherweise 1,8 Millionen Infizierte in Deutschland
  • 09:59 Uhr: Paul-Ehrlich-Institut optimistisch bei Corona-Impfstoff-Entwicklung
  • 08:31 Uhr: Trump rechnet mit Coronavirus-Impfstoff zum Jahresende
  • 07:44 Uhr: Corona-Lockerungen zum Wochenstart
  • 05:01 Uhr: Nordrhein-Westfalen droht bei Kita-Öffnung mit Alleingang

falsche Infektionszahlen

Corona-News im Live-Ticker: Merkel und Spahn nannten falsche Infektionszahlen

Kanzlerin und Gesundheitsminister sind vor dem Bund-Länder-Gipfel am Donnerstag offenbar von deutlich zu vielen akut Infizierten in Deutschland ausgegangen. Westliche Geheimdienste bezichtigen China in der Coronakrise der Vertuschung, Unterdrückung und Zensur. Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker.

Live-Ticker zum Coronavirus hier aktualisieren

  • 16:39 Uhr: Anstieg der Todeszahlen in Italien doch nicht so stark wie gedacht
  • 14:47 Uhr: Diskussion um falsche Zahlenangaben von Merkel und Spahn
  • 13:18 Uhr: Polen lockert Grenzregeln
  • 11:51 Uhr: Geheimdienste machen China schwere Vorwürfe
  • 10:39 Uhr: Verzweifelter Hilferuf an Thunberg aus Manaus
  • 08:00 Uhr: Boris Johnson spricht nach Corona-Genesung über Pläne für Todesfall
  • 02:00 Uhr: Maas gegen Schnellschüsse bei Aufhebung von Reisewarnungen

Mann erschlägt Frau

Bild zu Polizei
Nahe einer Raststätte an der A7 wurde der Mann festgenommen. (Symbolbild)

Er soll zuvor seine Ehefrau erschlagen haben: Mann nach Flucht über A7 festgenommen

Ein Streit in Osthessen ist in einem Tötungsdelikt geendet, bei dem eine 36-Jährige ihr Leben verlor. Ihr Ehemann wurde festgenommen.

Mehr Panoramathemen finden Sie hier

Ein Mann soll in Osthessen seine Ehefrau erschlagen haben. Der 35-jährige syrische Staatsangehörige sei in der Nacht auf Sonntag festgenommen worden, teilten die Staatsanwaltschaft Gießen und die Polizei in Fulda mit.

Dem Tötungsdelikt an der 36-jährigen Syrerin vorausgegangen sei ein Familienstreit in der gemeinsamen Wohnung der Familie in Alsfeld (Vogelsbergkreis).

Nach Tötungsdelikt in Alsfeld: Mann flüchtet mit drei Kindern über Autobahn

Der Mann sei mit den drei gemeinsamen Kindern im Auto geflohen, aber im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung mit Unterstützung der unterfränkischen Polizei im Bereich der Tank- und Rastanlage Riedener Wald an der Autobahn 7 in Bayern festgenommen worden. Widerstand habe er nicht geleistet, die Kinder seien wohlbehalten gewesen.

Die genauen Hintergründe der Tat seien unklar, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft. Der 35-Jährige solle am Montag dem Haftrichter vorgeführt werden. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen habe er dem Opfer mit einem Schlagwerkzeug tödliche Verletzungen zugefügt. Die Tat geschah den Angaben zufolge am späten Samstagabend gegen 22:45 Uhr. Andere Bewohner des Mehrfamilienhauses hätten die Polizei alarmiert, hieß es. © dpaFrau

Timo Werner sagt FC Bayern ab

Bild zu Timo Werner
Timo Werner wird RB Leipzig im Sommer wohl den Rücken kehren.

Timo Werner sagt FC Bayern ab – er weiß wohl schon, wohin seine Reise geht

Timo Werner will lieber im Ausland Fußball spielen als in München. Die ungewöhnliche Absage des Nationalspielers an den deutschen Branchenprimus legt den Rückschluss nahe, dass die Zukunft des Stürmers schon geklärt ist. In Leipzig hofft man aber noch.

Mehr Fußballthemen finden Sie hier

Mit dieser freundlichen, aber dennoch eindeutigen Absage an den FC Bayern München hat Timo Werner die Spekulationen um seine sportliche Zukunft neu angefacht.

Ungeachtet der Werbeversuche von Ralf Rangnick für einen erneuten Verbleib des Stürmers auch über diesen Sommer hinaus bei RB Leipzig deuten viele Zeichen auf einen baldigen Abschied ins Ausland hin. Beim FC Liverpool wird Trainer Jürgen Klopp die Aussagen des von ihm umworbenen 24-Jährigen jedenfalls erfreut zur Kenntnis genommen haben.

„Bayern ist ein toller Verein, da brauchen wir nicht drüber zu reden. Und Hansi Flick hat diese Saison bewiesen, dass er ein richtig guter Cheftrainer ist. Aber falls ein Wechsel irgendwann einmal ein Thema werden sollte, würde mich eher der Schritt ins Ausland reizen als ein Wechsel zu Bayern„, sagte Werner der „Bild“-Zeitung.

Nach Werners Absage rückt Sané-Transfer näher

So eine für die Bundesliga-Branche ungewöhnlich klare Positionierung gegen den deutschen Rekordmeister klingt nicht mehr nach knallhartem Sommer-Poker, sondern nach Gewissheit, wohin die Reise geht

Gerade in den schwierigen Corona-Zeiten, in denen auch bei den ganz großen Clubs die Ausgaben gut kalkuliert werden. „Es ist einfach so, dass mich die Herausforderung in einer anderen Liga noch etwas mehr reizen würde als ein Wechsel innerhalb der Bundesliga“, erklärte Werner.

Diese Positionierung beeinflusst auch die Münchner Planungen. Im vergangenen Jahr wäre der Leipziger für fixe 25 Millionen Euro zu haben gewesen. Der Transfer kam aber genauso wenig zustande wie der stattdessen präferierte Coup mit Leroy Sané. Nach dessen ausgeheiltem Kreuzbandriss dürfte der Angreifer von Manchester City auch durch die Werner-Aussage nun wieder verstärkt im Blickfeld der Bayern stehen.

Werner-Wechsel zum FC Liverpool schon sicher?

Die für ihn unglückliche bayerische Wechsel-Saga 2019 hat Werner offenbar nicht vergessen. „Und natürlich spielt es dann auch eine Rolle, dass die gegenseitige Wertschätzung maximal da sein müsste“, betonte er. „Was damals die Beweggründe des FC Bayern waren, kann ich nicht beantworten“, ergänzte Nationalstürmer Werner.

Seit Wochen wird er mit Liverpool in Verbindung gebracht, wo ihn Klopp mit seinem Tempofußball bestens als Puzzleteil für den Dreiersturm der Reds einsetzen könnte. Die Konkurrenz beim englischen Liga-Spitzenreiter ist in dem Top-Trio Mohamed Salah, Sadio Mané und Roberto Firmino allerdings groß.

Zuletzt wurde auch ein Interesse des FC Chelsea kolportiert. Werner selbst hatte zwischenzeitlich neben England auch von Spanien als Option gesprochen.

Rangnick rät Werner zu Verbleib in Leipzig

Sein Vertrag bei den Leipzigern ist bis zum 30. Juni 2023 gültig. Gegen eine Ablösesumme, die angeblich bei 60 Millionen Euro liegen soll, könnte er den Club aber schon in diesem Sommer verlassen. Das will man bei RB natürlich verhindern.

„Ich kenne seine Familie und die seiner Freundin sowie seinen Berater sehr gut. Er hat sich nochmal weiterentwickelt, gerade was seine Trefferquote anbetrifft und könnte unter Julian Nagelsmann und mit seinen Kollegen nochmal einen Sprung machen. Ich würde mich freuen, wenn er bliebe“, sagte Ralf Rangnick der „Mitteldeutschen Zeitung“. Mit 21 Treffern ist Werner zweitbester Saison-Torschütze in der Bundesliga hinter Bayern-Torjäger Robert Lewandowski (25 Tore).

