HSV – Paderborn = 0 : 3 / Paderborn blamiert den HSV

Paderborn blamiert Hamburg

Der Hamburger SV muss sich dem Aufsteiger geschlagen geben
(Copyright: imago)

Historischer Triumph für den SC Paderborn: Der Aufsteiger hat seinen ersten Bundesliga-Sieg der Klubgeschichte gefeiert und den Hamburger SV gleichzeitig den ersten herben Dämpfer der noch jungen Saison verpasst.

Die Hanseaten verloren am zweiten Spieltag nach einer enttäuschenden Vorstellung verdient mit 0:3 (0:1) gegen die Ostwestfalen von Trainer und Ex-HSVer Andre Breitenreiter.

Elias Kachunga (29.), Mario Vrancic (69.) und Moritz Stoppelkamp (87.)schossen die bissigen Paderborner zum geschichtsträchtigen Triumph, der insgesamt zu uninspirierte und harmlose HSV brachte am Ende trotz aller Bemühungen keinen Treffer zustande

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Dortmund – Leverkusen = 0: 2 Dortmund verliert, Bayern wie geschmiert

Dortmund – Leverkusen = 0 : 2
24.08.2014 um 09:46
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Fehlstart: Klopp nimmt Schuld auf sich

Rekordschütze Bellarabi schockt den schlafmützigen BVB. Trainer Klopp sieht Fehler in seinem Aufgabenbereich.

Jürgen Klopp ist seit 2008 Trainer von Borussia Dortmund. ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder des 1. Spieltags
(Copyright: getty)

Dortmund – Nachdem die schlafmützigen Dortmunder kalt erwischt worden waren, nahm Trainer Jürgen Klopp die Schuld für den Fehlstart in der Bundesliga auf sich.

Speziell das schnellste Tor der Liga-Geschichte von Karim Bellarabi nach nur neun Sekunden hatte den BVB getroffen. „So ein frühes Tor rüttelt einen natürlich durch“, gab Klopp unumwunden zu.

Nun läuft die Borussia gleich der Konkurrenz hinterher.

Rekordtor für Schmidt „kein Zufall“

Dagegen legte Bellarabi mit seinem Rekordtreffer den Grundstein zum gelungenen Liga-Debüt von Trainer Roger Schmidt.

„Wir haben viele Dinge super gemacht, das war eine außergewöhnliche Leistung“, erklärte Schmidt spürbar zufrieden.

Schmidt hat der Mannschaft in der Kürze der Zeit offenbar schon ein neues Selbstbewusstsein eingeimpft.

Das frühe Tor etwa sei „kein Zufall“ gewesen: „Wir hatten das vorher besprochen und wollten sofort nach vorne spielen.“

„Wir haben gezeigt, was für ein geiles Team wir sind“, jubelte Bayer-Torwart Bernd Leno, der sein 100. Bundesligaspiel bestritt.

Bellarabi löst Kirsten und Elber ab

Die letzten der 80.667 Zuschauer in der ausverkauften Arena hatten ihre Plätze noch nicht eingenommen, als der BVB das vorentscheidende 0:1 durch Bellarabi kassierte.

Bellarabi löste damit Ulf Kirsten und Giovane Elber als schnellste Torschützen der Bundesliga-Geschichte ab.

Stefan Kießling (90.+5) sorgte für den Schlusspunkt.

„Meine Mannschaft hat vieles richtig gemacht, den Gegner früh attackiert“, lobte Schmidt seine Schützlinge: „Wir haben ein Topspiel gemacht. Am Ende des Tages haben wir verdient gewonnen.“

Leverkusen zwingt Dortmund zu zahlreichen Fehlern

Die neue Bayer-Philosophie mit frühem Ballgewinn und schnellem Angriffsspiel stellte Dortmund vor große Probleme, die Gastgeber leisteten sich auch durch das offensive Pressing der Leverkusener bis zum Seitenwechsel im Spielaufbau zahlreiche Fehlpässe.

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Vier Tage vor dem Qualifikations-Rückspiel zur Champions League am Mittwoch gegen den FC Kopenhagen zeigten sich die Gäste im Vergleich zum Hinspiel in Dänemark (3:2) auch in der Abwehr verbessert. Der BVB agierte in der Offensive zumeist zu ungenau, weitere hochkarätige Chancen blieben bis zur Pause aus.

Dortmund drängt vergeblich auf den Ausgleich

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Nach dem Wechsel erspielten sich die Westfalen die klareren Situationen und agierten wesentlich druckvoller. Vor allem Marco Reus und der italienische Neuzugang Ciro Immobile konnten sich besser in Szene setzen. Mit viel Glück überstand Bayer einige prekäre Strafraumszenen ohne Gegentreffer.

Leverkusen bot Paroli und blieb mit Kontern gegen die sich gegen die drohende Heimniederlage stemmenden Borussen gefährlich. In der Schlussphase setzte Dortmund alles auf eine Karte und suchte nach der Lücke im Bayer-Abwehrbollwerk.

Nach Ballverlust von Weltmeister Erik Durm gegen Bellarabi sorgte Kießling in der Nachspielzeit in bester Torjägermanier für die Entscheidung.

„Wir waren nicht präsent. Den Schuh müssen wir uns anziehen, den Schuh muss ich mir anziehen“, sagte Klopp nach dem 0:2 (0:1) der Borussia gegen Bayer Leverkusen bei „Sky“ und fügte hinzu: „Da müssen wir wacher sein, das ist auch mein Aufgabenbereich.“

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FC Bayern – VfL Wolfsburg = 2 : 1

FC Bayern – VfL Wolfsburg = 2 : 1
23.08.2014 um 10:46
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Bayern siegt im Auftaktspektakel

Der FC Bayern rettet trotz Traumtor von Olic den Sieg gegen den VfL Wolfsburg. Malanda produziert einen unfassbaren Fehlschuss.

Der FC Bayern München ist mit einem Sieg gegen den VfL Wolfsburg gestartet.

Vom Eröffnungsspiel berichten Martin Volkmar und Holger Luhmann

München – Auftakt nach Maß für den deutschen Rekordmeister:

Double-Sieger FC Bayern ist mit einem standesgemäßen, wenn auch am Ende etwas glücklichen 2:1 (1:0) über den VfL Wolfsburg in die 52. Bundesliga-Saison gestartet.

Die Tore im Eröffnungsspiel vor 71.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena erzielten Weltmeister Thomas Müller (37.) und Arjen Robben (48.) für den Titelverteidiger, Ivica Olic (52.) gelang lediglich der Anschlusstreffer (52.).

Dank Junior Malanda, der in der Schlussphase aus kürzester Distanz den Ausgleich vergab, bleiben die „Wölfe“ somit einer der Bayern-Lieblingsgegner:

Im 18. Duell in München kassierten sie die 17. Niederlage, seit April 2009 haben die Niedersachsen nicht mehr gegen den FCB gewonnen.

Und der überragende Robben sagte bei „Sky“: „Man muss so ein Spiel erst einmal gewinnen. Das Wichtigste sind heute die drei Punkte.“

Rauball verzichtet auf Eröffnung

Das Vorspiel zum seit 2002 ausgetragenen Auftaktspiel hatte mit einem kleinen Eklat begonnen. Der anwesende DFL-Präsident und BVB-Vereinsboss Reinhard Rauball hatte – offenbar als Reaktion auf die anhaltenden Bayern-Sticheleien Richtung Dortmund – auf die sonst übliche offizielle Eröffnung der neuen Spielzeit verzichtet.

Statt gellender Pfiffe gegen Rauball ertönte kurz darauf tosender Jubel im weiten Rund, als die sechs Münchner Weltmeister geehrt wurden. Danach rollte 40 Tage nach dem Finale von Rio endlich wieder der Ball.

Badstuber-Comeback und Gaudino-Debüt

Beim Team von Pep Guardiola, der unter anderem auf die verletzten Ribery, Schweinsteiger, Martinez und den gesperrten Boateng verzichten musste, kam Holger Badstuber nach 21-monatiger Pause und zwei Kreuzbandrissen zu seinem Bundesliga-Comeback.

Zudem feierten Neuzugang Juan Bernat und der erst 17-jährige Gianluca Gaudino ihr Debüt im deutschen Oberhaus. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Am überraschend souverän im defensiven Mittelfeld aufspielenden Youngster lag es nicht, dass sich die Gastgeber lange Zeit trotz klarer Feldüberlegenheit gegen die ebenfalls ersatzgeschwächten Wolfsburger schwertaten.

