Bargeldverbot in Dänemark?

Bargeldverbot in Dänemark?

 

Nun sagen wir es einmal so:“ Wir nähern uns dem Ziel, von dem viel gesprochen wird, der NWO (NEUE WELT ORDNUNG).

Hier geht man arbeiten ohne Geld, man wird ge – chipt. die meisten wissen anscheinend nicht, was dass heißt.

Die Leute, die dann die Macht haben, können das Licht an und ausschalten, auch bei den Menschen.

die Menschen sollten etwas unternehmen, das es nicht passiert, es ist bereits voll im Gange.

www.ichbindafuer.com

                                                        bargeldverbotWährend Frankreich noch am Planen ist, haben andere Euro-Staaten die Bargeldobergrenzen bereits eingeführt. Dazu zählen Bulgarien, Griechenland, Italien und Spanien. Nun wird auch Dänemark ein Riegel vorgeschoben. Aufgrund des Bestrebens von Frankreich nahm ich mir vor, meinen Artikel zu den Bargeldverboten endlich zu schreiben. Das Vorgehen ist nicht durch geltendes Recht gedeckt, darauf geht im Augenblick jedoch niemand ein. Leider ist es dafür auch nötig, sich durch unzählige Dokumente zu arbeiten. Während ich die Arbeit von Neuem begann, stieß ich auf eine ganz neue Stellungnahme der EZB. Dort ist Dänemark bereits abgehandelt.
Das Dokument trägt wie alle anderen auch eine schmucklose Bezeichnung. (CON/2013/9) steht auf dem Papier zu lesen. Darüber heißt es:

Stellungnahme der Europäischen Zentralbank vom 01. Februar 2013 zur Limitierung von Bargeldzahlungen

Während bei den anderen Nationen die Anfragen zumindest vom Finanzministerium kamen, haben die Dänen gleich Nägel mit Köpfen gemacht und dieses vom Justizministerium erledigen lassen. Die Dänen haben ja auch keinen Euro, sondern die Dänische Krone. In Dänemark fühlte man sich offensichtlich vernachlässigt durch die EZB und monierte, dass die bisherigen Regelungen nur für Staaten gelte, deren Währung der Euro sei. Wie es scheint, ist in Dänemark die Wirtschaftskriminalität und der Terror ein echtes Problem, gepaart mit Unmengen an Geldwäschern. Darauf lässt zumindest die Stellungnahme schließen. Dort heißt es:

1.1 Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, die bestmöglichen Bedingungen für die Verhütung, Untersuchung und Strafverfolgung von Wirtschaftskriminalität im Folge der Finanzkrise zu schaffen. Eine der Maßnahmen begrenzt Bargeldzahlungen auf 50.000 DKK (6702 Euro) für “economic operators” (Wirtschaftsbeteiligte?!?, Anm. d. Red.) zum Schutz vor Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. 

Immerhin will man berücksichtigen, dass die Bürger – scheinbar mit den Wirtschaftsbeteiligten gleichgesetzt – noch Zugriff auf Bargeld haben. Wenn auch nur begrenzt damit zu zahlen ist.

Ein Punkt der mir jedoch nicht klar werden will ist, was hat die EZB damit zu kriegen?

Aus Wikipedia:

Zentralbank für: Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowakei, Slowenien, Spanien, Zypern.[1]

Die Einschränkungen von Bargeldzahlungen schreiten voran. Nicht nur in der Eurozone, wie man hier eindrucksvoll sieht. Offensichtlich stilisiert sich die EZB bereits als EU-Zentralbank und nicht mehr als Zentralbank der Eurozone. Nun nicht die erste Absurdität aus der Anstalt. All diese Verbote gehen jedoch zurück auf ein Dokument, dass aus dem Zusammenhang zitiert ist und sind damit nach meiner Einschätzung nichtig und ungültig. Dazu jedoch in einem weiteren Artikel mehr.

Carpe diem

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/EZB
Dokument der EZB zu Dänemark : http://www.ecb.int/ecb/legal/pdf/en_con_2013_9_f_sign.pdf