Auf die Frage, ob er denn über diesen Sommer hinaus in Leipzig bleibe, wich Werner aus und lobte erstmal das dort gemeinsam Erreichte. „Ich weiß extrem zu schätzen, was ich an RB Leipzig habe und würde deswegen niemals sagen: „Ich muss hier unbedingt weg!‘“ (hub/dpa)imo Werner nicht zum FC Bayern

Star Wars: Logik-Fehler um R2-D2

Star Wars: Logik-Fehler um R2-D2 stellt selbst Mark Hamill vor Rätsel

Wenn irgendeinem Fan ein vermeintlicher Fehler im „Star Wars“-Kosmos auffällt, hat in der Regel Mark Hamill eine Antwort darauf. Doch bei einem großen Logik-Problem rund um R2-D2 weiß selbst der Darsteller von Luke Skywalker nicht mehr weiter…

R2-D2 C-3PO Star Wars

Foto: Verleih

Findige Fans haben ein Fehlerchen rund um die Erinnerung von C-3PO und R2-D2 entdeckt.

Am Ende von „Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“ schlug George Lucas den großen Bogen: Seine Prequel-Trilogie sollte nahtlos in die Originalfilme übergehen. Um das zu gewährleisten, baute er eine Szene ein, in der C-3PO seine Erinnerungen gelöscht wurden. Somit ist es kein Problem mehr, wenn er in der Original-Trilogie keine Erinnerungen an Obi-Wan Kenobi oder die Skywalker-Familie hat, deren Geschichte im Dezember 2019 in „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ ihr Finale genommen hat ­– und dabei nicht jeden Fan versöhnt zurückließ.

Was George Lucas damals im Jahr 2005 aber vergaß, ist die quälende Frage, was aus R2-D2 geworden ist. Auch der Droide war in allen drei Prequel-Filmen dabei und ist fester Bestandteil der Originalfilme. Bei allem, was R2 weiß, müsste er sogar wissen, dass es sich bei Darth Vader um den Vater von Luke Skywalker handelt. Warum also hat er es weder Luke noch C-3PO je mitgeteilt? Ein Fan hat diese Frage an Luke Skywalker alias Mark Hamill persönlich auf Twitter gestellt. Doch die Antwort ist ernüchternd.

Selbst „Star Wars“-Star Mark Hamill ist ratlos

Der Twitter-User John Roderick schreibt, seine Tochter habe ihn gefragt, warum R2-D2 nie mit Luke über das Vaterschaftsproblem gesprochen hat. „Ich saß bloß da, bis sie mit den Schultern zuckte und weg ging„, schreibt der Vater. In solchen Momenten liegt die Hoffnung der Fans gewöhnlich bei „Star Wars“-Ikone Mark Hamill, der auf jedes noch so kleine Problem eine Antwort weiß. Stattdessen postet er ebenfalls: „Ich las diesen Tweet, dachte lang und hart nach … dann zuckte ich mit den Schultern und ging weg.

Mark Hamill

@HamillHimself

I read this tweet, thought long and hard… then just shrugged and walked away. https://twitter.com/johnroderick/status/1253850623491010563 

Eingebettetes Video

john roderick

@johnroderick

My daughter just asked, “R2-D2 was there for the whole story and never had his memory wiped so why didn’t he just tell Luke that Vader was his father at some point?” I just sat there dumbfounded until she shrugged and walked away.

2.704 Nutzer sprechen darüber

Eine mögliche Antwort wäre, dass George Lucas anders als er oft behauptet, während der Dreharbeiten zum ersten „Star Wars“-Film noch gar nicht wusste, dass sich Darth Vader als Lukes Vater herausstellen wird. Bei der Erstellung der Prequel-Trilogie ist ihm dieses Detail dann offensichtlich durchgerutscht.

Alle „Star Wars“-Filme können bei Disney+ gestreamt werden. Der aktuelle Film „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ erscheint am 4. Mai auf Disney+. Den Trailer seht ihr hier:

Corona Live Ticker Laschet Lockerungskurs Kritik

Corona-Live-Ticker: Laschet verteidigt Lockerungskurs – Kritik folgt prompt: „Unverantwortlich“

Der NRW-Ministerpräsident hält an seinem Kurs fest, Kritiker werfen ihm teilweise Unverantwortlichkeit und fehlendes Zahlenverständnis vor. US-Präsident Trump nimmt an, dass das Coronavirus aus einem Labor in China stammt und empfiehlt der WHO, sich zu schämen. Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker.

Live-Ticker zum Coronavirus hier aktualisieren

  • 13:18 Uhr: NRW-Ministerpräsident Laschet verteidigt seinen Lockerungskurs
  • 13:02 Uhr: Die Deutsche Bahn gerät in gewaltige finanzielle Schieflage
  • 12:28 Uhr: DGB-Boss wirft Union Blockade bei Kurzarbeitergeld vor
  • 11:37 Uhr: Linken-Chef Bartsch erwartet Klassenkampf aufgrund der wirtschaftlichen Verwerfungen
  • 09:59 Uhr: Erste Ergebnisse zu Remdesivir geben Anlass zur Hoffnung
  • 05:38 Uhr: Trump: Hinweise auf Coronavirus-Ursprung in Labor in China
  • 03:30 Uhr: US-Experte Fauci: Impfstoff gegen Coronavirus im Idealfall im Januar

Erste Studienergebnisse Corona-Wirkstoff Remdesivir

Deutsche Presse-Agentur (dpa)

Eine Ampulle des Medikamentes Remdesivir.© Ulrich Perrey/dpa-POOL/dpa Eine Ampulle des Medikamentes Remdesivir.Remdesivir gilt als Hoffnungsträger bei der Suche nach Mitteln zur Behandlung von Covid-19, schon früh starteten Studien zur Wirksamkeit der Substanz. Nun liegen erste Ergebnisse vor.Über den Corona-Impfstoff Remdesivir wurde bereits viel berichtet. Jetzt zeigte sich in einer neuen US-Studie, dass der Wirkstoff die Behandlungsdauer von Covid-19-Patienten verkürzen kann.

Das Problem: Der Impfstoff ist in keinem Land der Welt bisher zugelassen.

Verschiedene Studien, verschiedene Meinungen

Die Ergebnisse der Untersuchung seien sehr positiv zu bewerten, sagte der Immunologe und Chef des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten (NIAID) der USA, Anthony Fauci am Mittwoch (Ortszeit).

Eine im Fachmagazin ‚The Lancet‘ vorgestellte chinesische Studie kommt hingegen zu dem Schluss, dass sich der Zustand der Patienten mit Remdesivir nicht wesentlich verbessert. Aus Patientenmangel wurde diese Studie allerdings frühzeitig abgebrochen.

Laut Fauci, ein Berater von US-Präsident Donald Trump, hat Remdesivir eine „signifikante positive Wirkung bei der Verringerung der Zeit bis zur Genesung“ gezeigt.

Die klinische Studie mit mehr als 1000 Teilnehmern sei mit Kontrollgruppen durchgeführt worden, die Datenerhebung hätten unabhängige Experten begleitet.

Die Resultate müssten aber noch unabhängig geprüft und veröffentlicht werden. Die Hinweise auf eine deutlich kürzere Krankheitsdauer seien jedenfalls vielversprechend.

Früher Therapiebeginn mit Remdesivir erhöht Heilungschance

Patienten mit der Lungenkrankheit Covid-19, die in Krankenhäusern Remdesivir bekamen, waren laut Fauci nach durchschnittlich elf Tagen wieder genesen, die Patienten der Kontrollgruppe erst nach 15 Tagen.