Dabei konnte sich der einstige Bayern-Nachwuchskeeper Max Grün, der den angeschlagenen Diego Benaglio vertrat, mehrfach gegen Müller (11.), Robben (18.) und Robert Lewandowski (30.) auszeichnen.

Lewandowski verpasst Führung

Darüber hinaus vergab der Ex-Dortmunder leichtfertig die große Chance zur Führung, als Grün einen Schuss von Robben vor die Füße des Polen abgewehrt hatte (29.).

Die Gäste standen ihrerseits recht tief, versteckten sich aber nicht. Ihre beste Chance entstand allerdings aus einem verunglückten Abschlag von Manuel Neuer, den Vieirinha vertändelte (16.).

Zwei Fehler vor den Gegentoren

So ging die Pausenführung durch Müller vollauf in Ordnung, wobei sich allerdings Luiz Gustavo zuvor von Vorlagengeber Robben amateurhaft ausspielen ließ.

Noch gravierender war der Fehlpass von VfL-Neuling Joshua Guilavogui kurz nach Wiederanpfiff, den Robben nach schönem Zusammenspiel mit Lewandowski zum 2:0 nutzte.

Doch die Wolfsburger ließen die Köpfe nicht hängen und kamen schon fünf Minuten später durch einen herrlichen 18-Meter-Schuss des Ex-Bayern Olic in dessen 200. Bundesligaspiel zum Anschlusstreffer.

Danach verpassten die Hausherren jedoch mehrfach aus bester Position die Vorentscheidung: Kapitän Phillip Lahm (55.) und erneut Lewandowski (57.) vergaben frei vor dem aufmerksamen Grün, der auch einen Freistoß von Robben (70.) entschärfte.

Zu diesem Zeitpunkt hatte WM-Held Mario Götze nach einer eher unauffälligen Partie den Platz bereits verlassen, ihn ersetzte Xherdan Shaqiri.

Danach brachte Guardiola auch noch Neuzugang Sebastian Rode für Lewandowski, um die Defensive bei der nach der kurzen Vorbereitung deutlich abbauenden Mannschaft zu verstärken.

Unfassbarer Fehlschuss von Malanda

Trotzdem hätte kurz darauf der Ausgleich fallen müssen: Einen Schuss des eingewechselten Junior Malanda lenkte Neuer an die Latte, dann gelang dem Mittelfeldspieler das Kunststück, den Abpraller aus kürzester Distanz neben das Tor zu setzen (79.).

Danach aber kamen nur noch die Bayern zu Chancen, doch Rodes Tor (84.) wurde zu Unrecht wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung von Müller aberkannt. Robben traf kurz vor Schluss nach einem Solo nur die Latte (90.).

So blieb es am Ende beim ersten Dreier der neuen Saison für den großen Titelfavoriten.

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Borussia Dortmund holt den ersten Titel

BVB holt ersten Titel der Saison

Der BVB gewinnt den Supercup gegen den FC Bayern. Mkhitaryan und „Spiderman“ Aubameyang sind die Helden. Eine Verletzung schockt die Bayern.

Pierre-Emerick Aubameyang (M.) spielt seit vergangener Saison für den BVB. ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder des Supercups
(Copyright: getty)

Aus Dortmund berichtet Holger Luhmann

Dortmund – Borussia Dortmund hat wie im Vorjahr den Supercup gegen den FC Bayern gewonnen und sich mit dem fünften Erfolg zum alleinigen Rekordgewinner des Wettbewerbs aufgeschwungen.

Im Prestigeduell verwies der BVB den Doublegewinner und Erzrivalen aus München mit 2:0 (1:0) in die Schranken.

Henrikh Mkhitaryan in der 23. Minute und Pierre-Emerick Aubameyang in der 62. Minute erzielten die Treffer für die Borussia und ließen die Mehrzahl der Zuschauer im mit 80.667 Zuschauern ausverkauften Signal Iduna Park jubeln.

Schmerzhaft für die Bayern ist zudem der Ausfall von Javier Martinez (DIASHOW: Die Pressestimmen zum Supercup).

Der Spanier musste in der 31. Minute mit Verdacht auf Kreuzbandriss im linken Knie ausgewechselt werden. Mit schmerzverzerrtem Gesicht und dick bandagiertem Knie wurde Martinez in die Kabine getragen. Sollten sich die Befürchtungen bestätigen, würde Martinez mindestens ein halbes Jahr ausfallen (DIASHOW: Die Bilder zum Supercup).

Kein Gradmesser für die Saison

Unterdessen können sich die Dortmunder einmal mehr über den ersten Titel der Saison freuen.

Dass der Gewinn des 53 Zentimeter hohen Wanderpokals aber kein Gradmesser für die Saison ist, hat die vergangene Spielzeit gezeigt.

Damals starteten die Bayern nach dem 2:4 in Dortmund und der ersten Pflichtspiel-Pleite von Trainer Pep Guardiola ihre imposante Siegesserie in der Bundesliga, die schließlich in der Turbo-Meisterschaft endete.

Entsprechend gelassen nahm der Kapitän die Niederlage zur Kenntnis: „Es dauert ein paar Spiele bis man wieder im Rhythmus ist. Man kann das ja nicht simulieren, man kann die Basis schaffen, aber dann braucht man immer drei, vier Spiele bis man wieder bei hundert Prozent ist“, sagte Philipp Lahm beim „ZDF“ (BERICHT: Die Stimmen zum Spiel).

Erste Chance durch Shaqiri

Beide Mannschaften begannen äußerst engagiert.

Die erste Chance hatte Xherdan Shaqiri bereits in der 3. Minute. Nach einem Stellungsfehler von Lukasz Piszczek scheiterte der Schweizer an Mitchell Langerak im Dortmunder Tor. Im Anschluss übernahm der BVB aber mehr und mehr das Kommando.

In der 10. Minute deutete der italienische Neuzugang Ciro Immobile erstmals seine Torgefahr an. Sein Distanzschuss verfehlte das Tor ganz knapp.

Auf der Gegenseite war Robert Lewandowski bei seiner Rückkehr ins einstige Wohnzimmer insbesondere bei Sokratis weitgehend abgemeldet. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel scheiterte der Pole an Langerak.

„Wir wollten gewinnen, aber Dortmund war heute besser als wir“, meinte Lewandowski im Gespräch mit dem „ZDF“. „Wir wollen jetzt das nächste Spiel im Pokal gewinnen. Ich hoffe, dass das viel, viel besser wird.“

Neuer gefordert

Nach einer knappen Viertelstunde wurde in Dortmund statt den Bayern die Borussia immer stärker.

Fußballer des Jahres Manuel Neuer musste phasenweise Schüsse im Sekundentakt entschärfen.

Gegen Oliver Kirch (17.), Pierre-Emerick Aubameyang (26.), Sebastian Kehl (41.) und Jonas Hofmann (43.) war Neuer auf der Höhe. Gegen Mkhitaryan war er allerdings machtlos.

Nach fulminantem Antritt und gutem Zusammenspiel mit Aubameyang drosch der Armenier den Ball aus zwölf Metern ins Netz.

Bayern mit Problemen

Die Bayern hatten vor allem erhebliche Probleme, das Spiel zu kontrollieren – eingentlich eine ihrer Stärken (DIASHOW: Dortmund gegen Bayern in der Einzelkritik).

Vom häufig nahezu perfekten Tiki-Taka der vergangenen Saison war nichts zu sehen. Der technisch versierte Youngster Gianluca Gaudino wirkte ndoch sehr unerfahren.

Möglicherweise könnten auf die Bayern im Mittelfeld durch den Weggang von Toni Kroos zu Real Madrid und dem noch längeren Ausfall von Thiago erhebliche Probleme zukommen.

Aubameyang jubelt als Spiderman

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der BVB die bessere Mannschaft. Aubameyang sorgte mit seinem Kopfball für die Entscheidung.

Im Anschluss zeigte der pfeilschnelle Gabuner einen originellen Torjubel, indem er sich eine Spiderman-Kapuze überzog. Der Supercup stand allerdings auch noch unter den Nachwirkungen der WM in Brasilien.

Einige der insgesamt 14 WM-Teilnehmer auf beiden Seiten waren erst vor wenigen Tagen ins Training eingestiegen.

