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Köln – Mainz = 2 : 2

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Pierre Kunde Malong (r.) sorgte mit einem sehenswerten Solo für den Endstand.

1. FC Köln verschenkt Sieg gegen Mainz 05 – Traum-Solo von Kunde

Der „Effzeh“ startet furios aus der Corona-Pause. Doch Mainz schlägt zurück und wird dank einer sensationellen Einzelleistung mit einem Punkt belohnt.

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Trotz virtueller Unterstützung von Geißbock Hennes IX. und über 1000 Glücksbringern hat der 1. FC Köln einen Sieg gegen Ex-Trainer Achim Beierlorzer verschenkt. Die Rheinländer verspielten beim 2:2 (1:0) im ersten Geister-Heimspiel der Vereinsgeschichte gegen den FSV Mainz 05 einen 2:0-Vorsprung und verpassten die Chance, auf Tuchfühlung zu den Europacup-Plätzen zu gehen.

Der Klassenerhalt sollte bei zehn Punkten Vorsprung auf Relegationsrang 16 aber fix sein, vom begehrten sechsten Rang trennen den FC sechs Zähler. Die Mainzer haben derweil weiter vier Punkte Abstand zu Platz 16.

Kundes starkes Solo lähmt den 1. FC Köln

Der gebürtige Kölner Mark Uth brachte den FC per Foulelfmeter früh in Führung (6.). Damit war die Schalker Leihgabe, die die Kölner gerne fest verpflichten würden, in jedem seiner acht Spiele an mindestens einem Tor beteiligt. Florian Kainz legte nach (53.), Mainz schlug durch das erste Saisontor der Liverpool-Leihgabe Taiwo Awoniyi (61.) und ein starkes Solo von Pierre Kunde Malong (72.) zurück.

Verzichten mussten die Kölner außer auf die Fans auch auf Geißbock Hennes IX., der aber über einen zum Spielfeld gerichteten Bildschirm via Videoschalte aus dem Kölner Zoo zugeschaltet war. Auf der Osttribüne hatte der Verein 1300 Glücksbringer von Dauerkarten-Besitzern drapiert,von zahlreichen Trikots über Schals bis zu Teddybären.

Der Hauptsponsor hatte einen virtuellen Chor veranstaltet, und auch im Stadion sollte das, was beeinflussbar war, so normal wie möglich sein. Stadionsprecher Michael Trippel war im Einsatz, Vereins- und Tor-Hymnen wurden eingespielt.

Mainz 05 gibt nicht auf und wird belohnt

Sportlich war schon vor dem Anpfiff vieles anders. Kölns Trainer Markus Gisdol hatte gegenüber dem letzten Spiel vor der Corona-Pause drei Änderungen vorgenommen.

Beierlorzer, der beim 3:1 der Mainzer im Hinspiel noch auf der Kölner Bank saß und nach dem 11. Spieltag entlassen wurde, sogar deren sieben.

Der im Sommer aus Augsburg verletzte und danach lange verletzte Stürmer Dong-Won Ji gab für 55 Minuten ein unglückliches Debüt für die Rheinhessen, Florian Müller kam als Ersatz des verletzten Stammtorhüters Robin Zentner zum ersten Einsatz seit dem 3. Spieltag – und musste schon nach fünf Minuten hinter sich greifen. Moussa Niakhaté hat Uth im Strafraum umgestoßen, der 28-Jährige verwandelte sicher.

Mainz war nicht geschockt. In der 13. Minuten jubelten die über die Tribüne hinter der Bank verteilten Ersatzspieler der Gäste bereits, der Schuss von Jean-Paul Boëtius flog, geblockt von Toni Leistner, aber knapp vorbei.

Karim Onisiwo scheiterte am starken Timo Horn (29.). Auch nach dem Kopfball-Treffer von Kainz nach Flanke von Dominick Drexler ergaben sich die Gäste nicht und wurden noch mit einem Punkt belohnt. (dpa/fte)

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Die spektakulärsten Derbys zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04

Treffen die Vereine aus Dortmund und Gelsenkirchen aufeinander, geht es um die Vorherrschaft im Ruhrgebiet. Die Duelle zwischen dem BVB und Schalke 04 haben in der Vergangenheit ganz besondere Momente hervorgebracht: eine unangenehme Begegnung mit einem Hund, ein Spiel im Nebel und das „Jahrhundert-Derby“.

Bares für Rares — Kunstwerk —

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„Das sah ganz schlimm aus, als wir es gefunden haben“, berichteten Katharina und Felix Kreutzer von ihrem Mitbringsel. „Wir haben es sauber gemacht, dann ist das zum Vorschein gekommen“, so Felix. Mit „das“ meinte er ein Gemälde. Auf dem Flohmarkt hatten die beiden nur Augen für den Rahmen, doch bei „Bares für Rares“ wurde ein Kunstschatz gehoben!

Nur wegen des Rahmens gekauft: Gemälde entpuppt sich bei „Bares für Rares“ als Kunstwerk

Kunstkenner Albert Maier ist für seine Contenance bekannt. In der Donnerstagsfolge von „Bares für Rares“ allerdings kam er aus dem Staunen nicht heraus. Anlass war ein Flohmarktfund, welchen ein junges Geschwisterpaar aus Unterhaching mit nach Köln gebracht hatte.

„Ich habe das Bild eigentlich nur wegen des Rahmens gekauft“, gab der junge Mann zu. Lichter vermutete, der berufliche Vintage-Fan wollte anstelle des darin befindlichen Gemäldes vielleicht einen Spiegel unter den Rahmen stecken. Der Verkäufer stimmte zu – und entsetzte Albert Maier. Denn der Kunstexperte wusste: Der Rahmen war nicht das Wichtige an dem Verkaufsobjekt, sondern das, was drin steckte. Nämlich ein Kunstwerk eines bekannten Malers.

Dass ein solcher Kunstschatz für kleines Geld auf dem Flohmarkt gekauft wurde, überstieg Albert Maiers Fassungsvermögen.

Ob die Händler den Wert des zufälligen Glücksgriffs erkannten, verrät unsere Bildergalerie:

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„Bares für Rares“: Für dieses wertvolle Gemälde zahlten die Verkäufer einen Schnäppchenpreis

„Ein wunderschönes, idyllisches Ölbild!“, schwärmte „Bares für Rares“-Experte Albert Maier. Als er erfuhr, wie wenig das Verkäuferpaar dafür bezahlt hatte, wollte er es kaum glauben …

(tsch)