Damit seien jedoch nicht alle Probleme gelöst, sagte Fauci während eines Treffens im Büro von Präsident Trump weiter. Zwar sei auch die Sterblichkeitsrate etwas geringer gewesen, dieses Ergebnis sei aber bislang nicht statistisch signifikant.

In die chinesische Studie wurden 237 Patienten aus zehn Krankenhäusern in Wuhan eingeschlossen, dem Ursprungsort der Pandemie. 158 bekamen Remdesivir, 79 ein wirkungsloses Scheinmedikament.

Die Forscher stellten keinen statistisch bedeutsamen Einfluss auf die Krankheitsdauer oder die Sterberate fest. Neben dem vorzeitigen Abbruch der Studie weisen sie allerdings auf eine weitere Schwächen der Studie hin: Die meisten ihrer Patienten waren erst recht spät im Krankheitsverlauf mit Remdesivir behandelt worden.

Ein früherer Therapiebeginn verbessere die Behandlungsergebnisse womöglich.

Einschätzung europäischer Experten

Man dürfe nicht auf hochwertige Forschung zu Wirkstoffen verzichten, die in ersten Behandlungsversuchen erfolgversprechend waren, betont der britische Medizinstatistiker John Norrie von der University of Edinburg in einem begleitenden Kommentar zu der Studie.

„Das ist eine besondere Herausforderung inmitten einer Pandemie, die Versuchung ist groß, die Schwelle für überzeugende Beweise zu senken.“

Man müsse es vermeiden, unwirksame und möglicherweise gefährliche Maßnahmen einzusetzen, weil dies mehr schade als nutze und klinische Studien zu wirklich wirksamen Mitteln erschwere.

Deutschland begrüßt den Einsatz des Impfstoffs

Nach Ansicht deutscher Experten sind die Ergebnisse der US-Studie ausreichend belastbar. Es seien genügend Patienten untersucht worden; unter Therapie mit Remdesivir seien sie früher aus dem Krankenhaus entlassen worden, sagt etwa Clemens Wendtner von der München Klinik Schwabing.

„Somit sind wesentliche Endpunkte der Studie erreicht worden, so dass an einer raschen Zulassung der Substanz aus meiner Sicht wenig Zweifel bestehen dürfte.“

Auch Gerd Fätkenheuer von der Uniklinik Köln, Leiter einer klinischen Prüfung von Remdesivir (GS-5734) bei Patienten in Deutschland, rechnet aufgrund der positiven Ergebnisse mit einer baldigen Zulassung.

Was ist Remdesivir genau?

Remdesivir wurde ursprünglich gegen das Ebolavirus entwickelt und zeigte in Laborversuchen einige Wirksamkeit gegen Sars-CoV-2. In Zellversuchen stoppte es die Vermehrung des Virus, in Tierversuchen wirkte es gegen andere Coronavirus-Infektionen wie Sars und Mers. Remdesivir ist bislang in keinem Land der Welt zugelassen.

Die Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) sei derzeit in Gesprächen mit dem Arzneimittelhersteller Gilead, um Remdesivir rasch für Patienten in Krankenhäusern verfügbar zu machen, sagte Fauci.

Eine formelle Zulassung des Medikaments dauere jedoch noch wesentlich länger und erfordere weitere Studien.

Trump sagte am Mittwochabend (Ortszeit) auf die Frage, ob er sich von der Behörde einen beschleunigten Zulassungsprozess für das Mittel wünsche, er wolle, dass man so schnell wie möglich vorangehe. „Wir wünschen uns sehr schnelle Genehmigungen.“

Das Biotech-Unternehmen Gilead erklärte in einer Pressemitteilung, man sei sich der „positiven Daten“ aus der klinischen Studie bewusst, die Kommunikation liege aber beim NIAID.

Boxer Felix Sturm zu drei Jahren Haft verurteilt

Bild zu Felix Sturm vor Gericht - Urteil
Felix Sturm, ehemaliger Box-Weltmeister im Mittelgewicht, kommt neben seinen Anwälten Nils Kröber (r) und Andreas von Dahlen zum Landgericht. Hier wird das Urteil im Prozess um Steuerhinterziehung, Doping und Körperverletzung gegen den Box-Profi verkündet.

Boxer Felix Sturm zu drei Jahren Haft verurteilt

Box-Profi Felix Sturm ist wegen Steuerhinterziehung und versuchter Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Das hat am Donnerstag das Landgericht Köln entschieden.

Mehr Panoramathemen finden Sie hier

Sturm wurde schuldig gesprochen, dem Fiskus in den Jahren 2008 bis 2010 sowie 2013 insgesamt rund eine Million Euro vorenthalten zu haben. Freispruch erging hingegen bezüglich der Steuerhinterziehungsvorwürfen für die Jahre 2011 und 2012. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Ursprünglich angeklagt war der 41-Jährige wegen Steuerhinterziehung von rund 5,8 Millionen Euro in den Jahren 2008 bis 2015. Im Verfahren waren aber die Vorwürfe bezüglich der Jahre 2014 und 2015 eingestellt worden.

Sturm wegen Verstoß gegen Anti-Dopinggesetz verurteilt

Sturm wurde ferner wegen Verstoßes gegen das Anti-Dopinggesetz verurteilt. Demnach war Sturm im Weltmeisterschaftskampf gegen den Russen Fjodor Tschudinow im Februar 2016 mit dem Mittel Stanozolol gedopt. Da der Kampf somit regelwidrig geführt wurde, wurde Sturm auch wegen vorsätzlicher Körperverletzung verurteilt.

Sturm hatte in dem Verfahren rund acht Monate in Untersuchungshaft gesessen, nachdem er im April 2019 auf der Fitnessmesse „Fibo“ festgenommen worden war. Vor Heiligabend vergangenen Jahres kam Sturm gegen eine Kaution von 300.000 Euro unter Auflagen auf freien Fuß. (jwo/dpa) © dpa

Jeder dritte von Kurzarbeit bedroht

Fast jeder dritte Beschäftigte in Deutschland von Kurzarbeit bedroht

A general view of the Brandenburg gate, as the spread of the coronavirus disease (COVID-19) continues in Berlin, Germany, April 16, 2020. Picture taken April 16, 2020. REUTERS/Christian Mang – UP1EG4H0OQQ0Q

Nürnberg (Reuters) – Die Bundesagentur für Arbeit (BA) erwartet in Deutschland wegen der Corona-Krise keine Massenentlassungen, dafür aber eine nie dagewesene Rekordzahl von Kurzarbeit.

Die Arbeitslosenzahl stieg im April zwar deutlich um 308.000 auf knapp 2,65 Millionen, wie die BA am Donnerstag mitteilte. Doch anstelle von Kündigungen überbrücken Firmen die Krise mit Kurzarbeit: Gut 10,1 Millionen Beschäftigte und damit fast jeder dritte Arbeitnehmer ist davon bedroht. “Das Kurzarbeitergeld scheint zu wirken”, sagte BA-Chef Detlef Scheele in Nürnberg. “Entlassungen finden nicht in großem Umfang statt. Die Betriebe halten Mitarbeiter.” Die Krise frisst sich aber durch die Finanzen: Die BA geht laut Scheele davon aus, dass ihr 26-Milliarden-Euro-Polster aufgezehrt wird und die Behörde Milliardenhilfen des Bundes benötigen könnte.

Üblich ist im April aufgrund der Jahreszeit eigentlich ein Rückgang der Arbeitslosenzahl, weil mit der Beschäftigung in den Außenberufen wie Bau, Gastronomie und Landwirtschaft eine Frühjahrsbelebung einsetzt. Durch den Virus-Shutdown brach dies nun weg. Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen stieg die Arbeitslosenzahl im Monatsvergleich um einen saisonbereinigten Rekordwert von 373.000. “Das Gute daran ist, es sind nicht vorrangig Entlassungen”, sagte Scheele. Zum Anstieg der Arbeitslosenzahl hätten nur in geringem Umfang Kündigungen geführt. Ausschlaggebend sei gewesen, dass weniger Menschen in Weiterbildungsmaßnahmen seien und dass der Stellenmarkt eingebrochen sei. Die Stellenzugänge seien im April um rund 50 Prozent eingebrochen.