Von den Dortmunder Weltmeistern stand lediglich Neuzugang Matthias Ginter in der Startelf. Der neue Kapitän Mats Hummels fehlte ebenso im Kader wie Torhüter Roman Weidenfeller.

Weltmeister-Trio von Anfang an

Guardiola brachte mit Neuer, Jerome Boateng und Thomas Müller immerhin ein Weltmeister-Trio von Beginn an. Dagegen fehlten die angeschlagenen Bastian Schweinsteiger, Franck Ribery und Rafinha.

In der Abwehr vertraute Guardiola wie schon im Testspiel auf der USA-Reise einer Dreierkette.

Das Defensivtrio bildeten zunächst Boateng, Martinez und David Alaba. Dante ersetzte den verletzten Martinez.

Watzke legt nach

Vor der Begegnung hatte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im Streit mit den Bayern-Verantwortlichen nachgelegt.

„Es war lange Zeit professionell und sachlich. Mittlerweile glaube ich, dass wir kein Verhältnis mehr haben“, zitierte die „Sport-Bild“ Watzke.

Daran könne sich auch nichts ändern, wenn die Bayern einen Schritt auf den BVB zukommen. „Ich lege auf Pseudo-Schritte keinen Wert bei jemandem, der sich so verhält“, meinte Watzke und begründete seinen Unmut: „Es kann nicht sein, dass man sich über vermeintliche Vertragsinhalte von Angestellten eines konkurrierenden Unternehmens in der Öffentlichkeit äußert.“

Klopp lobt Abwehrarbeit

Der Streit war einmal mehr ausgebrochen, nachdem Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge die vermeintlich festgeschriebene Ablösesumme von Marco Reus öffentlich ausgeplaudert hatte.

Im Vorjahr hatte Reus zwei Tore beim 4:2-Sieg erzielt. Diesmal fehlte er wegen seiner Verletzung, die er sich vor der WM zugezogen hatte. Doch der BVB konnte auch ohne ihn seinen Vorjahreserfolg wiederholen.

Ganz zur Freude des Trainers. „Wir haben da einfach schlecht verteidigt und das haben wir heute dramatisch besser gemacht“, sagte Klopp mit Blick auf die jüngste Testspielniederlage gegen den FC Liverpool.

„Von den Torchancen der Bayern waren vielleicht zwei, drei herausgespielte mit dabei. Viele waren es nicht. Wir haben das als Mannschaft heute ganz, ganz toll verteidigt“, meinte der 47-Jährige weiter. „Aber es ging heute um den Supercup. Den haben wir gewonnen und das finde ich cool.“

Jürgen Klopp jubelt nach dem Spiel:

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Die Deutschen werden nicht „immer reicher“

 

Verdummung mit Statistik: Die Deutschen werden nicht „immer reicher“

 

 

Die Bundesbank berichtet von einen Anstieg des Privatvermögens in Deutschland auf einen neuen Rekord von 5,2 Billionen Euro. Doch die obersten 10 % haben etwas mehr als zwei Drittel des Vermögens, die unteren 40 % kommen nicht einmal auf ein Prozent. Das Institut der Wirtschaft (IW) betreibt ebenfalls Verdummung und erklärt, dass die Bürger irrigerweise glauben, dass sie immer ärmer werden. Die Bürger haben mit ihrem Gefühl recht, die Darstellung der Institute ist manipulativ.

 

Das Gesamtvermögen in Deutschland steigt auf ein Rekordhoch. Doch nur die Reichen werden reicher, die unteren 40 Prozent verfügen über so gut wie gar kein Vermögen. (Foto: dpa)

Das Gesamtvermögen in Deutschland steigt auf ein Rekordhoch. Doch nur die Reichen werden reicher, die unteren 40 Prozent verfügen über so gut wie gar kein Vermögen. (Foto: dpa)

 

Da meldet die Bundesbank im neuesten Quartalsbericht einen Anstieg des Privatvermögens in Deutschland auf einen neuen Rekord von 5,2 Billionen Euro, 54 Milliarden Euro mehr als im Vorquartal. Prompt machen die Medien daraus eine Erfolgsgeschichte für die Deutschen schlechthin. So setzt etwa Spiegel-online über seinen Bericht die Überschrift „Deutschlands Bürger werden immer reicher“ und schreibt dann: „Reich, reicher, Deutschland: Das Privatvermögen der Bundesbürger ist bis Ende März auf mehr als 5,2 Billionen Euro gestiegen.“ Eine größere Irreführung des deutschen Durchschnittsbürgers ist kaum vorstellbar. Denn die obersten 10 % haben etwas mehr als zwei Drittel des Vermögens und die unteren 40 % haben meist nur Schulden und zusammengenommen ganze 0,3 % des deutschen Gesamtvermögens. Das „reich, reicher“ ist nicht Deutschland sondern nur ein sehr kleiner Teil seiner Bürger.

 

Ebenso verdummend ist der Versuch des den Arbeitgebern gehörenden Instituts der Wirtschaft (IW). Aufgeschreckt von der in allen hochentwickelten Ländern zunehmenden Diskussion über die Verteilungsgerechtigkeit und den Warnungen selbst der konservativen Industrieländerorganisation OECD hat das IW im Juni 2014 eine Studie veröffentlicht. Sie soll beweisen, dass die Verteilung gar nicht so ungleich ist, wie immer angenommen wird. Dazu greift sie eine Umfrage aus dem Jahr 2009 auf, bei der sich die Befragten zwischen fünf Gesellschaftsformen als die in ihrem Lande vorherrschende entscheiden mussten. Die wurden jeweils durch fünf entsprechende Diagramme angedeutet, die am einen Ende eine kleine Elite oben, nur sehr wenige Menschen in der Mitte und die große Masse der Bevölkerung unten sowie am anderen Ende viele Menschen im oberen Bereich und nur wenige Menschen im unteren Bereich zeigten (Abb. 18416).

 

 

Dem wurde dann eine Auswertung von Daten zur tatsächlichen Verteilung gegenübergestellt. Damit sollte bewiesen werden, dass z.B. in Deutschland und Österreich die tatsächliche Verteilung der Einkommen viel weniger ungleich als die befürchtete ist. Und tatsächlich dürfte für den schnellen und unkritischen Leser der Beweis geglückt sein (Abb. 18419).

 

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Doch der Vergleich ist mehr als faul. Erstens denken Menschen, wenn sie sich Arm und Reich vorstellen und so die Gesellschaftsform bestimmen, an die Vermögensverteilung und nicht an die hier zum Maßstab genommene Einkommensverteilung. Zweitens mag bei den Einkommen die niedrigste Gruppe kleiner als vermutet sein. Das sagt jedoch sehr wenig über das Verhältnis der Einkommen aus, wenn man nicht mitberücksichtigt, wie viel des Einkommens auf die verschiedenen Gruppen entfällt.

 

Zur Vermögens- und Einkommensverteilung nach Zehnteln von Haushaltsgruppen gibt es seit vielen Jahren für Deutschland die Daten des Sozio-ökonomischen Panels, die vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin ausgewertet werden. Danach steht die deutsche Vermögenspyramide auf dem Kopf, wobei 66,6 % des Vermögens auf das oberste Zehntel entfällt und darin allein 35,8 % auf das oberste Hundertstel, während auf die untersten vier Zehntel gerade einmal 0,3 % entfallen, wobei bei den untersten Zehnteln die Schulden überwiegen (Abb. 18417).

 

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Betrachtet man die Einkommen, so zeigt sich für 2011 ebenfalls, wenn auch etwas weniger ausgeprägt diese Struktur; hier sorgen vor allem die Sozialausgaben und die Steuerstaffel für eine wenn auch begrenzte Minderung der Ungleichgewichte (Abb. 18418).