Spucken verboten: Strenge Regeln für Premier-League-Profis

Spucken verboten: Strenge Regeln für Premier-League-Profis

imago0032749065h.jpg

Kyle Walker muss sich künftig umgewöhnen.

(Foto: imago images/Colorsport)

Die Spieler müssen Masken oder Schals tragen, Bälle und Eckfahnen werden ständig desinfiziert: Die Premier League in England hat ihren Klubs für die Rückkehr ins Training mit Gruppen strenge Auflagen gemacht. Liga-Direktor Richard Garlick soll laut Medienberichten allen Klubs ein siebenseitiges Dokument zugesandt haben.

Zu den weiteren Vorschriften gehört, dass die Profis ihre Autos mindestens drei Plätze voneinander entfernt parken müssen, Massagen sind nur nach Genehmigung des Klubs möglich, Getränke erhalten die Profis ausschließlich an gewissen Abholpunkten. Die penible Einhaltung der Vorschriften soll Voraussetzung dafür sein, dass die Liga wie geplant am 8. Juni den Spielbetrieb wieder aufnehmen kann.

Quelle: ntv.de

Friseure öffnen teurer

Endlich öffnen die Friseursalons wieder – mit neuen Auflagen und wohl höheren Preisen.

Friseurbesuch: Corona-Auflagen wirken sich auf Ablauf, Leistungen und Preise aus

Friseursalons öffnen wieder, aber der Besuch dort wird nicht mehr so sein, wie wir ihn kennen. Was sich durch die Corona-Auflagen verändert, welche Dienstleistungen es gibt und warum der Haarschnitt wohl teurer wird – die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

Mehr aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie hier

Ab dem 4. Mai dürfen Friseursalons nach mehrwöchiger Zwangspause in der Coronakrise wieder öffnen. Damit sich möglichst niemand mit dem Virus dort ansteckt, gelten aber einige Vorgaben.

Einen Kaffee trinken und nebenher eine Zeitschrift lesen, während man die Haare trocknen lässt? Das gehört erst einmal der Vergangenheit an. Der Friseurbesuch wird nicht mehr so sein wie gewohnt.

Muss ich einen Mundschutz im Friseursalon tragen?

Ja. Beim Bedienen müssen sowohl Friseure als auch Kunden einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Man kann einen eigenen mitbringen, die Salons werden aber wohl auch einen bereitstellen.

Probleme beim Schneiden sollte es da nicht geben, sagt Jörg Müller, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks. Gegebenenfalls nimmt man die Schlaufen kurzzeitig vom Ohr. Damit der Mundschutz dann nicht abfällt, könnte ihn der Kunde in dieser Zeit festhalten. Wenn, dann allerdings nur an den Seiten, denn einmal aufgesetzt, soll man die Maske nicht mehr berühren.

Wie wirken sich die neuen Vorgaben auf die Preise aus?

Kunden müssen bei einem Friseurbesuch in Zukunft wohl mehr bezahlen. Der Grund dafür ist zum einen der zeitliche Mehraufwand durch den neuen Schutzstandard. Zum anderen müssen Friseursalons mehr Geld für Schutzausrüstung wie etwa Einmalhandschuhe, Masken und Desinfektionsmittel ausgeben. All das führt nach Angaben des Zentralverbands zu einem moderaten Anstieg der Preise.

Wie teurer ein Haarschnitt künftig wird, lässt sich allerdings nicht genau beziffern – das legt jeder Salon selbst fest. Der Verband Deutscher Friseurunternehmen rechnet mit einem durchschnittlichen Preisanstieg von ein bis zwei Euro.

Lesen Sie auch: Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in unserem Live-Blog

Werden weiterhin alle Dienstleistungen angeboten?

Nein. Kunden werden sich auf einige Abstriche einstellen müssen. „Gesichtsnahe Dienstleistungen wie Augenbrauen- und Wimpernfärben, Rasieren und Bartpflege dürfen derzeit nicht ausgeführt werden“, heißt es dazu in dem Schutzstandard. Das trifft etwa die auf Bärte spezialisierten Barber besonders. Sie können in Zukunft nur Herrenhaarschnitte anbieten.

Männer werden zudem um einen Nasshaarschnitt nicht umhinkommen. Haare waschen wird mit dem Standard nämlich für alle Kunden Pflicht. So sollen mögliche Viren in den Haaren abgetötet werden. Dazu reicht es auch nicht, sich vor dem Friseurbesuch die Haare selbst zu waschen. Auf dem Weg zum Salon könnte man nämlich erneut mit dem Virus in Kontakt kommen.

Was ist mit dem Cappuccino und einer Zeitschrift?

Ein Glas Wasser oder eine Tasse Kaffee wird es beim Friseur vorübergehend nicht geben. Eine Zeitschrift beim Haare schneiden oder Föhnen zu lesen, ist ebenfalls verboten. Beides soll das Infektionsrisiko in den Salons verringern.

Kann man jetzt nur noch mit einem Termin zum Friseur?

Theoretisch sind sogenannte Walk-in-Friseure, also solche ohne Terminvergabe, weiterhin erlaubt. Der Zentralverband empfiehlt dennoch, Termine auszumachen. Wegen der erwartbar hohen Nachfrage nach der Wiedereröffnung dürfte es schwer werden, ohne Ankündigung einen Haarschnitt zu bekommen. Der Schutzstandard verbietet zudem Wartebereiche in den Salons. Im Zweifel müssten Kunden also vor dem Salon auf einen freien Platz warten.

Was ist, wenn ein Kunde oder Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet wird?

Alle Kunden sollen ihre Kontaktdaten im Friseursalon hinterlassen. Dazu zählt nicht nur die Adresse, sondern etwa auch die Handynummer oder E-Mail-Adresse. So sollen Infektionsketten nachvollzogen und unterbrochen werden können.

Will man seine Daten nicht bereitstellen, gibt es übrigens auch keine Bedienung. „Kunden können nur bedient werden, wenn sie mit der Dokumentation einverstanden sind“, steht in dem Arbeitsschutzstandard. (af/dpa) © dpa

Mundschutz-FAQ

Kann ich beim Tragen einer Maske den Abstand zu anderen verringern?

110 Kommentare

Betätigungsverbot für Hisbollah in Deutschland

Betätigungsverbot für Hisbollah in Deutschland

Schlag gegen die schiitische Islamisten-Vereinigung Hisbollah: Bundesinnenminister Horst Seehofer hat ein Betätigungsverbot gegen die Organisation in Deutschland ausgesprochen.

Mehr aktuelle News finden Sie hier

Die Anhänger der libanesischen Hisbollah müssen ihre Aktivitäten in Deutschland einstellen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) verhängte am Donnerstag ein Betätigungsverbot gegen die schiitische Islamisten-Vereinigung, wie zuerst die „Bild“-Zeitung berichtete und ein Sprecher des Innenministeriums auf Anfrage mitteilte. (mgb/dpa)

Kinder wieder zur Schule?

Ja, Ja

wenn man nicht weiß was man machen soll, schicken wir die Kinder wieder zur Schule !

Obwohl man gerade erfahren hat, das sich Covid 19 auch auf das Gehirn stürzt, oder auf das Herz.

d.h. im Klartext. schon heute werden, (Dummis gezüchtet), damit man später leichteres Spiel hat?

Hallo Politiker, denkt einfach einmal darüber nach…..eheheh Sars gibt es schon lange……….SPANISCHE GRIPPE::::::::::::::::

www.ichbindafuer.com

Maskenpflicht ab 27.04.2020

Bild zu Coronavirus - München
Eine Frau mit Nase-Mund-Schutzmaske geht an einem Geschäft vorbei, an dem ein Schild mit der Aufschrift „Nur ein Kunde“ angebracht ist. In ganz Deutschland beginnt am Montag die Zeit der Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr.