 

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In seiner neuesten Analyse vom Februar 2014 kommt das DIW denn auch zum Ergebnis:

 

„Nach aktuellen Analysen auf der Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) belief sich das Nettovermögen der privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2012 auf 6,3 Billionen Euro. Knapp 28 Prozent der erwachsenen Bevölkerung verfügten über kein oder sogar ein negatives Vermögen. Im Durchschnitt lag das individuelle Nettovermögen 2012 bei gut 83 000 Euro, es war damit nur wenig höher als zehn Jahre zuvor. Kaum verändert hat sich auch der Grad der Vermögensungleichheit. Mit einem Gini-Koeffizienten von 0,78 weist Deutschland im internationalen Vergleich ein hohes Maß an Vermögensungleichheit auf, und innerhalb des Landes besteht fast 25 Jahre nach der Vereinigung noch immer ein starkes Gefälle zwischen West- und Ostdeutschland.“

 

Schlimmer noch: Es gibt kaum noch Aufstiegsmobilität trotz aller Versprechen der Politik. Schon in seinem Jahresgutachten von 2009 beschrieb der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung die deutsche Situation:

 

„Neben den zeitpunktbezogenen Vergleichen der Vermögen verschiedener Gruppen in den Jahren 2002 und 2007 ist von Bedeutung, wie viele Personen ihre Vermögensposition in diesem Zeitraum beibehalten beziehungsweise verändert haben. Insbesondere am oberen Rand der Vermögensverteilung sind die Positionen stabil: 62 % der Personen, die im Jahr 2002 zu den vermögendsten 10 % gehörten, zählten auch im Jahr 2007 zu dieser Gruppe. Weitere 19 % waren aus der bereits zweitvermögendsten Gruppe hinzugestoßen.“

 

Das heißt mit anderen Worten: Angesichts des festgefahrenen obersten Fünftels ist die Aufstiegsmobilität stark ausgebremst (Abb. 14815).

 

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Niemand wird aus diesen Daten entnehmen können, dass es in Deutschland und anderen westeuropäischen Ländern, wie etwa Österreich, zwischen Arm und Reich gar nicht so schlimm steht, was uns das Institut der Wirtschaft nun weismachen will.

 

Joachim Jahnke, geboren 1939, promovierte in Rechts- und Staatswissenschaften mit Anschluss-Studium an französischer Verwaltungshochschule (ENA), Mitarbeit im Kabinett Vizepräsident EU-Kommission, Bundeswirtschaftsministerium zuletzt als Ministerialdirigent und Stellvertretender Leiter der Außenwirtschaftsabteilung. Europäiscbuchhe Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in London, zuletzt bis Ende 2002 als Mitglied des Vorstands und Stellvertretender Präsident. Seit 2005 Herausgeber des „Infoportals“ mit kritischen Analysen der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung (globalisierungskritisch). Autor von 10 Büchern zu diesem Thema, davon zuletzt „Euro – Die unmöglich Währung“, „Ich sage nur China ..“ und „Es war einmal eine Soziale Marktwirtschaft“. Seine gesellschaftskritischen Analysen beruhen auf fundierter und langjähriger Insider-Erfahrung.

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Griechenland scheitert im Elfmeterschießen

FußballWM 2014Achtelfinale

30.06.2014

Navas! Costa Ricas Märchen geht weiter

Mit den Kräften am Ende, aber nervenstark: Costa Rica zieht trotz Unterzahl dramatisch über Griechenland ins Viertelfinale ein.

Der entscheidende Moment: Keylor Navas hält gegen Theofanis Gekas. DIE BILDER ZUM DURCHKLICKEN
(Copyright: getty)

Recife – Die märchenhafte Reise der Fußballer aus Costa Rica geht nach einem historischen Triumph im Drama von Recife weiter.

Die Sensationsmannschaft der WM in Brasilien besiegte den früheren Europameister Griechenland trotz Unterzahl ab der 66. Minute mit 6:4 nach Elfmeterschießen, sie steht damit zum ersten Mal bei einer WM im Viertelfinale.

Nach einer wahren Abwehrschlacht der Mittelamerikaner ab Mitte der zweiten Halbzeit hatte es nach der Verlängerung 1:1 (1:1, 0:0) gestanden.

Navas pariert

Zum Helden im Elfmeterschießen wurde der zuvor schon überragende Torhüter Keylor Navas. Er hielt den Strafstoß des ehemaligen Bundesliga-Torschützenkönigs Theofanis Gekas. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte danach Maichael Umana.

„Es ist ein großartiger Erfolg für unsere Mannschaft und für ein so kleines Land wie Costa Rica mit seinen nur vier oder fünf Millionen Einwohnern. Wir haben als Mannschaft überzeugt und uns durchgekämpft“, sagte Umana.

Trainer Jorge Luis Pinto meinte: „Unser Selbstvertrauen beim Elfmeterschießen war unglaublich. Für mich ist das ein sehr emotionaler Moment. Nach dem Platzverweis haben wir gelitten.“

Dortmunds Sokratis trifft

Im Viertelfinale trifft Costa Rica am Samstag in Salvador nun auf die Niederlande, die sich gegen Mexiko durchsetzten (2:1, Bericht).

Costa Rica muss dann aber ohne Oscar Duarte auskommen: Er sah in der 66. Minute Gelb-Rot. (DIASHOW: Die Bilder des WM-Spieltages)

Nach dem Platzverweis entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, mit zunächst glücklichem Ausgang für Griechenland: Innenverteidiger Sokratis von Borussa Dortmund erzwang mit einem Last-Minute-Treffer (90.+2), seinem ersten Länderspieltor, die Verlängerung.

In der Arena Pernambuco in Recife war zuvor Bryan Ruiz für Costa Rica erfolgreich gewesen (52.). Er hatte auch schon im Vorrundenspiel in Recife gegen Italien den 1:0-Siegtreffer erzielt.

Mitroglu vergibt die Entscheidung

Griechenland suchte die Entscheidung in einer dramatischen Verlängerung, die zunehmend erschöpft wirkenden Costa Ricaner standen dabei unter permanentem Druck.

Der überragende Nevas hatte alle Hände voll zu tun, um die Fehler seiner Vorderleute auszubügeln, so gegen Lazarus Christodoulopoulos (113.) oder Konstantinos Mitroglou (120.+2).

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Costa Rica gab trotz Unterzahl nie auf, lieferte einen offenen Schlafabtausch, war aber zu ausgelaugt, um seine Konter zu Ende zu spielen.

Santos am Schluss auf der Tribüne

Die Begegnung hätte früher entschieden sein können, doch drei Minuten nach dem 1:0 verwehrte Schiedsrichter Benjamin Williams (Australien) der Mannschaft des kolumbianischen Trainers Jorge Luis Pinto einen Elfmeter: Bei einem Handspiel von Vasileios Torosidis im Strafraum ließ er weiterspielen (55.).

Richtig lag Williams dagegen in der nickeligen Partie beim Platzverweis für Wiederholungstäter Duarte. Vor dem Elfmeterschießen schickte er Griechenlands Trainer Fernando Santos auf die Tribüne. (DATENCENTER: Der Spielplan der WM 2014)

Navas, Navas, Navas

Nach dem Tor aus dem Nichts von Ruiz warfen die Griechen alles nach vorne. Ihre beste Chance hatten sie zunächst in der ersten Halbzeit besessen, als Navas mit einem Reflex gegen Dimitrios Salpingidis rettete (37.).

Kurz vor Schluss griff Navas vor Konstantinos Mitroglou zu (88.). Beim Ausgleich war dann er chancenlos, nachdem er zuvor den Schuss des eingewechselten Gekas abgewehrt hatte.

Zum zweiten Mal in der K.o.-Runde

Erst einmal hatte Costa Rica zuvor das Achtelfinale einer WM erreicht, war 1990 aber an der Tschechoslowakei gescheitert.

Doch in Brasilien bleibt der vermeintlich große Außenseiter erst einmal die Mannschaft der Stunde: Immerhin hatte sich die Nummer 34 der Weltrangliste zuvor in einer Gruppe mit Uruguay (3:1), Italien (1:0) und England (0:0) durchgesetzt. Und der einzige Gegentreffer resultierte dabei aus einem Elfmeter.

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Joker Huntelaar rettet die Niederlande

FußballWM 2014Achtelfinale

29.06.2014

Joker Huntelaar rettet die Niederlande

Mit der späten Einwechslung des Schalkers Klaas-Jan Huntelaar wenden die Niederlande doch noch das Blatt gegen tapfere Mexikaner.

Klaas-Jan Huntelaar feiert seinen Siegtreffer gegen Mexiko. Die Bilder des Spieltages ZUM DURCHKLICKEN
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Fortaleza – Eine atemberaubende Last-Minute-Aufholjagd und Joker Klaas Jan Huntelaar haben den Niederlanden den Einzug ins WM-Viertelfinale beschert.

Mit dem Mute der Verzweiflung verwandelte die Oranje-Elf im Glutofen von Fortaleza gegen Mexiko einen 0:1-Rückstand noch in einen 2:1 (1:0)-Sieg.

Wesley Sneijder (88.) und der eingewechselte Schalker Huntelaar per Foulelfmeter (90.+4.) erlösten nicht nur die Holland-Fans, sondern auch Louis van Gaal auf der Trainerbank.

Huntelaar bereitete per Kopfball-Ablage auch das 1:1 vor. Während die Niederlande nun dem vermeintlich einfachen Viertelfinale am kommenden Samstag in Salvador gegen Costa Rica oder Griechenland entgegenblicken, verzweifelt El Tri am Achtelfinal-Fluch:

Zum sechsten Mal in Folge war für die Mexikaner in der ersten K.o.-Runde Endstation (DIASHOW: Die Bilder des WM-Spieltages).

Huntelaar bringt die Wende

Giovani Dos Santos brachte El Tri in der 48. Minute in Führung, bevor Oranje mit einem beeindruckenden Kraftakt den K.o.-Schlag noch abwendete. Zunächst glich Wesley Sneijder mit einem wuchtigen Schuss von der Strafraumgrenze aus, dann gelang dem „Hunter“ der Siegtreffer

Kapitän Rafael Marquez hatte zuvor Robben im Strafraum gefoult.

Beide Teams hatten von Beginn an mit unbarmherzigen, feucht-heißen 30 Grad zu kämpfen. Auch die ersten offiziellen Trinkpausen während der Endrunde (32. und 76.) verschafften den Spielern nur kurz Linderung.

Hitze lähmt Holländer lange

Vor allem die Van-Gaal-Elf, für die das offenkundig noch weitaus problematischer war als für die hitzeerprobten Mexikaner, musste an ihre physischen Grenzen gehen.

Auch wegen der Hitze gab van Gaal die Devise „saftey first“ aus. Seine Elf stand extrem tief, überließ den Mexikanern viele Spielanteile und lauerte auf Konter.

Da aber auch die Mannschaft von Coach Miguel Herrera extrem diszipliniert zu Werke ging, entwickelte sich ein zähes Ringen, das zahlreiche Zuschauer stehend im Schatten verfolgten. Auf ihren Sitzplätzen in der prallen Sonnen hatten sie es nicht ausgehalten (DATENCENTER: Der Spielplan der WM 2014).

Zunächst Pech für Robben

Die Niederlande kam vor der Pause nur ein einziges Mal gefährlich vor das Tor von Guillermo Ochoa – und hatten Pech. In der Nachspielzeit brachten Hector Moreno und Rafael Marquez gemeinsam Arjen Robben zur Fall, doch Schiedsrichter Pedro Proenca (Portugal) pfiff den fälligen Strafstoß nicht (45.+2).

Hector Herrera (17.), Carlos Salcido (24.) und Dos Santos (42.) hatten zuvor auf der Gegenseite gute Möglichkeiten vergeben (WM-Tippspiel: Mitmachen und 100.000 Euro gewinnen!).

Dirk Kuyt kam auf der für ihn ungewohnten Position auf der linken Seite der Viererkette zu seinem 100. Länderspieleinsatz. Auf rechts feierte Paul Verhaeg vom FC Augsburg sein WM-Debüt, er hatte große Probleme mit dem schnellen Miguel Layun, der ihn gleich mehrfach überlief, und wurde in der 56. Minute gegen Memphis Depay ausgewechselt.

Ochoa brilliert

Die Mexikaner mussten auf einen ihrer wichtigsten Spieler verzichten. Für den gelbgesperrten Jose Vasquez, den großen Strategen im defensiven Mittelfeld, spielte Carles Salcido. Die Defensive der Mexikaner bildete auch so ein nahezu undurchdringliches Bollwerk.

Und kurz nach der Pause waren sie auch vorne erfolgreich. Dos Santos zog aus gut 20 Metern ab und traf ins untere rechte Eck. Die Oranje-Stars waren jetzt zum Handeln gezwungen, sie mobilisierten die letzten Reserven, verzweifelten aber zunächst an Ochoa.

In der 57. Minute lenkte der Torwart der Mexikaner zunächst einen Volleyschuss von Stefan de Vrij aus nur vier Metern mit einem unglaublichen Reflex an den Pfosten. In der 74. Minute war er gegen Robben zur Stelle, der aus spitzem Winkel abgezogen hatte.

Mit der Einwechslung des Schalkers Klaas Jan Huntelaar für den erschöpften Robin van Persie (76.) leutete van Gaal die Schlussoffensive ein.

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Fußball Bundeszentrale warnt vor Suchtgefahr bei Live-Wetten

7. Juni 2014 13:39

Fußball Bundeszentrale warnt vor Suchtgefahr bei Live-Wetten

Also jetzt mal ganz ehrlich, spielt doch einfach Lotto oder Toto, da kassiert der Staat wenigstens alles ab, und nicht die süchtigen Tipper.

Ich glaube Lotto macht wohl nicht süchtig, oder sagen wir es so:“Es kommt darauf an wer der Veranstalter ist.“

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Direkt aus dem dpa-NewskanalKöln (dpa) – Ganz Deutschland ist im WM-Fieber – auch Anbieter von Sportwetten haben Hochkonjunktur. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) warnt vor allem vor Ereignis-Wetten.

Das sind Live-Wetten, bei denen man Geld darauf setzt, wer das erste Tor schießt oder welcher Spieler zuerst Gelb sieht. Bei dieser Art von Glücksspielen sei die Suchtgefahr besonders groß, hieß es von der Bundeszentrale.

„Das eigene Wissen zu möglichen Spielausgängen und Spielereignissen wird schnell überschätzt. Oft wird der Zufall des Spiels ganz außer Acht gelassen“, sagte Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA. Ein weiterer Grund sei die schnelle Taktung der Ereignisse. So werde schon während des Spiels geschaut, auf was man als nächstes wetten könne.

Ereignis-Wetten sind zwar hierzulande verboten, werden aber vor allem im Internet angeboten – und können dort auch von Nutzern in Deutschland abgeschlossen werden.

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Bundesliga Tippspiel 2014 / 2015 1 Woche IBIZA gewinnen kostenlos

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14.05.2014 um 10:19
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Seit 2008 spielen wir diese Reise aus.

Es lohnt sich also mitzumachen.

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Finanzielle Repression: Die Enteignung der Sparer ist erst der Anfang

Sparguthaben

Finanzielle Repression: Die Enteignung der Sparer ist erst der Anfang

 |  Veröffentlicht: 10.06.14, 02:44  |  157 Kommentare

Der globale Schulden-Zyklus neigt sich dem Ende zu. Die Verlierer werden die deutschen Sparer sein: Niedrige Zinsen, Lebensversicherungen rasiert, höhere Bankgebühren, Zwangsabgaben. Wir stehen erst am Anfang des Einsatzes eines nie dagewesenen Arsenals der finanziellen Repression.

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Deutschland – Ghana = 2 : 2 Klose und Schweini retten Deutschland

FußballDFB-Team

22.06.2014

Neue Ruhepole für das Zitterspiel

Deutschland steht nach diesem Remis kurz vor dem aus. Es besteht die Möglichkeit der Heimreise, genau wie für Spanien oder England.

z.B. Portugal gewinnt beide Spiele, und Deutschland verliert gegen die USA = Heimreise.

Irgendwie scheint der Trainer Löw oder auch die Manschaft das Spiel nicht verstanden zu haben.

Immer daran denken Hochnäsokeit kommt vor dem Fall.

www.ichbindafuer.com

Deutschland muss nach dem Remis gegen Ghana vor dem WM-Aus zittern. Klose und Schweinsteiger drängen ins Team.

Die beiden Retter der deutschen Elf gegen Ghana: (v.l.) Miroslav Klose und Bastian Schweinsteiger. ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder des Spiels
(Copyright: getty)

Vom DFB-Team berichten Thorsten Mesch, Jochen Stutzky und Markus Höhner

Fortaleza – Die deutschen Spieler wirkten zuversichtlich, ja sogar fast erleichtert.

Und das, obwohl sie nach dem Kraftakt von Fortaleza abgekämpft durch die Mixed Zone des Estadio Castelao gingen.

Und obwohl die 4:0-Gala zum WM-Auftakt gegen Portugal nur fünf Tage zuvor in diesen Momenten weit weg schien.