Maskenpflicht und mehr Schüler: Das ändert sich am Montag

Viele Schüler kehren am heutigen Montag in die Schulen zurück. Doch wie es genau weitergeht, ist noch immer unklar. Was jedoch feststeht: Ab heute gilt beim Einkaufen und im Personennahverkehr die Maskenpflicht.

Mehr aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie hier

In der Coronavirus-Krise geht es in Deutschland mit den Lockerungen weiter: Bereits vergangene Woche kehrten Tausende Jugendliche in vielen Bundesländern für Prüfungen oder Prüfungsvorbereitungen an die Schulen zurück – jetzt kommt der nächste Schwung. Das weitere Vorgehen aber ist noch offen, soll nun aber auch festgezurrt werden. Gleichzeitig sind Millionen Deutsche in der ganzen Bundesrepublik ab heute vielerorts zum Tragen von Schutzmasken verpflichtet.

So geht es ab heute mit den Schulen weiter

In der vergangenen Woche sind in rund der Hälfte der Länder die ersten Schüler in die Schulen zurückgekehrt, allerdings nur Abschlussklassen für Prüfungen oder Prüfungsvorbereitungen. Dem schließen sich ab diesem Montag weitere Abiturienten, Berufsschüler und Schüler an, die vor dem mittleren Schulabschluss stehen – in so gut wie allen anderen Bundesländern.

Die Kultusmisterkonferenz schaltet sich am Nachmittag zusammen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Etwa ab dem 4. Mai geht es in den meisten Ländern auch für die ältesten Grundschüler wieder los und für Schüler, die im nächsten Schuljahr ihren Abschluss machen.

Lesen Sie auch: Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in unserem Live-BlogDie Kultusminister stimmen sich nun abschließend über ein gemeinsames Konzept ab. Nach dpa-Informationen wollen sie sich am „Hygieneplan Corona für die Schulen in Rheinland-Pfalz“ orientieren. Spannend ist, ob die Minister einen Plan vorlegen, wie es für diejenigen Klassenstufen weitergeht, für die es bisher noch keine Rückkehrperspektive an die Schulen gibt.

In den Schulen gelten dann besondere Hygienepläne. Darin enthalten sind etwa geteilte Klassen, gestaffelte Pausen, zeitversetzter Unterricht, größere Abstände zwischen den Tischen oder verschärfte Putzvorgaben. Das Tragen von Masken oder eines einfachen Mund-Nase-Schutzes wird auf den Fluren und in den Pausen empfohlen, ist aber im Unterricht nicht Pflicht.

Maskenpflicht beim Einkaufen und im Personennahverkehr

An vielen anderen Orten des öffentlichen Lebens wird das Maskentragen ab dieser Woche in ganz Deutschland zur Pflicht. In einigen Ländern gilt sie auch schon, Vorreiter war Sachsen. Die meisten ziehen am Montag nach, als letztes Land folgt am Mittwoch Schleswig-Holstein.

Coronavirus

Diese Fehler sollten Sie beim Tragen von selbstgenähten Masken vermeiden

von Nina Bürger

In den allermeisten Ländern gilt dann: Im öffentlichen Personennahverkehr sowie beim Einkaufen müssen die Bürger einen Mund-Nase-Schutz tragen. In Nordrhein-Westfalen etwa kommen Wochenmärkte, Haltestellen, Bahnhöfe, Taxis, Arztpraxen, Post, Bank und Tankstellen hinzu – in Berlin hingegen gilt die Pflicht nur in Bussen und Bahnen.

Akzeptiert werden auch Schals oder Tücher. Meist gilt die Pflicht ab einem Alter von sechs Jahren, und nicht für kranke Menschen oder oft auch nicht für Kassiererinnen.

Hier drohen Bußgelder

Die meisten Länder gehen die Sache zurückhaltend an. Sie würden aber gegebenenfalls mit Bußgeldern nachlegen. Aus der Hauptstadt sowie aus Sachsen-Anhalt etwa heißt es, Strafen drohten keine, die Einhaltung der Maskenpflicht werde nicht kontrolliert. NRW überlässt die Höhe der Strafe den Ordnungsämtern der Kommunen.

Bayern hingegen ist streng – bei fehlendem Mund-Nase-Schutz in Bussen, Bahnen und Geschäften werden 150 Euro fällig. Für Ladenbesitzer, die nicht sicherstellen, dass ihr Personal Maske trägt, sind sogar 5.000 Euro Bußgeld vorgesehen.

Notbetreuung in den Kindergärten

Mancherorts wird auch die Notbetreuung ausgeweitet. In Baden-Württemberg zum Beispiel sollen ab 27. April grundsätzlich Kinder Anspruch auf Notbetreuung haben, „bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz wahrnehmen und von ihrem Arbeitgeber als unabkömmlich gelten“, heißt es aus dem Kultusministerium.

Künftig sollen zudem auch Kinder bis zur siebten Klasse betreut werden. Bislang gilt die Notbetreuung für Kinder bis zur sechsten Klasse, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten. In Mecklenburg-Vorpommern wird die Notbetreuung in Krippen, Kitas, Horten und bei Pflegeeltern auf weitere Berufsgruppen ausgedehnt.

Sicherheitsabstand bei Gottesdiensten

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) haben Empfehlungen für die Gemeinden in Sachen Gottesdiensten veröffentlicht. Am Montag will das Corona-Kabinett darüber beraten. Bei den Gottesdiensten soll die Teilnehmerzahl begrenzt werden, und die Gläubigen müssen einen Sicherheitsabstand einhalten.

Einige Bundesländer haben bereits angekündigt, ab Anfang Mai wieder Gottesdienste zu erlauben. Auch beim Gespräch von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten am Donnerstag soll noch einmal über das Thema gesprochen werden. (dpa/dh)

Tipps für den Umgang mit Masken zum Schutz vor dem Coronavirus

Ab Montag, den 27. April, gilt die deutschlandweite Maskenpflicht. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum Tragen von Masken zum Schutz vor dem Coronavirus.

Corona-Masen-Mundschutz

Bild zu Masken DIY
Paul und Laura tragen selbstgemachte bunte Mundschutzmasken in Berlin Kreuzberg.

Falscher Stoff und fehlender Sitz: Fehler bei DIY-Masken vermeiden

In allen Bundesländern kommt die Maskenpflicht. Da ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz zurzeit vielfach vergriffen ist, verwenden viele ein selbstgenähtes Do-it-yourself (DIY)-Produkt. Allerdings kann bei der Herstellung sowie beim Tragen solcher Community-Masken aus Stoff einiges falsch gemacht werden. Diese sieben Fehler sollten Sie vermeiden.

Mehr Ratgeberthemen finden Sie hier

Wer mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert ist, gibt mit seinem Atem und seiner Spucke feinste hochinfektiöse Tröpfchen ab. Diese schweben dann in der Luft und können andere anstecken. Ein Mundschutz kann dies verhindern.

Damit er etwas bewirken kann, ist jedoch die richtige Herstellung und Anwendung entscheidend. Wichtig zu wissen ist zudem, dass der Träger selbst durch seinen Gesichtsschutz vor einer Ansteckung durch andere nicht ausreichend geschützt ist.

Fehler eins: DIY-Maske aus zu dünnem Stoff

Wer einen Mundschutz nach einer Anleitung aus dem Internet näht, sollte darauf achten, dass der verarbeitete Stoff dicht genug ist. Sonst können infektiöse Tröpfchen durch die Maske dringen. Zudem wird empfohlen, mehrere Lagen einzunähen.

Fehler zwei: Mund-Nasen-Schutz sitzt nicht richtig

Damit die Gesichtsmaske andere schützen kann, muss sie dicht am Gesicht anliegen. Dabei sollte sie Mund, Nase und Wangen möglichst gut bedecken. Zudem sollte sie sich an den Rändern anschmiegen, sodass von den Seiten keine Luft eindringt.