Nach dem 2:2 (0:0) gegen Ghana (Bericht) ist nun sogar das Vorrunden-Aus ein mögliches Szenario.

Am kommenden Donnerstag geht es gegen die USA und Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann um alles oder nichts. Ein Zitterspiel.

Es muss eine Leistungssteigerung her. Mehr Tempo, mehr Struktur. Ähnlich wie in der dramatischen Schlussphase dieses hart erarbeiteten Unentschiedens gegen die Afrikaner. Andernfalls könnte der WM-Traum füh platzen.

„Wetter darf keine Ausrede sein“

„Was wir heute erlebt haben, konnte man im Vorfeld nicht testen“, sagte Per Mertesacker: „Wir wissen jetzt, dass wir auch bei diesen Temperaturen noch zurückkommen können.“

Bei um die 30 Grad hatte das DFB-Team dank einer Energieleistung die Niederlage gerade noch abgewendet. (DIASHOW: Die Bilder des Spiels)

„Es waren anstrengende 90 Minuten. Aber das Wetter darf keine Ausrede sein“, sagte Philipp Lahm, der auf der Sechserposition seine wohl schlechteste Leistung im Nationaltrikot gezeigt hatte.

„Die zweite Halbzeit war ein offener Schlagabtausch, mit einem irrsinnigen Tempo unter diesen Bedingungen“, meinte auch Bundestrainer Joachim Löw.

Genau so einen Schlagabtausch hatte die deutsche Elf eigentlich vermeiden wollen. Sie hatte nicht gut gespielt, jedoch immerhin Charakter bewiesen. (DIASHOW: Die DFB-Elf in der Einzelkritik)

Löw beweist lückliches Händchen

„Aus dem Nichts haben wir zwei Gegentore kassiert. Dann hat die Mannschaft gute Moral gezeigt“, sagte Löw – und er selbst ein glückliches Händchen. (Stimmen)

Es stand 1:2, als der Bundestrainer in der 69. Minute Miroslav Klose und direkt danach Bastian Schweinsteiger für Mario Götze und den stark abbauenden Sami Khedira ins Spiel brachte.

Die beiden Neuen drückten dem Spiel sofort ihren Stempel auf. Schweinsteiger mit beeindruckender Präsenz und Impulsen im Mittelfeld, Klose mit dem Tor zum 2:2 und weiteren gefährlichen Aktionen.

Zwei Minuten nach seiner Einwechslung presste der Stürmer einen Kopfball von Benedikt Höwedes am rechten Pfosten über die Linie und verhinderte die drohende Niederlage. Es war sein insgesamt 15. WM-Treffer. Damit ist er nun Rekordhalter. Neben dem Brasilianer Ronaldo. (DATENCENTER: Der Spielplan der WM 2014)

Toni Kroos hatte den Ball hoch in den Strafraum geschlagen, Schweinsteiger die Ecke herausgeholt. Und Klose tat das, was er am besten kann: Er schoss ein Tor.

„Ein stolzer Moment für die beiden“

„Das ist ein stolzer Moment für die beiden“, sagte Mertesacker über die eingewechselten Routiniers, die beim 4:0 gegen Portugal noch 90 Minuten lang auf der Bank gesessen hatten.

„Das gibt Selbstvertrauen. Den beiden, aber auch der Mannschaft“, ergänzte Mertesacker: „Wir wissen, dass wir jederzeit Hilfe bekommen, wenn wir welche brauchen.“

Die Mannschaft brauchte an diesem heißen Nachmittag in Fortaleza diese Hilfe. Gegen die physisch starken und taktisch disziplinierten Ghanaer fanden die deutschen Spieler zunächst kein Mittel.

Probleme beim Umschalten

„Wir haben unseren Rhythmus bei eigenem Ballbesitz nicht geändert“, stellte Torwart Manuel Neuer fest: „Gegen eine solche Mannschaft kann man Probleme verursachen, wenn man den Ball schnell laufen lässt.“

Doch das passierte kaum. Von dem variablen Spiel im Mittelfeld, gegen Portugal noch der Schlüssel zum Erfolg, war fast nichts übrig geblieben.

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Die Dreierreihe mit Lahm, Khedira und Kroos schaffte es nicht, das Spiel und den Gegner unter Kontrolle zu bringen.

Und in der Offensive nutzten Mario Götze, Mesut Özil und Thomas Müller ihre Chancen nicht.

„Haben die Räume zu groß gemacht“

„Wir waren nicht so aggressiv von Anfang an und haben die Räume etwas zu groß gemacht“, analysierte Lahm.

„Wir haben es taktisch nicht gut gelöst und hatten dadurch Probleme“, ergänzte Khedira: „Ein Schritt zu wenig hier, ein Schritt zu wenig da, und Ghana hat nie aufgesteckt und gut gespielt.“

Und Mats Hummels wiederum meinte: „In der ersten Halbzeit haben wir den letzten Pass nicht gut angebracht, in der zweiten Halbzeit hatten wir vermehrt Ballverluste.“

Hummels fit, Boateng verletzt sich

Der Dortmunder hatte sich am Tag vor dem Spiel nach seiner Oberschenkelprellung fit gemeldet. Nun bangt Löw um Jerome Boateng.

Der Abwehrspieler musste mit einer Muskelverhärtung im Oberschenkel in der Kabine bleiben und wurde durch Shkodran Mustafi ersetzt.

Sechs Minuten nach der Pause erzielte Götze nach einer Flanke von Müller die überraschende Führung, doch für Sicherheit sorgte das 1:0 nicht. Ghana drehte das Spiel durch Treffer von Andre Ayew (54.) und Asamoah Gyan (63.). Kloses Rekordtreffer sicherte dann den Punkt.

„20 Spiele und 15 Kisten ist schon nicht schlecht“, sagte Klose in der „ARD“: „Aber wichtig ist, dass wir nun gegen die USA gut auftreten.“

Showdown gegen die USA

Im letzten Gruppenspiel könnte gegen Klinsmanns Team ein Remis zum Weiterkommen reichen. Je nach Ausgang der Partie zwischen den USA und Portugal in der Nacht zum Montag.

„Nun bereiten wir uns vernünftig vor, dann holen wir die drei Punkte. Wir schlagen die USA.“, versprach Götze.

Die Frage wird sein, mit welcher Besetzung der Bundestrainer dies versuchen wird.

Müller zog sich in der Schlussphase eine Platzwunde an der Augenbraue zu und musste genäht werden. Der Bayer kann aber wohl am Donnerstag auflaufen.

Die Kernfragen sind ohnehin andere: Werden Klose und Schweinsteiger von Beginn an spielen? Agiert Lahm weiter im Mittelfeld oder hilft er der Mannschaft als Rechtsverteidiger mehr?

Dies wird bis zum Anpfiff die Diskussionen beherrschen.

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Spanien braucht Urlaub, Spanien Ole´ Spanien – Chile = 2: 0

FußballWM 2014Gruppe B

18.06.2014

Chile schießt Weltmeister Spanien raus

Spanien scheitert sensationell in der Vorrunde. Chile spielt den Weltmeister her, del Bosque sagt: „Es gibt keine Entschuldigung.“

Vargas (l.) erzielte das 1:0 für Chile – ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder des Spieltags
(Copyright: getty)

Rio de Jainero – Das schier Undenkbare ist eingetreten: Die Vorherrschaft der spanischen Nationalmannschaft hat bei der Fußball-WM in Brasilien ein jähes Ende gefunden. Am Tag, als in Madrid König Juan Carlos abdankte, wurde in Maracana auch die einzigartige Ära der Furia Roja zur Geschichte.

Durch ein 0:2 (0:2) gegen Chile ist der Titelverteidiger bereits nach dem zweiten Spiel der Vorrunde ausgeschieden (DATENCENTER: Der Spielplan der WM 2014).

„Es gibt keine Entschuldigungen. Wir leiden. Das ist ein schwarzer Tag für alle, die mit uns fiebern“, sagte Trainer Vicente del Bosque als erste Reaktion und fügte vernichtend hinzu: „Meine Spieler haben alles gegeben, um das Spiel zu drehen, sie waren nur leider nicht in der Lage dazu.“

Letztes Spiel von Casillas?

Eduardo Vargas (20.) und Charles Aranguiz (43.) hatten die gehemmt, müde und ratlos wirkenden Spanier bereits in der ersten Halbzeit ins Mark getroffen.