Medizinische Produkte enthalten an der Nase einen Klemmbügel um, einen guten Sitz zu gewährleisten.

Fehler drei: Kontaminierter Gesichtsschutz

Beim Anlegen der Gesichtsmaske ist es wichtig, dies mit sauberen, gewaschenen oder desinfizierten Händen zu tun. Zudem sollte das Berühren der Innenseite vermieden werden.

Am besten fassen Sie den Mundschutz nur an den Bändern rechts und links an. Sonst kann der Träger sich und andere über eine Schmierinfektion mit dem Coronavirus anstecken.

Fehler vier: Durchfeuchteten Mundschutz nicht wechseln

Ist der Mundschutz von Spucke durchfeuchtet, sollte er umgehend durch einen frischen ausgetauscht werden. Sonst ist der Stoff nicht mehr dicht und die Schutzwirkung dahin.

Die getragene, ausgewechselte Maske sollte möglichst in einem luftdichten Plastikbeutel aufbewahrt und unmittelbar zu Hause gewaschen werden, wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) empfiehlt.

Von einer längeren Aufbewahrung wird abgeraten, da sich dann Schimmel bilden kann.

Fehler fünf: DIY-Maske mehrfach tragen

Natürlich ist die selbstgenähte Maske zur Wiederverwendung gedacht. Aber: Sie muss nach jedem Tragen gewaschen oder entsprechend desinfiziert werden. Den gleichen Mundschutz für den Einkauf stets in der Jackentasche zu lassen, ist folglich keine gute Idee.

An ihm können die ansteckenden Coronaviren bis zu drei Tage haften. Entsprechen sinnvoll ist es, gleich mehrere Masken anzuschaffen um im Wechsel stets eine frische zur Hand zu haben.

Fehler sechs: Benutzten Mundschutz großflächig anfassen

Der getragene Mundschutz kann von innen wie außen mit Sars-CoV-2 kontaminiert sein. Wichtig ist es deshalb, beim Ausziehen bis zum Desinfizieren die Maske weder von innen noch von außen zu berühren.

Am besten fassen Sie sie auch jetzt nur an den Bändern rechts und links an oder verwenden Handschuhe.

Fehler sieben: Community-Maske falsch desinfizieren

Nach dem einmaligen Tragen ist es wichtig, den Mundschutz von Krankheitserregern zu befreien. Dabei sind Desinfektionsmittel jedoch fehl am Platz. Sie können nach Angaben des Robert-Koch-Institutes die Funktionalität des Mund-Nasen-Schutzes beeinträchtigen.

Wirksam hingegen ist das Waschen bei idealerweise 95, mindestens aber 60 Grad Celsius mit einem herkömmlichen Vollwaschmittel, rät das BfArM.

Doch auch eine Desinfektion im Backofen ist möglich, wie Christian Drosten, Virologe an der Charité in Berlin, im NDR-Podcast „Das Corona-Update“ erläutert. Dazu sollte die DIY-Maske mindestens 30 Minuten bei 70 Grad im vorgeheizten Backofen erwärmt werden.

Vorsicht hingegen ist bei der Desinfektion in der Mikrowelle geboten. Masken mit Nasenclip enthalten Metall, welches nicht mikrowellengeeignet ist. Auch kann nicht jeder Stoff entsprechend erhitzt werden, im schlimmsten Fall kann er dort Feuer fangen.

Auch beim Bügeln stirbt das Coronavirus ab, erklärt Drosten auf Twitter. Das Bügeleisen wird dafür entsprechend erhitzt und auf die Behelfsmaske gestellt. Wichtig ist es, auch die Ränder und Nähte ausreichend zu bearbeiten.

Community-Masken können, wenn viele sie im öffentlichen Raum tragen, vor einer Tröpfchen-Infektion mit Sars-CoV-2 in einem gewissen Maß schützen. Sehr wichtig ist es allerdings, trotz Gesichtsschutz auch die anderen Hygienemaßnahmen weiterhin zu befolgen.

Dazu zählt regelmäßiges Händewaschen von mindestens 30 Sekunden mit Seife. Handschuhe können die Schutzmaßnahmen ergänzen, wenn auf die richtige Anwendung geachtet wird. So nutzt die Handbedeckung wenig, wenn man sich damit ins Gesicht fasst.

Ergänzend kann zudem eine Brille wirksam sein, wie der Bundesverband der Verbraucherzentralen informiert. Sie verhindert, dass man sich die Augen reibt oder hinein fasst. Doch vor allem bleibt das Abstandhalten von mindestens 1,5 Metern wichtig – Maske hin oder her.

Verwendete Quellen:

  • Verbraucherzentrale.de: Corona. Welchen Schutz gibt es für Mund, Nase und Augen?
  • Stiftung Warentest: Corona. Ausbreitung. Gesundheit, Schutzmaßnahmen. Was Sie jetzt wissen sollten
  • Robert-Koch-Institut: Mögliche Maßnahmen zum Ressourcen-schonenden Einsatz von Mund-Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken in Einrichtungen des Gesundheitswesens bei Lieferengpässen im Zusammenhang mit der neuartigen Coronavirus-Erkrankung COVID-19
  • NDR-Podcast „Coronavirus-Update“ mit Prof. Dr. Christian Drosten. Folge 19 (23.03.2020)
  • Twitter-Profil von Christian Drosten

Was ist mit Chinas Corona-Whistleblower passiert?

Ein Aktivist hält bei Protesten in Hongkong ein Plakat des vermissten Bürgerjournalisten Fang Bin hoch.

Seit Februar verschwunden: Was ist mit Chinas Corona-Whistleblowern passiert?

Seit Februar fehlt von Chen Qiushi, Fang Bin und Li Zehua jede Spur. Alle drei berichteten aus Wuhan, über volle Kliniken, über Tote, über Probleme. Sicherheitskräfte nahmen sie mit – doch was ist mit ihnen passiert?

Mehr aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie hier

Li Zehua war Teil das Systems, bis er nicht mehr dazugehören wollte. „Ein Auto der Staatssicherheit verfolgt mich, ich bin in Wuhan“, sagte Li. Es ist eines der letzten Lebenszeichen des ehemaligen Fernsehmoderators, festgehalten auf Youtube.

Li hatte Anfang Februar seinen Job beim staatlichen Fernsehsender CCTV gekündigt, um über die Situation im Epizentrum der Coronakrise zu berichten. Der Mitzwanziger veröffentlichte im Internet Videos aus Krematorien, von Laboren und Bestattungsunternehmen innerhalb der Sperrzone. Und seine Handykamera streamte auch live, wie Li von Sicherheitskräften mitgenommen wurde. Das war am 26. Februar.

Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Ebenso bei zwei anderen Männern: Fang Bin verschwand am 9. Februar in der zentralchinesischen Stadt, Chen Qiushi am 6. Februar. Alle waren unabhängige Bürgerreporter, die ihren Mitbürgern und der Welt zeigen wollten, was in Wuhan passierte. Aber selbst zwei Monate später ist noch immer nicht klar, was mit ihnen passiert ist.

Lesen Sie auch: Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in unserem Live-Blog

Vorwand für Quarantäne

Die Interessengruppe Chinese Human Rights Defenders (CHRD) listete Ende März fast 900 Fälle auf, bei denen die Polizei Menschen wegen ihrer Aktivitäten im Internet oder ihres Online-Informationsaustauschs über das Coronavirus bestrafte.

Demnach werde Fang „Panikmache“ vorgeworfen, für Li und Chen gibt es keine weiteren Details. Ein Freund Lis sagte dem US-Magazin „Vice“, dass Li an besagtem Tag von nicht identifizierten Offizieren abgeführt worden sei und er danach nichts mehr von ihm gehört habe. Niemand wisse aber, wer genau Li mitgenommen hat und wo er festgehalten wird.