„Es ist schwierig zu erklären, was passiert ist“, meinte Spaniens Kapitän Iker Casillas (33), dessen 157. Länderspiel sein letztes gewesen sein könnte. Auch die Ära del Bosque könnte mit diesem Spiel vorbei sein, obwohl der 63-Jährige seinen Vertrag gerade erst bis 2016 verlängert hatte.

„Nun, wenn so etwas passiert bei einer WM, hat das immer Konsequenzen“, sagte er. „Ich brauche jetzt Zeit, um über gewisse Dinge nachzudenken.“

Spanien phasenweise vorgeführt

„Wir haben heute eine Willensleistung gezeigt“, sagte Chiles Alexis Sanchez. „Wir sind eine junge Mannschaft, die hoch hinaus will. Wir waren bereit. Dieser unbedingte Wille zeichnet uns aus.“ (DIASHOW: Die Bilder des Spieltages).

Chile steht nun ebenso bereits im Achtelfinale wie die Niederlande, die zuvor Australien mit 3:2 bezwangen. Oranje hatte die Spanien fünf Tage zuvor beim denkwürdigen 5:1 gedemütigt.

„Das ist der schönste Augenblick der chilenischen Fußball-Geschichte. Wir wollen jetzt Weltmeister werden“, blickte Arturo Vidal euphorisch voraus.

Rat- und planlos

Mit den Triumphen bei der EM 2008 und der EM 2012 sowie bei der WM 2010 war den Spaniern Einzigartiges gelungen – jetzt schrieben sie erneut unfreiwillig Fußball-Geschichte: Nur 1950 (Italien) war der Titelverteidiger schon vor dem Ende der Vorrunde gescheitert.

Auch bei der WM 2010 hatte es den vorzeitigen Sturz des Weltmeisters gegeben: Italien erwischte es damals aber erst im dritten Gruppenspiel.

Unter del Bosque, der die Mannschaft nach dem EM-Titel 2008 übernommen hatte, war die Furia Roja nie zweimal nacheinander als Verlierer vom Platz gegangen.

Del Bosque nimmt Xavi raus

Del Bosque hatte erneut auf das 4-2-3-1-System gesetzt, mit dem seine Mannschaft gegen die Niederlande ins offene Messer gelaufen war. Allerdings nahm er tiefe Einschnitte vor: Del Bosque stürzte das Denkmal Xavi vom Sockel und setzte den Regisseur und Kapitän vom FC Barcelona auf die Bank.

Für ihn spielte Pedro, im Abwehrzentrum verlor Pique seinen Platz an Bayern-Profi Javi Martinez.

Casillas bekam von Beginn an gut zu tun, und sah zumindest beim 0:2 erneut nicht gut aus: Vor dem Treffer von Aragnuiz hatte er dem Torschützen einen Freistoß von Alexis Sanchez vor die Füße geklatscht.

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Chile aggressiv und torgefährlich

Dafür zahlte sich das ständige Gegenpressing der Chilenen aus. Nach einer Balleroberung in der spanischen Hälfte passte Mauricio Isla zu Aranguiz, der bediente Vargas – der Angreifer des FC Valencia umkurvte Casillas und brauchte nur noch einzuschieben.

Danach verteidigte Chile effektiv, den Spaniern fehlten weiter auch zündende Ideen. David Silva und Andres Iniesta hatten große Probleme beim Spielaufbau.

Vor und nach dem 0:2 kamen die überspielt wirkenden Weltmeister immer häufiger einen Schritt zu spät bei Zweikämpfen, mehr und mehr begingen selbst Filigrantechniker wie Iniesta sogar Frustfouls. Bis zum Schluss blieb Spanien harmlos.

„Jetzt wollen wir den Gruppensieg“

Während der enttrohnte Weltmeister nur noch das bedeutungslose Spiel gegen Australien vor sich hat, geht Chile bereits in ein kleines Finale gegen die Niederlande. „Ich bin glücklich. Jetzt wollen wir auch den Gruppensieg“, sagte Trainer Jorge Sampaoli, der unbedingt Brasilien aus dem Weg gehen will.

Gegen die war nämlich bereits 2010 im Achtelfinale Endstation.

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Mystery Special Woche*: Von UFOs attackiert!

Mystery Special Woche*: Von UFOs attackiert!Freitag, 13. Juni 2014 

Das schier Unglaubliche passierte vor 30 Jahren. UFOs haben einen Luftwaffenstützpunkt in England mehrere Tage lang belagert und beschossen. Dies zumindest behauptet der ehemalige Oberst der US Air Force Charles I. Halt in einem Geheimbericht, der öffentlich geworden ist.

Oberst Halt schied 1991 aus der US-Luftwaffe aus, nachdem er Kommandant zweier grosser Militärstützpunkte war und zuletzt das Inspektionsdirektorat des US-Verteidigungsministeriums leitete. Den UFO-Angriff beschreibt er wie folgt: „Am ersten Tag der Sichtungen landete das unidentifizierte Flugobjekt neben der Basis und wurde von Sicherheits-Sergeants ausführlich begutachtet, bevor es davonflog.“  Zwei Tage später erreichten mehrere leuchtende Flugobjekte die Militärbasis. «Ein Objekt näherte sich mit hohem Tempo und schoss einen merkwürdigen Strahl direkt vor unsere Füsse. Dies war kein gewöhnliches Licht – es strahlte nicht, sondern ähnelte mehr einem Laserstrahl. Ein anderes Objekt schoss einen Lichtstrahl dorthin, wo sich unser Waffenlager befand.»

Charles Halt hielt seine Beobachtungen in einem offiziellen und streng geheimen Bericht fest, der öffentlich geworden ist. Auf der Pressekonferenz präsentiert Halt Gipsabdrücke der Landespuren sowie das Diktiergerät, mit dem er die merkwürdige Erscheinung in jener Nacht dokumentierte. Was er in jener Nacht gesehen hat, erzählt er Ihnen gleich selbst. Im untenstehenden Video (deutsch untertitelt).

*Diese Woche geht es in dieser Rubrik ausschliesslich um Geheimnisvolles, Mysteriöses, Unerklärliches, Unbeantwortetes. Oder mit anderen Worten: Wir machen eine Woche Ferien und wärmen für Sie alte Kost auf.

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www.champions-live.de alles über die WM

Fußball WM Brasilien

hier kann man nachlesen

 

www.champions-live.de

 

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Bender: „Es ist ein Traum kaputt gegangen“

Nach WM-Aus

Bender: „Es ist ein Traum kaputt gegangen“

23.05.2014, 23:12 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Lars Bender: "Es ist ein Traum kaputt gegangen". Die deutsche Nationalmannschaft muss bei der WM-Endrunde in Brasilien ohne Lars Bender auskommen. (Quelle: dpa)

Die deutsche Nationalmannschaft muss bei der WM-Endrunde in Brasilien ohne Lars Bender auskommen. (Quelle: dpa)

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Beim Geheimtraining endete der WM-Traum von Lars Bender. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler zog sich im DFB-Trainingslager in Südtirol eine schwerwiegende Oberschenkelverletzung zu. Tief enttäuscht reiste Bender umgehend aus dem DFB-Quartier Hotel Andreus in St. Martin ab. „Es ist ein Traum kaputt gegangen. Ich muss das erstmal verarbeiten“, sagte der 17-malige Nationalspieler nun der „Bild-Zeitung“.

„Ich kann noch nicht sagen, wie ich das verarbeite. Ich brauche erst mal ein paar Tage Ruhe und Abstand“, kommentierte Bender sein WM-Aus. Besonders bitter: Der Leverkusener verpasst durch die Verletzung seine erste WM-Endrunde. „Für mich geht eine Nummer kaputt, auf die ich mich ewig vorbereitet habe, auf die ich mich ewig gefreut habe.“

Die Abreise von Bender schmerzte auch Joachim Löw. „Wenn so kurz vor einem Turnier ein Spieler verletzungsbedingt ausfällt, dann ist das für alle enttäuschend. Für Lars tut es mir persönlich sehr leid, ich weiß, er wollte in Brasilien unbedingt dabei sein. Sportlich und charakterlich ist er ein absolutes Vorbild“, sagte der Bundestrainer. Löws Vorvorgänger Rudi Völler, Sportchef bei Benders Verein Leverkusen, sagte dem „Express“: „Für Lars ist ein Kindheitstraum zerplatzt. Aber ich bin mir sicher, dass er noch stärker zurückkommen und das eine oder andere große Turnier für Deutschland bestreiten wird

Lars folgt seinem Bruder in den Krankenstand

Dass der Leverkusener gleich mehrere defensive Positionen ausfüllen kann, macht den WM-Ausfall für Löw besonders bitter. Durch Benders Verletzung hat sich das defensive Mittelfeld der deutschen Nationalelf endgültig in ein personelles Notstandsgebiet verwandelt. Denn hinter den Leitwölfen Sami Khedira und Bastian Schweinsteiger stehen nach wie vor große Fitness-Fragezeichen. Und Philipp Lahm, der ins Mittelfeld vorrücken könnte, ist ebenfalls noch am Sprunggelenk verletzt. Somit ist Toni Kroos aktuell die einzige gesunde Fixgröße.