Das Vorgehen ähnelt dem der beiden anderen verschwundenen Männer: Wie die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch unter Verweis auf Familie und Freunde Mitte Februar berichtete, holten Polizisten den Blogger und ehemaligen Textilhändler Fang und den Anwalt Chen „unter dem Vorwand der Quarantäne“ ab – seitdem tauchten sie nicht mehr auf.

Bilder aus überforderten Krankenhäusern

Beide hatten in den überforderten Krankenhäusern Wuhans gefilmt und damit in der Anfangszeit des Ausbruchs aus Sicht der Behörden kritische Informationen verbreitet. So hatte Chen in einem Online-Video gesagt: „Es gibt nicht genug Gesichtsmasken, nicht genug Schutzanzüge, nicht genug Material und was noch wichtiger ist, nicht genug Tests.“

Ja, ich möchte Inhalte von Twitter angezeigt bekommen.

Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Die chinesischen Behörden haben sich noch immer nicht zum Verbleib der Männer geäußert. „Ich habe noch nicht von dieser Person gehört“, erklärte etwa der chinesische Botschafter in den USA, Cui Tiankai, in einem Interview mit der US-Nachrichtenseite „Axios“ zum Fall von Chen. Berichte über dessen Verschwinden waren da bereits seit Wochen um die Welt gegangen. „Ich kannte ihn damals nicht und ich kenne ihn heute nicht“, redete sich Tiankai nach mehreren Nachfragen heraus.

Der China-Experte der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, Patrick Poon, sorgt sich, dass die Bürgerjournalisten gefoltert oder anderweitig misshandelt werden. „Jeder, der verschwindet, ist einem sehr hohen Folterrisiko ausgesetzt“, bestätigte auch Frances Eve, Vize-Forschungsdirektorin von „CHRD“, der britischen Boulevardzeitung „Daily Mail“. Es werde versucht, Kritiker „zu einem Geständnis zu zwingen, dass ihre Aktivitäten kriminell oder schädlich für die Gesellschaft waren“, schildert Eve.

Beobachter glauben, dass die drei Männer in geheimen Gefangenenlagern festsitzen. Die außergerichtliche Inhaftierung werde laut „Daily Mail“ von Beamten als „Wohnraumüberwachung an einem bestimmten Ort“ bezeichnet.

Zensur geht vor Gesundheit

Die Auswirkungen der chinesischen Nachrichtenkontrolle, „die im Zweifelsfall die Durchsetzung von Zensuranordnungen über den Gesundheitsschutz stellt“, habe in der Coronakrise „die ganze Welt zu spüren bekommen“, erklärte die Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen am Dienstag.

China war in den vergangenen Tagen wegen seines Umgangs mit der Coronakrise immer stärker unter Druck geraten. Die Regierung in Peking bestritt jedoch Vorwürfe, das Ausmaß der Epidemie im eigenen Land vertuscht zu haben. Allerdings korrigierten die Behörden wenig später die Zahl der Corona-Toten in Wuhan um 50 Prozent nach oben.

An das Schicksal der „Corona Whistleblower“ erinnerte der ehemalige europäische Liberalen-Chef und derzeitige Brexit-Chefunterhändler des Europaparlaments, Guy Verhofstadt, am Montag.

Europa und die ganze Welt müsse sich fragen, was mit ihnen geschehen ist, appellierte der 67-Jährige auf Twitter. „Sie alle waren Helden. Wir können sie nicht im Stich lassen!“

Ja, ich möchte Inhalte von Twitter angezeigt bekommen.

Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwendete Quellen:

  • Mit Material von dpa und AFP
  • „Vice“: „A Chinese Citizen Journalist Covering Coronavirus Live-Streamed His Own Arrest“
  • Deutsche Welle: „Als Pfeiler der Demokratie kritisch bleiben“
  • BBC: „Coronavirus: Why have two reporters in Wuhan disappeared?“
  • „Daily Mail“: „China’s disappeared“
  • „Axios“: „Chinese Ambassador Cui Tiankai on Missing Journalist“

Coronavirus-Ausbruch: China weist Labor-Theorie zurück

Experten gehen davon aus, dass das Coronavirus von einem Tiermarkt in Wuhan stammt. Vor allem in den USA kursierte zuletzt eine andere Theorie. Diese wies China nun jedoch zurück.

Corona-Todeszahlen

Intervention des Reanimationsteams bei einem Patienten mit Atemnot in einer französischen Klinik.

Corona-Todeszahlen in Europa: Das ganze Ausmaß der Krise

Von vielen Menschen wird das Coronavirus noch immer verharmlost, trotz Zehntausender Tote in ganz Europa. Ein Vergleich mit den vergangenen Jahren zeigt aber, wie drastisch die Sterbefallzahlen in etlichen Ländern angestiegen sind – darunter auch in Schweden.

Mehr aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie hier

Die Coronavirus-Pandemie hat Europa fest im Griff. Der Kontinent befinde sich „im Auge des Sturms“, erklärte der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge, vergangene Woche.

Denn trotz massiver Einschränkungen des öffentlichen Lebens in vielen Ländern ist die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus europaweit mittlerweile auf mehr als 100.000 gestiegen.

Neue Zahlen zeigen nun, wie stark die Ausschläge in den Sterbefallzahlen im Vergleich zu den vergangenen Jahren tatsächlich sind. Wie viele Menschen mehr als sonst wegen der Corona-Pandemie gestorben sind, unterscheidet sich von Land zu Land. Die Differenzen sind teils erheblich, Deutschland bildet in Westeuropa eine der wenigen Ausnahmen.

Wo es eine sogenannte Übersterblichkeit, also Zunahmen von den durchschnittlichen Sterbefallzahlen, gibt, zeigt unsere Übersicht.

Italien

Die meisten Todesopfer in Europa wurden aus Italien gemeldet. Dort starben bis dato mehr als 24.648 Infizierte, weltweit liegt diese Zahl nur in den USA höher.

Viele italienische Ärzte gehen jedoch davon aus, dass die Statistik zu den Infektions- und Todesfällen unvollständig ist. Offiziell erfasst werden nur die Todesfälle in Krankenhäusern; Menschen, die zu Hause oder in Pflegeheimen an der vom Virus verursachten Lungenkrankheit COVID-19 sterben, sind in der Statistik nicht aufgeführt.

Italiens Statistikbehörde Istat vermeldete dennoch am 16. April, dass sie im Zeitraum vom 1. März bis 4. April 2020 landesweit einen Anstieg aller Todesfälle um mindestens 20 Prozent gegenüber dem Durchschnittswert des gleichen Zeitraums der vergangenen fünf Jahre verzeichnet habe.

Wie in den anderen untersuchten Ländern auch, umfassen diese Zahlen neben Corona-Toten ebenso Todesfälle aus anderen Gründen. Darunter sind vermutlich auch Verstorbene, die wegen überforderter Ärzte in überfüllten Kliniken nicht (richtig) behandelt werden konnten. Fakt ist jedoch: Gerade in den Corona-Hotspots, wie etwa der norditalienischen Stadt Bergamo, sind die Todesraten im Vergleich zu normalen Zeiten teils extrem in die Höhe geschnellt

Ja, ich möchte Inhalte von Instagram angezeigt bekommen.

Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Spanien

In Europa am zweitstärksten betroffen ist Spanien. Zuletzt sanken dort die Zahlen der neuen Corona-Todesfälle teils deutlich: Am Dienstag lag die Zahl bei 399 – zu den Hochzeiten der Infektionswelle in Spanien Anfang April waren an einem Tag 950 Todesfälle registriert worden. Mit den neuen Todesfällen stieg die Zahl der Menschen, die an COVID-19 starben, dennoch auf 21.717.

Überschattet wurde die offenbar positive Entwicklung von einem Streit um die Opferzahlen: Um die Statistiken der verschiedenen Regionen zu vereinheitlichen, erfasst das Gesundheitsministerium nur noch die Todesfälle positiv getesteter Patienten. Mehrere Regionen kritisieren, dass Tausende Todesfälle auf diese Weise nicht in der nationalen Statistik auftauchten.

Die Gesamtzahlen aller Verstorbenen in Spanien gibt daher womöglich ein aussagekräftigeres Bild: Wie die „New York Times“ berechnete, starben in Spanien im Zeitraum vom 9. März bis zum 5. April 66 Prozent mehr Menschen als im langjährigen Durchschnitt der vergangenen Jahre.

Diese Bild deckt sich mit den Sterblichkeitsschätzungen des European Mortality Monitoring Project (kurz EuroMOMO), einem Zusammenschluss von europaweit 29 Forschungsinstituten, darunter in Deutschland das Robert-Koch-Institut (RKI) und das hessische Zentrum für Gesundheitsschutz.

Die Daten des Netzwerks „zeigen weiterhin einen deutlichen Anstieg der überhöhten Gesamtmortalität in den teilnehmenden europäischen Ländern, der mit der aktuellen globalen COVID-19-Pandemie zusammenfällt“, heißt es auf der Webseite von EuroMOMO. Diese Gesamtübersterblichkeit sei in einigen Ländern, darunter Spanien und Italien, auf eine „sehr starke Übersterblichkeit“ zurückzuführen.

Frankreich

Aus Frankreich sind am Dienstagabend 531 neue Corona-Todesopfer binnen der vergangenen 24 Stunden gemeldet worden. Die Zahl der im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit COVID-19 gestorbenen Patienten liege nunmehr bei 20.769, teilten die französischen Gesundheitsbehörden in Paris mit.

Der Generaldirektor für Gesundheit, Jérôme Salomon, verwies auf den positiven Trend, dass die Zahl der Corona-Infizierten in Krankenhäusern und in intensivmedizinischer Behandlung weiterhin langsam sinke.

Wie in den anderen beiden südeuropäischen Ländern gibt es aber auch in Frankreich eine Übersterblichkeit, wie die Grafiken von EuroMOMO zeigen. Und laut „New York Times“ starben im Zeitraum vom 9. März bis zum 5. April 21 Prozent mehr Menschen als in den vergangenen beiden Jahren. „In Paris sind jeden Tag mehr als doppelt so viele Menschen gestorben wie sonst üblich, weit mehr als zum Höhepunkt einer Grippesaison“, heißt es in der US-Tageszeitung.

Ja, ich möchte Inhalte von Twitter angezeigt bekommen.

Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Deutschland

In Deutschland sind zwar fast so viele Menschen wie im Nachbarland Frankreich positiv auf das Coronavirus getestet worden. Doch mit 5.086 beträgt die Zahl der Todesfälle nur etwa ein Viertel. Wie viele Menschen mehr als sonst wegen der Corona-Pandemie sterben, lässt sich für Deutschland bislang aber nur schwer beziffern.

Das zeigen Anfragen der Deutschen Presse-Agentur in den Bundesländern: Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, die besonders hohe Infiziertenzahlen melden, liegen nach eigenen Angaben bislang keine aktuellen Daten dazu vor. Auch das Statistische Bundesamt hat bislang keine aktuellen Zahlen veröffentlicht. Zumindest bis Mitte März gebe es keine erhöhten Sterbefallzahlen.

Anders als bei vielen anderen EU-Staaten zeigen auch die EuroMOMO-Daten für die Bundesrepublik bisher keinen auffälligen Aufschlag – was auch an den vergleichsweise wenigen Corona-Toten im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung liegen kann.

RKI-Präsident Lothar Wieler hält zudem die Todesfallzahlen in Deutschland für unterschätzt. Nicht jeder Gestorbene sei zuvor getestet worden, sagte er. „Ich gehe davon aus, dass wir mehr Tote haben als offiziell gezählt werden.“ So würden in Niedersachsen zu Hause oder in Heimen verstorbene Menschen beziehungsweise Risikopatienten nicht nachträglich auf COVID-19 getestet, teilte etwa das Landesgesundheitsamt in Hannover mit.

Großbritannien

Großbritannien ist eines der am schwersten vom Virus betroffenen Länder Europas. Bis Dienstag sind dort 17.337 Menschen an COVID-19 gestorben.

In England und Wales waren Anfang April so viele Todesfälle innerhalb einer Woche registriert worden wie seit 20 Jahren nicht mehr. Das geht aus Zahlen der britischen Statistikbehörde ONS hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurden. Demnach wurden in der Woche bis zum 10. April 18.516 Sterbefälle verzeichnet. Das sind knapp 8000 Todesfälle mehr als im Durchschnitt des Vergleichszeitraums der vergangenen fünf Jahre. Etwa 6200 der Verstorbenen waren zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Ja, ich möchte Inhalte von Twitter angezeigt bekommen.

Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Erhebungen der „New York Times“ zufolge starben vom 7. März bis 10. April 33 Prozent mehr Menschen in den beiden britischen Landesteilen als im Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2019.

Auch in Großbritannien gibt es Kritik an den Statistiken der Regierung, die nur Todesfälle in Krankenhäusern erfasst. Wer zu Hause oder im Heim an COVID-19 stirbt, wird nicht registriert. Am Samstag veröffentlichte Schätzungen des britischen Branchenverbands der Pflegeheime zufolge könnten allein in diesen Einrichtungen zwischen 4000 und 7500 Menschen durch eine Corona-Infektion gestorben sein.

Schweden

Der schwedische Sonderweg in der Bekämpfung des Coronavirus – so sind beispielsweise noch Veranstaltungen mit bis zu 50 Besuchern erlaubt – hat einen hohen Preis: 1.765 Menschen starben der schwedischen Gesundheitsbehörde zufolge bislang infolge einer Infektion mit SARS-CoV-2. Das ist um ein Vielfaches mehr als in den anderen skandinavischen Ländern. Erst in den vergangenen Tagen waren die gemeldeten Toten in die Höhe geschnellt.

Auch generell ist in Schweden eine Übersterblichkeit zu beobachten. Das EuroMOMO-Projekt zeigt eine Erhöhung, die „New York Times“ beziffert den Anstieg im Zeitraum vom 9. März bis 12. April auf 12 Prozent zum Vergleichszeitraum 2015 bis 2019.

Belgien

Weltweit muss kein anderes Land so viele Corona-Tote im Verhältnis zur Einwohnerzahl beklagen wie Belgien. Bisher starben dort offiziellen Angaben zufolge 6.262 Menschen an COVID-19. In dem Land gab es vom 9. März bis zum 5. April im Vergleich zu den vergangenen fünf Jahren 25 Prozent mehr Tote, wie die „New York Times“ ermittelte.

Nach eigenen Angaben ist die belgische Regierung auf „maximale Transparenz“ aus: In den 1500 Altersheimen des Landes wird jeder Todesfall gezählt, bei denen ein Zusammenhang mit dem Coronavirus vermutet wird, ohne dass dies unbedingt durch einen Test nachgewiesen wurde.

Niederlande

Die Zahlen bei COVID-19-Erkrankten und Corona-Infektionen seien zwar hoffnungsvoll, sagte der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte am Dienstagabend. Der Druck auf das Gesundheitssystem bleibe aber „gigantisch groß“. Im Nachbarland starben bisher 3.916 infizierte Menschen.

Auch die Übersterblichkeit ist laut „New York Times“ erheblich: plus 33 Prozent im Zeitraum vom 9. März bis 5. April im Vergleich zum langjährigen wöchentlichen Mittel aus den Jahren 1995 bis 2019.

Mit Material von afp und dpa

USA haben jetzt mehr COVID-19-Tote als Italien

Die USA haben laut aktueller Zahlen der John-Hopkins-Universität in absoluten Zahlen weltweit die meisten Toten durch die Corona-Epidemie zu verzeichnen. © ProSiebenSat.1