Eine „kombinierte Muskel-Sehnen-Verletzung im oberen Bizepsanteil des rechten Oberschenkels“ – so das medizinische Bulletin – stoppte den Leverkusener, der damit seinem Zwillingsbruder Sven in den Krankenstand folgt. Der BVB-Spieler hatte schon vor Wochen nach einer Schambeinentzündung seine vagen WM-Hoffnungen aufgeben müssen. Den ersten gemeinsamen WM-Auftritt kann es somit erst 2018 in Russland geben, für die 25 Jahre alten Zwillinge ein durchaus realistisches Ziel. Den Wunsch eines gemeinsamen Länderspiels von Beginn an hatten sich die Benders im Mai vergangenen Jahres in Washington beim 3:4 gegen die USA erfüllt.

Das Verletzungspech hatte für Lars Bender schon beim Bundesliga-Finale von Leverkusen gegen Werder Bremen (2:1) begonnen, als er in der 45. Minute nach einem Pferdekuss vom Platz musste. Zwar wurde nur eine Oberschenkelprellung diagnostiziert, beim jüngsten Länderspiele gegen Polen (0:0) aber saß er nur auf der Tribüne. Das erste Balltraining in Südtirol hatte Lars Bender noch ohne Probleme absolviert, das zweite nicht mehr. Die neue Verletzung habe nichts mit der alten zu tun, versicherte der DFB.

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Niedrige Zinsen: Kommt nun der Bailout für die Lebensversicherungen?

Niedrige Zinsen: Kommt nun der Bailout für die Lebensversicherungen?

Der IWF schlägt Alarm: Die niedrigen Zinsen bedrohen die Lebensversicherungen. Die Truppe von Christine Lagarde schlägt daher vor, die Politik solle die Versicherer retten. Weil den Versicherten massive Verluste drohen, könnte nun der Bailout kommen: Eine Umverteilung ist auf der ersten Blick weniger brutal als der glatte Diebstahl.

 

IWF-Chefin Christine Lagarde empfiehlt Angela Merkel, wie man die deutschen Steuergelder sinnvoll nutzen kann. (Foto: dpa)

IWF-Chefin Christine Lagarde empfiehlt Angela Merkel, wie man die deutschen Steuergelder sinnvoll nutzen kann. (Foto: dpa)

Die Senkung der Einlagezinsen der EZB seit November letzten Jahres auf Null Prozent hatte keinerlei Effekte auf die Kreditvergabe an Unternehmen in der Peripherie der Eurozone. Doch nun will die Zentralbank den Einlagezins unter die Null-Prozent-Marke absenken. Daraus werden dann Negativ-Zinsen. In der Folge trifft dies neben den Sparguthaben auch die Lebensversicherungen.

In der ersten Juni-Woche, kurz nach den Europa-Wahlen will die EZB ein Bündel von Maßnahmen beschließen: Gegen die niedrige Inflation in der Euro-Zone, eine Verbesserung der Kreditvergabe der Banken an Unternehmen in der Peripherie, sowie eine Laufzeitverlängerung der LTRO-Maßnahmen für die Banken (eine Billion Euro, wovon bisher etwa die Hälfte an die EZB zurückgeflossen ist) auf ein weiteres Jahr bis 2016.

Des Weiteren kommt für die EZB eine Senkung der Leitzinsen von derzeit 0,25 Prozent (der Zinssatz für Banken, die sich Kapital von der EZB leihen) auf 0,15 oder 0,1 Prozent in Betracht.

Seit November steht der Einlagezinssatz (Vergütung der Geschäftsbanken, wenn sie bei der EZB ihr Geld „parken“) bei Null Prozent. Zu einer verbesserten Kreditvergabe an Unternehmen in den Krisenländern haben bekanntlich weder die Leitzinssenkung noch die Absenkung des Einlagezinssatzes geführt.

Von der Geldpolitik der EZB profitieren in Deutschland einzig die Aktienbörsen und Immobilienkäufer.

Die Kürzung des Einlagezinssatzes auf einen sogenannten „Negativ-Zinssatz“, auch Strafzins genannt, würde unterm Strich zu noch weniger Zinsen für die Spareinlagen führen, womöglich zu Negativ-Zinsen für Sparer oder höheren Gebühren und zu höheren Zinssätzen für Kredite (mehr hier).

Jedoch betreffen die Absichten der EZB nicht nur die Guthaben auf Sparkonten. Auch Lebensversicherungen wären betroffen. Der IWF schlägt bereits Alarm und fordert: Die Politik müsse etwas tun, um die negativen Folgen der niedrigen Zinsen für die Lebensversicherer zu dämpfen, die vor allem von hohen Garantiezinsen herrührten. Es gehe um eine fairere Aufteilung von stillen Reserven.

Nach Bekanntwerden der Pläne der EZB sind die Zinsen für Bundesanleihen in den Keller gerauscht. Für Versicherer ein schlechtes Zeichen, denn sie legen ihr Kapital zumeist in Anleihen an. In der Konsequenz bedeutet dies, dass vormalige Zinsversprechen bei Abschluss eines Vertrags, insbesondere bei Lebensversicherungen, nicht zu halten sind.

„Wurden den Kunden, die jährlich 1200 Euro in eine Police gepackt haben, kurz vor der Jahrtausendwende noch 115.000 Euro nach 30 Jahren in Aussicht gestellt, liegt der durchschnittliche Erwartungswert der Branche nach Map-Angaben aktuell gerade noch bei 59.560 Euro,“ Doch „auch dieser Wert ist mit Vorsicht zu genießen“, sagt Map-Mann Manfred Poweleit. Es handele sich um einen hochgerechneten Erwartungswert. „Sollten die Zinsen noch länger so niedrig liegen, wird die tatsächliche Auszahlung deutlich niedriger liegen“, berichtet die Welt.

Schon in der Vergangenheit mussten sich Bürger mit Lebensversicherungen mit deutlich weniger Auszahlungen zufriedengeben als in den Policen ursprünglich fixiert war.

Denn durch die Geldpolitik der EZB wurde es für die Versicherer erforderlich, immer mehr Versicherungsbedingungen zum Nachteil der Kunden zu ändern, damit die Versicherungen nicht bereits reihenweise pleitegingen (mehr hier). Die freiwillige Gewinnbeteiligung wurde schon seit langem gekürzt oder ganz gestrichen.

Bei einem Negativ-Zins drohte der finanziellen Alterssicherung der Bürger mittels Lebensversicherungen das Ende.

Das wäre glatter Diebstahl.

Daher ist es denkbar, dass die Bundesregierung mit einem Bailout – wie vom IWF angedeutet – einspringt.

Dann wäre es auch Diebstahl, allerdings in Form einer Umverteilung.

Und da ist der IWF ja der globale Experte.

Das neue Buch von DWN-Herausgeber Michael Maier.

Das neue Buch von DWN-Herausgeber Michael Maier.

Die Rolle der internationalen Finanz-Organisation durchleuchtet DWN-Herausgeber Michael Maier in seinem neuen Buch Die Plünderung der Welt. Wie die Finanz-Eliten unsere Enteignung planen.

Dem IWF ist in dem Buch ein eigenes Kapitel gewidmet: Es zeigt, welch verheerende Auswirkungen die globale Schulden-Maschine auf die Völker der Welt hat – und warum man sie dringend stoppen muss. 

Das Buch ist im Buchhandel erhältlich. Beim Verlag kann es hier bestellt werden.

Das Buch ist auch bei Amazon erhältlich – hier. 

 

 
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